Gott ist ein …  LiebesPaar

Gott ist die Liebe, Gott ist der Schöpfervater und Gott ist die Schöpfermutter, Gott ist unendlich und Gott ist vom Wesen her Mensch! All das lässt sich auch mit: Gott ist ein Liebespaar trefflich ausdrücken, ja diese Vorstellung hat etwas unheimlich Schönes und Beruhigendes an sich.

Durchdenkt man nämlich einmal die Beziehungen die es unter den Seelen gibt, dann wird klar, dass zwar theoretisch jeder mit jedem einmal zusammen als Bruder und Schwester oder sonst einer verwandtschaftlichen Beziehung auf der Erde geweilt haben könnte, aber es wird auch klar, dass noch eine tiefere, eine ewige Beziehung zwischen den Seelen existieren muss, die deutlich intensiver als andere spürbar ist. Ewige Geschwister, Eltern, oder Kinder sind in der Seele tiefer und inniger miteinander verbunden als mit anderen und werden durch göttliche Fügung auch immer wieder zueinander geführt. Diese göttliche Ordnung ist die logische Folge des Schöpfungsgedankens, eine Welt voller Seelen zu erschaffen, die bis in alle Ewigkeit miteinander in ihren Schöpfungsbeziehungen im Angesicht Gottes leben werden. Um dem Schöpferpaar als „gleich“ vor Augen treten zu können muss es daher auch eine ewige Schöpfungsliebe zu einer anderen Seele geben und just das führt zu der einzig aller denkbaren Lösungen die da lautet: Gott hat alle Menschen als Abbild von „sich“, als Seelenpaare erschaffen und sie zu einer einmaligen Schöpfungsgemeinde heranwachsen lassen. Nur so ist ewiges Liebesglück für alle Seelen denkbar und genau da strebt die ganze Schöpfung hin.

Natürlich haben wir alle hier auf Erden einen langen und auch spannenden Reifeprozess durchlaufen und dabei die Liebe in vielfacher und erfüllender Form kennenlernen dürfen. Nichts davon war falsch oder außerhalb Seines Plans, aber mit Seinem auserwählten Volk zeigt er der ganzen Menschheit wohin die Reise führt. Ins ewige Glück, in Ihrem Reich, erfüllt und voller reifer Erfahrung werden wird dann bis in alle Ewigkeit vor unseren Schöpfereltern stehen!

Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund

Was für ein Satz!! Was für eine Glaubenskraft muss in jenem Hauptmann aus Kafarnaum inne gewohnt haben, dass er diesen Satz aussprach und Jesus daraufhin seinen Knecht heilte?! In der katholischen Tradition wurde der Satz leicht abgewandelt, aber dabei wurde er ausnahmsweise sogar einmal in seiner Aussagekraft deutlicher, als er uns in den Evangelien überliefert wird:

„Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund!“

Denkt man nämlich darüber nach, wie es überhaupt zu einer Heilung durch das Wort kommen kann, so stellt man zwangsläufig fest, dass es nicht nur des Wortes Jesu, sondern genauso dringend des „offenen Ohres“ des Kranken bedarf um eine Heilung einzuleiten. Nur wenn das Wort Jesu von dem Hörer auch aufgenommen und eingelassen wird, zur Seele vordringen und dort alle Ängste und Schuldgefühle vertreiben kann, entfaltet es seine heilende Wirkung! Nur dann!! Wer das Wort Jesu zwar vernimmt, es aber nicht mit „Haut und Haaren aufisst und verdaut“ und seinen Körper nach dieser Botschaft ausrichtet, der wird auch nicht durch diese geheilt werden!

Die Worte Jesu sind nämlich seit 2000 Jahren auf der Erde, aber der Wahnsinn scheint gerade in unseren Tagen auf ein unheimliches Szenario zuzusteuern. Wer Ohren hat zu hören, der höre, möchte ich daher dringend den Verzweifelten dieser Welt zurufen, denn das Wort Jesu kommt nie zu spät und kann auch in der letzten Minute noch retten!

