Der Tempel in Jericho

In keiner anderen Stadt wird „die Frau“ mehr verehrt als in Jericho. Man baute Ihr vor vielen Jahren dort einen eigenen Tempel, den man aus Geheimhaltungsgründen zwar nach Ihr benannte aber dennoch Ihrem Vater weihte. Da das verhängnisvolle Wirken des „Fürsten aus Persien“ auch diesen Tempel arg in Mitleidenschaft gezogen hatte musste er die Tage wieder aufgebaut werden, was unter den wohlwollenden Augen ihres damaligen Erbauers auch geschah. Er ist natürlich auch zur rechten Zeit wieder in Jericho und hat zudem der Frau das Nest in der Wüste bereitet wohin sie auf des Adlers Schwingen dann auch geflogen kam. Herzlichen Dank lieber Freund!

Der Frühling kommt, die Herzen werden geöffnet und die Welt wird bald nach Jericho schauen!

Eine Liebeserklärung

Es war einmal ein kleiner Junge der eine ganz bösartige Mutter hatte die ihn tagein tagaus nur schimpfte und auch schlug. Alle lachten ihn aus, weil er mondsüchtig war und von schlimmen dämonischen Anfällen immer wieder zu Boden geworfen wurde. Er konnte ja nichts dafür, dass er nicht vom Vater seiner älteren Geschwister gezeugt war und so schaute er aus großen Augen verständnislos auf die Bosheit dieser Welt. Alle hänselten ihn und schubsten ihn weg, obwohl er doch so gerne mitgeholfen hätte. Nur seine nächstältere Schwester konnte das alles nicht ertragen und da sie ihren kleinen Bruder ganz dolle lieb hatte, nahm sie ihn vor allen anderen in Schutz. Die beiden waren unzertrennlich, liebten sich und teilten ihr Bettchen miteinander. Beim Einschlafen erzählten sie sich Geschichten von einer ganz anderen Welt und der kleine Junge versprach seiner Schwester für sie um eine solche Welt zu kämpfen. Eines Tages werden alle Menschen der Welt erfahren, dass ohne dieses tapfere Mädel der Junge niemals ins Leben hätte finden können und er sie darum bis ans Ende aller Tage liebt!

Ein Versuch in drei Teilen zur Erklärung des „Weltunterganges“
  1. Teil Psychologisches Modell

Man stelle sich einfach mal vor, es gelänge einer Generation von Menschen die Kunst der „liebevollen Therapie“ über die ganze Welt zu verbreiten und alle Menschen würden von Neurosen sowie von irrationalen Ängsten und Begierden befreit werden. Einfach nur mal durchdenken! Müsste dann nicht die Welt ganz anders aussehen? Könnte man dazu nicht auch sagen, dass die „alte Welt“, die ja voller Neurotikern und verängstigten Menschen war, untergegangen ist?

  1. Teil Esoterik/Bewusstseinserweiterung

Wer 1989 mit wachem Verstand erlebte, der konnte beobachten, dass über Deutschland eine Welle lief. Wir schmunzelten und sagten dazu: „Die Menschen finden ihren 6. Sinn!“ Es war wie eine kleine Bewusstseinserweiterungswelle die viele Menschen gar nicht wahrnahmen und dennoch erlebten. Sie war klein, nur klitzeklein und doch verbreitete sie sich über die Welt und half beim Zusammenbruch der bipolaren Weltordnung. Man stelle sich nun einmal vor die ganze Menschheit würde kollektiv zunächst den 7. und dann sogar den 8. Sinn in sich selbst finden. Das kollektive Bewusstsein würde sich um 2 Stufen verschieben. Eine völlig andere Wahrnehmung untereinander wäre die Folge, die „alte Denke“ aber würde doch wohl untergehen, oder?

