Eines der nettesten Kapitel der Offenbarung ist der prophezeite Untergang der Hure Babylon und natürlich ist der „gebildete“ Herr Ratzinger unserem Helden an Verstand derart unterlegen, dass dieser ihn in einer einzigen Begegnung bloßstellen könnte. Wird er aber nicht! Es ist viel zweckdienlicher ihn sich selbst demontieren zu lassen, denn die bevorstehenden Ereignisse kann er weder vorhersehen noch wird er sie deuten können und so der ganzen Welt beweisen wessen Geistes Kind er ist!
Eine Folge der angstbesetzten Opfertheologie ist das völlig verkrampfte Verhältnis zu Erfolg und Geld das so typisch für die „christlichen Religionen“ ist. Die Gier der Mächtigen hat sich zwar noch nie durch moralische Vorhaltungen eindämmen lassen aber dennoch wurde den Menschen umso energischer gepredigt, dass Geld irgendwie was Unanständiges wäre und nur ein völliger Verzicht darauf ein Gott gefälliges Dasein ermöglichen würde. Eigentlich weiß jeder, dass das alles irgendwie nicht zusammenpasst, nur wagt das niemand auszusprechen, denn es gilt per se als unanständig hier eine andere Haltung einzunehmen.
Wie wäre es, wenn wir alle Güter, alles was durch ehrliche Arbeit erwirtschaftet worden ist zunächst einmal als „gut“ ansehen und lediglich den Neid und die Gier – egal nach was – als Fehlhaltung begreifen würden. Wenn man sich aber von Begierden aller Art befreien konnte, dann kann man mit Geld völlig gelassen umgehen. Man ordnet es so, dass es den größtmöglichen Nutzen für alle hat und sieht zu, dass jeder genug in der Tasche hat. Das ist eigentlich ganz einfach, man freut sich wieder über Erfolg und setzt die Mittel sorgsam und sinnvoll ein. Wo ist eigentlich das Problem?
Es ist eine nur schwer erträgliche Vorstellung, dass Gott uns prüfen und bei Fehlhandlungen strafen würde aber komischerweise ist der Glaube daran weit verbreitet. Den solcherart „geprüften“ oder „bestraften“ Menschen scheint es logischer sich einem derartig gestrengen Gott zu unterwerfen als sich der Verantwortung für die eigenen Taten zu stellen und im eigenen Lebensweg vor allen die Konsequenz eigener und anderer Menschen Bosheit zu erkennen. Auf dem Weg zur Erleuchtung widerfahren jedem Menschen eine ganze Reihe von sehr merkwürdigen Begebenheiten die dazu dienlich sein können den „inneren Schweinehund“ zu besiegen und sich von Seelenschmutz aller Art zu befreien. Untersucht man die Ursachen dieser „merkwürdigen Fügungen“ aber genauer, dann erkennt man, dass es immer das „Böse“ ist, dass uns Drangsal zufügt, das „Gute“ aber dafür sorgt, dass wir aus der Situation auch wieder herauskommen. Nach jeder genommenen Hürde fühlt man sich zudem besser als zuvor und sollte man an einer Hürde einmal hängen bleiben kann man so viele Anläufe nehmen wie man mag um sie dennoch zu nehmen. Irgendwann schafft man sie auf jeden Fall!
Hase und Täubchen können nur dann auf unserer Erde existieren, wenn der „Geist der Freiheit“ auf ihr Einzug gehalten hat. Neben ihrer Zartheit sind unsere Geschwister daher mit einem Geist gesegnet“ der das „Böse“ schon erkennt bevor es den nächsten bösen Gedanken überhaupt fassen kann. Sie werden mit ihrem Geist dem „Bösen“ zusetzen und ihn mit dem „Ruf nach Freiheit“ von dieser Erde vertreiben!
Eine tollkühne „Heldentat“ Judits
rettet das Volk Israel
Das ist wirklich ein „dickes Ding“ das da im Buch Judit beschrieben wird. Ganz „Israel“ zittert vor dem Untergang, nur diese Frau handelt, riskiert ihr Leben um mit den Waffen einer Frau in den Krieg zu ziehen. Andere Zeiten, andere Vorgehensweisen! Wenn in unseren Tagen eine Frau Adolf Hitler den Kopf abgehauen hätte würden wir sie wohl auch als Heldin verehren und der Ruf von Heerführer Holofernes ist ja auch nicht gerade der beste!
