11.10.2026

Spirituelles Erleben ist subjektiv!
Während es schon manchmal schwierig ist sich zwischen Mann und Frau über die Deutung der Erlebnisse des täglichen Lebens einig zu werden sind die Auslegungen und Schlussfolgerungen spiritueller Erfahrungen oft fundamental verschieden und in der Diskussion kaum in Übereinstimmung zu bringen.
Die Ursache davon liegt im generell differenten Aufbau von männlichem und weiblichem „Denkfühlen“ und die Art wie „das Universum“ diese Eigenarten zu nutzen weiss um den „Weg zum Seelenheil“ erfolgreich zu gestalten. Um nämlich sowohl Mann als auch Frau aus ihren anfänglichen Bewusstsein, das ja durch Schmerzen aller Art eingeschränkt ist, in ein reines „Christusbewusstsein“ zu führen, müssen beide durch tiefe Täler gehen und dabei viele, teils aus Vorleben geprägte, Fehlhaltungen überwinden. Dabei müssen Erfahrungen solange wiederholt werden bis alle negativen „Erinnerungen“ aufgearbeitet und abgelegt sind. Somit ergeben sich für Mann und Frau grundlegend unterschiedliche spirituelle Erlebnisse, oder nennen wir es therapeutische Einheiten, und die damit verbundene Vorstellung von Gott und der Schöpfung. Alle Verletzungen der weiblichen Seele werden durch einen unendlich liebevollen Christus auskuriert, während Männer oft mit einem „Logikfundamentalisten“ zu kämpfen haben, der jedes noch so vehement vorgetragene Argument nachhaltig widerlegt. Dem Mann wird der ehemals krude Verstand glattgebügelt, der Frau die verletze Weiblichkeit durch unendliche Zärtlichkeit geheilt.
Das mag jetzt eine starke Vereinfachung sein und die Verletzungen aus allen Vorleben überschneiden sich natürlich in vielfältiger Art aber der Ansatz ist dennoch geeignet um folgende Schlussfolgerung zu ziehen:
Die individuellen spirituellen Erlebnisse auf dem Weg der Heilung und Erlösung sind nur sehr begrenzt verallgemeinerbar und die sich aus diesen Erlebnissen ergebenden Gottes- und Schöpfungs-vorstellungen sind zunächst rein subjektiv! Daher ist es unendlich wichtig sich die Erlebnisse und die daraus resultierenden theologischen Schlüssen anderer Menschen anzuhören und sie zu respektieren! Setzt man all diese Erfahrungen nämlich sowohl gefühlsstimmig als auch logisch zusammen ergibt sich eine Gottes- und Schöpfungsvorstellung die alle weiblichen und männlichen Aspekte beinhaltet!
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07.10.2026

Den Weg zu sich selbst als
Bewusstseinserweiterung verstehen!
„Die Wahrheit kann nicht einfach übernommen, sondern sie muss erkannt werden!“
Jede direkte Vermittlung von vermeintlich „religiösen Wahrheiten“ ist nicht nur sinnlos, sondern sogar schädlich, denn es geht bei der „Menschwerdung“ nicht darum irgendetwas zu glauben, sondern um die Reinigung des Geiste und die damit verbundene Bewusstseinserweiterung.
Auf diesem durchaus mühevollen Weg stellen sich dann aus den Tiefen des eigenen Geistes Erkenntnisse ein, die, manchmal nur für eine gewisse Zeit, in Resonanz mit dem eigenen Bewusstsein stehen. Das darf man ruhig miteinander diskutieren, nur sollte man die eigenen Erkenntnisse nicht „absolut“ setzen sondern immer in Korrelation zur eigenen Bewusstseinsentwicklung betrachten. Es gibt natürlich immer auch Menschen, die in ihrer Entwicklung der Mehrheit voraus sind und wenn man es so gelten lassen will, dürfte Jesus aus Nazareth einen Bewusstseins- und Erkenntnisstand erreicht haben und auch bei seiner jetzigen Wiederkehr erreichen, der anderen weit voraus, von niemand übertroffen werden und daher auch zur Orientierung verwandt werden kann. Aber viele Aussagen von ihm wollen sich anfangs gar nicht so recht in den eigenen Geist einordnen lassen und erst wenn man auf dem eigenen Weg zu ähnlichem Bewusstsein gekommen ist, macht es Sinn, diese mit denen von Jesus abzugleichen.
Da wir jetzt in die Zeit eingetreten sind in der alle Menschen auf der Erde diesen Weg gehen werden, dürfen wir uns auf eine herrliche Zeit mit vielen Diskussionen freuen!
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