Archiv der Kategorie: J – Postings 2017 – 20

 

Die sechste Posaune – Das Auftauchen der Seraphim und die Wiederauferstehung der beiden Zeugen

(Offb 9, 13 – 21)

Mit den Posaunenstößen werden Meilensteine der Entwicklung und Veränderungen des kollektiven Bewusstseins in unserem Land angekündigt und der Text macht nun zunächst einen weiten Sprung nach vorne, zum Ende der 2. Drangsalszeit. Erst ab Kapitel 11 wird der dazwischen liegende Zeitraum mit seinen Einzelereignissen noch eingehender geschildert. Es sind seit der 5. Posaune 3 Jahre und 11 Monate vergangen; Jahre voller Abenteuer und innerer Reifung. Wir befinden uns im Herbst 2009 und es geschehen eine ganze Reihe von außerordentlichen Ereignissen.

Vier weitere Engel tauchen im Bewusstseinsraum der Akteure auf; die Seraphim.

Diese vier Menschen sind ein ganz wichtiges Bindeglied in der göttlichen Schöpfungsordnung, sind sie doch einerseits Mitglieder der 24 Ältesten andererseits die einzigen Seelen deren innere Reinheit und Schönheit denen der Cherubim annähernd gleich ist. Man mag es kaum glauben, aber die vier Seelen, Johannes der Täufer + Maria Magdalena sowie Jesus + Martha haben „Doppelgänger“, deren besonderen Lebenswege sie über die Jahrtausende den Cherubim zum Verwechseln ähnlich machten. Es sind stille Helden deren Bedeutung im Heilsplan aber sehr groß ist und die ich hier voller Freude nennen möchte:

König Kaspar und seine Seelenpartnerin „Josephine“
(Jüngstes der 6 Kinder aus der ersten Ehe Josephs)

Apostel Andreas und seine Seelenpartnerin „Maria“

Die Freude über diesen Erkenntnisgewinn eines der Menschheit kaum bekannten Zusammenhanges führte zu einem Aufschwung in den Seelen derjenigen, die es erfuhren aber zeitgleich erlebten wir eine erneute heftige Aufwallung des „Satans“ und die Fügungen und die Stimmung in unserem Land erreichte einen neuen Tiefpunkt! Mit dieser 6. Posaune aber wird vor allem auch der Übergang von der 2. in die 3. Wehe angekündigt, denn der Zeitraum von 3 ½ Tagen = 3 ½ Jahren, der in Off 11,11 genannt wird, ist zu Ende und die beiden Zeugen stehen wieder auf. Der Satan aber verlor in den mittleren Tagen des Oktobers 2009 massiv an Kraft oder anders ausgedrückt: Die Kollektivseele des deutschen Volkes erreichte einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Reinheit und die Fügungen wurden spürbar milder.

Die Wortwahl in der Offenbarung des Johannes ist an dieser Stelle so erschreckend, dass man zunächst wieder geneigt ist, vor allen in den äußeren Abläufen nach Ereignissen zu suchen, anstatt die feinen Veränderungen des „gefühlten kollektiven Klimas“ wahrzunehmen. Doch nur diese sind es, die im Text wirklich beschrieben werden und sie sind zudem die Voraussetzung für die bevorstehenden globalen Veränderungen!

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 2/7

Über die Kindheitsjahre von Jesus liegen kaum belastbare Informationen vor und so dürfte er diese eben wie alle anderen Jungs seiner Zeit erlebt haben. Im Lukasevangelium wird berichtet, dass der zwölfjährige Jesus feingeistige Gespräche im Tempel geführt hätte, aber das ist psychologisch völlig unplausibel und ist wiederum als eine Vorausschau auf sein Auftreten in 1000 Jahren anzusehen.