Ein kleiner Exkurs sei mir noch zu dem Hauptmann gestattet, denn es beschleicht mich das Gefühl, dass es sich bei ihm um jenen römischen Hauptmann Kornelius handelt von dem in der Apostelgeschichte berichtet wird, als er sich an Perus wandte und der damit der erste Nichtjude gewesen sein dürfte der den Eintritt ins Licht schaffte! Ein solcher Mann wird bestimmt auch heute wieder die Kraft und den Glauben aufbringen Jesus um die Heilung seiner Lieben zu bitten und ich bin sicher, dass Jesus ihn erkennen und ihm diese Bitte erfüllen wird! Aber auch dann bleiben die Gesetze bestehen und eine jede Seele die geheilt werden will muss das Wort Jesu wirklich aufsaugen und verinnerlichen!

Haftung an statt Bestrafung

Immer wieder stoße ich auf die Behauptung, dass Jesus mit seiner Aussage „Barmherzigkeit will ich, nicht Gerechtigkeit“, die Menschen dazu aufgefordert hätte, straffällig gewordene Mitmenschen generell nicht zu „richten“. Hierzu möchte ich ein paar Gedanken äußern:

Jesus selbst hat sich nämlich ganz und gar nicht an diese Aussage gehalten, sondern die in seinen Augen schlimmsten Verbrecher, die Pharisäer, auch als solche benannt und sie regelrecht verflucht! Recht hatte er!! Was Jesus nämlich meinte, ist, dass man die eigene „Selbstgerechtigkeit“ nicht auf andere Menschen legen sollte, denn diese ist absolut ungeeignet Menschen zu beurteilen oder gar danach zu richten! Jesus trug aber ganz bestimmt keine Selbstgerechtigkeit, sondern vielmehr eine „universelle Gerechtigkeitsauffassung“, in sich, als er sein Urteil über die Pharisäer sprach! Was er zudem ganz bestimmt nicht meinte ist, dass man generell auf die irdische Gerechtigkeit verzichten solle wenn man über eine Straftat zu urteilen hat, denn das führt zu völliger Verantwortungslosigkeit der Menschen. Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist selbst himmelschreiendes Unrecht, ist Willkür! Eine Schuld nachzulassen ist einzig dem Gläubiger gegeben, niemals aber darf sie angeordnet  oder – noch schlimmer – mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger – eingefordert werden! Genau diese „moralische Gerechtigkeit“ ist nämlich das  „Richten aus Selbstgerechtigkeit“ das Jesus geradezu verboten hat!

Und genau deshalb ist die Annahme, Gott wäre in diesem Sinne ungerecht, schlicht falsch! Er ist das auch nicht aus irgendeiner ihm angedichteten besonderen Gnade heraus, die Ihm übrigens gänzlich fremd und eine dreiste Erfindung von Augustinus ist, sondern Er besteht ganz im Gegenteil darauf, dass jeder die von ihm aufgehäuften „Schulden“ eines Tages ausgleicht. Dazu führt Gott jeden Menschen auf solchen Wegen durch alle Inkarnationen hindurch, dass dies auch gelingt und jeder am Ende seines Weges ohne Schuld vor Gott und den Menschen steht. Dieser Ausgleich geschieht auf seelischer Ebene und ist nicht mit irdischen Maßeinheiten messbar!

Natürlich haben wir Menschen nicht die Möglichkeit eine derartige universelle Gerechtigkeit zu verfügen, aber wenn wir uns schon einig sind, dass Strafe als Mittel zur Schuldbereinigung Unsinn ist, dann müssen wir umso mehr für ausgleichende Gerechtigkeit sorgen. Ein jeder muss daher im Rahmen seiner Möglichkeiten für den von ihm angerichteten Schaden haften. Das gilt für einen Bill Gates genauso wie für einen impfenden Arzt oder einen armen Schlucker. Wenn das Vermögen oder andere Möglichkeiten nicht ausreichen sollten den Schaden zu beheben oder auszugleichen, dann sind unsere irdischen Mittel erschöpft, dann müssen wir auf die Vorhersehung Gottes vertrauen und den Straftäter – nach einer eventuell notwendigen therapeutischen Behandlung – eben laufen lassen!

