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Jesus verstehen

Als König David war „der Knecht“ ein brutaler Krieger und ein Weiberheld, als Jesus ein Friedensprediger und Frauenversteher! Wie geht das überhaupt zusammen und was machte einen Mann wie Jesus eigentlich so zart und weise, dass er weibliche Bedürfnisse verstehen und Störungen der Weiblichkeit sogar heilen konnte? Und warum konnte er diese Fähigkeiten nicht in seine späteren Leben mitnehmen? Bei Karl dem Großen kann man bestenfalls Ähnlichkeiten zu König David, nicht aber zu Jesus erkennen! Erst bei Franziskus von Assisi hat man den Eindruck es mit einem jesusähnlichen Menschen zu tun zu haben, der aber noch weit, weit weg vom Erkenntnisstand Jesu war. Aber wie geht das zusammen? David – Jesus – Karl der Große – Franziskus von Assisi?

Zunächst ganz klar: Mit der uns geläufigen Kenntnis der menschlichen Psyche erst einmal gar nicht!

Wir müssen daher nach einem Modell suchen um die unterschiedliche Wesensart ein und derselben Seele, sowohl innerhalb eines Lebens, als auch in den verschiedenen Leben logisch zu erklären. C.G. Jung hat dies mit der Entwicklung einer tiefergehenden (auch komplex genannten) Psychologie versucht, die neben dem individuellem auch noch das kollektive Unbewusste definiert und zudem den Begriff der Individuation eingeführt.

„Mit dem Begriff der Individuation umschreibt die Psychologie den Weg zu einem Selbst als eigenem Ganzen. Individuation wird so als Prozess des Ganzwerdens verstanden, der den Menschen zur eigenen Einzigkeit und Individualität finden lässt. Der Mensch wird durch diesen Prozess zu dem Individuum, das er tatsächlich und unabhängig von anderen ist. Neben der Entfaltung seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten zählt zu diesem Vorgang die Bewusstwerdung der eigenen Individualität. Nach der Individuation erlebt sich der Mensch als etwas Einmaliges und verwirklicht sich als etwas Eigenes.“ (Quelle:  https://medlexi.de/Individuation )

Die Bewusstwerdung eines Menschen gilt es nun eingehender zu untersuchen und dabei herauszuarbeiten, dass Bewusstheit und Persönlichkeitsreife respektive Weisheit direkt miteinander gekoppelt sind und sich sogar durch nachvollzieh- und reproduzierbare Entwicklungsschritte quantifizieren lässt. Diese Bewusstseinsentwicklung aber gilt es in jedem Leben neu zu begehen und wenn dies in einem Leben gelang, im Folgeleben aber eben nicht, unterscheidet sich die gleiche Persönlichkeit aber ganz wesentlich!

Um der Diskussion dieses Themas einen Anstoß zu geben habe ich vor Jahren meine Beobachtungen auf dem Weg dieser Individuation niedergeschrieben und diesen Prozess den „Weg zum Seelenheil“ genannt. Im Laufe der Jahre konnte ich diesen Weg mehrfach bei anderen Menschen begleitend beobachten und zudem viele weitere Sonderfälle, bzw. „Stolpersteine“ entdecken, die den Menschen auf diesem Weg begegnen können und ihn zum Teil zu einem lebenslangen Prozess werden lassen.

Ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit mit Psychologen und Menschenkennern aller Art um diese für die allermeisten Menschen neuartigen Zusammenhänge zu erforschen.

König David war wie später Karl der Große diesen Weg der Individuation nicht gegangen. In diesen beiden Leben können wir aber dennoch die ganz ausgeprägten Eigenschaften dieses Mannes erkennen, dessen Willens- und Schaffenskraft auffallend sind. Jesus dagegen war diesen Weg gegangen und gelangte so in eine Weisheitsstufe, die bis dato auf der Erde unbekannt war und erfüllte mit der ihm eigenen Willenskraft den Plan des Herrn. Franziskus nun war wohl auf diesem Weg gekommen, aber den Durchbruch zu sich selbst, d.h. auch der Kenntnis, dass er einmal als König David und als Jesus auf der Erde weilte, und zu den oberen Stufen der Weisheit schaffte er nicht.

