Die Offenbarung des Johannes

(Offb 1, 1 – 3)

Vorwort

Dieses rätselhafte Buch der Bibel beinhaltet in verschlüsselter Form die Ereignisse die wir gerade erleben und es war für mich der Wegweiser der mich durch die vergangenen Jahre leitete. Auch mein Verständnis dieses Textes wuchs erst entlang der Ereignisse in unserem Land sowie meiner eigenen damit einhergehenden Konversion, denn der Text ist nur begreifbar, wenn man den darin beschriebenen „Reinigungsvorgang der Seele“ auch  begeht und erlebt.

Bevor wir uns nun dem Text selbst zuwenden, möchte ich einige Worte zum Zustandekommen eines solchen schreiben. Die einleitenden Sätze sollen uns nämlich bereits klar machen, dass es sich um die Vision eines Menschen handelt und nicht um das „Wort Gottes“. Diese Erkenntnis darf man getrost auch auf alle anderen Texte der Bibel anwenden, denn Gott „spricht“ immer über Gesichte und Zeichen zu einem Menschen und dieser schreibt das „Gesehene“ nach seiner Überzeugung auf. Gott spricht und wirkt über Seine Propheten, Er ist in uns Menschen und Er wirkt über uns!

 Wer war Johannes?

Wer mag nun dieser „Johannes“ gewesen sein, dem Gott eine solche Vision zumutete? Man kann eine solche Vision durchaus als „Zumutung“ bezeichnen, denn ein Mensch der Solches „schauen“ darf, wird innerhalb kürzester Zeit aus seinem gewohnten Bewusstseinszustand und Denkwelt heraus gerissen und in eine völlig andere Welt gestoßen. Von nun an ist er der einsamste Mensch der Welt, denn es gibt niemanden mehr mit dem er solche Gedanken teilen kann. Nur Gott allein weiß, wem Er dies „zumuten“ kann und dass dies vermutlich nur ein einziger Mann der Welt aushalten kann! Es wird immer wieder die Vermutung angestellt, dass es der Apostel Johannes in hohem Alter gewesen sein könnte, der diese Vision erhielt, aber das halte ich persönlich für ausgeschlossen. Seine Art zu denken, zu forschen, zu schreiben und zu lehren ist eine völlig andere und ich möchte auch meinen, dass diese Vision eher einem Mann im „besten Alter“ widerfuhr. Im Verlaufe der kommenden Zeit wird sich der Empfänger dieser Vision bestimmt zu erkennen geben, er lebt mit Sicherheit unter uns und ich vermute, dass nur „der stärkste aller Engel“ die Kraft besitzt eine solche Vision auszuhalten und niederzuschreiben. Darum heißt sie ja auch: „Die Offenbarung des Johannes“!

Wie „erlebt“ man eigentlich eine Vision?

Visionen zeichnen sich durch eine Öffnung des Bewusstseins hin zum Unbewussten aus. Aus dem eigenem Unbewussten steigen Bilder und Worte empor, die man in diesem Moment als „Eingebungen Gottes“ empfindet. Es hängt hierbei sehr stark von der eigenen inneren Konstitution ab, wie man diese Eingebungen erfährt und wie man synchron dazu seine Umwelt erlebt. In vielen Schriften gibt es den Hinweis auf die „Quelle am Meer“ und wer diese entdeckt hat weiß auch, warum der Moment in dem ein Prophet seine Vision erhält, von den meisten Künstlern so dargestellt wird, als ob der Himmel sich öffnen würde und die Wolken eine Geschichte erzählen würden. Aus der Zeitgleichheit der eigenen Gedanken, den Bildern aus dem eigenen Unbewussten und der Schau von Wolken, Wellen und sonstigen Zeichen gelangt ein Prophet zur Einsicht über das was ihm da mitgeteilt werden soll! Die Vision des Johannes ist dabei von einer solch immensen Größe und Detailreichtum, dass man davon ausgehen muss, dass er diese über mehrere Tage oder Wochen erhalten hat und sie zeitnah aufschrieb. Die Bildersprache ist ausgesprochen plastisch, in großen Teilen aber nur symbolisch verstehbar. Über den Umweg der Symbole aber kann man sie dann wieder in die konkrete Situation übersetzen und die beschriebenen Ereignisse in den Abläufen unserer Zeit oder dem Verhalten bzw. dem Psychogramm von Personen erkennen.

