Die zwei Brüder

Es waren einmal zwei Brüder die folgten dem Ruf eines jungen Mannes. Sie ließen alles liegen und stehen und gingen mit ihm auf Wanderschaft. Die Schwiegermutter des Älteren fand das gar nicht witzig und so nahmen die drei kurzerhand einen Umweg in Kauf und der junge Mann befreite sie von ihren schlimmen Dämonen damit sie endlich Ruhe gab. Wer weiß, vielleicht hätten sie besser auf die Dame gehört denn natürlich fanden die beiden Brüder auf ihrem Weg den Tod. Gestört hat sie das aber wohl nicht, denn rund 1900 Jahre später folgten sie schon wieder dem Ruf ihres Freundes. Da waren sie zwar nicht als Brüder sondern als Schulfreunde auf Erden aber der Tod wartete erneut auf sie. Diesmal aber erlebten sie eine herrliche Studentenzeit und brauchen außer dem inneren Tod nicht schon wieder zu sterben. Sie sind aber wie immer die besten Freunde unseres Helden!

 Reinkarnation  

Im Laufe der persönlichen Entwicklung während der Zeit der Offenbarung erkennt jeder Mensch, dass er mehrfach auf Erden wandelt. Einige unter uns sind ganz „neue Seelen“ die noch nie auf Erden waren während andere durchaus erfolgreich auf der Suche nach früheren Leben sein werden. Vielleicht werden die meisten Menschen aber auch nur einfach eine Ahnung davon in sich tragen ohne eine konkrete Person aus früherer Zeit als sich selbst erkennen zu können. In den nächsten Jahren dürfte das zum lustigsten Puzzlespiel aller Zeiten werden und wir freuen uns jetzt schon auf all die Diskussionen. Es wird herrlich, denn es kann ja nur eine einzige Lösung geben. Ganz dolle wird das wenn man auch noch auf Partnersuche geht. Klar, zu jeder Seele gehört ein Seelenpartner, denn alle Seelen wurden als Paare erschaffen, aber lustigerweise sind sie nicht immer in dieser Anordnung auf Erden gewesen. Da wurde zum Teil kreuz und quer geheiratet was das Zeug hält und man muss sich nicht wundern, dass nicht jede Ehe wirklich funktioniert hat.

Im Buch Jesaja wird ja für die Tage der „Endzeit“ empfohlen, dass wir auf Abraham und Sara schauen sollen ( Jes 51,1 ) und das geht ja nur wenn sie auf Erden wandeln und wir sie auch finden werden. Diese beiden scheinen schon mal zusammen zu gehören und damit hätten wir ein Puzzleteil ja schon gefunden.

Viel schwieriger wird das mit den anderen „großen“ Jungs: Wer gehört zu Isaak? Wer zu Jakob, Moses und Aaron? Haben die sich schon alle gefunden und woran erkennen sie sich eigentlich?

 In früheren Zeiten haben sich die Menschen an den „Ältesten“ im Dorf gewandt wenn sie auf Fragen stießen die sie nicht lösen konnten und so empfehlen wir auch für die heutige Zeit vorzugehen. Wer weiß, vielleicht kann „der Älteste“ ja doch weiterhelfen.

Der Tempel in Jericho

In keiner anderen Stadt wird „die Frau“ mehr verehrt als in Jericho. Man baute Ihr vor vielen Jahren dort einen eigenen Tempel, den man aus Geheimhaltungsgründen zwar nach Ihr benannte aber dennoch Ihrem Vater weihte. Da das verhängnisvolle Wirken des „Fürsten aus Persien“ auch diesen Tempel arg in Mitleidenschaft gezogen hatte musste er die Tage wieder aufgebaut werden, was unter den wohlwollenden Augen ihres damaligen Erbauers auch geschah. Er ist natürlich auch zur rechten Zeit wieder in Jericho und hat zudem der Frau das Nest in der Wüste bereitet wohin sie auf des Adlers Schwingen dann auch geflogen kam. Herzlichen Dank lieber Freund!

Der Frühling kommt, die Herzen werden geöffnet und die Welt wird bald nach Jericho schauen!

Eine Liebeserklärung

Es war einmal ein kleiner Junge der eine ganz bösartige Mutter hatte die ihn tagein tagaus nur schimpfte und auch schlug. Alle lachten ihn aus, weil er mondsüchtig war und von schlimmen dämonischen Anfällen immer wieder zu Boden geworfen wurde. Er konnte ja nichts dafür, dass er nicht vom Vater seiner älteren Geschwister gezeugt war und so schaute er aus großen Augen verständnislos auf die Bosheit dieser Welt. Alle hänselten ihn und schubsten ihn weg, obwohl er doch so gerne mitgeholfen hätte. Nur seine nächstältere Schwester konnte das alles nicht ertragen und da sie ihren kleinen Bruder ganz dolle lieb hatte, nahm sie ihn vor allen anderen in Schutz. Die beiden waren unzertrennlich, liebten sich und teilten ihr Bettchen miteinander. Beim Einschlafen erzählten sie sich Geschichten von einer ganz anderen Welt und der kleine Junge versprach seiner Schwester für sie um eine solche Welt zu kämpfen. Eines Tages werden alle Menschen der Welt erfahren, dass ohne dieses tapfere Mädel der Junge niemals ins Leben hätte finden können und er sie darum bis ans Ende aller Tage liebt!