Es kommt auch noch hinzu, dass die Reife einer Persönlichkeit von Inkarnation zu Inkarnation anwächst und am Ende alle Schwächen und Fehler „ausgebügelt“ sein werden. Wenn Jesus also jetzt wiederkommt, wird er diesen Weg zunächst einmal gehen müssen, dann aber eine Persönlichkeit sein, die weitere 7 Leben hinter sich und im 8. Leben nach der Zeit von Jesus aus Nazareth steht. Er wird zudem nicht als „Lamm“ erkennbar sein, sondern als „Adler“, als „König der Könige“ wird er erscheinen und die Menschen alle dazu bringen den „Weg zum Seelenheil“ zu gehen. Er wird die Wesensart von Christus in sich tragen und zudem der Menschheit den Aufbau der Schöpfung von Grund auf neu erklären! Ganz nebenbei wird er Babylon zu Fall bringen und „das Recht und Gesetz“ bis in den letzten Winkel der Erde bringen. Hier wird ihm wieder seine Willenskraft hilfreich sein, denn er muss letzten Endes den Widerstand aller auf der Erde lebenden Menschen überwinden, von denen jeder meint, dass er es besser wüsste als der „König der Könige“!

Um Jesu Persönlichkeit aber wirklich zu begreifen und seine Botschaft zu verstehen muss man den „Weg zum Seelenheil“ selbst gegangen sein und die damit verbundene Bewusstseinserweiterung auch erfahren haben, denn Weisheiten die man noch nicht selbst hat gewinnen können und Einsichten oberhalb des eigenen Bewusstseins kann man auch von Jesus nicht einfach übernehmen, mag er sie auch noch so oft vortragen!

Der Weg zum Seelenheil: Download

Jesus war der erste Hippie!

Als Jesus von seiner 7-jährigen Wanderschaft nach Israel zurückkehrte war er ein weiser Mann! Aber seine Art zu leben, seine Ausstrahlung und seine Vorstellung von Gott waren so fundamental verschieden von dem was nach „jüdischem Brauch“ rechtens war, dass wir uns ihn ruhig als Hippie unter lauter orthodoxen Juden vorstellen dürfen. Er kam aus Indien zurück, hatte dort nicht nur die Lehren Buddhas gründlich studiert sondern auch sämtlich Freuden des Lebens und der Liebe kennen gelernt. Er war total lässig, kannte keinerlei Ängste noch hielt er sich an irgendwelche gesellschaftlichen oder religiösen Regeln, wenn sie seinen Einsichten widersprachen!  Er war die Provokation schlechthin für jeden anständigen Juden! Jetzt könnte man das alles noch halbwegs hinnehmen, aber Jesus war so dreist und heilte eine Frau von ihrem Blutfluss, durch den sie eine „unreine Person“ und ihr der direkte Kontakt zu jedem Juden untersagt war und nahm sie sich auch noch zur Geliebten! Unfassbar, dieser Mann lebte in „wilder Ehe“ und „freier Liebe“ mit einer „Unreinen“ und behauptete auch noch das Wort Gottes zu verkünden!! Das war ein Affront, ein Skandal!

Ich bitte jeden Leser sich das einmal grundlegend zu durchdenken. Jesus verstieß gegen so ziemlich jede gesellschaftliche und religiöse Anstandsregel und so darf man sich nicht wundern, dass er und sein Verhalten abgelehnt wurden.  Niemand war in der Lage sein Wesen und sein Verhalten einfach zu begrüßen und nachzuleben, das war völlig unmöglich, denn die Menschen waren in ihrem Denken und Glauben gefangen und so brauchte Jesus auch rund 3 Jahre um wenigstens einen kleinen Anhängerkreis so vorzubereiten, dass sie am „Ostermontag“ ins Licht gehen konnten. Aber auch da war das Begreifen seiner Botschaft den allermeisten noch lange nicht möglich und das drückt sich sehr gut in dem Dialog zwischen den Jüngern und Maria Magdalena im gleichnamigen Evangelium aus. Die Jünger waren erzkonservative Patriarchen und hatten es schon schwer sich mit der Schwester von Jesus, Maria Magdalena, auseinander zu setzen und sie als Ihresgleichen anzunehmen. Von einer Akzeptanz seiner Geliebten und Gefährtin Maria, kann nicht einmal ansatzweise ausgegangen werden.

Es waren daher auch die Ausgegrenzten und Gescheiterten die sich ihm öffneten und ihm daher näher standen als der typisch religiöse-bürgerliche Jude. Und so ist es nicht verwunderlich, dass gerade die beiden maximal ausgegrenzten Frauen, Maria Magdalena und seine Gefährtin Maria zugleich seine engsten Vertrauten waren.

