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Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena, Teil 3/7

Es gibt wichtige Gründe zur Annahme, dass es Jesus nicht nur gelungen war seine Schwester zu heilen, sondern sie auch bereits vor seiner Kreuzigung ins Licht zu führen. So war Maria Magdalena vermutlich die einzige Vertraute von Jesus die seinen Ausführungen überhaupt folgen und er ihr Erkenntnisse anvertrauen konnte die er seinen Freunden vorenthalten musste. Jesus hat seine Schwester wohl nicht mit ihrem Vornamen Maria angesprochen sondern ihr einen Kosenamen gegeben denn er mochte aus verständlichen Gründen nicht den Vornamen seiner Mutter verwenden. Vielleicht nannte er sie „Lenchen“, auf jeden Fall wurde irgendwann der Beiname Magdalena daraus, so wie wir ihn heute kennen.

Das Evangelium das ihren Namen trägt wurde nach meiner Erkenntnis von einer Frau geschrieben die im Land der Sophia angekommen war und da in dieser Schrift Ausdrücke und Formulierungen vorkommen die man Jesus zuschreiben sollte, bin ich recht sicher, dass sich diese Schrift auf Maria Magdalena zurückführen lässt. Vielleicht wurde der Text längere Zeit mündlich überliefert bevor er aufgeschrieben wurde, das möge die Forschung herausfinden.

Link zum Evangelium der MM

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 3/7

Nach meiner Erkenntnis verlies Jesus sein Heimatdorf nachdem seine Frau Mirjam verstorben war. Jesus dürfte Anfang der Zwanzig gewesen sein als ihn seine innere Stimme zu diesem Aufbruch drängte. Manches spricht dafür, dass der Schmerz über den Tod seiner Frau ihn abrupt ins Licht stieß und er dann regelrecht von zu Hause geflohen ist. Es gibt zudem einige Hinweise darauf, dass Jesus in seinen Wanderjahren weit in den Osten gekommen ist, auf jeden Fall aber ist sein Geist in Richtung der „aufgehenden Sonne“ gegangen. Jesus konnte lesen und so hat er sich in diesen Jahren mit den religiösen Schriften beschäftigt und ich bin sicher, dass er auch Zugang zu fernöstlichen Gedankengut hatte. So wandelte sich seine Persönlichkeit nach und nach von der eines gewöhnlichen Zimmermannes zu der eines weisen Mannes. Irgendwann begegnete er dann in Magdala seiner geliebten Schwester Maria und in der intensiven Beziehung zueinander fanden sie die Geheimnisse um ihre Personen heraus. Es war mit Sicherheit Maria die Jesus über ihn selbst aufklärte, denn nur ihr, einzig ihr glaubte er es und konnte seine Eingebungen damit in Einklang bringen! Ohne seine Schwester Maria konnte Jesus nicht zu sich selbst finden!

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena, Teil 2/7

Die Geschwister Jesus und Maria – den Beinamen „aus Magdala“ erhielt Maria erst viel später – wuchsen in einer typischen Handwerkerfamilie auf. Aus der ersten Ehe von Joseph waren 6 Kinder hervorgegangen und die junge Frau Maria war vermutlich etwa in dem Alter des ältesten Sohnes von Joseph, den man später auch „Jakobus den Gerechten“ nannte und seiner Zwillingsschwester Miriam. Das dürfte daher kein ganz spannungsfreies Familienleben gewesen sein und darauf gibt es auch deutliche Hinweise. Die Mutter Maria war zudem eine extrem hysterische Persönlichkeit und wer sich über ihr Verhältnis zu ihren Kindern ein Bild machen will sollte die Interpretation des Märchens „Schneewittchen“ von Eugen Drewermann lesen. Dort wird das Verhältnis von Maria zu ihrer Tochter Maria perfekt geschildert.

