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Zippora, die Frau an Moses Seite

 Die meisten Menschen aus unserem Kulturkreis dürften den Namen Moses kennen und auch ein paar rudimentäre Informationen über ihn bereit haben. Aber die allermeisten von ihnen werden  nicht einmal wissen, dass Moses verheiratet war und 2 Söhne hatte, geschweige denn, dass sie den Namen dieser Frau, Zippora, nennen könnten. Wie so oft in der Bibel wird die Ehefrau der Propheten oder Könige verschwiegen, obwohl es meist so ist, dass diese ihre Mission ohne die Hilfe ihrer Frauen gar nicht hätten bestehen können. So auch bei Moses und Zippora!

Es gibt nämlich eine kurze und sehr schwer zu interpretierende Stelle in der Bibel (Exodus 4:24-26) die von der Rettung Moses durch das entschlossene Handeln seiner Ehefrau Zippora berichtet. Was auch immer uns dadurch übermittelt werden soll: Nur eine Frau wie Zippora kombiniert ihr spirituelles Wissen mit ihrem Handeln und rettet Moses so aus einer Notsituation, die sicherlich eher dem Satan als Gott zuzuschreiben ist!

https://en.wikipedia.org/wiki/Zipporah_at_the_inn)

Wer aber war Zippora? Die Bibel erlaubt eine Reihe von Interpretationen, aber ich meine, dass Zippora eine ausgesprochen schöne Frau aus den Stämmen Äthiopiens, und daher auch Anfeindungen ihrer Schwägerin ausgesetzt, war, da sie nicht aus dem Volk der Israeliten stammte. Durch ihren Vater Jethro, der als Priester erwähnt wird, war sie mit Sicherheit in die religiösen Bräuche ihrer Zeit eingeweiht und griff zu dem Mittel der Beschneidung ihres Sohnes um eine lebensbedrohliche Situation zu meistern. Diese Art von ihr, als Frau auf ungewöhnliche Art selbständig in den Lauf des Schicksals einzugreifen, kennen wir schon aus ihrem Leben davor, als sie als Tamar sämtlich Konventionen missachtete um ihr Lebensglück zu erreichen! Denn die Beschneidung war zu der damaligen Zeit ein religiöses Ritual, das mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit von Priestern aber ganz bestimmt nicht von einer Frau, ja gar der Mutter des Jungens, vorgenommen wurde! Somit handelte sie eigenständig außerhalb der Konventionen ihrer Zeit um ihren Mann und damit ihr Lebensglück zu retten! Chapeau!!

Ihr mutiges Handeln als Tamar führte dazu, dass sie im Stammbaum von Jesus auftaucht und somit den Heilsplan ermöglichte, als Zippora rettete sie Moses und gestaltete erneut den Heilsplan, der ohne sie so nicht hätte ablaufen können, aber was sie drei Leben später wagte, nämlich ihr Leben riskierte um den Mantel von Jesus zu berühren, der sie daraufhin heilte und zur Lebensgefährtin wählte, ist schon ein echtes Meisterstück an Tollkühnheit, führte aber genau dazu, dass Jesus die Frau an seine Seite bekam, die er brauchte um sein Werk zu vollbringen!

Wir dürfen also gespannt sein, was sie in diesem Leben wagt um Seinen Plan zu ermöglichen!

Johanna die Salböl Spendende

Am Anfang war das Wort und das Wort Gottes wurde von Jesus zur Heilung der Seelen ausgesprochen! Aber das Salböl ist die Heilgabe unser Mutter für Verletzungen unserer Körper und als Jesus schwerstverletzt vom Kreuz genommen für „das Grab vorbereitet“ wurde, da sandte Gott die Jüngerin Johanna mit ihren selbstgemachten Ölen und Salben um ihn vor dem sicheren Tod zu bewahren! Seine Wunden blieben auf wundersame Weise von Infektion und Wundbrand verschont und er überlebte diese furchtbare Tortur! Es bedurfte aber der Jüngerin Johanna, einer Frau, die mit Mutter Erde und ihren heilenden Kräutern innig verbunden war, um genau zu diesem Moment ihre Salben und Öle herbei zu holen und Jesus damit einzusalben. So eine Gabe ist ein Geschenk Gottes und Johanna hat dieses Talent auch in ihrem jetzigen Leben. Jesus wird sicherlich Wege finden der Welt davon zu berichten und ihr für ihre wundervollen Salböle zu danken!