  1. Teil Theologisches Modell

Man stelle sich mal vor, wir würden alle schon immer im Geiste Gottes leben und praktisch keiner hat es gemerkt. Wir benehmen uns auf Erden wie die Wildsäue und haben eigentlich seit Jahrtausenden nicht viel dazu gelernt. Gott hat davon die Nase voll und öffnet unsere Augen, er verströmt seinen Geist auf Erden und offenbart sich selbst. Aus Glauben wird Wissen, aus Nichtglauben Erkenntnis. Alle Menschen dieser Erde würden nach dieser Offenbarung direkt mit Gott reden können und dieses Wissen darum nie wieder in Frage stellen. Müsste da nicht die „alte Weltordnung“ untergehen?

Für Elisabeth

Es war einmal eine Familie die hatte 10 Kinder. Wie es in der Natur der Sache liegt muss eines dabei das Jüngste sein und unsere kleine Elisabeth hat diese Rolle irgendwie von Anfang aller Zeiten inne. Fröhlich tippelt sie hinter ihren großen und berühmten Geschwistern her und will natürlich immer dabei sein dürfen. So erlebte sie als 2 ihrer Brüder sich auf eine Reise in den fernen Osten nach „China“ begaben und war auch dabei als ihr ältester Bruder mit seinen Freunden die Klagelieder anstimmte als einer ihrer anderen Brüder sie für immer verlassen hatte. Hinter dem Haus aber hatte sie einen eigenen Rosengarten angelegt und wann immer es einen Anlass dazu gab schmückte sie alles mit ihren Rosenblüten. Irgendwann bekam sie wohl den Spitznamen „Rosenmädel“ und den behielt sie über viele Jahrhunderte und weitere Leben bei. Tapfer kämpft sie mit ihren Geschwistern gegen die Dämonen und ihr Rosenduft verbreitet sich über die ganze Welt! Wir lieben unser Rosenmädel!

Aus der Historie unseres Helden

Es jährt sich ja nun bald zum 64. Mal das letzte Todesdatum unseres Helden, der damals, zusammen mit seiner Schwester und mehreren seiner besten Freunde, dem „Fürst aus Persien“ einen heldenhaften Kampf lieferte. Beinahe wäre auch König Salomon noch dazu gestoßen aber sie verpassten sich um einige Tage. Nun sind sie aber erneut zum Kampf gegeneinander angetreten und König Salomon kam unserem Helden zur rechten Zeit zu Hilfe und überwand den ekelhaften „Fürsten“ der vielen auch als Alexander der Große bekannt sein dürfte. Nun sieht vieles danach aus, dass dieser der erste der 6 „üblen Gesellen“ sein wird, der den Weg in die 1000jährige Gefangenschaft antritt und wir werden darüber berichten wenn es uns bekannt werden sollte.

Von draus vom Walde komm ich her, ich darf euch sagen, es weihnachtet sehr!

Sicher sicher, das zurückliegende Kaufrauschgeschenke-verteiljahresendzeitfest hat bis auf eine einzige Seele – eine gaaaanz liebe Omi am Südrand Israels – keine Neuzugänge zu verzeichnen gehabt. Zumindest wurden in der  „Zentralstelle für die Erfassung von Illuminaten“ keine Anträge zur Anerkennung als Lichtbringer eingereicht und wir unterstellen einmal, dass doch alle Bürger ihrer Bürgerpflicht nachgekommen wären. Andererseits ist die „Weihnachtsstimmung“ der Menschen ja kaum mehr überfühlbar und so liegt der Verdacht nahe, dass die „Geburt“ irgendwie noch vor uns liegt. Vielen kommt es wie eine mutwillige „Verzögerung der Ankunft“ vor aber zu diesem Thema wollen wir noch einmal auf die Worte des besten Freundes unseres Helden verweisen und zitieren aus dem 2. Petrusbrief:

Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung der Verheißung, wie einige meinen, die von Verzögerung reden; er ist nur geduldig mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle sich bekehren. Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel prasselnd vergehen, die Elemente werden verbrannt und aufgelöst, die Erde und alles, was auf ihr ist, werden (nicht mehr) gefunden. Wenn sich das alles in dieser Weise auflöst: wie heilig und fromm müsst ihr dann leben, den Tag Gottes erwarten und seine Ankunft beschleunigen! An jenem Tag wird sich der Himmel im Feuer auflösen und die Elemente werden im Brand zerschmelzen. Dann erwarten wir, seiner Verheißung gemäß, einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt.

