Archiv der Kategorie: E – Denkanstöße HS

Lustiges Gefühlsdurcheinander

Auf unserem langen Weg zur Vollkommenheit haben wir viele Leben hinter uns zu bringen. Häufig sind wir dabei von unseren engsten Seelenverwandten umgeben, manchmal aber auch eher unter anderen Seelen inkarniert und nur von wenigen Vertrauten begleitet. Wenn man die zurückliegenden Leben von Versiegelten erforscht erkennt man zudem, dass die meisten eher selten mit dem eigenen Seelenpartnern liiert waren und stattdessen Beziehungen und Ehen mit anderen Seelen hatten. Auch hier hat es große Gefühle und glückliche Lebensläufe gegeben und so ist es nicht verwunderlich, dass sich auch Spuren solcher Beziehungen im jetzigen „Gefühls“-Leben wiederfinden lassen. Auch mir ging das so und ich staunte nicht schlecht als ich vor einigen Jahren auf eine Seele stieß mit der mich wohl eine solche Liebesbeziehung früherer Zeiten verbindet. Wie aus dem „Nichts“ tauchten starke Gefühle zueinander auf und führten zu einem lustigen Gefühlsdurcheinander. Hier kann man nur an den Verstand appellieren und den Rat erteilen, sich mit dieser Person ganz offen, interessiert und intensiv auseinanderzusetzen, sich liebevoll aufeinander einzulassen, dabei aber die realen Lebensbahnen nicht zu verlassen. Nach einer Weile wird man immer vertrauter und vertrauter und wenn man den Mut hat einander tief in die Seele Einblick zu geben findet man auch irgendwann die Verbindung und die Ursache für diese Gefühle heraus. Hat man diese Erkenntnisse in das eigene bewusste Denken integriert beruhigen sich die Gefühle und weichen einer tiefen freundschaftlichen Bindung zueinander. Es ist einfach traumhaft schön, man bekommt „Seelenfreunde“ geschenkt mit denen man ein Leben lang verbunden bleibt.

 

Apokalypse Now?!

Die Wirkung der prophetischen Schriften auf die Menschen ist stark abhängig von dem Bewusstseinsstand und dem damit gekoppelten Gottesbild das der Leser in sich trägt. Endzeitszenarien aller Art bestimmen die Szene und der Hinweis auf einen tiefenpsychologischen Interpretationsansatz greift nur begrenzt, da die Texte sich mit den klassischen Werkzeugen der Schulen nach S. Freud und C.G. Jung nicht deuten lassen. So sollten wir erneut den Rat Jesu befolgen und die Schriften einfach Schriften sein lassen und uns mehr um die Persönlichkeit Gottes Gedanken machen, denn wenn man jemanden gut kennt kann man seine Pläne auch leicht vorhersagen. Hier ist es wieder einmal hilfreich Seine „Natur“ als Mensch zu begreifen und Seine Göttlichkeit in Seiner Größe und unermesslichen Weisheit zu erkennen. Der den ich kennenlernen durfte ist ein ausgesprochen netter Kerl, sanft wie ein Lamm, stark wie ein Löwe, weitsichtig wie ein Adler und zart wie ein Haselchen. Wann immer mir in meinem Leben das Böse ein Bein zu stellen suchte fing ER mich auf und so habe ich keine Zweifel, dass ER das auch bis ans Ende aller Tage so tun wird. Von IHM haben wir daher bestimmt nichts Ungutes zu erwarten, wie immer geht Böses allein von den Menschen aus, sei es individuell oder auch kollektiv. Diese aber kann man therapieren, deren Widerstand ist in unserem Land eh nur noch gering und so ist wahrlich kein Grund für Angst oder auch nur Aufgeregtheit vorhanden.