Eine Sizilianerin erobert das Herz Europas

Kaum eine andere Frau ist in Europa so bekannt wie Hildegard von Bingen! Aber wer weiss schon, dass ihr langer Weg durch Europa in Sizilien begann? Geboren im Jahr 281 in Siracusa auf Sizilien, startete „die leuchtende“ ihren langen Weg durch die Geschichte der europäischen Christenheit als Lucia von Syrakus , die sich den Heiratsplänen ihrer Eltern widersetzte, sich für ein Leben ganz für Gott und die Armen entschied und als legendenumwobene Märtyrerin endete. Ihre Verehrung geht dabei weit über das übliche Maß hinaus und sie wird mancherorts auch heute noch im Volksbrauch gewürdigt.

Ihre Lebensleistung als Hildegard von Bingen ist weithin bekannt und bewundernswert und wer die Gabe dazu hat erkennt, dass sie auch als Birgitta von Schweden mit gleichem Eifer und großen prophetischen Gaben die Entwicklung des Christentums in Europa entscheidend mitprägte! Um aber zu erkennen, dass eben die in Schweden hochverehrte “Heilige  Lucia“ und die „Heilige Birgitta“ ein und dieselbe Frau ist bedurfte es dem spirituellen Talent von Johanna I., Königin von Neapel, Sizilien und Jerusalem, denn diese war mit Birgitta von Schweden befreundet und hat ihre Seele eben auch in der Lucia von Syrakus wiedererkannt! Darüber wiederum kann auch ich nur noch staunen!!

Eine Berührung verändert alles! Die Heilung einer kranken Frau

Aus dem Evangelium des Markus (Mk 5,21 ; 25 – 34)
Jesus fuhr im Boot wieder ans andere Ufer hinüber und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. ( … ) Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt? Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt? Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein.

In keiner anderen Heilungsszene wird es so spürbar, dass sich zwischen einer Frau und Jesus ein solch atemberaubendes Verhältnis aufbaut, das diese Heilung überhaupt erst ermöglicht. Ich will hier nicht über die Ursache ihrer Erkrankung spekulieren, aber ein ständiger Blutfluss wird sie zur „Unreinen“ gemacht und damit zur völligen Ausgrenzung aus der Gesellschaft geführt haben. Alles hatte sie schon versucht um von diesem Leiden befreit zu werden aber nichts hatte ihr geholfen. In ihrer Verzweiflung wagt sie das Unmögliche, denn sie mischt sich unter die Männer und berührt das Gewand dieses „heiligen Mannes“, von dem sie gehört hatte und auf den sie nun all ihre Hoffnung setzte. Die Spannung in ihr, einerseits etwas „Verbotenes“ zu tun andererseits ihr ganzes Leben in die Hoffnung auf Heilung durch diesen Mann zu setzen, muss absolut an der Grenze des psychisch Möglichen gelegen haben. Und nun folgt „das Wunder“, denn es muss zu einer unglaublichen Spannungsentladung zwischen ihr und Jesus im Moment der Berührung gekommen sein, die Jesus wahrnahm und ihn aufmerksam werden ließ, denn so etwas muss auch für ihn äußerst ungewöhnlich gewesen sein. Er wendet sich sofort um und sucht nach ihr, ja er erlaubt ihr ihre Wahrheit vor allen Leuten auszusprechen und ich bin absolut sicher, dass er sie auch nach ihrem Namen fragte, um sie aus der Anonymität heraus zu führen und ihr Selbst aufzurichten! Wer es je erlebt hat der weiss, dass in einem solchem Moment der Heilung das pure Glück und ungeheure Liebe in die Seelen der Menschen strömt und Gott unmittelbar erfahrbar wird. Und was die Evangelisten uns verschweigen ist dennoch in den Seelen dieser beiden Menschen für immer und alle Zeit eingeschrieben, denn die so entstandene Liebe hat sie zu einem Paar werden lassen. Von diesem Moment an begleitete Maria, wie diese Frau damals nämlich hieß, Jesus bis unter das Kreuz, floh mit dessen Schwester Maria Magdalena nach dem Weggang von Jesus nach Frankreich und lebte mit ihr bis zu ihrem Tod dort in einer Höhle!

