Alle Beiträge von Stefan Malsi

Der „Hohe Staat“

Eigentlich sollte ja jedem aufmerksamen Leser meiner Postings längst klar sein, dass in der Zukunft ein König über unser Land und die ganze Welt herrschen wird. Dieser ist aber nur ein Mitglied einer königlicher Viererbande, die zusammen so tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen und daher fast so schlau wie Zion wären. Sie haben zudem ein Beratergremium von 24 Ältesten um sich, innerhalb dessen vermutlich die weisesten und prophetischsten Menschen der gesamten Schöpfung versammelt sind. Was Wunder, dass die 4 Herrschaften da oben nicht sonderlich viel von Demokratie halten und ihre Entscheidungen daher auch nicht zur Abstimmung stellen werden! Wenn das gut gehen soll, müssen ihre Persönlichkeiten so rein wie Engel und ihre „königlichen Botschaften“ von göttlicher Natur sein und einzig das Glück der Menschen im Sinn haben. Andernfalls würde sich der dann ja aufgewachte Bürger sofort gegen diese „neue Führung“ stellen und sie wie Soros, Merkel & Co davon jagen!

Wir dürfen also gespannt sein, was uns da in Zukunft erwartet. Der Informationsdienst der „Kinder des Lichts“ wird versuchen möglichst vorab von den Plänen dieses „Hohen Staates“ zu erfahren und diese hier kundtun! 

Vollständige Liste des „Hohen Staates“:
König Salomon und Königin Saba
Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde

Unvollständige Liste des Beratergremiums:
Laotse, Roswitha von Gandersheim, Lenoardo da Vinci, Konfuzius, J.W. Goethe, Hildegard von Bingen, Sokrates, Schiller, Bathseba, Platon, Siddhartha Gautama, Sören Kirkegaard, Jeanne d´Arc, Giordano Bruno, Michelangelo,  Agape von Thessaloniki , Issac Newton, Pietro Catanii, Elisabeth von Thüringen, Bernhard von Quintavalle, Uta von Ballenstedt, Kurt Huber, Pica Bernardone, Jan Hus, Amalberga von Gent, Ludwig XVI, Clemens August Graf von Galen, Marie Antoinette, Christoph Probst, Edith Stein, Mahatma Gandhi uvm.

Tamar oder die pure Lust an der Weiblichkeit

Unter den Frauen in der Bibel kommt Tamar eine ganz besondere Bedeutung zu, denn ihr mutiges, ja fast unerhörtes Eintreten für ihr Recht als Frau, ein Kind empfangen und gebären zu dürfen, ist in dieser Art einzigartig in der Bibel! Sie gehört zudem zu den 5 Frauen die im Stammbaum von Jesus genannt werden und hat auch dadurch ein überragendes Gewicht im Heilsplan. Man muss aber schon ganz tief in die Seele einer Frau hineinfühlen um zu erkennen, dass Tamar auch im Neuen Testament auftaucht und wieder zeigt sie ihren unerhörten Mut, aus einer für eine Frau verzweifelten Lage auszubrechen. Die „blutflüssige Frau“ durchbricht alle gesellschaftlichen Tabus und berührt den Mantel von Jesus, der dies spürt, sie anspricht und in einer ungeheuer intensiven und verdichteten Szene eine Verbindung zu ihr aufbaut, die sie – nach der Schilderung des Evangelisten – von ihrem Leiden befreit.

Die Lebenssituation dieser jungen Frau war so haarsträubend, ihr Tabubruch zudem lebensgefährlich, dass ihr Mut gleich mehrfach belohnt wurde, denn Jesus heilte sie nicht nur von ihrem Leiden sondern nahm sie zu seiner Geliebten mit auf seinen weiteren Weg und sie begleitete ihn bis unters Kreuz. Ihre Liebesbeziehung muss hinreißend gewesen sein, denn einmal befreit lebte „Tamar“ ihre Weiblichkeit für und mit Jesus leidenschaftlich aus, bis die Umstände sie auseinander rissen. „Tamar“ ging mit Maria Magdalena nach Frankreich und begleitete sie auch in ihrer Zeit in der Grotte de Sainte-Baume, während Jesu nach Kashmir gehen musste.