Ganz und gar nachvollziehbar und für die Heranreifung einer geschlossenen Persönlichkeit auch notwendig ist es dagegen, dass Jesus in jungen Jahren die Liebe zu einer Frau erfuhr. Nach meiner Erkenntnis erlernte Jesus das Handwerk seines Vaters und heiratete im zeittypischen Alter eine junge Frau mit dem Namen Mirjam. Da weder von dieser Frau noch von möglichen Kindern in den Quellen berichtet wird ist anzunehmen, dass diese nach einigen Jahren verstarb und Jesus sich durch diesen Verlust veranlasst auf  Wanderschaft begab, während derer er nach und nach zum weisen Mann wurde. Er beging den Weg zum Seelenheil!

 

 

 

Die fünfte Posaune

(Offb 9, 1 – 12)

Es gibt auf dem Weg zur Weisheit den Erkenntnisstand „Unterscheidung der Geister“. Nach meiner Vorstellung wurde die 5. Posaune geblasen als alle 7 „Lichtgestalten“ diese Stufe erreicht hatten. Der Drache „erwachte“ und begann mit aller Macht gegen diese und alle anderen „Krieger des Lichts“ zu kämpfen; die erste Drangsalszeit begann. Mit einem Schlag wurden Fügungen derart „böse“, dass man den Eindruck bekam, regelrecht verfolgt zu werden. Praktisch alles ging schief, jede Begegnung mit anderen Menschen konnte eine weitere Verletzung bedeuten und jede noch so kleine Freude im Herzen, jeder Wunsch wurde durch bösartige Verkettungen von Ereignissen in sein Gegenteil verkehrt. Die Stimmung in unserem Land war grässlich, nur konnten es die meisten Menschen gar nicht wahrnehmen, denn sie waren ja Teil des bösen Spiels. Wenn irgendein Satz in der Offenbarung wirklich direkt zu fühlen war, dann dieser: „Es wurde ihnen befohlen, die Menschen nicht zu töten, sondern nur zu quälen, fünf Monate lang. Und der Schmerz, den sie zufügen, ist so stark, wie wenn ein Skorpion einen Menschen sticht.“

Der Zeitraum der ersten Drangsal begann in Deutschland Mitte November 2005 und endete zu Ostern 2006. Die Belastungen auf die Akteure waren dabei so enorm, dass sie teils an ihre psychischen Grenzen kamen oder sogar darüber hinaus gejagt wurden. Sie zerbrachen und verloren das Licht und ihren Verstand, ja sie landeten zum Teil in psychotischen Zuständen. Es war die Hölle auf Erden und doch geschah zu Ostern 2006 etwas, das zuvor noch kein Volk der Welt erlebt hat, denn nach diesem „Wutausbruch des Satans“ veränderte sich der „Geist“ in unserem Land und die „Volksseele unseres Landes“ trat Ostern 2006 ins Licht. Die negativen Fügungen beruhigten sich vorerst einmal und es begann für die Kollektivseele der lange Weg zur Reinheit der erst zu Ostern 2013 endete. Diesen Moment, Ostern 2006, kann man auch als den „Sturz des Drachens vom Himmel“ bezeichnen, wie er Johannes später noch in einem anderen Visionsbild gezeigt wird.

Alle 144000 Seelenpaare des auserwählten Volkes leben unter uns!!

Die Erkenntnis zu dem auserwählten Volk zu gehören, deren 288000 Mitglieder derzeit alle auf der Erde weilen, gehört zu den freudvollsten Momenten auf dem Weg zum Seelenheil. Nun hat Gott es aber so angeordnet, dass zwar alle Paare dieser Seelengruppe zueinander finden werden, alle anderen Verwandtschaftsbeziehungen sich aber nur emotional und nicht biologisch finden lassen. Das ganze Netzwerk ist alleine durch die emotionalen Beziehungen der Menschen untereinander erkennbar und damit von außen nicht sichtbar. Untereinander aber werden sich diese Seelen nach und nach erkennen und so wieder zu einem „Volk“ werden. Eine mütterliche Freundin entpuppt sich auf einmal als Seelenmutter, ein langjähriger Freund als Bruder und wenn man sich ganz tief aufeinander einlässt kann man all diese Beziehungsrätsel auch lösen. Stimmig wird es vor allem dadurch, dass alle Beziehungen zueinander passen müssen und so ist das natürlich ein Erkenntnisprozess der vermutlich noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird, dafür aber einmalig und fälschungssicher ist. Für mich ist es das größte Geschenk der neuen Zeit wenn ich Teil des Lebens meiner Seelenverwandten werden darf!