Jetzt aber kommen die Tage des „großen Gerichts“ auf alle Menschen zu und danach bauen wir eine gerechte Welt auf in der es Strafen nicht mehr geben wird! Damit wir uns in Zukunft auch nicht untereinander richten, möchte ich die Absicht von Jesus noch einmal etwas verständlicher ausdrücken und in meinen Worten zu euch sprechen:

„Seid liebevoll miteinander und beurteilt einander nicht in Selbstgerechtigkeit. Denn ich nehme eure seelische Reinheit und Schönheit vor allem danach wahr wie nachsichtig ihr gerade mit denen umgeht deren Verhalten nicht eurer Art entspricht.“

Die gebrochenen Herzen dreier Frauen

Diesmal will ich nicht über das Traumata das die Kreuzigung in den Seelen aller Beteiligten hinterließ sondern über den Schmerz schreiben, den der Weggang von Jesus aus Israel in den Herzen der Frauen die ihn liebten verursachte.

Entgegen den durch Schriftgelehrte veränderten biblischen Evangelien war Jesus nicht als Single unterwegs sondern in leidenschaftlicher Liebesbeziehung mit einer Frau verbunden, die er von ihrem Leiden befreit hatte und die ihn von diesem Tag an überall hin bis unter das Kreuz begleitete. Ja, sie verließ ihn auch am Grab nicht und durfte schon am Morgen nach der Grablegung fühlen, dass sich im Grab noch Leben regte.

Aber der Reihe nach! Aus den Texten aus Nag Hammadi erfahren wir: „Drei (Frauen) hatten ständig Umgang mit dem Herrn: seine Mutter Maria, ,seine‘ Schwester und Magdalena, die ,seine Gefährtin‘ genannt wird. Denn ,Maria‘, so heißt seine Schwester; und seine Mutter heißt so; und seine Gefährtin heißt so.“ – Nag-Hammadi-Codex II,3 Vers 32[3]

Etwas kryptisch, aber doch klar! Seine Mutter hieß Maria, Maria Magdalena war seine Schwester und Jesus hatte eine Gefährtin die ebenfalls Maria hieß! Drei einzigartige Frauen die auf ihre jeweils spezifische Art Jesus mehr als alle anderen liebten! Mutterliebe, Geschwisterliebe und die Schöpfungsliebe zwischen Frau und Mann loderten in diesen 3 Frauen für ihn! Mehr geht nicht!

Und nun möge man sich bitte in die Herzen dieser 3 Frauen einfühlen die in kurzer Abfolge die wohl dramatischsten Szenen des Heilsplanes miterleben und miterleiden mussten. Sie gingen mit ihrem Sohn, ihrem Bruder, ihrem Geliebten den Leidensweg hinauf auf die Kreuzigungsstätte und mussten mehrere Stunden sein Leiden mitverfolgen bis ihn „die Nacht erlöste“ und er in eine tiefe Ohnmacht fiel. Die drei Frauen aber sahen ihn vor ihren Augen sterben!!

Schon dies hat in ihnen ein Traumata hinterlassen, das auch 2000 Jahre später ihr Wesen mitprägt, aber was dann kam ist einfach die größte Zumutung die man liebenden Frauen aufbürden kann. Zwar erlebten sie Jesu „Auferstehung“, bangten und fieberten mit ihm um seine Genesung aber statt den von ihm vorhergesagten Sieg Gottes zu erleben wurden sie Zeugen wie Jesus sie verlassen musste und niemals wiederkehrte! Wenn ich das durchfühle steigen mir Tränen in die Augen! Keine Mutter sollte ihr Kind verlieren, keine Schwester ihren Bruder in der Blüte seines Lebens, aber für eine liebende Frau ist das ein niemals zu begreifender Skandal, eine Wunde im Herzen die einfach nicht heilen mag!