Die Glaubenskraft von Maria und ihre Liebe zu Jesus aber machen sie einmalig unter den Frauen und genau aus diesem Grund wurde sie von den Evangelisten aus den Schriften getilgt! Es ist aber die Liebe und das Vertrauen das diese Heilung bewirkt hat und kein unbegreifbares Wunder! Vertraut und liebt einander dann werdet ihr ein solches „Wunder“ auch erleben!

Drei Männer des Friedens

Über den Zimmermann aus Nazareth gibt es mehr Bücher auf der Welt als je ein Mensch lesen könnte, aber wer kennt eigentlich die beiden Männer die an seiner Seite gekreuzigt wurden und diese Prozedur nicht überlebten? Glaubt wirklich jemand, dass es sich hierbei um namenlose Verbrecher handelt, die halt zufällig an diesem Tag ebenfalls hingerichtet wurden?

Auf der Suche nach den Seelen des auserwählten Volkes sind wir aber auch auf diese beiden „Verbrecher“ gestoßen und wollen euch eine erstaunliche Beobachtung erzählen. Das geht schon einmal mit ihren Namen los, denn der eine heißt „Sieg und Frieden“ und der andere „Mann des Friedens“ und das ist ganz bestimmt kein Zufall, sondern ein gar nicht mal so versteckter Hinweis auf die Charaktere dieser beiden Männer. So richtig staunen mussten wir aber, als wir erkannten, dass der „Mann des Friedens“ ein Bruder von Maria war, der Lebensgefährtin von Jesus, die den meisten nur unter der Bezeichnung „blutflüssige Frau“ bekannt sein dürfte. Diese Frau musste also an ein und demselben Tag miterleben wie nicht nur ihr geliebter Lebensgefährte, sondern auch noch ihr kleiner Bruder hingerichtet wurde! Wahnsinn, stellt euch das nur einmal wirklich vor, dann versteht ihr auch, was für eine Traumatisierung ihre Seele dabei erfuhr!

Nun aber will ich euch etwas über diesen kleinen Bruder von ihr erzählen, denn er muss seine Schwester sehr geliebt haben, die angeblich ihr ganzes „Vermögen“ an Ärzte ausgab, die sie dennoch nicht von ihrem Leiden befreien konnten. Wenn man sich nur tief genug einfühlt, dann findet man in den Texten diesen Widerspruch und in den beteiligten Seelen auch die Lösung dafür, denn dieses sogenannte „Vermögen“ der jungen Frau Maria, die als „Unreine“ völlig isoliert lebte, war vermutlich nichts anderes, als das Diebesgut, das ihr „kleiner Bruder“ für sie zusammen gestohlen hatte um ihr zu helfen! Diese Tat der Liebe aber brachte ihn ans Kreuz, so wie die Taten der Liebe auch Jesus ans Kreuz brachten und jetzt erkennen wir auch das verbindende Element zwischen diesen Männern! Sie starben weil sie liebten!

Auf Augenhöhe: Franziskus und Franziska

Wer den Lebensentwurf von Franziskus von Assisi wirklich nachleben will wird schnell merken, dass er sich damit mächtig überfordert. Franziskus war in seiner Art so radikal, dass dies nicht nur in unseren Tagen ein schier aussichtsloses Unterfangen ist. Selbst die heutigen Ordensmitglieder des Franziskanerordens geben meist recht offen zu, dass sie das nur ansatzweise können und schieben es eben auf ihre persönliche Unzulänglichkeit, dem Ordensgründer nicht in allen Belangen folgen zu können. Ich will an dieser Stelle keine Beurteilung des Lebens von Franziskus machen, sondern von der erstaunlichen Begebenheit berichten, dass ich zwar keinen Mann, wohl aber eine Frau gefunden habe, die Franziskus sehr wohl das Wasser reichen kann und ihm in ihrer Radikalität der Lebensführung in keiner Weise nachstand. Bezeichnenderweise wurde diese Frau schon auf den Namen Franziska getauft und man höre und staune: sie gründete zu Pfingsten 1845 einen Orden, den sie doch glatt die „Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus“ nannte.