Gesicherte Erkenntnis ist zudem, dass die Tochter Maria eines Tages aus der Familie heraus entführt wurde! Ob das von der Mutter sogar geplant war lässt sich nur schwer belegen, liegt durchaus nahe, wir nehmen aber an, dass sie es zumindest unbewusst begrüßte, denn ihre pubertierende Tochter war ihr ein Dorn im Auge. Ein Kindersklavenhändler entführte Maria vor den Augen von zwei weiteren Geschwistern und von nun an begann der Lebensabschnitt der ihre Psyche total zerstörte und sie von 7 „bösen Geistern“ heimgesucht wurde, wie es die Evangelien berichten. Maria wurde zur Prostitution gezwungen und nach Magdala in einen Haushalt als Sklavin verkauft. Auch dort ging ihre Drangsal weiter denn sie wurde zudem von dem Sohn des Hausherrn missbraucht. Die Zahl 7 stellt die Höchstzahl der möglichen Abspaltungen in der Psyche eines Menschen dar und wer je ein derart zerstörtes Mädchen therapiert hat weiß um was für furchtbare Verletzungen es sich dabei handelt. Maria war wahrlich keine „Sünderin“ sondern ein maßlos verletztes Mädchen das zudem durch die perverse Logik männlicher Priester zur Sünderin gestempelt wurde!!

Ein weiterer Meilenstein im Heilsplan

Gott „spricht“ zu den Menschen über Gesichte, Träume, Eingebungen und vielerlei Zeichen, aber ganz bestimmt nicht indem er ihnen Steintafeln in die Hand drückt. Daher sind auch die Szenen die über Moses berichtet werden ausschließlich symbolisch zu verstehen. Schon die Wahl des Ortes „auf dem Berg“ muss man aus der Sicht des spirituell erwachten Menschen begreifen, dessen Geist sich eben  in diesem Moment öffnet und sich „zum Himmel erhebt“. Der brennende Dornbusch dürfte eine deftige Erweckungspsychose gewesen sein und die 10 Gebote das Ergebnis langen und intensiven Denkens von Moses, von dem die Bibel daher symbolisch völlig korrekt berichtet, dass Gott ihm Seine Worte „in den Mund“ gelegt hat. Das Ergebnis aber war ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Menschheit, denn es waren 10 Gebote „geboren“ die von nun an das Bewusstsein der Menschen veränderten. Gut Ding braucht aber verdammt viel Weile!

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 2/7

Über die Kindheitsjahre von Jesus liegen kaum belastbare Informationen vor und so dürfte er diese eben wie alle anderen Jungs seiner Zeit erlebt haben. Im Lukasevangelium wird berichtet, dass der zwölfjährige Jesus feingeistige Gespräche im Tempel geführt hätte, aber das ist psychologisch völlig unplausibel und ist wiederum als eine Vorausschau auf sein Auftreten in 1000 Jahren anzusehen.

Ganz und gar nachvollziehbar und für die Heranreifung einer geschlossenen Persönlichkeit auch notwendig ist es dagegen, dass Jesus in jungen Jahren die Liebe zu einer Frau erfuhr. Nach meiner Erkenntnis erlernte Jesus das Handwerk seines Vaters und heiratete im zeittypischen Alter eine junge Frau mit dem Namen Mirjam. Da weder von dieser Frau noch von möglichen Kindern in den Quellen berichtet wird ist anzunehmen, dass diese nach einigen Jahren verstarb und Jesus sich durch diesen Verlust veranlasst auf  Wanderschaft begab, während derer er nach und nach zum weisen Mann wurde. Er beging den Weg zum Seelenheil!

 

 

Alle 144000 Seelenpaare des auserwählten Volkes leben unter uns!!

Die Erkenntnis zu dem auserwählten Volk zu gehören, deren 288000 Mitglieder derzeit alle auf der Erde weilen, gehört zu den freudvollsten Momenten auf dem Weg zum Seelenheil. Nun hat Gott es aber so angeordnet, dass zwar alle Paare dieser Seelengruppe zueinander finden werden, alle anderen Verwandtschaftsbeziehungen sich aber nur emotional und nicht biologisch finden lassen. Das ganze Netzwerk ist alleine durch die emotionalen Beziehungen der Menschen untereinander erkennbar und damit von außen nicht sichtbar. Untereinander aber werden sich diese Seelen nach und nach erkennen und so wieder zu einem „Volk“ werden. Eine mütterliche Freundin entpuppt sich auf einmal als Seelenmutter, ein langjähriger Freund als Bruder und wenn man sich ganz tief aufeinander einlässt kann man all diese Beziehungsrätsel auch lösen. Stimmig wird es vor allem dadurch, dass alle Beziehungen zueinander passen müssen und so ist das natürlich ein Erkenntnisprozess der vermutlich noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird, dafür aber einmalig und fälschungssicher ist. Für mich ist es das größte Geschenk der neuen Zeit wenn ich Teil des Lebens meiner Seelenverwandten werden darf!