Ich hoffe inständig, dass Gott für diese drei Frauen Wege gefunden hat ihre unsagbaren Schmerzen zu lindern und ihre geschundenen Herzen zu heilen. Ich könnte mir denken, dass Er genau dazu Seinen Knecht auch diesmal wieder zu ihnen führt und sie zusammen dieses schmerzhafte Mysterium des Heilsplanes aufklären können. Es tröstete mich zudem ein wenig als ich entdeckte, dass seine Mutter ihren Sohn einige Leben später erneut gebären durfte, seine Schwester ihn in späteren Leben erneut als Bruder bekam und dass vor allem seine Gefährtin einige Leben später seine von ihm über alles geliebte Gemahlin sein durfte!

Er könnte aber gern noch ein paar Schippen Glück oben drauf packen, denn nur durch die Liebe dieser Frauen gelang dem Knecht damals sein Werk!

Erleuchtung – was ist das eigentlich?

In diesem Blog schreibe ich in etlichen Beiträgen über den Weg zur Erleuchtung und daher möchte ich hier auch den Versuch unternehmen das Ergebnis einer „Erleuchtung“ zu beschreiben. Vielfach werden nämlich in den verschiedenen Denkschulen zwar unglaublich poetische Metaphern verwendet um einen erleuchteten Menschen zu beschreiben, nur offensichtlich werden dabei derart überhöhte Erwartungen formuliert, dass sie niemand erreichen kann. Das führt nur zur ständigen Überforderung der Menschen, die nach innerer Reinheit streben und hilft ihnen rein gar nicht. Menschen sind nämlich Menschen und nicht Gott!

Eine dieser poetischen Metaphern möchte ich hier daher voran stellen und sie dann diskutieren:

„Ein Erleuchteter sollte sich so rein gemacht haben, dass er keinen Schatten mehr auf das Licht eines anderen Menschen wirft!“

Wunderschöne Formulierung, aber eben unerreichbar, wenn man nicht mit der Wesensart Gottes selbst ausgestattet ist! Menschen sind nämlich Menschen und sie haben – nach meiner Denkschule – zum Zeitpunkt ihrer wirklich makellosen Erleuchtung bereits 40 Leben hinter sich und befinden sich in ihrer 41. Inkarnation! Sie tragen die Erfahrung all ihrer Vorleben in ihrer Seele und haben auf dem Weg zum Seelenheil die Wunden heilen können die in den vielen Zeiten entstanden sind. Und, das ist dabei ganz wesentlich, sie sind eindeutig als Mensch erkennbar, sie tragen eine Art Wasserzeichen auf ihrer Seele, das sie einzigartig und unverwechselbar macht! Ein Wasserzeichen mag jetzt vielleicht keinen dunklen Schatten werfen, aber es modelliert das Licht, das durch es hindurch scheint, und das teilweise ganz schön kräftig!

Ich möchte daher einen völlig anderen Weg beschreiten um Menschen zu beschreiben die den langen Weg gegangen sind und ihre Seele von allen Lasten befreien konnten. Ich fühle einen Menschen dann als vollständig und „erleuchtet“, wenn er es geschafft hat in die für ihn von Gott vorgesehene Form zu gelangen. Wenn ein Mensch Gottes Schöpfungswille in seiner Person hat verwirklichen können, dann ist er zum wahren Mensch geworden, ein Mensch nach Gottes Willen und ganz nach meinem Geschmack! Spüre ich da aber noch Potential dann helfe ich ihm das zu entfalten!