Franziska Schervier (1819 – 1876) wählte den Lebensentwurf von Franziskus und schuf mit ihrem Einsatz ein bemerkenswertes Lebenswerk. Franziskus starb recht jung mit 44 Jahren, sein Lebensstil forderte seinen Preis und auch Franziska ging bis an die Grenzen des Möglichen, wurde jedoch 57 Jahre alt, lebte somit ihr Ideal viele Jahre länger als das ihr Idol geschafft hatte. Ich staunte nicht schlecht, als ich ihr Leben und ihre Persönlichkeit studierte, begegnete mir dabei doch eine der faszinierendsten Frauen des Heilsplanes. Ihre Vorleben sind so facettenreich und zugleich denen des Franziskus so „ähnlich“, dass man aus dem Staunen kaum herauskommt. Märtyrerin, Königin und Nonne, sie hat nichts ausgelassen und so wundert es nicht, dass sie heute eine ebenso große und weite Persönlichkeit wie Franziskus ist! Wir wünschen den Beiden für ihr zukünftiges gemeinsames Wirken das Beste!

 

Dieses „magische Quadrat“ ist wohl das schwierigste Rätsel das uns die alten Essener hinterlassen haben und an dessen Lösung ich schon seit Jahren arbeite. Zunächst einmal überliefern die alten Gnostiker, dass Gott wohl jeder Seele eine ureigene Ordnungszahl zugeteilt hat und diese Seele zudem an eine von IHM vorgesehene Position „gestellt“ hat. Schon allein die vielen mathematischen Kniffe die dieses Quadrat bietet ist etwas, worüber man nur staunen und endlos tüfteln kann, aber das Herausfinden zu wem diese Ordnungszahlen gehören ist eine andere, noch viel schwierigere Aufgabe. Hierbei offenbaren sich zudem ganz merkwürdige Bezüge unter den Seelen über die man nur voller Begeisterung staunen kann.

Im Zentrum steht Christus selbst, der sich zwar im Zentrum, aber als Mensch unter seinesgleichen sieht. Witzig, wenn man drüber nachdenkt, wer denn in 1000 Jahren dort stehen wird! Nun gut, kleiner Scherz am Rande, denn ich vermute, dass der Platz leer bleiben wird!

Blau unterlegt habe ich die 4 Cherubim. Nun das war einfach, sind sie zudem auch in diesem Quadrat im Viereck aufgestellt. Die geheimnisvollen Seraphim habe ich grün angelegt und diese schweben neben den Cherubim wie Schatten und stehen natürlich auch im Viereck.

Die anderen farblich angelegten Zahlen habe ich nach und nach herausfinden und dabei wirklich nur noch den Kopf schütteln können. Seht euch mal die Position der 88 an. Mit der sehr weiblich-harmonischen 88 ist der „Lieblingsjünger“ Johannes gemeint, den man aber richtigerweise hier vor allem als Simon, den jüngeren Bruder von Jesus, benennen sollte. Denn, und das ist einfach göttlich, wird er doch von 3 Seiten von seinen Seelenschwestern umrahmt als ob er ihre und diese seine Nähe besonders bräuchten. Ungelogen, die 88 ist die Lieblingszahl „der 28“ und 8 * 8 ergibt auch noch 64!

Meine Überlegungen ergaben, dass diese 120 Seelen genau diejenigen sein könnten über die vor 2000 Jahren zu Pfingsten der „heilige Geist“ ausgeschüttet wurde, wie uns in der Apostelgeschichte überliefert wird. Da das nur geht wenn sie zuvor an Ostern Licht bekommen hatten ist diese Gruppe wohl die „Urgemeinde“ schlechthin. Von ihnen aus verbreitete sich dann allmählich die Botschaft über die ganze Welt, der nun eine weltweite Lichtwelle folgen wird.