Kann man eine solche Vision überhaupt interpretieren?

Man darf es auf jeden Fall versuchen, aber man muss sich dabei im Klaren sein, dass solche Texte vor allem dazu geschrieben wurden um beim Leser eine innere Reaktion und Entwicklung zu bewirken, die in jedem Falle subjektiv und daher individuell unterschiedlich sein wird. Eine allgemeingültige Interpretation dürfte es dem zu Folge für diesen Text nur für den Teil der sich auf die Ereignisse in der Kollektivseele bezieht geben, während sich die Bilder in der eigenen Seele durchaus unterschiedlich auswirken werden. Es sind daher auch in erster Linie meine eigenen gewonnenen Erkenntnisse die ich hier mitteilen möchte, meine inneren Bilder und Gedanken, die dieser Text bei mir auslöste. In diesem Text sind aber auch viele Bilder enthalten die differierende Reaktionen bei den Lesern bewirken dürften, so dass es sicherlich auch noch viele Botschaften zu entschlüsseln gibt, die ich nicht wahrgenommen habe. Meine Seele hat auf diese Bilder nicht reagiert und so blieben sie mir verschlossen!

Was beschreibt die Offenbarung eigentlich?

In der Offenbarung des Johannes werden die seelischen Erlebnisse geschildert die das „Volk Israel“ während der Zeit der „Heilung“ und dem Weg zur „Erleuchtung“ erfährt. Es werden darin sowohl die Erlebnisse einzelner Personen, als auch der Weg der Kollektivseele zur völligen Reinheit, beschrieben. Diese Vision wurde für die Menschen hinterlegt, die in der Zeit der Offenbarung leben und als Seine Mägde und Knechte wirken sollen!

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Bild 1a Einleitung +Text

 

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Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen

(Offb 1, 4 – 8 )

Gleich zu einem der ersten Sätze der Offenbarung möchte ich anmerken, dass der Text der Offenbarung des Johannes nur Sinn macht, wenn man ihn „innerlich und traumnah“ deutet. Die gesamte Vision wurde in traumähnlichen Bildern erlebt und sie beschreibt geistige Vorgänge die während der Zeit der Offenbarung in unserem Land vorgingen und noch vorgehen. Der Text ist „verschlüsselt“, denn nur wer diese geistigen Veränderungsprozesse selbst erlebt hat, kann diese in den Schilderungen der Offenbarung erkennen und wird gleichsam in den Prozess der Offenbarung eingebunden. Wer dagegen die beiden Schritte ins Licht noch nicht begangen hat, kann selbst bei lebenslangem Studium diesen Text nicht deuten.

 “Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt haben; und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen.“ (Off 1,7)

Er, CHRISTUS, kommt! Er kommt dort, wo Johannes auch seine Vision erfährt! In ihm selbst, aus seinem inneren Himmel, aus den Wolken! Er, das ist der Geist CHRISTI und um den geht es in der Hauptsache! Und gleich wird auch noch ein entscheidender Hinweis mitgeliefert, denn da steht eindeutig, dass „IHN“ alle (!!) erkennen werden, ganz besonders auch diejenigen, die „ihn“ durchbohrt haben. Nur dieses zweite „ihn“ bezieht sich auf Jesus, der damals die Wesensart von „IHM“ in sich trug und den sie durchbohrten. Es ist ganz entscheidend, dass man von Beginn an die Unterscheidung von Jesus und CHRISTUS begreift denn der Text wechselt immer wieder zwischen ihnen hin und her, verwebt die Beiden, so dass man leicht verwirrt ist. Jesus ist ein Mensch, CHRISTUS aber unser Vater!

CHRISTUS wird Seinen Geist auf alle Menschen der Erde senken, alle werden diesen Geist in sich erkennen, nicht nur die, die ihn durchbohrten. All diese Seelen des auserwählten Volkes sind derzeit auf der Erde inkarniert, auch Jesus, und das ist eine nette Geste von Ihm. Darin zeigt Er sich auf besondere Weise, aber entscheidend ist das für den Einzelnen an sich nicht! Es sieht aber durchaus danach aus, dass Er Seine „tapfersten Krieger“ für die Durchführung Seines Planes braucht und so ist Seine Geste zugleich auch Sein Plan und Seine Offenbarung!