Nicht das Erstreben von poetischen Idealen ist daher das Ziel, sondern das Erreichen der eigenen, von Gott gewollten Schönheit, der Entfaltung der eigenen, von Gott geschenkten Gaben und Talenten und der Güte die eigenen niedlichen Schwächen als Teil von Gottes Schöpfung anzunehmen. Eine Welt voller unterschiedlicher und liebenswerter Menschen wird dadurch entstehen und keine durch irgendein menschengemachtes Narrativ normierte Welt!

Der Weg zum Seelenheil: Download

Mutter ich verbinde mich mit DIR!

Christus, unser Vater, ist purer Geist und um IHN in Seiner wahren Art zu erkennen müssen wir unseren eigenen Geist reinigen und von allen Verletzungen und Schmutz befreien. Dieser Weg ist lang und beschwerlich und beschert uns völlig neue Einsichten in die Schöpfung wie wir sie so zuvor nie kannten! Unsere göttliche Mutter aber erkennen wir mit allen unseren anderen Sinnen. Wir können SIE sehen, hören, fühlen, schmecken und Frauen können mit IHR zudem mit allen ihren weiblichen Körperteilen in Resonanz kommen. Dies setzt –ähnlich wie es bei der Reinigung des Geistes auf dem Weg zum Seelenheil geschieht – eine Befreiung und Integration ihrer Weiblichkeit voraus.

Mit diesem Wort aber meine ich nicht die von unserer patriarchalischen Denkwelt vorbestimmte Art Frau zu sein, sondern ein von jedwedem männlichen Einfluss und Wertesystem befreites Frausein! Frausein in der puren Freiheit ihrer Göttlichkeit, so wie sie von unseren Schöpfereltern gedacht wurden und nicht wie sie von Männern gewünscht werden. Erstaunlicherweise ist das nicht nur für Männer sehr schwer zu begreifen, nein, leider wurden auch die meisten Frauen durch Anpassung an die männliche Welt von ihrer eigenen Weiblichkeit getrennt, so dass sie meist gar nicht wissen, dass sie eigentlich „Göttinnen“ sind, dass ihr Körper ein Abbild des schöpferischen Universums ist und ihre Weiblichkeit die pure Heiligkeit darstellt. Die Rückgewinnung dieser „göttlichen Weiblichkeit“ macht Frauen zu „Göttinnen“ und den Weg dahin kann man daher auch richtigerweise nur als „weiblichen Weg“ bezeichnen, hin zu Gott und Mutter Erde.

Da kein einziger Mann auf der Welt diese innere Resonanz mit Mutter Erde je erleben kann, sind Männer ganz generell auch nicht geeignet Frauen diesen Weg zu zeigen oder sie dabei zu führen. Im besten Fall stehen sie ihnen nicht im Weg und achten dankbar auf all das was ihnen darüber berichtet wird. Ihr Lohn liegt aber darin ein Leben an der Seite einer solchen „göttlichen Frau“ leben zu dürfen!

Lied:  Mutter ich verbinde mich mit dir

 

Auf Augenhöhe: Franziskus und Franziska

Wer den Lebensentwurf von Franziskus von Assisi wirklich nachleben will wird schnell merken, dass er sich damit mächtig überfordert. Franziskus war in seiner Art so radikal, dass dies nicht nur in unseren Tagen ein schier aussichtsloses Unterfangen ist. Selbst die heutigen Ordensmitglieder des Franziskanerordens geben meist recht offen zu, dass sie das nur ansatzweise können und schieben es eben auf ihre persönliche Unzulänglichkeit, dem Ordensgründer nicht in allen Belangen folgen zu können. Ich will an dieser Stelle keine Beurteilung des Lebens von Franziskus machen, sondern von der erstaunlichen Begebenheit berichten, dass ich zwar keinen Mann, wohl aber eine Frau gefunden habe, die Franziskus sehr wohl das Wasser reichen kann und ihm in ihrer Radikalität der Lebensführung in keiner Weise nachstand. Bezeichnenderweise wurde diese Frau schon auf den Namen Franziska getauft und man höre und staune: sie gründete zu Pfingsten 1845 einen Orden, den sie doch glatt die „Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus“ nannte.