Ein Versuch in drei Teilen zur Erklärung des „Weltunterganges“
  1. Teil Psychologisches Modell

Man stelle sich einfach mal vor, es gelänge einer Generation von Menschen die Kunst der „liebevollen Therapie“ über die ganze Welt zu verbreiten und alle Menschen würden von Neurosen sowie von irrationalen Ängsten und Begierden befreit werden. Einfach nur mal durchdenken! Müsste dann nicht die Welt ganz anders aussehen? Könnte man dazu nicht auch sagen, dass die „alte Welt“, die ja voller Neurotikern und verängstigten Menschen war, untergegangen ist?

  1. Teil Esoterik/Bewusstseinserweiterung

Wer 1989 mit wachem Verstand erlebte, der konnte beobachten, dass über Deutschland eine Welle lief. Wir schmunzelten und sagten dazu: „Die Menschen finden ihren 6. Sinn!“ Es war wie eine kleine Bewusstseinserweiterungswelle die viele Menschen gar nicht wahrnahmen und dennoch erlebten. Sie war klein, nur klitzeklein und doch verbreitete sie sich über die Welt und half beim Zusammenbruch der bipolaren Weltordnung. Man stelle sich nun einmal vor die ganze Menschheit würde kollektiv zunächst den 7. und dann sogar den 8. Sinn in sich selbst finden. Das kollektive Bewusstsein würde sich um 2 Stufen verschieben. Eine völlig andere Wahrnehmung untereinander wäre die Folge, die „alte Denke“ aber würde doch wohl untergehen, oder?

  1. Teil Theologisches Modell

Man stelle sich mal vor, wir würden alle schon immer im Geiste Gottes leben und praktisch keiner hat es gemerkt. Wir benehmen uns auf Erden wie die Wildsäue und haben eigentlich seit Jahrtausenden nicht viel dazu gelernt. Gott hat davon die Nase voll und öffnet unsere Augen, er verströmt seinen Geist auf Erden und offenbart sich selbst. Aus Glauben wird Wissen, aus Nichtglauben Erkenntnis. Alle Menschen dieser Erde würden nach dieser Offenbarung direkt mit Gott reden können und dieses Wissen darum nie wieder in Frage stellen. Müsste da nicht die „alte Weltordnung“ untergehen?

Für Elisabeth

Es war einmal eine Familie die hatte 10 Kinder. Wie es in der Natur der Sache liegt muss eines dabei das Jüngste sein und unsere kleine Elisabeth hat diese Rolle irgendwie von Anfang aller Zeiten inne. Fröhlich tippelt sie hinter ihren großen und berühmten Geschwistern her und will natürlich immer dabei sein dürfen. So erlebte sie als 2 ihrer Brüder sich auf eine Reise in den fernen Osten nach „China“ begaben und war auch dabei als ihr ältester Bruder mit seinen Freunden die Klagelieder anstimmte als einer ihrer anderen Brüder sie für immer verlassen hatte. Hinter dem Haus aber hatte sie einen eigenen Rosengarten angelegt und wann immer es einen Anlass dazu gab schmückte sie alles mit ihren Rosenblüten. Irgendwann bekam sie wohl den Spitznamen „Rosenmädel“ und den behielt sie über viele Jahrhunderte und weitere Leben bei. Tapfer kämpft sie mit ihren Geschwistern gegen die Dämonen und ihr Rosenduft verbreitet sich über die ganze Welt! Wir lieben unser Rosenmädel!

Aus der Historie unseres Helden

Es jährt sich ja nun bald zum 64. Mal das letzte Todesdatum unseres Helden, der damals, zusammen mit seiner Schwester und mehreren seiner besten Freunde, dem „Fürst aus Persien“ einen heldenhaften Kampf lieferte. Beinahe wäre auch König Salomon noch dazu gestoßen aber sie verpassten sich um einige Tage. Nun sind sie aber erneut zum Kampf gegeneinander angetreten und König Salomon kam unserem Helden zur rechten Zeit zu Hilfe und überwand den ekelhaften „Fürsten“ der vielen auch als Alexander der Große bekannt sein dürfte. Nun sieht vieles danach aus, dass dieser der erste der 6 „üblen Gesellen“ sein wird, der den Weg in die 1000jährige Gefangenschaft antritt und wir werden darüber berichten wenn es uns bekannt werden sollte.

Von draus vom Walde komm ich her, ich darf euch sagen, es weihnachtet sehr!