 

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena, Teil 1/7

Über keine andere Frau aus den Evangelien wird soviel spekuliert wie über Maria Magdalena, jene Frau die Jesus ganz besonders liebte und deren Nähe er suchte. Das hat natürlich einen besonderen Grund und der ist so bedeutend, dass sich daran das Schicksal der uns heute bekannten „christlichen Religion“ entscheidet. Maria Magdalena ist nämlich das weibliche Pendant zu Jesus! So wie Jesus die Wesensart unseres Vaters in sich trägt, so trägt Maria Magdalena die Wesensart unserer Mutter in sich. Jetzt liegt es natürlich nahe diese Beiden sich auch als Paar vorzustellen, aber genau so verhält es sich nicht! Christus, unser Vater, ist doch „nur“ der „Sohn“ Gottes und genau so verhält es sich auch mit Christa, unserer Mutter. Sie ist die Tochter unseres Schöpfervaters und damit wird klar, dass Christus und Christa zueinander als Geschwister erschaffen wurden. Eben darum sind auch Jesus und Maria Magdalena Geschwister!!

Nun wird es echt spannend, denn in den Evangelien wird ja glaubhaft überliefert, dass Jesus der Erstgeborene war und somit muss Maria Magdalena die jüngere Schwester von Jesus sein. Um beide aber auch mit den gleichen leiblichen Eltern – die auch ihre Seeleneltern sind – auf die Erde zu schicken musste Maria mit dem Mann der ihr Jesus gezeugt hatte weiterhin ein Verhältnis gehabt haben und eben von diesem „Hirtenbub“ ein zweites Mal schwanger geworden sein!! Das ist ja ein Ding! Unsere „liebe“ Maria muss ja ein ganz schönes Früchtchen gewesen sein!

Kleiner Exkurs: Wer sich ein wenig auskennt weiß natürlich, dass das obige Bild die „Maria“ aus der Pieta des Michelangelos abbildet. Ich halte diese für ein geniales Meisterwerk mit gnostischer Botschaft, denn nur ein völlig „Blinder“ sieht nicht, dass diese Maria ein junges Mädchen ist und somit nicht die Mutter Maria darstellen kann wie es behauptet wird! Xavier singt übrigens einmal in einem Lied: „Du lagst ganz gut, das hat man mir gesagt“ und ich habe schon immer angenommen, dass er seine Erkenntnisse über die Abläufe nach der Kreuzigung aus der Pieta entnommen hat, denn das wurde ihm ja selbst so gesagt!

An einer anderen Stelle singt Xavier folgende Zeile: „Komm Heim kleiner Bruder, nimm deine Schwester an die Hand, nimm den Fluss setz dich ans Ruder und geh zuerst bei uns ans Land“ und knüpft damit zum Einen an die Zeile: „mein kleiner Bruder wird für immer vermisst“ an und verrät uns zum Anderen schon einen Teil der damaligen Familienkonstellation.