Die merkwürdige Ordnung Gottes

Gottes Liebe ist unermesslich groß und in Seiner Art für Menschen manchmal unbegreiflich! Und so schwer es auch fällt sich vorzustellen, dass Gott die Seelen von Massenmördern und NWO-Planern nicht weniger liebt als die zartesten Seiner Geschöpfe, so schwer fällt es zu begreifen, dass er manchen Seelen Aufgaben von kaum tragbarer Größe auflastet und sie dennoch nicht mehr liebt als andere!

Für viele Menschen ist es auch kaum begreifbar, dass es zum einen ein „auserwähltes“ Volk geben soll, das in Seinem Plan zudem zerstört und unter alle „Heidenvölker“ vertrieben wurde, und zum anderen, dass es innerhalb dieses Volkes eine „Ordnung“ gibt,  die den zentralen Kern des Heilsgeschehens widerspiegelt und die ich hier vorstellen möchte.

In den uns bekannten christlichen Religionen gibt es ja eigentlich nur eine Person auf die sich alles bezieht, aber der „Auftritt“ des jungen Mannes aus Nazareth fand eingebettet in dem Volk der Israeliten und ganz besonders flankiert von einer Reihe auch namentlich bekannter Personen statt. Diese gruppieren sich in einer nachvollziehbaren Ordnung um ihn und!!! drei weiteren Seelen! Jesus stand zwar alleine da, war es aber nicht! Schon in den Evangelien taucht eine kleine Merkwürdigkeit auf, da verschiedentlich Johannes der Täufer als der Größere benannt wird, was zu der Logik, dass Jesus der Sohn Gottes sei, nicht so recht passen will!

Durch die Offenbarung Gottes wird uns jetzt aber ein gänzlich neues Gottesbild vermittelt, denn Zion ist im Viereck aufgestellt und wird auf der Erde durch die 4 Cherubim abgebildet. Wir erfahren auch von der Existenz der 4 Seraphim, entdecken 5 Prophetinnen und 5 Propheten, und dürfen auch begreifen wer alles zu dem Kreis der 24 Ältesten gehört. Erstaunliches kann man zudem durch das magische Quadrat der Essener erfahren, werden da doch die Positionen von 120 Seelen numerisch festgelegt, was uns bisher völlig fremd war.

Die Zugehörigkeit zu den Gruppen ist Teil Seiner Schöpfungsordnung und natürlich hat es mir viel Freude bereitet nach diesem Menschen zu suchen und ihr Wesen zu begreifen. Es handelt sich nämlich um ganz normale Menschen, die durch die Aufgaben, die sie in all ihren Leben stemmen mussten, eine besondere Reife und spirituelle Tiefe erreicht haben. Die Wesensart von ihnen aber lässt sich dadurch nicht rekonstruieren, die liegt in der Persönlichkeit einer jeden einzelnen Seele begründet und unterliegt gänzlich anderen Zusammenhängen. Ich bin gespannt, ob auch andere schlaue Köpfe solche modellhafte Überlegungen angestellt haben und diese öffentlich machen, und freue mich auf die Diskussionen darüber. Denn richtig spannend und schön wird das ja erst, wenn man die Seelen auch mit ihren heutigen Namen benennen kann!