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…und mitten unter den Leuchtern einen,
der wie ein Mensch aussah

(Offb 1, 9 – 20)

Mit den Leuchtern sind die 7 „Gemeinden“ gemeint, so steht es ausdrücklich in Off 1,20 und CHRISTUS steht in der Vision des Johannes offensichtlich mitten unter ihnen. Er wird von Johannes als Mensch gesehen und das kann nur bedeuten, dass CHRISTUS eben vom Wesen her Mensch ist, der unter anderen Menschen steht. In Seiner Hand hält Er die Seelen der „Gemeinden“ und aus Seinem Mund kommt ein zweischneidiges Schwert, Sein Wort das klar und scharf wie eine Klinge ist und mit dem Er alles Böse dieser Welt besiegen wird. Johannes muss diese Vision regelrecht überwältigt haben, sein Geist dürfte bei diesen großartigen Eingebungen über alle Grenzen hinaus gesprengt worden sein und natürlich fällt man dabei „wie tot“ vor dem Anblick Gottes zu Boden! „Fürchte dich nicht!“, diesen Satz kann man schon im Alten Testament lesen, denn Gott weiß, dass man bei Seinem unmittelbaren „Anblick“ vor Angst fast stirbt und so ist dieser Satz meist der erste, den ein Prophet zu hören bekommt:

„Fürchte dich nicht!“

Der geheimnisvolle Sinn der sieben Sterne und der sieben Leuchter wird uns dann mit einem Satz „verraten“ der ebenso rätselhaft, ist wie das Rätsel selbst, denn es bleibt zunächst weiter rätselhaft wer denn die sieben Sterne, sieben Leuchter, sieben Engel und die sieben Gemeinden sind. Der kommende Text wird uns das aber nach und nach zur Erkenntnis bringen!

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Die sieben Lichtgestalten der Offenbarung

(Offb 2,1 – 3,22)

Nach der durchaus begreifbaren Einleitung der Offenbarung des Johannes folgt mit den sieben Sendbotenschreiben der erste, weitgehend unverstehbare Textteil. Generationen von Schriftgelehrten haben sich darüber den Kopf zerbrochen, ohne dass eine wirklich überzeugende Interpretation dabei heraus gekommen ist. Der Lösungsschlüssel, mit dem diese Textstelle begreifbar wird, blieb ihnen verborgen. „Mein Geist will sich in dies Buch nicht schicken.“, stöhnte schon Martin Luther. Es steht wohl in der Offenbarung geschrieben, dass das Buch mit 7 Siegeln verschlossen ist und nur der Löwe aus dem Stamm Juda dieses öffnen kann, aber dieser Löwe ist auch nur ein Mensch und so können wir es jetzt in der Zeit der Offenbarung durchaus wagen, uns selbst an diesem Text zu probieren. Liest man diese Sendbotenschreiben nämlich als psychologisch-biographische Beschreibung von 7 Menschen und unterstellt zudem, dass diese 7 Menschen ganz wichtig für den Heilsplan und daher derzeit auf Erden inkarniert sind, dann braucht man lediglich ein wenig Menschenkenntnis und man kann die sieben Schreiben folgenden Seelen zuordnen:

Ephesus – Jesus
Smyrna – Maria von Bethanien
Pergamon – Maria Magdalena
Thyatira – Maria
Sardes – Apostel Jakobus der Gerechte, Bruder Jesu
Philadelphia – Salome, Marias Schwester
Laodizea – Apostel Johannes (Simon), Bruder Jesu

Mit diesem Ansatz bekommen die Sendbotenschreiben eine ganz neue Bedeutung, denn nun begreift man die ausgesprochen persönliche Note dieses Textes, der ganz offenkundig vor allem an diese Personen gerichtet ist und die diesen daher auch genau deshalb besonders gut verstehen dürften. Das liegt auch daran, dass diese 7 Lichtgestalten so früh aufgewacht sind, dass sie bereits zu der Zeit über den notwendigen Verstand verfügten, als die nachfolgenden Kapitel der Offenbarung stattfanden. Der überwiegende Teil der Menschheit „schlief“ zu diesem Zeitpunkt nämlich noch und wenn sie jetzt „wach“ werden befinden wir uns in der Erntezeit und die früheren Geschehnisse der Offenbarung sind längst vorüber. Diese Aussagen gelten natürlich auf Deutschland bezogen, in anderen Ländern laufen die Entwicklungen ja noch zeitversetzt ab und wer sich in die Kollektivseele anderer Völker hineindenken möchte, kann dies durchaus auch noch mitverfolgen.

