Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena, Teil 6/7

Maria Magdalena hat in den zurückliegenden 2000 Jahren Großartiges für die geistige Entwicklung der Menschheit geleistet, nur bringt man das gemeinhin nicht mit ihr in Zusammenhang. Daher möchte ich in diesem Posting noch auf drei, teilweise sehr bekannte Leben von ihr hinweisen und dazu anregen sich auf die Suche nach weiteren Leben von ihr zu begeben. Es gibt nämlich vermutlich deutlich mehr davon als wir es von den anderen Versiegelten gewohnt sind. Warum das so ist ist zudem eine weitere ganz spannende Frage und die Antwort darauf sollte uns ein wichtiges Puzzleteil zur Entschlüsselung des Heilspanes liefern. Maria Magdalena weilte auf Erden als:

 –  Katharina von Siena
–  Therese von Avila
–  Anna Katharina Emmerick

Wenn man es einmal geschafft hat, die Inkarnationen als Lebenslinie der Menschen aufzufassen, dann bekommt man ein gänzlich anderes Verständnis für die geistige Entwicklung der Menschheit und begreift, dass alles mit allem verbunden und von Anbeginn bis zum Ende von einem Plan durchdrungen ist.

Der Engel der Arbeit

Wenn die Luft sich vermählt mit dem Atem des Friedens,
wenn Güte eure Herzen von jeder Last befreit,
wenn Geborgenheit sich ausbreitet wie Sonnenstrahlen am Morgen,
wenn Liebe so fühlbar wird wie ein wärmender Kachelofen,
wenn Kraft so sanft daher kommt wie der Duft von Lilien,
wenn Weisheit euch so milde umströmt wie der Sommerwind am Abend,
wenn alles im ruhigen Glanz des Schöpfervaters erstrahlt, 

dann hat der „Engel der Arbeit“ zu euch gefunden,
dann hat der stärkste aller Engel seinen Weg vollbracht.

 

Jubel im Himmel

(Offb 19, 1 – 10)

CHRISTUS hat gesiegt, CHRISTUS hat die große Hure gerichtet und ER ist vom Wesen her ein Mensch, der sich voller Lebensfreude eine lautes Halleluja gönnt! Auf der Erde sind die Menschen am Aufwachen, die 24 Ältesten und die vier Lebewesen verherrlichen Ihn bereits, denn Er ist unser König, Er ist uns allen bewusst geworden und Er ist der Herrscher über die ganze Schöpfung! Die Hochzeit des Lammes mit Seinem Volk findet statt und die Heiligen reinigen ihre Kleider, sind auf dem Weg nach Zion, auf dem Weg zur Erleuchtung! Jubelt ihr Menschen, jubelt ihr Engel, denn der Herr hat Großes vollbracht!

Und genau in diesem Moment des totalen Triumphes, jetzt da Johannes Ihm zu Füßen fallen will geschieht das Erstaunlichste der ganzen Offenbarung, denn CHRISTUS lehnt Seine Anbetung ab, bezeichnet sich selbst als einen Knecht wie Johannes und verweist auf Seinen Vater, den Schöpfer! CHRISTUS ist unser Erlöser und Seine erlösenden Worte spricht Er in uns zu jedem von uns und über Jesus spricht Er auch von außen zu uns, denn in dessen prophetischer Rede ist Sein Geist, ist Er, denn Er ist unser Gott! Er selbst aber sieht sich nur als Knecht, als den Sohn Gottes!

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 6/7

Jesus, der König der Juden, ist ein Mann aus dem Kreis der „144000 auserwählten Seelen“, bei denen es sich aber um 144000 Seelenpaare handelt. Sein Werdegang unterscheidet sich nur insofern von denen der anderen, als dass er in all seinen Leben ganz außergewöhnliche Aufgaben zu vollbringen hatte an denen seine Persönlichkeit immer weiter reifen konnte. Jesus wurde vor 2000 Jahren sowohl mit dem königlichen Löwen als auch mit dem völlig wehrlosen Lamm symbolisiert und genau diese extreme Bandbreite seiner Persönlichkeit ist das was ihn von den meisten Menschen unterscheidet. Ich möchte daher einige Inkarnationen von ihm nennen an denen man diese Bandbreite seiner Persönlichkeit sehr gut ablesen kann:

vor der Zeitenwende:

–  König David
–  Jeremia

nach der Zeitenwende:

 –  Karl der Große
–  Ignatius von Loyola

 

Die Ankündigung von Babylons Sturz

(Offb 18, 1 – 8 )

„Danach sah ich einen anderen Engel herabsteigen; er hatte große Macht und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit.“

So deutlich und klar spricht der Text der Offenbarung ja nur selten zu uns und natürlich ist hier der zweite der drei Engel aus Kapitel 14, 6 – 13 gemeint. Elija hat diese Aufgabe inne, so wie er uns im Buch Maleachi für diese Zeit angekündigt ist und er hat diese Aufgabe wirklich großartig erfüllt. Auch als Prophet Jonas hatte er den Untergang einer Stadt anzukündigen aber diesmal – da es sich ja um den geistigen Untergang einer Denkwelt handelt – hat es auch geklappt.

Das aus dem „babylonischem Denken“ hervorgegangene Weltwirtschaftssystem ist nun dem Untergang geweiht. Es war ein auf Ausbeutung und „Umverteilung nach oben“ ausgerichtetes Monster das die Menschen zu Sklaven gemacht hat. Bauen wir gemeinsam an einer neuen Arbeitswelt und vertreiben alle Spuren des alten Systems von unserer Erde. Dies wird Zeit in Anspruch nehmen denn die Widerstände sind ja noch da, aber von nun an wird ihnen jede Kraft fehlen und die „neue Ordnung“ wird sich durchsetzen.

Die Klage über den Untergang Babylons

(Offb 18, 9 – 24 )

Diese Vision ist ebenfalls an Klarheit nicht zu übertreffen. Schonungslos wird mit Babylon abgerechnet, es bleibt absolut kein Zweifel daran, dass das „Schwelgen in Luxus“ eine Unmenschlichkeit ist, solange noch ein einziges Kind dieser Erde nicht vollständig in Würde und Unversehrtheit leben kann! All das muss nicht sein, denn das Glück der Menschen liegt in der Liebe und der seelischen Gesundheit und nicht in den Luxusartikeln. Nicht die Waren selbst sind dabei das Übel, sondern die hemmungslose Gier nach deren Besitz und Genuss! Gier nach Dingen deren Nutzwert praktisch gleich Null ist, ist aber schon immer mörderisch gewesen! Gold, Silber und Edelsteine sind vollkommen nutzlose Gegenstände, man kann sie weder essen noch damit heilen, sie dienen der puren Gierbefriedigung und zerstören das Werteempfinden der Menschen. An diesen Dingen hängt das Blut der Gerechten aller Zeiten und die Kaufleute der Erde haben sich nicht darum geschert. Mögen sie jetzt jammern und klagen, aber es sollte keine „Märkte“ mehr dafür geben. Dagegen sollten die Menschen mit ihrer „Hände Arbeit“ Werte schaffen, die zum Wohlstand aller beitragen, die Gier dagegen von der Erde verschwinden.