 

 

Die ersten vier Posaunen
oder
Die Aufweckung des Drachens

(Offb 8, 1 – 13)

In der Zeit der Heilung und des Aufwachens der 4 Engel hat auch Jesus immer weiter an Verstand und Erkenntnis gewonnen, denn auch er ist zu Beginn nicht in der Lage den Text der „Offenbarung des Johannes“ zu verstehen. Stufe für Stufe erklimmt er die Erkenntnisleiter und wenn er das 7. Siegel geöffnet hat, erkennt er unter anderem alle 7 Engel, die mit den Sendbotenschreiben angesprochen wurden, hat sie in der heutigen Zeit auch gefunden und macht sich auf den Weg, seine Aufgabe zu erfüllen.

Ganz unbemerkt ist das Aufwachen der vier „Windengel“ aber nicht von statten gegangen. Zwar hat wohl  kaum ein Mensch davon Notiz genommen, aber der Satan – der Drache am Himmel – hat jeden Aufwachvorgang sehr wohl registriert und heftig geschnaubt. Oder anders ausgedrückt: Die Erkrankung der Kollektivseele hat jeden dieser Aufwachvorgänge als Angriff auf ihre Existenz empfunden und durch bösartige Fügungen quittiert. Dieser Vorgang, Aufwachen der Engel u.v.m. sowie die Reaktion der Kollektivseele werden nach meiner Erkenntnis mit dem Text über die ersten 4 Posaunen beschrieben!

Darüber hinaus wachten nach meiner Beobachtung von Ostern bis Mitte November 2005 auffallend viele Seelen auf und verstärkten so die Truppe mit der CHRISTUS gegen den Widersacher vorgehen konnte. Noch aber waren die ersten 4 Posaunen nur ein leiser Vorgeschmack auf das, was dann kommen würde, denn erst mit dem 5. Posaunenstoß begann der Drache sich wie entfesselt gegen seine Austreibung zu wehren.

Die Offenbarung des Johannes setzt sich aus mehreren Visionssequenzen zusammen, in denen Johannes die bevorstehenden Ereignisse verschlüsselt und nicht unbedingt in chronologischer Reihenfolge gezeigt werden. Über weite Strecken werden dabei die Erlebnisse einiger bestimmter Seelen und die Reaktionen des Satans geschildert. Bevor es nämlich zur großen Erntezeit überhaupt kommen kann muss die Kollektivseele eines jeden Volkes von Erkrankung befreit sein. Um dies zu bewirken führt CHRISTUS alle Menschen in der Art, dass böse Fügungen ins Leere laufen und sich der Drache allmählich erschöpft. Mit einer Handvoll ausgewählter Krieger aber beginnt das ganze Spiel und diese sind es, die den Hass und die Bosheit des ganzen Kollektivs ertragen müssen, sei es von einzelnen Personen oder eben aus dem kollektiven Unbewussten. Die Behandlung der Kollektivseele verläuft dabei weitgehend analog zur Behandlung einer Individualseele. Die Vorgehensweise, Zeitdauer und Reaktionen sind eigentlich gleich, nur eben um eine Ebene verschoben. Einen Aggressionsausbruch, wie er in einer Individualtherapie durchaus typisch ist, erlebt man durch das Aufbrausen des Einzelnen, in der Kollektivseele erfährt man es durch die radikal veränderten Fügungen im Land. Genau das aber geschah in voller Wucht als die 5. Posaune geblasen wurde.