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 1/7

Vieles wurde schon geschrieben über den jungen Mann aus Nazareth aber nur das was ich durch logisches Nachdenken nachvollziehen kann ist mir zur Erkenntnis geworden. Soweit es sich mir erschlossen hat war Maria mit Joseph verlobt und da sie „unerwartet“ schwanger geworden war drohte ihr vermutlich die Steinigung. Joseph nahm sie dennoch zur Frau und rettete so sowohl Maria als auch dem Kind das Leben. Diese menschliche Geste von Joseph ist das was mich berührt und die ich unendlich viel erwähnenswerter finde als all die theologischen Märchen die sich um die Zeugung und die Geburt des Kindes drehen. Jesus war ein Kind wie jedes andere auch und wurde von seinen Eltern und dem Umfeld genauso geprägt wie andere Kinder, denn alle psychologischen Übertragungsmechanismen gelten ebenso für ihn wie für jeden anderen Menschen der Welt. Maria war eine aufbrausende Hysterikerin und Joseph ein schweigsamer, vermutlich schizoid veranlagter Mann, was seine anfangs erwähnte Menschlichkeit nur umso bemerkenswerter macht. So hatte es Jesus sehr schwer zu seiner eigenen Identität zu finden und dürfte schon als Kind von epileptischen Anfällen gequält worden sein. Am ehesten kann man sich ihn wie ein kleines verletztes Tier vorstellen, er gehörte nirgendwo richtig dazu und man duldete ihn mehr, als dass man ihn am Familienleben teilnehmen lies. Er wuchs als Außenseiter heran. Schutz fand er vor allem bei seiner nächst älteren Schwester die ihn ganz besonders lieb hatte und ihn ein Leben lang begleitete. Im Haushalt von Joseph und Maria lebte vermutlich auch die jüngere Schwester von Joseph die sich ebenfalls innig um den verhaltensauffälligen Jungen kümmerte. Auch Salome, die Schwester Marias, war nicht nur als Geburtshelferin dabei sondern begleitete ihn auf seinem Lebensweg bis unter das Kreuz.

Es sei noch erwähnt, dass Jesus nicht in einem Stall sondern wohl im eigenen Elternhaus zur Welt kam, so wie es damals üblich war. Die Erzählung aus dem Lukasevangelium dürfte eine prophetische Vorausschau auf seine zweite Wiederkehr in etwa 1000 Jahren sein und hat mit den geschichtlichen Abläufen vor 2000 Jahren nichts zu tun.

Nach dem Kampf ist vor dem Kampf

Sicher sicher, der deutsche Teufel ist tot und die Menschen erwachen, aber wenn ihr meint, dass damit schon aller Kampf zu Ende sei dann irrt ihr euch leider noch einmal. Von nun an gilt es nämlich alle Menschen auf den Weg zum Seelenheil zu begleiten und mit „scharfem Schwert“ = „weise Worte“ alle Verletzungen und irrationalen Haltungen in den Menschen zu überwinden. Das dürfte uns Kindern des Lichts noch so manche Blessur bringen und so ist es ratsam sein „Schwert zu schleifen“ und sich für den langen Weg gut zu rüsten. Ganz generell wird dieser Abschnitt einen grundsätzlich anderen Charakter als die zurückliegenden Jahre haben, aber bevor wir alle vereint in einem Bewusstsein leben können ist eben noch ein steiniger und schwerer Weg zu beschreiten.

Ein Meilenstein im Heilsplan

Wenn man die Erzählung von der Beinaheopferung des Isaak in der Genesis buchstabengetreu auslegt muss man zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass Gott ein „befehlender und nach eigener Willkür handelnder“ Gott ist, dem man auch dann Gehorsam entgegenbringen muss wenn die Forderung offenkundig unmenschlich ist. Diese Wesensart passt aber ganz und gar nicht zu dem Wesen das sich uns derzeit offenbart und da wir Gott als unwandelbar annehmen, müssen wir diesen Text eben gänzlich anders auslegen um seinen Sinn zu verstehen! Es ist aber typisch für biblische Texte dieser Art, dass innere Konflikte und Kämpfe so beschrieben werden als handelte es sich um ein Zwiegespräch zwischen einem Menschen und Gott. Abraham dürfte einen Konflikt seiner Zeit in sich ausgekämpft haben, hat dem „Befehl des Satans“ zu einem Menschenopfer widerstanden und dem „Ruf der Menschlichkeit“ Folge geleistet. Abraham gelang damit ein großer Schritt zur humanen Zivilisation und wenn er wirklich glaubte, dass Gott beide Handlungsarten in Erwägung gezogen hätte, dann hatte er den Erkenntnisstand: „Unterscheidung der Geister“ eben noch nicht erreicht, denn von diesem Moment an weiß man, dass von Gott nur Gutes und alles Böse vom „Satan“ kommt!