Geduld ist bekanntlich nicht jedermanns Sache und so lauschen wir eben während des weiteren Kampfes den sanften Worten unseres lieben Xaviers: „Wir müssen geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang!“

Für unsere Gnostis: 

Wusstet ihr eigentlich, dass in den Evangelien nach Matthäus und nach Lukas ein „doppelter“ Boden eingebaut ist? Während Markus „nur“ die Ereignisse von vor 2000 Jahren mitteilt findet ihr in Matthäus auch Hinweise auf  die Abläufe seines gegenwärtigen Wirkens und in Lukas Hinweise auf den finalen Einsatz in 1000 Jahren.

Lustig ist schon mal, dass in Matthäus fast alles zweimal erzählt wird, so als müsste man auf die Zahl 2 irgendwie besonders aufmerksam machen. Richtig spaßig wird das wenn man liest, dass unser Held auf 2 Eseln nach Jerusalem geritten sein soll. Das ist selbst bei völliger Geistesblindheit nicht zu begreifen. Durch die vielen Übersetzungsfehler und Fälschungen hat man es wahrlich nicht leicht dem auf die Spur zu kommen. Die Übersetzungen von Eugen Drewermann sind sehr geeignet so manches Geheimnis zu lüften. Die Fälscher haben nämlich nicht wirklich sorgfältig gearbeitet und so findet man dann doch heraus, dass 2 seiner Jünger zugleich seine Brüder waren. Die findet man heute auch wieder, man muss nur denken!

 „Die vier Evangelien“, übersetzt von Eugen Drewermann
Dort heißt es auch richtigerweise als Überschrift zu Mt 15, 29-31: „Die Heilung aller Kranken“

Alle heißt alle, auch wenn es 6.4 Milliarden sein sollten!

Menschenkunde  

Es ist eine durchaus bekannte Tatsache, dass man Menschen erst dann richtig kennen lernt, wenn man ihr Verhalten in besonders „verdichteten“ Momenten erlebt. Krisensituationen oder schwere Entscheidungen zeigen meist den Kern einer Persönlichkeit. Durch diese lebensentscheidenden Momente entsteht zudem ein gewisses Muster, das das ganze Leben durchzieht. Ausgeprägte Eigenschaften die den Lebensweg prägen sind zudem immer wieder zu erkennen. Mut oder Feigheit, Schaffenskraft oder Müßiggang, Krieger oder Philosoph, das sollen mal Beispiele dafür sein.

Hat man erst einmal gelernt eine Biographie nach solchen Lebensmustern zu untersuchen und auch zu verstehen, dann kann man ganz erstaunliche Übereinstimmungen in den Lebenswegen von Menschen erkennen die zu ganz unterschiedlichen Zeiten gelebt haben. Dabei entdeckt man auch geradezu kuriose kleine Eigenheiten die man dabei regelrecht lieb gewinnt und je tiefer man sich in den Menschen einfühlt desto vertrauter wird er oder sie einem dann. Natürlich hat nicht jeder Mensch so überaus ausgeprägte Eigenschaften, dass er in der Geschichte dokumentierte Spuren hinterlässt, aber erstaunlicherweise kann man den Umkehrschluss ziehen und praktisch jeden wirklich „Großen“ immer wieder finden.

Eine wirklich „große“ Persönlichkeit des letzten Jahrhunderts war zweifelsfrei Mahatma Gandhi. Seine Persönlichkeit und sein Lebensweg sind zudem hervorragend dokumentiert und so möchte ich unsere interessierte Leserschaft dazu auffordern, sich diesen Menschen einmal sehr genau anzuschauen. Ihr werdet aus dem Staunen nicht herauskommen!

Exegese:   Altes Testament – Neues Testament – Offenbarung     

Interessanterweise ist in der Bibel der letzte Abschnitt des AT besonders aufschlussreich, denn da steht doch in Maleachi 3,23-24 unter der Überschrift „Der Wegbereiter“:

 Bevor aber der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare Tag, seht, da sende ich zu euch den Propheten Elija. Er wird das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne ihren Vätern, damit ich nicht kommen und das Land dem Untergang weihen muss.

