Unser Held wird ja hin und wieder auch „ der Löwe aus dem Stamm Juda“ genannt und so könnte man annehmen, dass er vom Sternzeichen her Löwe ist. Da er als Kuckuckskind in die Familie kam war er keineswegs sonderlich beliebt bei seinen Stiefbrüdern und musste sich ihre Wertschätzung erst im Laufe des Lebens erwerben. Vor allem sein jüngster Bruder Simon, besser bekannt als Apostel Johannes, hat seine Wesensart verstanden und es gibt ein verborgenes Evangelium das vermutlich aus seiner Feder stammt und das unseren Helden unverfälscht darstellt. Seinem ältesten Bruder Jakobus, der identisch mit dem Apostel Jakobus der Ältere ist, vertraute er seine Nachfolge an, da nur dessen prophetische Persönlichkeit geeignet war die junge Gemeinde zusammen zu halten. Die Geschichte aber verlief dann leider ganz anders als der „Löwe“ es sich gewünscht hätte, denn der Widersacher hatte noch viele Diener und die Fälscher begannen ihr Werk.
Die Natur wird häufig als „erbarmungslos und menschen- verachtend“ wahrgenommen aber das scheint uns genauso eine Fehlwahrnehmung zu sein wie es die Vorstellung ist, dass Gott ein „gerechter“ Gott wäre, der sowohl gibt als auch nimmt! Was wäre denn, wenn unsere „Mutter Erde“ genauso auf unsere kollektiven Gefühle und Absichten reagieren würde wie es unser Körper auf unsere individuellen Gefühle und Absichten tut? Irgendwie scheinen Körper und Geist ja miteinander verbunden und so ahnen wir schon in was für eine unendlich zärtliche Natur wir gelangen werden, wenn wir sie nur endlich so lieben und behandeln würden wie uns selbst!
…. Siddhartha Gautama und Jesus aus Nazareth wieder auf der Erde wären und sich daran machten die uralte Prophezeiung wahr zu machen „Ost mit West“ zu vereinen?
Das wäre nach unserer Auffassung das Schönste was man sich überhaupt vorstellen kann, denn…
… sie würden die Menschen heilen und ins Land des Lichts führen. … sie würden die Menschen zu unserer Mutter führen … sie würden den Menschen das Wesen von Papa und Mama erklären … sie würden den Menschen die Angst vor dem Tod nehmen … sie würden all ihre Vorleben den Menschen offenbaren … sie würden das Kreuz von den Schultern der Menschen nehmen
Kann es denn etwas Schöneres geben? Ja klar, man braucht das nur etwas anders formulieren, denn….
… sie werden die Menschen heilen und ins Land des Lichts führen. … sie werden die Menschen zu unserer Mutter führen … sie werden den Menschen das Wesen von Papa und Mama erklären … sie werden den Menschen die Angst vor dem Tod nehmen … sie werden all ihre Vorleben den Menschen offenbaren … sie werden das Kreuz von den Schultern der Menschen nehmen
„Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen! Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker. Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.“ (Off 14, 6-10)
Diese 3 Engel scheinen eine überragende Bedeutung für den Ablauf der Offenbarung zu haben und wer ganz genau nachdenkt und mit wachem Verstand nach ihnen sucht, kann zumindest 2 von ihnen relativ leicht erkennen. Ein bisschen schade finden wir es schon, dass man sie nicht einfach zu dritt am Himmel fliegen sieht, aber um jedem spirituellen Humbug vorzubeugen wollen wir uns ganz klar dazu äußern: Es handelt sich um 3 Männer die derzeit in unserem Lande leben und die uns die frohe Botschaft bringen werden!
Diese 10 Freunde und 2 Brüder unseres Helden sind wahrlich unterschiedliche und zugleich großartige Persönlichkeiten. Im Moment sind sie für Außenstehende noch nicht als eine Gruppe zu erkennen, dennoch „arbeiten“ sie auf eigentümliche Art längst zusammen und wenn die Zeit dazu gekommen ist werden wir sie hoffentlich auch einmal als ganze Gruppe erleben dürfen. Derzeit aber sind sie noch in aller Herren „Denkwelten“ verstreut und es bedarf noch mächtig viel Arbeit unseres Helden um sie alle ins Zentrum des Labyrinthes zu führen.
„Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt´s sich ohne ihr!“
König Salomon hatte ja eine ausgesprochene Vorliebe für große Paläste und aufwändigen Lebensstil und so sollten wir uns vielleicht auf die Suche nach einem adäquaten Wohnsitz für ihn machen. Die Räumlichkeiten sollten repräsentativ und international renommiert sein, günstig gelegen und doch eine gewisse Privatsphäre zulassen. Königin Saba schätzt ansprechende Architektur und wir wollen ja, dass beide unserem Land erhalten bleiben und nicht in ein Schloss im Ausland ziehen. So die eine Denkart.
Vielleicht läuft die Geschichte aber ganz anders, denn auch König Salomon hat in den vielen Jahren so einiges dazugelernt und seine königliche Pracht braucht kein Schloss um sich zu schmücken.