Viele Jahrhunderte später begegneten sie sich wieder, aber das ist eine andere Geschichte!

Ergänzung zum 14.06.2020
Manche Zeitgenossen wird der Inhalt dieses Postings befremden, denn der will so gar nicht zu dem passen was wir bisher für die Wahrheit erachtet haben. Noch „entrückter“ wird das alles, wenn man Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen lässt, die Gefühle der damaligen Zeit mit denen unserer Tage gleichsetzt und nur das was deckungsgleich ist als „Wahrheit“ begreift. Aber in unseren Tagen beginnen alle vermeintlichen Wahrheiten zu wanken und an einem so energiestarken Tag wie heute, dem 14.6.2020, ein Datum zum Dahinfließen, passt es einfach wunderbar zu offenbaren, dass Tamar in der ewigen Schöpfungsordnung die 14 als Seelenzahl trägt und die Schönheit ihrer durch und durch weiblichen Seele sich am besten durch ihre Seelenblume Ranunkel ausdrücken lässt!

Zeig mir wie das Lieben geht!

Wer je einem Menschen begegnet ist dessen Lebensgefühl durch dieses Gedicht ausgedrückt wird, der muss eine Entscheidung treffen, denn diese Seele ist an den Grenzen des Lebens angekommen, sie kann einfach nicht mehr! Aber wie kann man denn einem Menschen, dem offensichtlich jeder Lebenswille abhanden gekommen ist, aus so einer Lage heraushelfen? Womit kann eine solche Trostlosigkeit denn überwunden werden? Reichen dazu ein paar tröstende Worte oder der Rat sich einem Therapeuten anzuvertrauen aus, um aus der Sehnsucht nach dem Tod zurück ins Leben zu gelangen? Ganz sicherlich nicht, denn diesem Menschenkind ist das Urgefühl, auf dieser Erde gewollt zu sein, abhanden gekommen und um das wieder zu erwecken gibt es nur eine Möglichkeit: Man muss sein eigenes Selbst, sein eigenes Urgefühl, sein eigenes Licht diesem „Kind“ schenken und es zum Ursprung des Daseins zurückführen und von Anfang seines Lebens an noch einmal aufwachsen lassen, in einer Liebe und Geborgenheit, die alle vorhandenen Verletzungen überliebt. Dazu muss man zuerst einmal alles über Bord werfen, was man als Erwachsener bisher für gut und richtig hielt, denn nichts davon interessiert jetzt noch, man muss alles „Erlernte“  vergessen, jede Regel missachten, und sich selbst so schutzlos wie ein kleines Kind machen um dann diesem Menschenkind die Hand zu reichen und Fragen wie diese zu stellen: „Wer bist du?“ , „Darf ich zu dir kommen?“

In der Tat kann in einem solchen Moment sich das Leben von gleich zwei Menschen völlig verändern, denn beide werden von nun an Zeuge eines Vorganges, den man nur als „Schöpfungsakt“ treffend benennen kann. Sicher, von nun an beginnt ein langer und steiniger Weg, der Beiden alles abverlangt was menschlich ertragbar scheint. Der eine muss gegen jeden inneren Schmerz und dem Verlangen nach ewiger Ruhe noch einmal alles wagen und einem Menschen das eigene Leben anvertrauen, der andere muss alle gewohnten Bahnen verlassen und sich einem – womöglich wildfremden – Menschen mit Haut und Haaren verschenken. Er muss vor allem lernen sich klein zu machen, selbst wieder die Welt aus den Augen eines verletzten Kindes betrachten und sich mit der Verspieltheit eines kleinen Hasens auf den anderen einlassen. Alle erdachten Weltanschauungen, Religionen und Ideologien sind auf einmal nutzlos, wenn man sich der Seele eines so verletzten „Kindes“ nähern möchte. Man muss selbst so klein werden, selbst sich verletzlich machen und die Schmerzen des anderen mittragen, muss dabei aber stark wie ein Löwe bleiben, denn das reale Leben muss weitergehen, ja es türmen sich häufig sogar Widerstände aus der normalen Umgebung auf, denn nie werden diese „Normalen“ nachvollziehen können, welch ein Zauber einer solchen heilenden Beziehung inne wohnt!