Ergänzung
Wenn man sich Jesus in unseren Tagen vorstellen will muss man sich einfach sein damaliges unkonventionelles Auftreten um eine Dimension verschoben in den geistigen Raum vorstellen. Jesus hält sich geistig an absolut nichts was den Konventionen unserer Zeit entspricht und erlaubt sich, ausschließlich das als seine Erkenntnis von sich zu geben, das er in sich selbst, aus der Quelle in ihm, erfahren hat. Er weiss, dass er wie ER tickt, weiss, dass nur er die Botschaften die ER auch in etlichen Schriften auf der Erde hinterlassen hat so begreifen kann, dass er die Botschaft von IHM so aussprechen kann, als wäre ER in ihm! Wer ihn nicht versteht, hat vom IHM keine Ahnung und das weiss er ganz genau, weiss aber auch, dass alle Seelen Seines Volkes nach und nach ihn verstehen und IHN erkennen werden!

Jesus – Knecht Gottes, Genießer und Liebling der Frauen

Nach vermutlich siebenjähriger Wanderschaft kehrte Jesus aus Indien nach Israel zurück. In diesen Jahren hatte er sich gründlich mit den östlichen Lehren und den Lebensgewohnheiten dieser Völker auseinandergesetzt und traf jetzt in seiner Heimat auf eine grundlegend andere gesellschaftliche Situation. Sein Volk war doppelt versklavt! Die vorherrschende jüdische Religion war die lebensfeindlichste Ideologie die man sich nur denken kann, die die Menschen unter die Herrschaft von kleingeistigen Priestern zwang, und zudem war das Volk durch eine grausame Besatzungsmacht seiner Freiheit beraubt! Furchtbar!

In diese Gesellschaft trat nun der junge Mann ein. Total entspannt, lebenslustig, voller Weisheit und Warmherzigkeit. Seine Ausstrahlung war so grundverschieden von der anderer Männer, seine Art aufzutreten, sich den Menschen zuzuwenden und über Gott und die Liebe zu sprechen war etwas das die Welt zuvor so noch nie erlebt hatte und daher logischerweise bald den Widerspruch der meinungsbildenden Oberschicht hervorrief. Ganz besonders aber muss sein Auftreten die Frauen seiner Zeit betört haben, strahlte Jesus doch auch eine ganz neue Form der Männlichkeit und Sinnlichkeit aus, die ihm durchaus bewusst war und sie auch lebte! Er war in den Augen der Frauen definitiv der erotischste Mann seiner Zeit und der erste wirkliche Frauenversteher!

Seine erste Tat war es seine Schwester Maria Magdalena zu finden und aus ihrer entsetzlichen Notlage zu befreien, sie zu heilen und ins Licht zu führen. Zusammen erlebten sie dann die Taufszene am Jordan und Maria Magdalena wurde zur Botschafterin Gottes! Sie klärte Jesus an diesem Tag über sein wahres Wesen auf und verlieh ihm damit erst die Vollmacht mit der er dann auftrat! Nur ihr alleine war dies möglich, nur ihr vertraute ihr Bruder so sehr, dass er diese Berufung annahm und zum Knecht Gottes wurde, aus dessen Mund ER sprechen konnte!

Die Botschaft dieser Beiden ist aber etwas völlig anderes als die, die später durch lichtlose Theologen daraus gemacht wurde, die lieber die Worte von Paulus als die von Jesus zur Grundlage ihrer verqueren Lehre machten. Aus Lebensfreude wurde Lebensverneinung, aus Sinnlichkeit wurde Entsagung, aus Weisheit wurde gehorsamer Glaube! Hängt die Kruzifixe von den Wänden ab, denn damit wird lediglich der vermeintliche Sieg des Bösen über das Leben dargestellt aber eben nichts von Jesu Botschaft! Lebt wie Jesus gelebt hat und wenn ihr ihn euch bildlich vorstellen und abbilden wollt, dann bitte als einen Mann, dessen Ausstrahlung die Lebensfreude und Sinnlichkeit seines Wesens zum Ausdruck bringt!