Die Sendbotenschreiben selbst sind für die Adressaten insoweit sehr wichtig, als sie zur Eigenerkennung dienen und natürlich auch zur Orientierung, denn es handelt sich bei allen Sieben ja um ganz normale Menschen die erst durch die Konversion, wie sie in der Offenbarung beschrieben ist, zu „reinen“ Menschen werden. Sie erhalten sowohl Lob als auch Tadel und können genau mit diesen Hinweisen sich erst so richtig auf den Weg zur Reinheit begeben. Da es sich dabei aber um ausgesprochen persönliche Details aus deren Leben handelt, möchte ich die einzelnen Schreiben nicht auslegen. Das mögen die Empfänger doch bitte selbst tun!

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Die Huldigung vor dem Thron Gottes

(Off 4, 1 – 11)

Mit dieser Beschreibung des Thrones wird das Gottesbild, das Er uns durch die Offenbarung zeigen will, bereits weitgehend erklärt. Der „normale“ Verstand der Menschen reicht nur einfach nicht aus, um es zu begreifen. Es gibt meines Erachtens auch nicht die Möglichkeit, an dieses Gottesbild einfach zu glauben, sondern man muss es während der inneren Reinigung nach und nach offenbart bekommen, um es genau dadurch als Erkenntnis zu gewinnen. Auch ich möchte offen bekennen, dass ich niemals an ein solches Gottesbild „geglaubt“ habe, sondern es irgendwann eben begriffen habe. Mit „Glauben“ hat das meines Erachtens nichts zu tun.

Nach meiner Erkenntnis dürfen wir diese Zeilen der Offenbarung wie folgt verstehen:

Jaspis und Karneol

Gott, den wir immer als den Einen verehrten, zeigt sich uns als Jaspis und Karneol, als zwei Personen, als Vater und Mutter. Es sind zwei Persönlichkeiten die die Schöpfung hervorbrachten, die ihrerseits eine Regenbogenschöpfung ist, denn sie ist rein geistiger Natur.

 

Die 24 Seelenpaare

Gott schuf alle Seelen dieser Welt als Ebenbild von sich, als Mann und Frau, als Seelenpaare. Der innerste und älteste Zirkel wird gebildet durch 24 Seelenpaare. In dieser Gruppe finden wir:

  • alle 12 Apostel und deren Seelenpartner
  • alle 8 Geschwister von Jesus und MM und deren       Seelenpartner
  • die Eltern der 4 Lebewesen die um den Thron stehen
  • alle Propheten und Prophetinnen – außer den 4 Lebewesen –           und deren Seelenpartner

Einige der „Ältesten“ gehören zu mehreren dieser Gruppen, aber es ergeben sich genau 24 Seelenpaare und wir sollten hoffen, dass sie den Mut haben werden, sich uns allen zu zeigen, denn sie leben mitten unter uns!

 

Die sieben Geister Gottes

Die sieben Geister Gottes sind vielleicht am besten als Persönlichkeitsprofile zu verstehen, mit denen Gott sich den Menschen mitteilt. Diese sind uns in der klassischen Lehre als Erzengel bekannt und bestimmen ganz wesentlich die Wahrnehmung der Menschen von Gott. Wen Gott in der Wesensart des Erzengels Gabriel anspricht trägt eine etwas andere Gottesvorstellung in sich als dies jemand tut der vom Erzengel Michael „begeistet“ ist.

Neben den 4 bekannten Erzengeln: Michael, Gabriel, Raphael und Uriel gibt es noch den Erzengel Youel, der das Prinzip der reinen Weiblichkeit darstellt und zu allen Zeiten verleugnet wurde.

Diese 5 Erzengel haben ausgesprochen deutliche Persönlichkeits-merkmale und man findet sie in der Persönlichkeitsstruktur der Menschen wieder. Darüber hinaus spricht Gott noch mit zwei weiteren Geistern zu uns Menschen, aber hier kann man keine Persönlichkeitsmerkmale feststellen, es sind eher transparente Geister. Mit diesen hat Gott von Anbeginn der Schöpfung aber nur je 5 Seelen begeistet.

