
Jesus war der erste Hippie!
Als Jesus von seiner 7-jährigen Wanderschaft nach Israel zurückkehrte war er ein weiser Mann! Aber seine Art zu leben, seine Ausstrahlung und seine Vorstellung von Gott waren so fundamental verschieden von dem was nach „jüdischem Brauch“ rechtens war, dass wir uns ihn ruhig als Hippie unter lauter orthodoxen Juden vorstellen dürfen. Er kam aus Indien zurück, hatte dort nicht nur die Lehren Buddhas gründlich studiert sondern auch sämtlich Freuden des Lebens und der Liebe kennen gelernt. Er war total lässig, kannte keinerlei Ängste noch hielt er sich an irgendwelche gesellschaftlichen oder religiösen Regeln, wenn sie seinen Einsichten widersprachen! Er war die Provokation schlechthin für jeden anständigen Juden! Jetzt könnte man das alles noch halbwegs hinnehmen, aber Jesus war so dreist und heilte eine Frau von ihrem Blutfluss, durch den sie eine „unreine Person“ und ihr der direkte Kontakt zu jedem Juden untersagt war und nahm sie sich auch noch zur Geliebten! Unfassbar, dieser Mann lebte in „wilder Ehe“ und „freier Liebe“ mit einer „Unreinen“ und behauptete auch noch das Wort Gottes zu verkünden!! Das war ein Affront, ein Skandal!
Ich bitte jeden Leser sich das einmal grundlegend zu durchdenken. Jesus verstieß gegen so ziemlich jede gesellschaftliche und religiöse Anstandsregel und so darf man sich nicht wundern, dass er und sein Verhalten abgelehnt wurden. Niemand war in der Lage sein Wesen und sein Verhalten einfach zu begrüßen und nachzuleben, das war völlig unmöglich, denn die Menschen waren in ihrem Denken und Glauben gefangen und so brauchte Jesus auch rund 3 Jahre um wenigstens einen kleinen Anhängerkreis so vorzubereiten, dass sie am „Ostermontag“ ins Licht gehen konnten. Aber auch da war das Begreifen seiner Botschaft den allermeisten noch lange nicht möglich und das drückt sich sehr gut in dem Dialog zwischen den Jüngern und Maria Magdalena im gleichnamigen Evangelium aus. Die Jünger waren erzkonservative Patriarchen und hatten es schon schwer sich mit der Schwester von Jesus, Maria Magdalena, auseinander zu setzen und sie als Ihresgleichen anzunehmen. Von einer Akzeptanz seiner Geliebten und Gefährtin Maria, kann nicht einmal ansatzweise ausgegangen werden.
Es waren daher auch die Ausgegrenzten und Gescheiterten die sich ihm öffneten und ihm daher näher standen als der typisch religiöse-bürgerliche Jude. Und so ist es nicht verwunderlich, dass gerade die beiden maximal ausgegrenzten Frauen, Maria Magdalena und seine Gefährtin Maria zugleich seine engsten Vertrauten waren.
Ergänzung
Wenn man sich Jesus in unseren Tagen vorstellen will muss man sich einfach sein damaliges unkonventionelles Auftreten um eine Dimension verschoben in den geistigen Raum vorstellen. Jesus hält sich geistig an absolut nichts was den Konventionen unserer Zeit entspricht und erlaubt sich, ausschließlich das als seine Erkenntnis von sich zu geben, das er in sich selbst, aus der Quelle in ihm, erfahren hat. Er weiss, dass er wie ER tickt, weiss, dass nur er die Botschaften die ER auch in etlichen Schriften auf der Erde hinterlassen hat so begreifen kann, dass er die Botschaft von IHM so aussprechen kann, als wäre ER in ihm! Wer ihn nicht versteht, hat vom IHM keine Ahnung und das weiss er ganz genau, weiss aber auch, dass alle Seelen Seines Volkes nach und nach ihn verstehen und IHN erkennen werden!