Bild: Nebenaltar in der Teynkirche/Prag

Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund

Was für ein Satz!! Was für eine Glaubenskraft muss in jenem Hauptmann aus Kafarnaum inne gewohnt haben, dass er diesen Satz aussprach und Jesus daraufhin seinen Knecht heilte?! In der katholischen Tradition wurde der Satz leicht abgewandelt, aber dabei wurde er ausnahmsweise sogar einmal in seiner Aussagekraft deutlicher, als er uns in den Evangelien überliefert wird:

„Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund!“

Denkt man nämlich darüber nach, wie es überhaupt zu einer Heilung durch das Wort kommen kann, so stellt man zwangsläufig fest, dass es nicht nur des Wortes Jesu, sondern genauso dringend des „offenen Ohres“ des Kranken bedarf um eine Heilung einzuleiten. Nur wenn das Wort Jesu von dem Hörer auch aufgenommen und eingelassen wird, zur Seele vordringen und dort alle Ängste und Schuldgefühle vertreiben kann, entfaltet es seine heilende Wirkung! Nur dann!! Wer das Wort Jesu zwar vernimmt, es aber nicht mit „Haut und Haaren aufisst und verdaut“ und seinen Körper nach dieser Botschaft ausrichtet, der wird auch nicht durch diese geheilt werden!

Die Worte Jesu sind nämlich seit 2000 Jahren auf der Erde, aber der Wahnsinn scheint gerade in unseren Tagen auf ein unheimliches Szenario zuzusteuern. Wer Ohren hat zu hören, der höre, möchte ich daher dringend den Verzweifelten dieser Welt zurufen, denn das Wort Jesu kommt nie zu spät und kann auch in der letzten Minute noch retten!

Ein kleiner Exkurs sei mir noch zu dem Hauptmann gestattet, denn es beschleicht mich das Gefühl, dass es sich bei ihm um jenen römischen Hauptmann Kornelius handelt von dem in der Apostelgeschichte berichtet wird, als er sich an Perus wandte und der damit der erste Nichtjude gewesen sein dürfte der den Eintritt ins Licht schaffte! Ein solcher Mann wird bestimmt auch heute wieder die Kraft und den Glauben aufbringen Jesus um die Heilung seiner Lieben zu bitten und ich bin sicher, dass Jesus ihn erkennen und ihm diese Bitte erfüllen wird! Aber auch dann bleiben die Gesetze bestehen und eine jede Seele die geheilt werden will muss das Wort Jesu wirklich aufsaugen und verinnerlichen!

Nach dem heutigen Stand (4/2021) der Erkenntnis waren es 7 Frauen aus dem näheren Umfeld von Jesus die ihn bis unters Kreuz begleiteten. Neben seiner Geliebten Marie waren das seine Schwester Maria Magdalena, Mutter Maria, Maria Salome und Maria aus Bethanien, sowie seine beiden Schwestern „Josephine“ und das Nesthäkchen „Elisabeth“, die ihn dann auch zur Pflege ins Grab begleitete. Außer „Elisabeth“ dürfte aber von diesen 7 Frauen nur seine Geliebte Marie mitbekommen haben, dass Jesus noch lebte und so wich sie daher auch bis Ostermontag nicht vom Grab! Am Ostermontag dann „erschienen“ zwei in hellen Umhängen gekleidete Essener und rollten den Stein zu Seite! Jesus kehrte zu den Lebenden zurück!

 

Die merkwürdige Reise des „Herrn gen Himmel“

Kaum eine andere Textstelle aus den Evangelien ist so unglaubhaft wie die Schilderung von „Jesu Himmelfahrt“. Untersucht man mit Hilfe von außerbiblischen Texten und Rückführungsgesprächen die damaligen Ereignisse, dann kommt man zum einen hinter die wahren Abläufe und findet auch die Gründe heraus die Jesus zum Weggang zwangen. Wenn man den Schilderungen des Essäer-Briefes folgt, dann waren es vor allem die Essener, die den Fortgang organisierten und diesen dann aber mit einer Lüge umgarnten. Man verbreitete nämlich, dass Jesus nach seinem Weggang verstorben sei. Das Ziel der Aktion war es die Römer von der weiteren Suche nach ihm abzubringen und darum streute man das Gerücht von seinem Tod.  Das war den späteren „Theologen“ aber nicht dramatisch und „heilig“ genug und zudem eines „Gottessohnes“ unwürdig, und so ersonnen sie den Humbug einer Auffahrt zum Himmel! Alles Quatsch, alles Lüge!!