Puuuuh, da sollten wir uns aber mal Gedanken machen ob wir nicht wenigsten den schon mal finden können, denn dann fragen wir ihn doch einfach wann dieser „schreckliche“ Tag kommen wird. Die wenigsten Menschen wissen übrigens, dass Elija auch vor 2000 Jahren auf Erden weilte, man muss nur mal nach ihm suchen dann findet man ihn nämlich!

 Mk 9,2: Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose und sie redeten mit Jesus.

 Komisch, da steht doch eindeutig, dass Jesus mit seinen 3 Lieblingsjüngern alleine!!! auf einen Berg ging und dann tauchen diese Schluris Elija und Mose einfach auf und quatschen mit unserem Helden. Da soll man noch an irgendwas glauben was da steht, weil entweder waren sie nicht alleine oder sie müssen sich irgendwie verwandelt haben. Über Jesus steht das ja da, dass er so weiß wurde wie es kein Bleicher machen kann, was ja eigentlich auch irgendwie unglaubhaft klingt. Da kann man getrost genauso behaupten, dass Jakobus sich eben in Elija und Johannes in Moses verwandelt hat, dann geht die Geschichte wenigstens auf! Eine Rückfrage bei Petrus ergab übrigens eine etwas andere Erklärung.

 Schaut man sich die Offenbarung des Johannes genauer darauf an, ob da irgendwas von Elija steht, dann stößt man unweigerlich schon wieder auf so ein paar Spitzbuben die diesmal als Engel verkleidet auftauchen.

 Dann sah ich: Ein anderer Engel flog hoch am Himmel. Er hatte den Bewohnern der Erde ein ewiges Evangelium zu verkünden, allen Nationen, Stämmen, Sprachen und Völkern. Er rief mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und erweist ihm die Ehre! Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Betet ihn an, der den Himmel und die Erde, das Meer und die Wasserquellen geschaffen hat. Ein anderer Engel, ein zweiter, folgte und rief: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, die alle Völker betrunken gemacht hat mit dem Zornwein ihrer Hurerei. Ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und rief mit lauter Stimme: Wer das Tier und sein Standbild anbetet und wer das Kennzeichen auf seiner Stirn oder seiner Hand annimmt, der muss den Wein des Zornes Gottes trinken, der unverdünnt im Becher seines Zorns gemischt ist. Und er wird mit Feuer und Schwefel gequält vor den Augen der heiligen Engel und des Lammes.

 Tja, drei Schlaumeier besonderer Art die da beschrieben werden und irgendwie klingt das genauso unglaubhaft wie deren damalige Zusammenkunft und Unterhaltung auf dem Berg, aber nur ein völlig durchgedrehter Gnostiker würde behaupten, dass man diese 3 Engel durch pures Nachdenken erkennen kann.

Theologie: Das Ostererlebnis  …..  wie kommt man da hin?  

Es gibt vermutlich zwei Wege zu seinem „Ostererlebnis“ zu gelangen. Der erste und zugleich auch sicherste Weg führt über die innere Heilung. Ob alleine oder durch einen liebevollen Menschen geführt spürt man dabei all seinen inneren Verletzungen nach und heilt diese nach und nach aus.