Das Wesen unserer Mutter

Es ist für die meisten Menschen schon schwierig genug sich die Wesensart von Christus klarzumachen. Dabei ist das ganz einfach, denn wenn wir Menschen ganz generell Abbilder Gottes sind und Jesus „im Namen des Vaters“, also in seiner Wesensart auf der Erde war, dann ist das doch so simpel wie einleuchtend, dass Christus eben ein Mensch ist! Größer halt, aber wesensmäßig ein Mensch! Völlig logisch ist daher auch, dass wir uns Ihm gegenüber auch nicht anders verhalten brauchen als wir es dem nettesten aller Menschen gegenüber auch täten, denn sonst wäre das Ganze ja unlogisch. Nun, bei unserer Mutter, der Schwester Christi, ist das ganz genauso! Sicher, wir begegnen ihr nicht direkt im Geist sondern indirekt in der Schöpfung, unseren Körpern und auch unserer Gesundheit, aber in unserem Handeln gegenüber dieser Schöpfung erkennt man unsere Haltung  gegenüber Christa! Ihre Haltung uns gegenüber kann man sich am ehesten mit der Zartheit einer Taube, mit dem Duft einer Lilie oder eben mit der Wesensart von Maria Magdalena vorstellen, denn die Schwester Jesu weilte „im Namen der Mutter“ unter uns!

Kinder des Lichts leben ohne Zwist

Zu den schönsten Beobachtungen auf dem Weg zur Erleuchtung gehört, dass gegen Ende des Weges jede Diskussion über Glaubensfragen unter den „Kindern des Lichts“ aufhört. Man wird vom Geiste Christi durchdrungen und die Seelen schwingen in Harmonie. ZION ist gefunden, alles andere findet man in den Seelen von Menschen. Das „Zwischenmenschliche“ bleibt dagegen spannend, jede Gefühlsregung untereinander macht Freude und man kann einander immer tiefer und tiefer ausloten. Uralte Zusammenhänge können „gehoben“ und dabei das Netz der Versiegelten immer weiter aufgedeckt und sowohl dichter als auch fester geknüpft werden. Dutzende Seelen haben sich gefunden, an mehreren Orten gibt es ganze „Nester“ die noch verbunden werden wollen und das Wiedersehen ist ein spannendes emotionales Erlebnis. Das alles findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und auch das hat natürlich seinen besonderen Reiz, denn erst wenn es zum großen Aufwachen kommt wird alles offenbart werden. 144000 Seelenpaare werden ein einzigartiges Zeugnis von Gottes Größe ablegen und nichts und niemand kann deren Wirken verhindern.

Es wird einfach nur schön und wer teilhaben will braucht lediglich die beiden Türchen in sich finden und durchschreiten, dann landet man im Lande der Weisheit und bekommt Einsicht!

Ein paar Gedanken zur Wesensart Christi…

Wenn man die Vorstellungen der Menschen von Gott über die Geschichte hinweg untersucht, dann stellt man fest, dass es eine Wechselwirkung zwischen dem jeweils erreichten kollektivpsychologischen Gesellschaftsstand und dem Gottesbild dieser Gesellschaft gibt. Menschen verhalten sich unbewusst nach dem „kollektiven Glauben“ und so formt sich die Gesellschaft auch allmählich danach, was sich wiederum in einer sich allmählichen Veränderung des Gottesbildes finden lässt. Wird diese Entwicklung durch eine mächtige Priesterschaft unterdrückt kommt es irgendwann auch zum Zusammenbruch einer ganzen Religion und eine neue Vorstellung nimmt den Raum ein. Selbstverständlich gilt dies auch für das Individuum. Je großartiger sich eine Persönlichkeit bereits entwickelt hat, desto weiser sind seine Worte über Gott, den Menschen und die Welt. Es ist geradezu das Gottesbild eines Menschen das Spiegelbild seines Wesens. Ein herrschsüchtiger Mensch wünscht sich einen diktatorischen Gott, ein Zwangsneurotiker meint, dass Gott pausenlos Leistung von ihm abverlangen würde und ein depressiver Mensch fürchtet sich vor einem strafenden Gott. Meist sind es lediglich die ins Unendliche projizierten Elterngestalten die sich da aus dem Unterbewusstsein melden und dann zur Beruhigung mit der „selbstgemachten Gottheit“ identifiziert werden. Es ist daher auch folgerichtig, dass wir Menschen uns untereinander erst einmal „heilen“ sollten bevor wir überhaupt über Gott sprechen sollten, denn die „aus der Krankheit geborenen“ Gottesvorstellungen sind gänzlich ungeeignet um sie anderen Menschen zu vermitteln. Heilung aber bedeutet vor allem Befreiung! Befreiung von Ängsten und Zwängen, von fremden Vorstellungen aller (!!) Art und von unmenschlichen Verhaltensarten. Eigentlich ist auch der Weg zur Erleuchtung daher in erster Linie als ein Weg der Befreiung zu sehen und dieser Weg hört eben nicht auf, bis man sich endgültig „frei gemacht“ hat, arm im Geiste wurde, zum Kind geworden ist. Sanftmut und Freiheit gehen dabei Hand in Hand und erst wenn ein Mädel so zart wie ein Täubchen und ein Bub so sanft wie ein Haselchen geworden ist, sind sie wirklich frei und zudem standfest wie der Berg ZION selbst! Ihr Gottesbild ist dann das, das Jesus und Maria Magdalena verkörperten, denn diese waren frei, waren „Kinder des Lichts“!