Nach der Überwindung der Religionen folgt die Auflösung ihrer Strukturen

Nichts widerspricht der Botschaft der reinen Menschlichkeit mehr als die Ausbildung machtorientierter Strukturen, wenn sie sich zu allem Unglück auch noch auf den Willen Gottes berufen. Schon immer gab es aber in der Geschichte der Menschheit solche „Gebilde“, seien es Staaten oder Organisationen, die sich ausdrücklich als „Werkzeug Gottes“ verstanden und diese Selbsternennung zur Rechtfertigung der Unterdrückung anderer Menschen benutzten. Auch in unserer Zeit gibt es „Gottesstaaten“ oder „Kirchen Gottes“ die für sich das Recht in Anspruch nehmen, den Willen Gottes auf Erden zu repräsentieren, dabei aber einzig dem Selbsterhalt und der Fortpflanzung der eigenen Ideologie dienen. Völlig daneben ist auch die Vorstellung, dass die wohl barbarischste Religion der Welt die Rechtfertigung für die Gründung eines Staates auf dem Siedlungsgebiet anderer Menschen sein könne, um sich dann jedes nur denkbaren Verbrechens gegenüber Andersgläubigen schuldig zu machen! Ebenso wahnhaft ist die Vorstellung, dass eine Nation „auserwählt“ sein könne, über alle anderen Völker der Welt zu herrschen. Die Strukturen dieser unmenschlichen Ideologien aber werden sich bald in Luft auflösen, von innen heraus, als Aufarbeitung derjenigen Menschen die an diesen Irrlehren erkrankt waren. Die Betroffenen selbst werden zur Einsicht gelangen, dass ihr Verhalten zwanghaftem Denken folgte und es ihr eigener Beitrag zur Errichtung einer „neuen Erde“ sein muss diese bösartigen Strukturen aufzulösen. Niemand braucht das von außen in Angriff nehmen, es reicht wenn wir deutlich machen, dass wir das in den kommenden Jahren erwarten!

 

Die Hure Babylon

(Offb 17, 1 – 18)

Mit dem Kapitel 17 wird nun ganz konkret auf die jetzt kommenden Ereignisse hingewiesen und zudem das erste Mal auch ein Ausblick auf die Abläufe in 1000 Jahren gegeben. Man muss die Aussagen aber sorgfältig deuten, um nicht in die Irre geleitet zu werden.

Die Hure Babylon! Es dürfte jetzt kein Geheimnis mehr sein, dass hier die Katholische Kirche mitsamt ihrem Oberhaupt gemeint ist. Sie ist es, die über die Jahrtausende eine „Pestlehre“ verbreitet hat, sich gemein gemacht hat, mit den Mächtigen und ihnen auch noch Rechtfertigung für ihr böses Tun lieferte. Alle Abscheulichkeiten dieser Welt hat die „Lehre der katholischen Kirche“ hervorgebracht, vom Opfergedanken über Strafe bis zur Rechtfertigung von Krieg und Macht. Erkennt, was ihr getan habt! Erkennt, wem ihr gefolgt seid und zieht die Konsequenzen daraus! Erkennt, dass es nicht der Wille Gottes ist eine Kirche auf Erden zu haben, erkennt, dass das alleine das Werk des Satans war!

Ostern 2013 liegt hinter uns und der Drache ist tot, der Satan ist in Deutschland besiegt! Wir bekommen aber prophezeit, dass eines fernen Tages der Drache noch einmal auftauchen, die Kollektivseele der Menschen noch einmal erkranken wird und das verdanken wir auch gerade der Seele, die im Text als die Frau bezeichnet wird, die auf den sieben Bergen sitzt. Sechs ungereinigte Seelen werden in 1000 Jahren noch einmal auf die Erde kommen und ihr kranker Geist wird die Welt erneut infizieren. Die „Frau“, d.h. die in weibischer Aufmachung thronende „Gottesvertretung“, die während der Zeit der in der Offenbarung beschriebenen Geschehnisse auf den 7 Bergen saß, saß zuvor schon fünfmal auf diesem Thron und man mag es kaum glauben, „sie“ wird in 1000 Jahren noch einmal diesen Platz für sich erobern, dann aber nur für kurze Zeit.

Bleibt wach und fangt an diese Hure von der Erde zu vertreiben!