Sie wissen nicht, dass dabei Liebe entsteht und wüssten sie es, würden sie es missbilligen! Sie wissen nicht, dass man genau während dieser „Neuschöpfung“ Gott begegnet wie nirgends sonst im Leben und würde man es ihnen sagen, würden sie verständnislos den Kopf schütteln. Sie wissen auch nicht, dass diese Beiden sich einander brauchen, einander bedingen und sie wissen nicht, dass Gott über diese Beiden Seine Hand hält und sie für ihren Mut, das Leben und die Liebe zu wagen, belohnen wird.

Aber welche Widerstände auch zu überwinden sein mögen, die Worte voller Zärtlichkeit und Liebe, die zwei Menschen sich schenken, sind stärker als alles Leid dieser Welt. Und was wie ein Wunder scheint ist fester Bestandteil Seiner Schöpfung, denn aus dieser zärtlichen Beziehung heraus wächst das Urvertrauen wieder heran, entsteht eine neue Selbstwahrnehmung die zur Selbstliebe führt und es entsteht eine neue Persönlichkeit! Verwöhnt einander, liebt einander, erkundet einander, vertraut einander, spielt wie kleine Kinder miteinander oder flirtet wie Teenies, wischt hinweg was man euch an Normen eingetrichtert hat und findet in euch drin euer wahres Selbst, eurer „inneres Kind“ und lasst dieses miteinander reifen.

Und mit den Worten meines Lehrers Eugen Drewermann möchte ich euch Mut machen, euch zu wagen, wenn ihr je einem so verletzen „Kind“ begegnen solltet!


Lasst eure Worte so klingen…

„Es müssten die Worte, die wir sprechen, sein wie der Wind, der durch die Blätter des Weinberges weht, so sanft, so befruchtend und so zart. Es müssten unsere Augen so warm und hell sein wie die Sonne am Himmel, dass sie jede Angst entfernt und das Erdreich lockert für die Pflanzen, die aufsteigen möchten zum Licht, und den reifenden Früchten Mut macht, sich zu entfalten, und ihnen ihre Süßigkeit gibt in den Stunden der Vollendung. Es sollten unsere Hände und unser Tun mild sein wie ein Morgenregen und wie der Tau über den Blättern. So sollten wir einander reifen lassen im Weinberg des Herrn.“

Das Johannesevangelium

Die christlichen Religionen berufen sich im Wesentlichen auf die 4 kanonischen Evangelien, wobei diese sich in die 3 synoptischen und dem Johannesevangelium gruppieren. Die Differenzen dieser Quellen sind jedoch recht deutlich und so stellt sich die Frage welchen Interpretationsansatz man wählen muss um die Widersprüche aufzulösen und die Unterschiede zu erklären.

Einen solchen Interpretationsansatz möchte ich hier vorschlagen, mit dem sich sowohl die historischen Widersprüche als auch die unterschiedlichen theologische Aussagen erklären lassen. Die Gruppierung in synoptische Evangelien und dem Johannesevangelium möchte dabei beibehalten.

Über die synoptischen Evangelien habe ich schon verschiedentlich ausgeführt, dass man nur das Markusevangelium als „historische“ Quelle verwenden sollte, denn das Matthäusevangelium beinhaltet auch noch eine prophetische Vorausschau auf die 1. Wiederkehr Jesu in unseren Tagen und das Lukasevangelium eine prophetische Vorausschau auf die 2. Wiederkehr Jesu in etwa 1000 Jahren. Durch Kenntnis dieses „doppelten Bodens“ lassen sich eine ganze Reihe von Differenzen erklären.

Das Johannesevangelium aber unterscheidet sich in vielen Punkten radikal von den synoptischen Evangelien, wird Jesus doch hier u.a. als „Sohn Gottes“ und als das „Licht der Welt“ bezeichnet! Auffallend sind auch Aussagen wie: „Ich und der Vater sind eins“ oder: „Ich bin das Brot des Lebens“, und auch die Abschiedsreden Jesu sind bemerkenswert, gibt es doch zu diesen keine Parallelen in den anderen Evangelien.