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena, Teil 1/7

Über keine andere Frau aus den Evangelien wird soviel spekuliert wie über Maria Magdalena, jene Frau die Jesus ganz besonders liebte und deren Nähe er suchte. Das hat natürlich einen besonderen Grund und der ist so bedeutend, dass sich daran das Schicksal der uns heute bekannten „christlichen Religion“ entscheidet. Maria Magdalena ist nämlich das weibliche Pendant zu Jesus! So wie Jesus die Wesensart unseres Vaters in sich trägt, so trägt Maria Magdalena die Wesensart unserer Mutter in sich. Jetzt liegt es natürlich nahe diese Beiden sich auch als Paar vorzustellen, aber genau so verhält es sich nicht! Christus, unser Vater, ist doch „nur“ der „Sohn“ Gottes und genau so verhält es sich auch mit Christa, unserer Mutter. Sie ist die Tochter unseres Schöpfervaters und damit wird klar, dass Christus und Christa zueinander als Geschwister erschaffen wurden. Eben darum sind auch Jesus und Maria Magdalena Geschwister!!

Nun wird es echt spannend, denn in den Evangelien wird ja glaubhaft überliefert, dass Jesus der Erstgeborene war und somit muss Maria Magdalena die jüngere Schwester von Jesus sein. Um beide aber auch mit den gleichen leiblichen Eltern – die auch ihre Seeleneltern sind – auf die Erde zu schicken musste Maria mit dem Mann der ihr Jesus gezeugt hatte weiterhin ein Verhältnis gehabt haben und eben von diesem „Hirtenbub“ ein zweites Mal schwanger geworden sein!! Das ist ja ein Ding! Unsere „liebe“ Maria muss ja ein ganz schönes Früchtchen gewesen sein!

Kleiner Exkurs: Wer sich ein wenig auskennt weiß natürlich, dass das obige Bild die „Maria“ aus der Pieta des Michelangelos abbildet. Ich halte diese für ein geniales Meisterwerk mit gnostischer Botschaft, denn nur ein völlig „Blinder“ sieht nicht, dass diese Maria ein junges Mädchen ist und somit nicht die Mutter Maria darstellen kann wie es behauptet wird! Xavier singt übrigens einmal in einem Lied: „Du lagst ganz gut, das hat man mir gesagt“ und ich habe schon immer angenommen, dass er seine Erkenntnisse über die Abläufe nach der Kreuzigung aus der Pieta entnommen hat, denn das wurde ihm ja selbst so gesagt!

An einer anderen Stelle singt Xavier folgende Zeile: „Komm Heim kleiner Bruder, nimm deine Schwester an die Hand, nimm den Fluss setz dich ans Ruder und geh zuerst bei uns ans Land“ und knüpft damit zum Einen an die Zeile: „mein kleiner Bruder wird für immer vermisst“ an und verrät uns zum Anderen schon einen Teil der damaligen Familienkonstellation.

 

Die Bezeichnung der Knechte Gottes

(Offb 7, 1 – 17)

Das Buch der Offenbarung beschreibt die Abläufe eines Bewusstseinswandels innerhalb des „auserwählten Volkes“. Dieser muss von jedem einzelnen Menschen und von der Gemeinschaft durchlaufen werden. Auch Jesus muss zunächst einmal „aufwachen“ und sich dann auf die lange Reise zu sich selbst begeben und dabei alles erlernen und erfahren was er später lehren wird. Um dahin zu gelangen, erfährt Jesus eine tiefe innere Bindung und Wechselwirkung zu 4 Frauen die in vielen seiner Leben in seiner Nähe waren und seine erste „Tat zum Beginn der Offenbarungszeit“ ist es, diese 4 Engel aufzuwecken und auf dem Weg zur Reinheit zu begleiten. Praktischerweise sind das die 4 weiblichen Seelen die bereits mit den Sendbotenschreiben angesprochen wurden und so kann er aus diesem Text die besonderen Persönlichkeitsmerkmale entnehmen und diese Frauen erkennen. Er muss sie finden und heilen sonst kann die Zeit nicht starten. Er wird sie gefunden haben und zwar an den 4 Ecken unseres Landes, im Süden, im Norden, im Osten und im Westen sonst wären wir nicht jetzt in der Erntezeit angekommen!