Jesus war durch die Kreuzigung schwer verwundet und traumatisiert. Eine erneute Verhaftung hätte er nie und nimmer überlebt und so stimmte er seiner Flucht nach Damaskus zu! Begleitet wurde er dabei von dem Apostel Thomas und seiner älteren Schwester „Josephine“.

Aber, und jetzt muss man sich noch einmal in die Haltung von Jesus hineinversetzen um diese Entscheidung zu verstehen, denn dieser Sturkopf war zu diesem Zeitpunkt felsenfest davon überzeugt, dass er zurückkommen und sein Werk vollenden würde!! Die so genannte „Naherwartung“ seiner Wiederkehr hatte er nämlich selbst seinen Jüngern beigebracht und zwar weil er selbst daran glaubte. Er, der so vieles sah, hatte nämlich keinen Schimmer von den tatsächlichen Zeitabläufen die noch vor ihm lagen und so verlegte er die Erwartung seiner Wiederkehr, die er ja aus den Schriften ablesen konnte, in das damalige Leben!

Er brauchte zunächst aber unbedingt eine sichere Auszeit und wir wissen, dass er mehrere Monate in Damaskus zubrachte und sich zunächst erst einmal auskurierte, bevor er die Reise nach Kaschmir antrat.

In dieser Zeit aber zerfiel die Jerusalemer Gemeinde. Seine Liebsten mussten fliehen und ich bin sicher, dass er erst durch diese, für ihn unerwarteten Ereignisse, seine Haltung änderte und die Naherwartung seiner Rückkehr aufgab!

Als er von Jerusalem fliehen musste tat er das daher im Bewusstsein seiner baldigen Wiederkehr und so verabschiedete er sich auch in dieser Erwartung von den Seinen! Er gab ihnen das Versprechen wiederzukommen!!

„Verrückt“ wie er nun mal ist, wird er sein Versprechen einlösen, er hat sich halt lediglich um 2000 Jahre vertan! Sicher wird er sich dafür noch so etlichen Diskussionen stellen müssen, denn gemeinhin erwartet man von einem Mann, dass er seine Versprechen etwas zeitnäher einlöst!

Jetzt aber kommt die Zeit seiner Wiederkehr und dann klären wir miteinander alle offenen Fragen und Dispute!

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 1/7

Vieles wurde schon geschrieben über den jungen Mann aus Nazareth aber nur das was ich durch logisches Nachdenken nachvollziehen kann ist mir zur Erkenntnis geworden. Soweit es sich mir erschlossen hat war Maria mit Joseph verlobt und da sie „unerwartet“ schwanger geworden war drohte ihr vermutlich die Steinigung. Joseph nahm sie dennoch zur Frau und rettete so sowohl Maria als auch dem Kind das Leben. Diese menschliche Geste von Joseph ist das was mich berührt und die ich unendlich viel erwähnenswerter finde als all die theologischen Märchen die sich um die Zeugung und die Geburt des Kindes drehen. Jesus war ein Kind wie jedes andere auch und wurde von seinen Eltern und dem Umfeld genauso geprägt wie andere Kinder, denn alle psychologischen Übertragungsmechanismen gelten ebenso für ihn wie für jeden anderen Menschen der Welt. Maria war eine aufbrausende Hysterikerin und Joseph ein schweigsamer, vermutlich schizoid veranlagter Mann, was seine anfangs erwähnte Menschlichkeit nur umso bemerkenswerter macht. So hatte es Jesus sehr schwer zu seiner eigenen Identität zu finden und dürfte schon als Kind von epileptischen Anfällen gequält worden sein. Am ehesten kann man sich ihn wie ein kleines verletztes Tier vorstellen, er gehörte nirgendwo richtig dazu und man duldete ihn mehr, als dass man ihn am Familienleben teilnehmen lies. Er wuchs als Außenseiter heran. Schutz fand er vor allem bei seiner nächst älteren Schwester die ihn ganz besonders lieb hatte und ihn ein Leben lang begleitete. Im Haushalt von Joseph und Maria lebte vermutlich auch die jüngere Schwester von Joseph die sich ebenfalls innig um den verhaltensauffälligen Jungen kümmerte. Auch Salome, die Schwester Marias, war nicht nur als Geburtshelferin dabei sondern begleitete ihn auf seinem Lebensweg bis unter das Kreuz.