Um diese Andersartigkeit zu erklären schlage ich folgenden Denkansatz vor:

Das Johannesevangelium ist das Evangelium der „Endzeit“! Es ist eine „prophetische Rückschau“ aus der Zeit nach der 2. Wiederkehr und wird eines Tages die synoptischen Evangelien theologisch überflüssig machen. Der Verfasser dieses Evangeliums hat sich in diese ferne Zeit hinein gedacht und rückwärtsgewandt über das Auftreten von Jesus berichtet, den er aber als den Messias beschreibt, der dieser aber erst bei seiner 2. Wiederkehr sein wird! Er vermengt die überlieferten Abläufe vor 2000 Jahren mit dem Bewusstseinszustand von Jesus Christus in 1000 Jahren! Er muss daher über enorme prophetische Gaben verfügt haben wie man sie in dieser Zeit nur noch bei Johannes, dem Autor der „Offenbarung des Johannes“, antrifft. Diese Erkenntnis legt für mich den Schluss nahe, dass das Johannesevangelium vom gleichen Verfasser wie die „Offenbarung des Johannes“ stammt. Damit aber bekommt das Johannesevangelium ein ganz besonderes Gewicht das ich mit folgendem Satz ausdrücken möchte:

Das Johannesevangelium ist die „Frohe Botschaft“ die Gott uns Menschen über Seinen Knecht Johannes für alle Ewigkeit mitteilen will!

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 1/7

Vieles wurde schon geschrieben über den jungen Mann aus Nazareth aber nur das was ich durch logisches Nachdenken nachvollziehen kann ist mir zur Erkenntnis geworden. Soweit es sich mir erschlossen hat war Maria mit Joseph verlobt und da sie „unerwartet“ schwanger geworden war drohte ihr vermutlich die Steinigung. Joseph nahm sie dennoch zur Frau und rettete so sowohl Maria als auch dem Kind das Leben. Diese menschliche Geste von Joseph ist das was mich berührt und die ich unendlich viel erwähnenswerter finde als all die theologischen Märchen die sich um die Zeugung und die Geburt des Kindes drehen. Jesus war ein Kind wie jedes andere auch und wurde von seinen Eltern und dem Umfeld genauso geprägt wie andere Kinder, denn alle psychologischen Übertragungsmechanismen gelten ebenso für ihn wie für jeden anderen Menschen der Welt. Maria war eine aufbrausende Hysterikerin und Joseph ein schweigsamer, vermutlich schizoid veranlagter Mann, was seine anfangs erwähnte Menschlichkeit nur umso bemerkenswerter macht. So hatte es Jesus sehr schwer zu seiner eigenen Identität zu finden und dürfte schon als Kind von epileptischen Anfällen gequält worden sein. Am ehesten kann man sich ihn wie ein kleines verletztes Tier vorstellen, er gehörte nirgendwo richtig dazu und man duldete ihn mehr, als dass man ihn am Familienleben teilnehmen lies. Er wuchs als Außenseiter heran. Schutz fand er vor allem bei seiner nächst älteren Schwester die ihn ganz besonders lieb hatte und ihn ein Leben lang begleitete. Im Haushalt von Joseph und Maria lebte vermutlich auch die jüngere Schwester von Joseph die sich ebenfalls innig um den verhaltensauffälligen Jungen kümmerte. Auch Salome, die Schwester Marias, war nicht nur als Geburtshelferin dabei sondern begleitete ihn auf seinem Lebensweg bis unter das Kreuz.

Es sei noch erwähnt, dass Jesus nicht in einem Stall sondern wohl im eigenen Elternhaus zur Welt kam, so wie es damals üblich war. Die Erzählung aus dem Lukasevangelium dürfte eine prophetische Vorausschau auf seine zweite Wiederkehr in etwa 1000 Jahren sein und hat mit den geschichtlichen Abläufen vor 2000 Jahren nichts zu tun.