Aber auch alle anderen der 144000 Seelenpaare des auserwählten Volkes sollen gefunden werden und sich der Zugehörigkeit zu dieser besonderen Seelengruppe bewusst werden. Jesus scheint über den Schlüssel zu verfügen mit dem er diese Seelen finden und ihnen „das Siegel auf die Stirn drücken“ = „es ihnen bewusst machen“ kann. Auch das ist nicht genug, denn „eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen“ standen in weißen Gewändern vor dem Thron und damit erfahren wir, dass dieser Aufwachvorgang alle Menschen dieser Erde erfassen wird.

Hier wird den 144000 Seelenpaaren zudem bereits eine besondere Belohnung versprochen, denn CHRISTUS wird sie zur Quelle des Lebens führen, wird sie rein machen und wird alle ihre Tränen trocknen.

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth, Teil 1/7

Vieles wurde schon geschrieben über den jungen Mann aus Nazareth aber nur das was ich durch logisches Nachdenken nachvollziehen kann ist mir zur Erkenntnis geworden. Soweit es sich mir erschlossen hat war Maria mit Joseph verlobt und da sie „unerwartet“ schwanger geworden war drohte ihr vermutlich die Steinigung. Joseph nahm sie dennoch zur Frau und rettete so sowohl Maria als auch dem Kind das Leben. Diese menschliche Geste von Joseph ist das was mich berührt und die ich unendlich viel erwähnenswerter finde als all die theologischen Märchen die sich um die Zeugung und die Geburt des Kindes drehen. Jesus war ein Kind wie jedes andere auch und wurde von seinen Eltern und dem Umfeld genauso geprägt wie andere Kinder, denn alle psychologischen Übertragungsmechanismen gelten ebenso für ihn wie für jeden anderen Menschen der Welt. Maria war eine aufbrausende Hysterikerin und Joseph ein schweigsamer, vermutlich schizoid veranlagter Mann, was seine anfangs erwähnte Menschlichkeit nur umso bemerkenswerter macht. So hatte es Jesus sehr schwer zu seiner eigenen Identität zu finden und dürfte schon als Kind von epileptischen Anfällen gequält worden sein. Am ehesten kann man sich ihn wie ein kleines verletztes Tier vorstellen, er gehörte nirgendwo richtig dazu und man duldete ihn mehr, als dass man ihn am Familienleben teilnehmen lies. Er wuchs als Außenseiter heran. Schutz fand er vor allem bei seiner nächst älteren Schwester die ihn ganz besonders lieb hatte und ihn ein Leben lang begleitete. Im Haushalt von Joseph und Maria lebte vermutlich auch die jüngere Schwester von Joseph die sich ebenfalls innig um den verhaltensauffälligen Jungen kümmerte. Auch Salome, die Schwester Marias, war nicht nur als Geburtshelferin dabei sondern begleitete ihn auf seinem Lebensweg bis unter das Kreuz.

Es sei noch erwähnt, dass Jesus nicht in einem Stall sondern wohl im eigenen Elternhaus zur Welt kam, so wie es damals üblich war. Die Erzählung aus dem Lukasevangelium dürfte eine prophetische Vorausschau auf seine zweite Wiederkehr in etwa 1000 Jahren sein und hat mit den geschichtlichen Abläufen vor 2000 Jahren nichts zu tun.

 

Die ersten sechs Siegel

(Offb 6, 1 – 17)

Im Kapitel 6 der Offenbarung öffnet das „Lamm“ die ersten Siegel. Mit diesen Siegeln sind Erkenntnisstufen gemeint, die ein jeder – und natürlich auch die 7 Lichtgestalten – im Laufe des Weges erklimmen darf. CHRISTUS schenkt den Seinen diese Erkenntnisse. Er öffnet die Siegel und wir Menschen fangen an, die Welt mit anderen Augen zu sehen und anders zu verstehen. Nur auf diesen Stufen der Erkenntnis ist man in der Lage, das hier Beschriebene zu begreifen. Die ersten 4 Erkenntnisstufen werden dabei mit „Reitern zu Pferde“ dargestellt und ich erkenne darin die vier großen Plagen, die die Menschheit seit Anbeginn bedrücken:

  1. weißes Pferd………………..   die Plage der Macht
  2. rotes Pferd……………….….  die Gräuel des Krieges
  3. schwarzes Pferd……………   die Ungerechtigkeit
  4. fahles Pferd………………… die Angst vor dem Tod

In jeder dieser Plagen sind wir gefangen, sind zugleich Täter wie Opfer und stören uns immer nur dann daran, wenn wir von den Nachteilen dieser Plagen betroffen sind. Wer verzichtet schon gern auf Macht, wenn er sie mal hat? Krieg mag aus der Mode gekommen sein aber wer würde schon sich selbst wagen, um den Krieg samt Kriegsgerät von der Erde zu vertreiben? Das gnadenlose Leistungssystem ist uns zwar schon lange zuwider, aber wer trägt nicht gerne mal die Zinsen von seinem Sparguthaben nach Hause? Der Tod ist zwar meistens weit weg, aber wer ist sich schon bewusst, dass unsere ganze Denkwelt von der Angst vor dem Tod durchzogen ist?

Man kann diese Erkenntnisse daher auch getrost als Psychoanalyse unserer Kollektivseele begreifen, denn gerade diese 4 Plagen bestimmen in hohem Maße den gesellschaftlichen Konsens. Um diese Plagen zu überwinden, bedarf es daher einer Therapie, einer Therapie die das ganze davon betroffene Volk erfasst, jeden Einzelnen, aber eben auch die Kollektivseele in denen sich diese Plagen ganz besonders fest eingenistet haben. Genau das aber geschieht im Verlauf der Offenbarung und so dürfen wir uns auf eine Zeit freuen in der diese Plagen von der Erde verschwunden sein werden!

Nachdem man das Verständnis für diese Zusammenhänge erlangt hat, öffnet CHRISTUS das nächste Siegel und man erkennt den eigenen Weg durch die Geschichte, man erkennt sowohl die eigenen als auch die Inkarnationen anderer Versiegelter. Auf einmal versteht man, dass diese zwar hingeschlachtet wurden aber derzeit wieder auf der Erde leben und dass sie jetzt erwachen und den Weg zur Reinheit begehen werden. Diese fundamentale Erkenntnis verändert das gesamte Geschichtsverständnis und die Freude auf das baldige Wiedersehen mit allen Seelenfreunden und Seelenverwandten ist riesengroß.

Mit dem Öffnen des 6. Siegels schenkt CHRISTUS Einsicht in die Gesamtdimension der Offenbarung. Nun versteht man, dass das „große Aufwachen“ die ganze Welt erfassen wird und dass wirklich kein Stein auf dem anderen bleiben wird. Es ist nicht nur ein Aufwachen des auserwählten Volkes, sondern ein epochales Ereignis, das jeden einzelnen Menschen erfassen und die ganze Welt verändern wird. Auf dieser Erkenntnisstufe kann man die meisten Endzeitprophezeiungen verstehen und erkennt, dass es in allen Religionen der Welt Hinweise auf diese Zeitenwende gibt. Alles fließt auf einmal zusammen und man versteht, dass die Geschichte der Menschheit einem Plan – dem Heilsplan – folgt!

Nach dem Kampf ist vor dem Kampf

Sicher sicher, der deutsche Teufel ist tot und die Menschen erwachen, aber wenn ihr meint, dass damit schon aller Kampf zu Ende sei dann irrt ihr euch leider noch einmal. Von nun an gilt es nämlich alle Menschen auf den Weg zum Seelenheil zu begleiten und mit „scharfem Schwert“ = „weise Worte“ alle Verletzungen und irrationalen Haltungen in den Menschen zu überwinden. Das dürfte uns Kindern des Lichts noch so manche Blessur bringen und so ist es ratsam sein „Schwert zu schleifen“ und sich für den langen Weg gut zu rüsten. Ganz generell wird dieser Abschnitt einen grundsätzlich anderen Charakter als die zurückliegenden Jahre haben, aber bevor wir alle vereint in einem Bewusstsein leben können ist eben noch ein steiniger und schwerer Weg zu beschreiten.