Es sei noch erwähnt, dass Jesus nicht in einem Stall sondern wohl im eigenen Elternhaus zur Welt kam, so wie es damals üblich war. Die Erzählung aus dem Lukasevangelium dürfte eine prophetische Vorausschau auf seine zweite Wiederkehr in etwa 1000 Jahren sein und hat mit den geschichtlichen Abläufen vor 2000 Jahren nichts zu tun.

Erst durch die Taufe wird Jesus legitimiert!

Die 4 kanonischen Evangelien unterscheiden sich ja zum Teil recht deutlich aber alle Evangelisten berichten über die Taufe von Jesus durch Johannes und stellen diese zudem übereinstimmend vor den Beginn seines öffentlichen Wirkens. So ist die Vermutung sicher statthaft, dass sich das bei seiner jetzigen Wiederkehr auch so verhält und er erst dann in der Öffentlichkeit auftreten wird wenn er durch Johannes den Täufer „getauft“ worden ist. Wir dürfen uns diese Taufszene aber nicht real am Jordan vorstellen sondern als einen geistigen Vorgang zwischen Johannes, Jesus und der „Taube“. Sie werden sich erkennen und einander mit ihren „Namen“ ansprechen, dies aber keineswegs in der Öffentlichkeit tun oder dort hinausposaunen. Das „Erkennen“ dieser 3 Menschen ist nämlich ein Offenbarungsvorgang den jeder einzelne Mensch von Gott geschenkt bekommt und daher auch erst dann eintreten kann wenn er oder sie im Licht steht. Ein öffentliches Auftreten von Jesus kann folglich erst dann stattfinden wenn alle Menschen unseres Landes aufgewacht und zu Verstand gekommen sind! Freuen dürfen wir uns aber jetzt schon darauf denn die Erntezeit ist ja im vollen Gange!

 

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 2/7

Über die Kindheitsjahre von Jesus liegen kaum belastbare Informationen vor und so dürfte er diese eben wie alle anderen Jungs seiner Zeit erlebt haben. Im Lukasevangelium wird berichtet, dass der zwölfjährige Jesus feingeistige Gespräche im Tempel geführt hätte, aber das ist psychologisch völlig unplausibel und ist wiederum als eine Vorausschau auf sein Auftreten in 1000 Jahren anzusehen.

Ganz und gar nachvollziehbar und für die Heranreifung einer geschlossenen Persönlichkeit auch notwendig ist es dagegen, dass Jesus in jungen Jahren die Liebe zu einer Frau erfuhr. Nach meiner Erkenntnis erlernte Jesus das Handwerk seines Vaters und heiratete im zeittypischen Alter eine junge Frau mit dem Namen Mirjam. Da weder von dieser Frau noch von möglichen Kindern in den Quellen berichtet wird ist anzunehmen, dass diese nach einigen Jahren verstarb und Jesus sich durch diesen Verlust veranlasst auf  Wanderschaft begab, während derer er nach und nach zum weisen Mann wurde. Er beging den Weg zum Seelenheil!

 

 

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 3/7

Nach meiner Erkenntnis verlies Jesus sein Heimatdorf nachdem seine Frau Mirjam verstorben war. Jesus dürfte Anfang der Zwanzig gewesen sein als ihn seine innere Stimme zu diesem Aufbruch drängte. Manches spricht dafür, dass der Schmerz über den Tod seiner Frau ihn abrupt ins Licht stieß und er dann regelrecht von zu Hause geflohen ist. Es gibt zudem einige Hinweise darauf, dass Jesus in seinen Wanderjahren weit in den Osten gekommen ist, auf jeden Fall aber ist sein Geist in Richtung der „aufgehenden Sonne“ gegangen. Jesus konnte lesen und so hat er sich in diesen Jahren mit den religiösen Schriften beschäftigt und ich bin sicher, dass er auch Zugang zu fernöstlichen Gedankengut hatte. So wandelte sich seine Persönlichkeit nach und nach von der eines gewöhnlichen Zimmermannes zu der eines weisen Mannes. Irgendwann begegnete er dann in Magdala seiner geliebten Schwester Maria und in der intensiven Beziehung zueinander fanden sie die Geheimnisse um ihre Personen heraus. Es war mit Sicherheit Maria die Jesus über ihn selbst aufklärte, denn nur ihr, einzig ihr glaubte er es und konnte seine Eingebungen damit in Einklang bringen! Ohne seine Schwester Maria konnte Jesus nicht zu sich selbst finden!