Absolut klasse aber ist das Verhalten von Judit am Ende ihrer tollkühnen Tat denn darüber berichtet die Bibel: „Judit sang: Stimmt ein Lied an für meinen Gott unter Paukenschall, singt für den Herrn unter Zimbelklang! Preist ihn und singt sein Lob, rühmt seinen Namen und ruft ihn an!“
Irgendwie erinnert mich diese Szene mit dem Paukenschall an eine andere Bibelstelle in der unter Paukenklängen ein Freudenfest veranstaltet wird und wieder ist es wohl diese ganz besondere Frau die das Wirken Gottes in der gerade erlebten „Rettung Israels“ erkennt!
Jede Religion drückt sich auch in ihren Bauten aus und dabei sind es vor allem die Innenräume die den religiösen Gefühlen Ausdruck geben können. In der neuen Zeit werden wohl einfache und klare Formen den Ton angeben, Licht und freudvolle Farben die Atmosphäre bestimmen und Räume geschaffen werden die zu einer gemeinsamen Feier einladen. Wir sind gespannt wie sich kulturelle und religiöse Traditionen mit neuem Denken vermischen werden und freuen uns auf die Vielfalt die uns weltweit erwartet.
Nichts ist so langweilig wie erwachsene Menschen der „alten Machart“. Wichtigtuerisch werden die banalsten Dinge der Welt vorgetragen, jede Marotte zum Persönlichkeitsmerkmal hochstilisiert und eigentlich jeder nur denkbaren schlechten Eigenschaft gefrönt. Nicht so unsere Geschwister! In einem kaum mehr nachvollziehbaren Prozess wurden sie in den zurückliegenden Monaten noch einmal durchgeschmiedet und haben wirklich alle „erwachsenen Eigenschaften“ hinter sich gelassen. Natürlich ist der Hase der Spaßvogel von Beiden, aber unterschätzt sein Schwesterlein nicht denn sie hat es faustdick hinter den Ohren!
So langsam sollten wir schon einmal anfangen die neue Zeit vorzubereiten und die verschiedenen „männlichen“ Symbolträger mit einer weiblichen Seite ergänzen. Unser Held tut weder einen Schritt ohne seine Schwester noch ohne seine Frau und so ist das nicht einzusehen, warum der Osterhase oder der Weihnachtsmann so merkwürdig unnatürlich unterwegs sein sollte. Sicher, es mag ein wenig ungewohnt erscheinen aber das was auf uns alle zukommt ist „sowas von einem anderen Stern“, das wir sowieso alle unsere traditionellen Vorstellungen über Bord werfen müssen.
Es ist ein toller Moment wenn man das erste Mal erkennt, dass man als Kind des Lichts ansteckend ist! Je näher man mit anderen Menschen in Kontakt ist desto schneller verändern diese sich und man spürt dann irgendwann, dass deren Zeitpunkt zum Eintritt ins Licht nicht mehr weit ist. Absolut toll ist das auch bei Moses und Elija zu beobachten deren Wirken allmählich das ganze Land verwandelt. Niemand kann sich dem mehr entziehen, denn die Botschaften der Gnostis gehen am Bewusstsein vorbei ins Unterbewusstsein der Menschen und fangen von dort aus an zu wirken. Da dies absolut gewaltfrei und nur mit dem Wort/Geist/Verstand/Gefühl geschieht kann sich auch niemand darüber entrüsten, denn wir sind „Ritter mit rosarotem Visier“ wie es Xavier so treffend singt. Die wirksamste Methode sich gegen solche „fremde Beeinflussung“ zu wehren ist sich selbst auf den Weg zu begeben und seinem Geist eine klare und freie Sicht zu erlauben. Viel lesen, viel diskutieren und viel nachdenken sind sichere Mittel fremdes Gedankengut aus sich herauszubekommen und zu eigenen Einsichten zu gelangen. Der Büchermarkt ist voll von guten Werken und da findet sich für praktisch jede Lebenssituation der passende Einstieg. Meist hilft es, wenn man sich erst einmal auf das Aufräumen des eigenen Lebens konzentriert und sich so Freiraum für neue Einsichten schafft.
In der orthodoxen Kirche wird der Wiederkehrende ja als Hase dargestellt und wir vermuten stark, dass echte Schlitzohren dafür gesorgt haben, dass sich in unserem Kulturkreis der Hase als Symboltier für Ostern durchgesetzt hat. Darum ist es nicht ganz ausgeschlossen, dass er sich auch das Osterfest als „Tag seiner Wiederkehr gewählt“ hat und so sind wir dieses Jahr auch ganz besonders gespannt auf diesen Termin. Wenn wir es richtig verstanden haben, dann wird er sich aber auch wie ein Osterhase verhalten und eigentlich nicht zu entdecken sein. Erst wenn sich Verstand und Erkenntnis unter den Menschen breitgemacht haben kann sich das überhaupt ändern, denn nur wem es von IHM gegeben wird, kann ihn auch erkennen. Dabei sollten wir es auch belassen!