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena, Teil 1/7

Über keine andere Frau aus den Evangelien wird soviel spekuliert wie über Maria Magdalena, jene Frau die Jesus ganz besonders liebte und deren Nähe er suchte. Das hat natürlich einen besonderen Grund und der ist so bedeutend, dass sich daran das Schicksal der uns heute bekannten „christlichen Religion“ entscheidet. Maria Magdalena ist nämlich das weibliche Pendant zu Jesus! So wie Jesus die Wesensart unseres Vaters in sich trägt, so trägt Maria Magdalena die Wesensart unserer Mutter in sich. Jetzt liegt es natürlich nahe diese Beiden sich auch als Paar vorzustellen, aber genau so verhält es sich nicht! Christus, unser Vater, ist doch „nur“ der „Sohn“ Gottes und genau so verhält es sich auch mit Christa, unserer Mutter. Sie ist die Tochter unseres Schöpfervaters und damit wird klar, dass Christus und Christa zueinander als Geschwister erschaffen wurden. Eben darum sind auch Jesus und Maria Magdalena Geschwister!!

Nun wird es echt spannend, denn in den Evangelien wird ja glaubhaft überliefert, dass Jesus der Erstgeborene war und somit muss Maria Magdalena die jüngere Schwester von Jesus sein. Um beide aber auch mit den gleichen leiblichen Eltern – die auch ihre Seeleneltern sind – auf die Erde zu schicken musste Maria mit dem Mann der ihr Jesus gezeugt hatte weiterhin ein Verhältnis gehabt haben und eben von diesem „Hirtenbub“ ein zweites Mal schwanger geworden sein!! Das ist ja ein Ding! Unsere „liebe“ Maria muss ja ein ganz schönes Früchtchen gewesen sein!

Kleiner Exkurs: Wer sich ein wenig auskennt weiß natürlich, dass das obige Bild die „Maria“ aus der Pieta des Michelangelos abbildet. Ich halte diese für ein geniales Meisterwerk mit gnostischer Botschaft, denn nur ein völlig „Blinder“ sieht nicht, dass diese Maria ein junges Mädchen ist und somit nicht die Mutter Maria darstellen kann wie es behauptet wird! Xavier singt übrigens einmal in einem Lied: „Du lagst ganz gut, das hat man mir gesagt“ und ich habe schon immer angenommen, dass er seine Erkenntnisse über die Abläufe nach der Kreuzigung aus der Pieta entnommen hat, denn das wurde ihm ja selbst so gesagt!

An einer anderen Stelle singt Xavier folgende Zeile: „Komm Heim kleiner Bruder, nimm deine Schwester an die Hand, nimm den Fluss setz dich ans Ruder und geh zuerst bei uns ans Land“ und knüpft damit zum Einen an die Zeile: „mein kleiner Bruder wird für immer vermisst“ an und verrät uns zum Anderen schon einen Teil der damaligen Familienkonstellation.

Erst durch die Taufe wird Jesus legitimiert!

Die 4 kanonischen Evangelien unterscheiden sich ja zum Teil recht deutlich aber alle Evangelisten berichten über die Taufe von Jesus durch Johannes und stellen diese zudem übereinstimmend vor den Beginn seines öffentlichen Wirkens. So ist die Vermutung sicher statthaft, dass sich das bei seiner jetzigen Wiederkehr auch so verhält und er erst dann in der Öffentlichkeit auftreten wird wenn er durch Johannes den Täufer „getauft“ worden ist. Wir dürfen uns diese Taufszene aber nicht real am Jordan vorstellen sondern als einen geistigen Vorgang zwischen Johannes, Jesus und der „Taube“. Sie werden sich erkennen und einander mit ihren „Namen“ ansprechen, dies aber keineswegs in der Öffentlichkeit tun oder dort hinausposaunen. Das „Erkennen“ dieser 3 Menschen ist nämlich ein Offenbarungsvorgang den jeder einzelne Mensch von Gott geschenkt bekommt und daher auch erst dann eintreten kann wenn er oder sie im Licht steht. Ein öffentliches Auftreten von Jesus kann folglich erst dann stattfinden wenn alle Menschen unseres Landes aufgewacht und zu Verstand gekommen sind! Freuen dürfen wir uns aber jetzt schon darauf denn die Erntezeit ist ja im vollen Gange!