Gedanken in mir….

„Siehe, ich komme bald und mit mir bringe ich den Lohn und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht.“

Das ist wohl der schönste Satz der ganzen Offenbarung……. sofern man seinen Lohn schon „erhalten“ hat! *ggg*

Dieser Satz hat es aber wahrlich in sich, denn der „normale“ Mensch ist schlicht nicht in der Lage ihn auch nur näherungsweise richtig zu verstehen. Die Ursache dafür liegt eben in dem Lohn selbst, den man erst einmal wenigstens teilweise erhalten haben muss um damit dann die weitere „Belohnung“ überhaupt begreifen zu können. Also, ich versuche es trotzdem zu erklären: Man stelle sich eine Situation bei einer Therapie vor. Der Arzt versucht mit dem Patienten an verdrängte traumatische Erlebnisse heranzukommen, will sie der Verdrängung entreißen um sie mit dem Patienten erneut durchzuarbeiten und zu überwinden. Das kostet auf Seiten des Patienten enorme Kraft und bringt wahrlich große Schmerzen und viele Tränen mit sich. Sofern dieser Weg aber durch einen weisen und liebevollen Menschen begleitet wird ist er durchaus erträglich.

Jetzt stelle man sich nur einfach vor, dass sich das Leben eines jeden von uns in den kommenden Jahren so fügen wird, dass wirklich jede „verdrängte Schuld und verdrängtes Leid“ durch erneutes Erleben aus der Verdrängung gehoben und durchgearbeitet wird. Dies bezieht sich zudem nicht nur auf verdrängte Inhalte des jetzigen sondern auch aller vorangegangenen Leben! Nun, das sollte bei dem ein oder anderen doch eine leichte Vorahnung bringen, dass auf ihn noch apokalyptische Zeiten zukommen werden und mein Mitleid hält sich bei so manchem Zeitgenossen in überschaubaren Grenzen. Es werden dabei wirklich Zustände erreicht die jedes vorstellbare Maß übersteigen, in den Zeiten der eigenen „Zornesschalen“ entstehen zudem durch eigene Dummheit auch noch Sonderlasten die dann auch noch abzutragen sind. Es findet also nach meiner Vorstellung eine individuelle „Seelenreinigung“ statt die im emotionalen Erleben eines jeden Einzelnen durchaus apokalyptisch empfunden werden kann. Es bekommt aber jeder nur den Lohn, der seinen Werken entspricht! Und wenn ich es recht erkennen kann, dann haben verletzte Engel auch immer einen Engel um sich der mit weiser und liebevoller Art über diese schwere Zeit hinweghilft und brauchen sich vor der kommenden Zeit auch nicht zu fürchten!

Weibliches Feuer anstelle männlichen Machtgehabes

Weibliches Feuer kann man von männlichem Machtgehabe leicht unterscheiden, denn man muss eigentlich nur mit offenem Herzen und wachem Verstand zuhören. Ich will heute einmal eure Menschenkenntnis auf die Probe stellen und gebe euch zwei Texte zum „schmecken“. Fühlt mal, für mich sind das zwei Welten! Vorab sei jedoch noch erwähnt, dass lichtvolle Männer sehr wohl „weibliches Feuer“ in sich tragen können und die „Töchter der Finsternis“ manchmal mehr „männliches Machtgehabe“ ausstrahlen als es Männer tun.

Text 1:
Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel. Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht.

Text 2:
Die Liebe ist langmütig,  die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.