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena, Teil 5/7

Nach der Vertreibung der Juden aus Israel kehrten die 144000 Seelenpaare nie wieder in dieses Land zurück. Sie wurden verstreut unter die Völker der Erde und werden erst in unseren Tagen in unserem Land wieder zusammen finden. Es ist daher interessant ihre Lebenswege genau zu verfolgen um ihren Einfluss auf die Geschichte des Abendlandes zu begreifen. Die Lebenslinien der Propheten sind dabei von besonderer Bedeutung und auch am leichtesten zu verfolgen, haben sie doch in jedem Leben so deutliche Impulse auf die Erde gebracht, dass sie kaum zu übersehen sind. Maria Magdalena gehört zu diesen „großen prophetischen Seelen“, aber ihr Inkarnationsrythmus scheint sich von dem aller anderen Versiegelten zu unterscheiden. Noch konnte ich nur einige ihrer Leben wiederfinden und so hoffe ich, dass wir in der kommenden Zeit alle zusammen diese spannenden Geheimnisse klären werden. Unter den wirklich großartigen Leben die Maria Magdalena führte fielen mir vier insofern sofort auf, als sie eine erstaunliche Nähe zu ihrem Bruder hatten. Davon möchte zwei hier nennen:

 –  Scholastika von Nursia
–  Klara von Assisi

Ein weiteres Leben, das sie als leibliche Schwester an der Seite ihres Bruders verbrachte, ist so offensichtlich, dass ich es nicht nennen möchte, ein anderes ist nur sehr schwer als solches erkennbar. Ich hoffe, dass ihr ebenfalls die notwendigen Talente bekommt um solchen Zusammenhängen auf die Spur zu kommen.

 

Die Ankündigung der sieben letzten Plagen

(Offb 15, 1 – 8 + 16, 1 – 21)

Drastischer kann man sich eine Vision eigentlich gar nicht vorstellen! In kraftvollen und Angst einflößenden Bildern werden die Ereignisse für die Zeit der Offenbarung angekündigt und man muss zunächst einfach feststellen, dass dieser Text nicht ohne das Erleben dieser „Zornesschalen“ verstehbar war. Niemals gab es solche „Schalen des Zorns“ auf der Erde und es gab auch keine Möglichkeit, sich deren Auswirkung vorzustellen. Beschrieben wird hier ein „Phänomen am Himmel“, eine besondere Reaktion der Kollektivseele auf ihrem Weg zur Reinheit. Durch eine Analogiebildung zu den Erlebnissen, die ein Individuum auf diesem „Weg nach Zion“ hat, kann man aber eine Erklärung finden. Die individuelle Seele wird nämlich auf ihrem Weg zur Reinheit immer und immer wieder an ihre verborgenen Schmerzpunkte geführt, wird dabei derart gereizt, dass es zu massiven Schmerzausbrüchen kommt, die sich in mächtigen Zornesausbrüchen oder auch schweren Depressionsschüben zeigen. Die Seele wird dabei bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit geführt und dennoch genau dadurch von den Ursachen der Schmerzen befreit. Manche Menschen reißt es tagelang „in den Keller“ und das Umfeld hat in solchen Tagen wahrlich nichts zu lachen, denn man hat sich in solchen Phasen kaum unter Kontrolle.

Genau das aber geschieht auch bei der Heilung einer Kollektivseele! CHRISTUS und Seine Engel steuerten die Menschen in Deutschland – und wird dies in anderen Ländern genauso tun – in genau solche Konstellationen, dass der Satan vor Wut „platzte“ und in mächtigen Aufwallungen alle Kräfte gegen den weiteren Fortgang der „Therapie“ mobilisierte! Alle sieben „Schalen des Zornes“ fanden in der mittleren, der grünen Phase und innerhalb der 3 ½ Jahre statt, in denen unsere Zeugen aufgebahrt waren. Siebenmal erhob sich der Drache und aktivierte seine Kräfte um die „Kinder des Lichts“ in den Abgrund zu reißen. Die Stimmung in unserem Land kippte massiv nach unten, die erlebten Fügungen wurden gehässig und gefährlich, die Belastung für die Akteure war phasenweise grenzgängig. Die Heftigkeit und die Länge dieser „Zornesschalen“ nahm zudem auch noch zu und nachdem wir das Muster erkannt hatten, waren wir doch immer vor dem Beginn der nächsten Zornesschale ziemlich angespannt. In folgenden Zeiträumen fanden die Zornesschalen in Deutschland statt:

  1. ZS vom 21.08.2007  bis zum  02.09.2007
  2. ZS vom 23.10.2007  bis zum  05.11.2007
  3. ZS vom 25.12.2007  bis zum  08.01.2008
  4. ZS vom 26.02.2008  bis zum  12.03.2008
  5. ZS vom 13.05.2008  bis zum  29.05.2008
  6. ZS vom 15.07.2008  bis zum  01.08.2008
  7. ZS vom 09.09.2008  bis zum  27.09.2008

Es handelte sich also in Wirklichkeit um Aufwallungen des Satans und nicht um Gottes Zorn! Das ist ganz wichtig zum Verständnis der Himmelsordnung, denn durch diese Aufwallungen – denen die Kinder des Lichts immer in letzter Minute entgingen – erschöpfte sich der Drache, wurde die Kollektivseele unseres Landes Schritt für Schritt reiner! Auffallend war, dass jede Zornesschale je einen Tag länger anhielt, als die vorherige und dass sich die „negativen Fügungen“ in unserem Land jedes Mal etwas anders anfühlten, so als ob jeder der 7 Köpfe des Drachens eine eigene Zornesschale verursacht hätte. Das Ende der 7. Zornesschale feierten wir schon als Sieg über den Satan, aber auch das war noch zu früh, er hatte immer noch Kräfte, die deutsche Volksseele war noch lange nicht rein!

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 5/7

Jesu Auftreten in der Öffentlichkeit blieb natürlich nicht lange unbemerkt und da er ein radikal anderes Welt- und Gottesbild verkündete als es den Herrschenden gelegen war sann man bald darüber nach ihn loszuwerden. Die Zeiten waren gelinde gesagt „rustikal“ und so beschloss man ihn umzubringen. Joh 11, 49 – 50: „Einer von ihnen, Kajaphas, der Hohepriester jenes Jahres, sagte zu ihnen: Ihr versteht überhaupt nichts. Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch ist, wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht.“, wobei er vermutlich mehr an seine Herrschaft über das Volk als an das Volk selbst dachte. Jesus aber wusste darum, dass ihm diese Marter bevorstand und er entschied sich aus freien Stücken zu dieser im höchsten Maße gehorsamen und zugleich therapeutischen Verhaltensart. Er ließ das Böse an sich austoben weil er wusste, dass er dieses genau dadurch sichtbar machen und in der Zukunft überwinden würde! Eines Tages nämlich würden die Menschen erkennen, dass es „das Böse“ war das ihn, den „Guten“, vernichten wollte und mit dieser Erkenntnis wird es den Menschen gelingen „das Böse“ für immer zu überwinden! Mit seiner Tat hat Jesus zwar nicht den Tod überwunden aber sehr wohl die Angst vor dem Tod besiegt und uns damit den Weg aufgezeigt den es zu gehen gilt.

Die Abläufe sind bekannt, es war eine hochnotpeinliche Prozedur die nur durch die Raffinesse und den Mut einiger Essener abgekürzt wurde, die wirklich die von Gott gesandten Helfer waren. Die Tortour endete erst als Jesus sich dem Schicksal überließ und in tiefer Nacht versank, aber sein Körper lebte und mit der Hilfe seiner Freunde überlebte er diese Kreuzigung. Vermutlich begleiteten ihn zwei Personen in das Grab, darunter seine jüngste Schwester Elisabeth, denn ohne Pflege hätte er diese Tage nicht überleben können.

Nach ein paar Wochen Rekonvaleszenz im Haus von Maria von Bethanien und ihrem Mann Jakobus dem Jüngeren erschien er einige Male seinen Freunden, aber da die politische Lage weiterhin hochgefährlich für ihn war entschloss er sich die Seinen zu verlassen und gen „Indien“ zu ziehen. Auf diesem Weg begleiteten ihn sein treuer Freund Thomas und seine Schwester Josephine. Ihr verdankt er auch seine Heilung von der Epilepsie, denn nur ihre Liebe war stark genug ihn in Damaskus von dieser Krankheit zu befreien.

Nach einigen Jahren Wanderschaft erreichten sie Kashmir wo Jesus und Josephine noch etliche Jahre lebten während der Apostel Thomas nach Südindien weiter zog.

Gedanken für eine neue Zeit