Ab einer gewissen „Schädigung der Seele“ ist die „Heilung aller Wunden“ aber vermutlich nur durch die therapeutische Begleitung eines anderen Menschen erreichbar. Das ist aber weit einfacher als viele Menschen denken, denn es ist vor allem die Liebe und das Vertrauen welche sich zwischen zwei Menschen aufbauen sollte um die Heilung einzuleiten. Das psychologische Fachwissen ist zwar hilfreich aber alleine wohl nicht ausreichend. In erster Linie heilt die Liebe, nicht das Wissen! Dann, vorausgesetzt man sucht in sich und ruft nach IHM, öffnet sich irgendwann das „Türchen“ und SEIN Licht strömt in die Seele wie purpurner Honig, wie ein unendlich sanfter Flügelschlag eines Schmetterlings. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Begleitung durch einen anderen Menschen den Weg ungleich leichter macht. Vertrauen und selbstlose Liebe sind die Schlüssel dabei. Vertraut euch einander an und liebt euch gerade wegen der schlimmen Dinge die im Leben so alles passiert sind. Nehmt einander bedingungslos an und vertraut dem anderen eure Tränen an. Wenn ihr begleitet dann begleitet in der Art wie es Jesus getan hat, wenn ihr begleitet werdet vertraut euch eurem Begleiter an als wäre es Jesus. Der Gang nach Emmaus möge dabei das Vorbild sein. Gelingt dieser Weg, dann wird die Begegnung mit Gott zu einer einzigen Liebeserklärung, eine Freude ohne Ende, ein Erlösung und Befreiung. Das Unbeschreibbare in Worte zu fassen ist immer nur ein Versuch:

„Es ist wie ein inneres Aufwachen, ein sanftes „Sich öffnen“, eine Phase in der die Ruhe und Geborgenheit Einzug hält. Es ist wie das Eintauchen in eine wohlige Badewanne, das Verlieren allen Kummers, das Einkuscheln in ein vorgewärmtes Bett. Die Verletzungen der Seele sind auf einmal verschwunden, eine unbekannte Freude breitet sich aus, die inneren Schwingungen sind zu spüren und die Wahrnehmung wird schärfer. Ein wohliges Gefühl, eine Geborgenheit die ein Kind in den Armen seiner Mutter fühlt, ein Wissen, dass man befreit wurde durch den „Engel des Lichts“.“

Xavier besingt diesen Weg wunderschön in dem Lied: „und wenn ein Lied meine Lippen verlässt….“ und da dieser wahrhaft prophetische Mann schon viele Menschen begleitet hat singt er auch folgerichtig: „ich bin der Erste der dich befreit und einer der Letzten der um dich weint“! Danke Xavier für diese Zeilen!

Es gibt auch noch die „unsanfte“ Art. Meist ausgelöst durch schwere Erschütterungen kann sich jeder Mensch vom Stand aus zu Gott flüchten. Ein bedingungsloser Ruf nach IHM, eine innere absolute Zuwendung öffnet wohl ebenfalls das Türchen. In diesem Moment kommt es aber zu schweren Konflikten, denn der „neue“ Geist trifft auf ungeheilte neurotische Störungen (bildlich: Dämonen) und das kann zu jahrelangen schweren inneren Kämpfen führen. Diese sind häufig psychotischer Art und führen auch sehr oft zu panikartigen Erlebnissen. Es empfiehlt sich dann den oben beschriebenen Weg dennoch einzuschlagen um sich Klarheit über die Konflikte zu verschaffen und die Ängste auszukurieren. Menschen die derart „unsanft“ das Licht finden sollten bitte „Tiefenpsychologie und Exegese, Band I + II“ von Eugen Drewermann lesen. Dort werden diese Vorgänge genau beschrieben und auch erklärt. Diese Berufungserlebnisse erfolgen nämlich nach archetypischen Schemen die man genau darum in den heiligen Schriften erkennen kann und die jeder durchlebt der solcherart berufen wurde.

Diese Kurzbeschreibungen sind natürlich nicht allumfassend und so empfiehlt es sich auf seinem Weg viel zu lesen und sich zu bilden. Wir sind aber der Überzeugung, dass wir in ein Zeitalter kommen in dem jeder Mensch den Eingang in das „Land des Lichtes“ finden wird und wir meinen sogar, dass dies für alle Menschen auf die „sanfte Tour“ erfolgen kann und dass Xavier Recht hat wenn er singt: „keiner tot und keiner verletzt“! Dazu aber müssen wir eben jeden Menschen so unendlich sanft an der Hand nehmen, dass er zunächst völlig gesund wird und erst dann in das „Land des Lichtes“ findet. Die Tage sind aber bereits gezählt…….

Gedanken für eine neue Zeit