Sicher sicher, das zurückliegende Kaufrauschgeschenke-verteiljahresendzeitfest hat bis auf eine einzige Seele – eine gaaaanz liebe Omi am Südrand Israels – keine Neuzugänge zu verzeichnen gehabt. Zumindest wurden in der  „Zentralstelle für die Erfassung von Illuminaten“ keine Anträge zur Anerkennung als Lichtbringer eingereicht und wir unterstellen einmal, dass doch alle Bürger ihrer Bürgerpflicht nachgekommen wären. Andererseits ist die „Weihnachtsstimmung“ der Menschen ja kaum mehr überfühlbar und so liegt der Verdacht nahe, dass die „Geburt“ irgendwie noch vor uns liegt. Vielen kommt es wie eine mutwillige „Verzögerung der Ankunft“ vor aber zu diesem Thema wollen wir noch einmal auf die Worte des besten Freundes unseres Helden verweisen und zitieren aus dem 2. Petrusbrief:

Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung der Verheißung, wie einige meinen, die von Verzögerung reden; er ist nur geduldig mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle sich bekehren. Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel prasselnd vergehen, die Elemente werden verbrannt und aufgelöst, die Erde und alles, was auf ihr ist, werden (nicht mehr) gefunden. Wenn sich das alles in dieser Weise auflöst: wie heilig und fromm müsst ihr dann leben, den Tag Gottes erwarten und seine Ankunft beschleunigen! An jenem Tag wird sich der Himmel im Feuer auflösen und die Elemente werden im Brand zerschmelzen. Dann erwarten wir, seiner Verheißung gemäß, einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt.

Geduld ist bekanntlich nicht jedermanns Sache und so lauschen wir eben während des weiteren Kampfes den sanften Worten unseres lieben Xaviers: „Wir müssen geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang!“

Für unsere Gnostis: 

Wusstet ihr eigentlich, dass in den Evangelien nach Matthäus und nach Lukas ein „doppelter“ Boden eingebaut ist? Während Markus „nur“ die Ereignisse von vor 2000 Jahren mitteilt findet ihr in Matthäus auch Hinweise auf  die Abläufe seines gegenwärtigen Wirkens und in Lukas Hinweise auf den finalen Einsatz in 1000 Jahren.

Lustig ist schon mal, dass in Matthäus fast alles zweimal erzählt wird, so als müsste man auf die Zahl 2 irgendwie besonders aufmerksam machen. Richtig spaßig wird das wenn man liest, dass unser Held auf 2 Eseln nach Jerusalem geritten sein soll. Das ist selbst bei völliger Geistesblindheit nicht zu begreifen. Durch die vielen Übersetzungsfehler und Fälschungen hat man es wahrlich nicht leicht dem auf die Spur zu kommen. Die Übersetzungen von Eugen Drewermann sind sehr geeignet so manches Geheimnis zu lüften. Die Fälscher haben nämlich nicht wirklich sorgfältig gearbeitet und so findet man dann doch heraus, dass 2 seiner Jünger zugleich seine Brüder waren. Die findet man heute auch wieder, man muss nur denken!

 „Die vier Evangelien“, übersetzt von Eugen Drewermann
Dort heißt es auch richtigerweise als Überschrift zu Mt 15, 29-31: „Die Heilung aller Kranken“

Alle heißt alle, auch wenn es 6.4 Milliarden sein sollten!

Menschenkunde  

Es ist eine durchaus bekannte Tatsache, dass man Menschen erst dann richtig kennen lernt, wenn man ihr Verhalten in besonders „verdichteten“ Momenten erlebt. Krisensituationen oder schwere Entscheidungen zeigen meist den Kern einer Persönlichkeit. Durch diese lebensentscheidenden Momente entsteht zudem ein gewisses Muster, das das ganze Leben durchzieht. Ausgeprägte Eigenschaften die den Lebensweg prägen sind zudem immer wieder zu erkennen. Mut oder Feigheit, Schaffenskraft oder Müßiggang, Krieger oder Philosoph, das sollen mal Beispiele dafür sein.

Hat man erst einmal gelernt eine Biographie nach solchen Lebensmustern zu untersuchen und auch zu verstehen, dann kann man ganz erstaunliche Übereinstimmungen in den Lebenswegen von Menschen erkennen die zu ganz unterschiedlichen Zeiten gelebt haben. Dabei entdeckt man auch geradezu kuriose kleine Eigenheiten die man dabei regelrecht lieb gewinnt und je tiefer man sich in den Menschen einfühlt desto vertrauter wird er oder sie einem dann. Natürlich hat nicht jeder Mensch so überaus ausgeprägte Eigenschaften, dass er in der Geschichte dokumentierte Spuren hinterlässt, aber erstaunlicherweise kann man den Umkehrschluss ziehen und praktisch jeden wirklich „Großen“ immer wieder finden.

Eine wirklich „große“ Persönlichkeit des letzten Jahrhunderts war zweifelsfrei Mahatma Gandhi. Seine Persönlichkeit und sein Lebensweg sind zudem hervorragend dokumentiert und so möchte ich unsere interessierte Leserschaft dazu auffordern, sich diesen Menschen einmal sehr genau anzuschauen. Ihr werdet aus dem Staunen nicht herauskommen!

Gedanken für eine neue Zeit