 

Die kleine und die große Terese

Terese von Avila dürfte den meisten engagierten Christen als eine der größten Mystikerinnen bekannt sein und sie wird als eine „große“ Heilige verehrt. Es gibt aber auch noch die „kleine Therese“, die Therese von Lisieux, die vor allem in Frankreich als Nationalheilige verehrt wird, die den meisten Lesern hier aber unbekannt sein dürfte. Sie werden tatsächlich aber oft in Zusammenhang als „große“ und „kleine“ Terese genannt, wobei dabei praktisch niemand weiss, dass sie Seelenschwestern sind. Der ein oder andere hat ja schon davon gehört, dass Terese von Avila eine Inkarnation von Maria Magdalena ist, aber wer weiss schon, dass die ältere Schwester und jüngstes Kind aus Josephs erster Ehe eben jene Therese von Lisieux ist. Die beiden sind sich in vielen Persönlichkeitsmerkmalen zum Verwechseln ähnlich und wer sich einmal einfühlen möchte durch welche Inkarnationen man zu einem Engel geformt wird, der möge sich doch einmal durch die Inkarnationen der Terese von Lisieux durchfühlen. Hier meine noch nicht ganz vollständige Liste:

  1. Rahel, Ehefrau von Jakob
  2. Abischag von Schunem
  3. Unbekannt
  4. Unbekannt
  5. Josephine, 6. Kind aus der ersten Ehe Josephs
  6. Chionina von Thessaloniki
  7. Unbekannt
  8. Roswitha von Gandersheim
  9. Richardis von Stade
  10. Karoline Henriette Luise Schiller, Tochter von F. Schiller
  11. Therese von Lisieux
  12. Selma Meerbaum-Eisinger

Tamar oder die pure Lust an der Weiblichkeit

Unter den Frauen in der Bibel kommt Tamar eine ganz besondere Bedeutung zu, denn ihr mutiges, ja fast unerhörtes Eintreten für ihr Recht als Frau, ein Kind empfangen und gebären zu dürfen, ist in dieser Art einzigartig in der Bibel! Sie gehört zudem zu den 5 Frauen die im Stammbaum von Jesus genannt werden und hat auch dadurch ein überragendes Gewicht im Heilsplan. Man muss aber schon ganz tief in die Seele einer Frau hineinfühlen um zu erkennen, dass Tamar auch im Neuen Testament auftaucht und wieder zeigt sie ihren unerhörten Mut, aus einer für eine Frau verzweifelten Lage auszubrechen. Die „blutflüssige Frau“ durchbricht alle gesellschaftlichen Tabus und berührt den Mantel von Jesus, der dies spürt, sie anspricht und in einer ungeheuer intensiven und verdichteten Szene eine Verbindung zu ihr aufbaut, die sie – nach der Schilderung des Evangelisten – von ihrem Leiden befreit.

Die Lebenssituation dieser jungen Frau war so haarsträubend, ihr Tabubruch zudem lebensgefährlich, dass ihr Mut gleich mehrfach belohnt wurde, denn Jesus heilte sie nicht nur von ihrem Leiden sondern nahm sie zu seiner Geliebten mit auf seinen weiteren Weg und sie begleitete ihn bis unters Kreuz. Ihre Liebesbeziehung muss hinreißend gewesen sein, denn einmal befreit lebte „Tamar“ ihre Weiblichkeit für und mit Jesus leidenschaftlich aus, bis die Umstände sie auseinander rissen. „Tamar“ ging mit Maria Magdalena nach Frankreich und begleitete sie auch in ihrer Zeit in der Grotte de Sainte-Baume, während Jesus nach Kashmir gehen musste.

Viele Jahrhunderte später begegneten sie sich wieder, aber das ist eine andere Geschichte!

Ergänzung zum 14.06.2020
Manche Zeitgenossen wird der Inhalt dieses Postings befremden, denn der will so gar nicht zu dem passen was wir bisher für die Wahrheit erachtet haben. Noch „entrückter“ wird das alles, wenn man Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen lässt, die Gefühle der damaligen Zeit mit denen unserer Tage gleichsetzt und nur das was deckungsgleich ist als „Wahrheit“ begreift. Aber in unseren Tagen beginnen alle vermeintlichen Wahrheiten zu wanken und an einem so energiestarken Tag wie heute, dem 14.6.2020, ein Datum zum Dahinfließen, passt es einfach wunderbar zu offenbaren, dass Tamar in der ewigen Schöpfungsordnung die 14 als Seelenzahl trägt und die Schönheit ihrer durch und durch weiblichen Seele sich am besten durch ihre Seelenblume Ranunkel ausdrücken lässt!