Franziska Schervier (1819 – 1876) wählte den Lebensentwurf von Franziskus und schuf mit ihrem Einsatz ein bemerkenswertes Lebenswerk. Franziskus starb recht jung mit 44 Jahren, sein Lebensstil forderte seinen Preis und auch Franziska ging bis an die Grenzen des Möglichen, wurde jedoch 57 Jahre alt, lebte somit ihr Ideal viele Jahre länger als das ihr Idol geschafft hatte. Ich staunte nicht schlecht, als ich ihr Leben und ihre Persönlichkeit studierte, begegnete mir dabei doch eine der faszinierendsten Frauen des Heilsplanes. Ihre Vorleben sind so facettenreich und zugleich denen des Franziskus so „ähnlich“, dass man aus dem Staunen kaum herauskommt. Märtyrerin, Königin und Nonne, sie hat nichts ausgelassen und so wundert es nicht, dass sie heute eine ebenso große und weite Persönlichkeit wie Franziskus ist! Wir wünschen den Beiden für ihr zukünftiges gemeinsames Wirken das Beste!

 

Dieses „magische Quadrat“ ist wohl das schwierigste Rätsel das uns die alten Essener hinterlassen haben und an dessen Lösung ich schon seit Jahren arbeite. Zunächst einmal überliefern die alten Gnostiker, dass Gott wohl jeder Seele eine ureigene Ordnungszahl zugeteilt hat und diese Seele zudem an eine von IHM vorgesehene Position „gestellt“ hat. Schon allein die vielen mathematischen Kniffe die dieses Quadrat bietet ist etwas, worüber man nur staunen und endlos tüfteln kann, aber das Herausfinden zu wem diese Ordnungszahlen gehören ist eine andere, noch viel schwierigere Aufgabe. Hierbei offenbaren sich zudem ganz merkwürdige Bezüge unter den Seelen über die man nur voller Begeisterung staunen kann.

Im Zentrum steht Christus selbst, der sich zwar im Zentrum, aber als Mensch unter seinesgleichen sieht. Witzig, wenn man drüber nachdenkt, wer denn in 1000 Jahren dort stehen wird! Nun gut, kleiner Scherz am Rande, denn ich vermute, dass der Platz leer bleiben wird!

Blau unterlegt habe ich die 4 Cherubim. Nun das war einfach, sind sie zudem auch in diesem Quadrat im Viereck aufgestellt. Die geheimnisvollen Seraphim habe ich grün angelegt und diese schweben neben den Cherubim wie Schatten und stehen natürlich auch im Viereck.

Die anderen farblich angelegten Zahlen habe ich nach und nach herausfinden und dabei wirklich nur noch den Kopf schütteln können. Seht euch mal die Position der 88 an. Mit der sehr weiblich-harmonischen 88 ist der „Lieblingsjünger“ Johannes gemeint, den man aber richtigerweise hier vor allem als Simon, den jüngeren Bruder von Jesus, benennen sollte. Denn, und das ist einfach göttlich, wird er doch von 3 Seiten von seinen Seelenschwestern umrahmt als ob er ihre und diese seine Nähe besonders bräuchten. Ungelogen, die 88 ist die Lieblingszahl „der 28“ und 8 * 8 ergibt auch noch 64!

Meine Überlegungen ergaben, dass diese 120 Seelen genau diejenigen sein könnten über die vor 2000 Jahren zu Pfingsten der „heilige Geist“ ausgeschüttet wurde, wie uns in der Apostelgeschichte überliefert wird. Da das nur geht wenn sie zuvor an Ostern Licht bekommen hatten ist diese Gruppe wohl die „Urgemeinde“ schlechthin. Von ihnen aus verbreitete sich dann allmählich die Botschaft über die ganze Welt, der nun eine weltweite Lichtwelle folgen wird.

Gedanken für eine neue Zeit