Der Stammbaum unserer Helden beginnt ja nicht bei David sondern lässt sich auch bis Abraham zurückverfolgen. Erstaunlicherweise zeigen einige Wesensmerkmale von ihm eine viel größere Verwandtschaft zu Abraham als zu David und gerade die Gehorsamkeit von Abraham lässt uns begreifen warum Abraham auch den besonderen Titel „Freund Gottes“ trägt. Neuerdings wird Abraham vermehrt als Friedensstifter genannt, da die drei großen monotheistischen Religionen ihn als ihren Stammvater benennen und man ihn so als Verbindungsglied wieder aufbauen könnte um den Dialog der Religionen zu fördern. Vielleicht wäre es daher sinnvoller es käme statt unseres Helden lieber der olle Abi auf die Erde und würde sich zum König aufschwingen. Er ist der Ältere und hat somit auch die größeren Anrechte auf den Königstitel. Um deren Eignung zu beurteilen würden die Beiden gerne gegenüberstellen, aber das ist jetzt wirklich ein Hirngespinst das es so ja nicht geben kann!
Eine ulkige Aussage hört man immer wieder einmal über die Bibel: Sie sei das „Wort Gottes“ und alles was darin steht kommt direkt von Gott! Das ist ehrlich gesagt nicht zu begreifen, lassen sich doch dutzende von Widersprüchen in dieser Textsammlung finden, was nur ein etwas zerstreuter oder gar widersprüchlicher Gott geschrieben haben könnte. Das wollen wir um der Liebe Christi Willen natürlich nicht hoffen! Die Texte wurden wohl eher von Menschen geschrieben die vielleicht von Gott inspiriert waren, über deren „Nähe“ zu Gott man aber sicherlich geteilter Meinung sein kann! Komischerweise wird aber gerade die „Fraktion der Bibeltreuen“ immer dann etwas ausweichend wenn man ihnen Hinweise auf die „Frau am Himmel“ in den Schriften zeigt. Wir haben schon des Öfteren auf den Zusammenhang von Krankheit und Bosheit hingewiesen und man kann eben aus der Art des Gottesbildes das ein Mensch in sich trägt auf den Stand der inneren Reinigung den dieser erreicht hat schließen, projiziert ein jeder doch unbewusst sein eigenes „Wunschbild“ gen Himmel. Als kleinen Denkanstoß wollen wir ein paar Zeilen aus dem Deuterojesaja zitieren:
Jes 50,1: So spricht der Herr: Wo ist denn die Scheidungsurkunde, mit der ich eure Mutter fortgeschickt habe? Wo ist mein Gläubiger, dem ich euch verkauft habe? Seht, wegen eurer bösen Taten wurdet ihr verkauft, wegen eurer Vergehen wurde eure Mutter fortgeschickt.
Hat man seine „bösen Taten“ bzw. seine Verletzungen aber auf einer weiteren Stufe aufgearbeitet dann öffnet sich der Himmel und man sieht unsere Mutter! Wer sie nicht sieht kann sie eben noch nicht sehen aber es ist uns ja versprochen, dass die „Frau am Himmel“ für alle Menschen erscheinen wird. Habt also nur noch ein wenig Geduld, wir werden alle in das Reich von Papa und Mama gelangen!
„Viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es! Und sie werden viele irreführen..“ (Mk 13,6)
Immer wieder taucht die Frage auf, woran wir denn unseren Helden erkennen werden denn es werden ja viele auftreten und es von sich behaupten. Es ist zu nett die verschiedenen Meinungen dazu zu hören und natürlich haben auch wir Gnostis darüber nachgedacht, denn dieses Problem muss sich ja irgendwie lösen lassen. Nach unserer Erkenntnis ist das gar nicht so schwer, denn jeder der den jungen Mann erkennen soll wird ihn zu genau dem Zeitpunkt erkennen der von Gott für ihn dazu vorgesehen ist! Und wie? Ganz einfach:
Gott selbst offenbart es denjenigen denen Er es anvertrauen möchte zu dem Zeitpunkt den Er für richtig hält! Er führt die Menschen zu dieser Erkenntnis und zwar genau dann wenn diese innerlich überhaupt fähig dazu sind diese Erkenntnis auch zu verkraften und diese sowohl zu ihrem Seelenheil als auch zum Heil der Menschheit nutzen können!
Eine Selbstbenennung ist daher genauso sinnlos wie das Aufstellen von Behauptungen über einen anderen Menschen, denn ohne Seine Offenbarung bleibt unser Held für die Menschen unsichtbar!! Aus jeder Selbstbenennung kann man aber dagegen den Umkehrschluss ziehen und die Sache abhaken denn natürlich weiß unser Held um diesen Sachverhalt.
Richtig fröhlich ist unser Held immer dann, wenn er seine Zuhörer mit der Nachweisführung verblüffen kann, dass die Homosexualität Teil Seiner Ordnung ist, Teil Seiner Liebe und dass es zwei homosexuelle Paare unter den Ältesten gibt deren Berühmtheit kaum zu übertreffen ist. Mit kaum etwas kann man den „konventionell denkenden“ Menschen so in seiner Denkwelt erschüttern, selbst dann wenn diese(r) sich eigentlich für liberal hält. Aber Gottes Schöpfung soll die Homosexualität genauso wie die Heterosexualität vorsehen, ja es soll gar homosexuelle Seelenpaare geben? Das geht den meisten dann doch entschieden zu weit und genau dann zwinkert unser Held ganz besonders listig, denn er weiß, dass das nur eine Frage der Erkenntnis ist zu der letzten Endes alle Menschen kommen werden.