Die „Melodie“ dieser Texte ist so unterschiedlich wie sie unterschiedlicher gar nicht sein könnte. Im ersten Text wird die Gültigkeit des eigenen Wortes unwiderruflich postuliert, ja ein Leben ohne diese „Wahrheit“ wird regelrecht verflucht. Der zweite Text aber ist so unendlich harmonisch, dass man regelrecht ins Schwärmen kommen kann und nicht zu Unrecht ist dieser Text auch sehr beliebt und weithin bekannt, während man den anderen Text meist überliest. Für mich sind das ausgesprochen typische Beispiele an denen man „männlichen Machtanspruch“ und „weibliches Feuer“ unterscheiden kann. Ganz sicher aber fühle ich eines: Die beiden Texte stammen nicht von ein und derselben Person!

Gedanken zum Thema Demut

Demut gegenüber Gott ist eine Konsequenz aus der so genannten „Gnadenlehre“ des Augustinus. Gott wird als „willkürlich“ angenommen, dem es gefällt den Einen zu retten und den Anderen der Hölle zu überlassen. Fast 1000 Jahre lang hat das Denken dieses „Kirchenvaters!!!“ die „christliche Religion“ geprägt und es bedurfte vieler aufgeklärter Geister um dieses Denken allmählich zu überwinden. Demut – die passive Form -;  Demütigung – die aktive Form – einer Haltung die Rangordnung und Unterwerfung einfordert und zum Ausdruck bringt, ist in jedem Fall als eine seelische Fehlhaltung anzusehen. Unter aufgeklärten, freien Menschen sind beide Formen unwürdig. Gott verlangt aber von uns Menschen kein unwürdiges Verhalten und verhält sich ebenso wenig unwürdig. Wer selbst „Gefallen“ an einer demütigen Haltung vor Gott hat, mag dies ja leben, er oder sie muss sich aber im Klaren sein, dass jedes „Predigen“ oder „Einfordern“ dieser Haltung vor anderen, von diesen als Verletzung der Menschenwürde aufgefasst wird und wegen der Gefahr der seelischen Erkrankung mit allen Konsequenzen verfolgt wird. Wer seine Kinder zur Demut vor Gott erzieht, der misshandelt ihre Seele und Xavier singt ja nicht von ungefähr in dem Lied: „Sie verdienen einen besonderen Schutz“, was er von solchen Praktiken hält!

An alle Elija – Sucher!

Um den Propheten Elija rankten sich schon zu allen Zeiten Spekulationen, gilt er doch neben Moses als der bedeutendste Prophet der alten Zeit. Schon vor 2000 Jahren vermuteten daher viele Menschen in Israel, dass Jesus der wiedergeborene Elija sei, wobei aber auch andere Propheten wie Jeremia oder Johannes der Täufer genannt wurden. Auch Johannes der Täufer wurde für Elija gehalten und in Markus 9,4 wird sogar davon berichtet, dass Elija auf dem Berg erschienen ist und mit Jesus geredet hat. Es scheint also nicht ganz so einfach zu sein und unsere Altvorderen hatten wohl auch nicht immer den richtigen Durchblick. Um eine Seele über die Jahrtausende in ihren Inkarnationen wiederzufinden muss man sich nämlich daran machen die Persönlichkeit sehr genau zu analysieren und zu verstehen. Elija war ein ausgesprochen kriegerischer Prophet der aber auch immer wieder von großen Zweifeln und Ängsten gepackt wurde. In einer der poetischsten Stellen des alten Testaments (1 Kön 19) kann man aber die innige und zärtliche Verbindung zwischen Gott und Elija sehr schön spüren und dabei auch das Wesen von Elija begreifen. Schnell wird dabei klar: Jesus von Nazareth war nicht der wiedergeborene Elija! Das ist eine wichtige Erkenntnis reicht aber alleine wohl nicht aus um Elija zu finden. Es gibt aber im Leben von Elija eine Besonderheit und das ist sein Verhältnis zu seinem Schüler und Nachfolger (und Bruder?) Elischa! Die Ähnlichkeiten sind verblüffend, aber entscheidend ist, dass Elija seinem Nachfolger mit Feuereifer den Weg bahnt und sogar seinen Mantel vor ihm ausbreitet. Dieses Muster aber ist ein ganz wichtiger Lösungsschlüssel, vorausgesetzt man hat begriffen, dass Elischa Jahrhunderte später als Jesus von Nazareth auf Erden weilte!