Da mir andere Bezeichnungen nicht zugetragen wurden nenne ich den männlichen dieser beiden Geister: „Äon der Äonen“ und den weiblichen: „Barbelo“.

Vom Äon der Äonen werden folgende Seelen begeistet:
Abraham, Isaak, Jakob, Moses und Aaron

Von der Barbelo werden begeistet:
Sara, Rebbeka, Maria Magdalena, Sara al Kali, und Elischeba

 

Die vier Lebewesen

Noch dichter als die 24 Ältesten stehen die 4 Lebewesen um den Thron. Sie gleichen im Aussehen Löwe, Stier, Mensch und Adler und die Beschreibung deckt sich stark mit der Beschreibung der Cherubim im Buch Ezechiel. Es handelt sich auch um genau diese 4 Engel, namentlich: Johannes der Täufer, Martha (eine Schwester von Lazarus), Maria Magdalena und Jesus. Diese beiden Seelenpaare, Maria Magdalena und Johannes sowie Martha und Jesus,  werden uns hier schon in besonderer Weise ans Herz gelegt, sollen sie uns doch die Persönlichkeiten Gottes zeigen. Solange man jedoch noch nicht verstanden hat, dass Zion im Viereck aufgestellt ist, kann man das nicht ganz nachvollziehen und so will auch ich mir die Erklärung dazu für das Kapitel 21 aufsparen, in dem uns das offenbart wird.

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Das versiegelte Buch und das Lamm
oder
Der Löwe aus dem Stamm Juda

(Offb 5, 1 – 14)

Was für eine herrliche Vision! Hatten wir zuvor die Anordnung um den Thron gerade verstanden, steht nun auch noch ein Lamm zwischen den 4 Gestalten und dem Thron. CHRISTUS, so legt es der Text nahe, ist dieses Lamm aber CHRISTUS ist doch unser Vater. Wieso tritt CHRISTUS jetzt an den Thron heran und empfängt das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron sitzt? Hier werden wir das erste Mal mit den beiden hintereinander liegenden Persönlichkeiten Gottes, dem Schöpfervater und dem Sohn, konfrontiert. Das „Drehbuch“ für die ganze Schöpfung stammt vom Schöpfervater, aber CHRISTUS unser Vater und Erlöser ist derjenige, der es öffnet und durchführt. Vor CHRISTUS fallen die 4 Gestalten und die 24 Ältesten auf die Knie und verherrlichen, ER allein kann uns mit Seinem Geist das Buch eröffnen, Er ist der Erlöser, unser Vater und Gott! Er aber trägt in uns all unseren Schmerz mit und war auch in Jesus als dieser sich in einem Akt des Gehorsams durchbohren lies. Er lässt es in diesem Text sogar zu mit Jesus bis zur Verwechslung verwoben zu werden, denn Er legt Seinen Geist auf ihn, den Löwen aus dem Stamm Juda, der für Ihn dann spricht und Zeugnis ablegt. Diese Verflechtung zwischen CHRISTUS und Jesus ist uns ein Hinweis über das „Verhältnis“ der Beiden, aber Jesus ist sowohl vor 2000 Jahren als auch diesmal ein Mensch und CHRISTUS ist unser Vater, ist Gott!

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Die ersten sechs Siegel

(Offb 6, 1 – 17)

Im Kapitel 6 der Offenbarung öffnet das „Lamm“ die ersten Siegel. Mit diesen Siegeln sind Erkenntnisstufen gemeint, die ein jeder – und natürlich auch die 7 Lichtgestalten – im Laufe des Weges erklimmen darf. CHRISTUS schenkt den Seinen diese Erkenntnisse. Er öffnet die Siegel und wir Menschen fangen an, die Welt mit anderen Augen zu sehen und anders zu verstehen. Nur auf diesen Stufen der Erkenntnis ist man in der Lage, das hier Beschriebene zu begreifen. Die ersten 4 Erkenntnisstufen werden dabei mit „Reitern zu Pferde“ dargestellt und ich erkenne darin die vier großen Plagen, die die Menschheit seit Anbeginn bedrücken:

  1. weißes Pferd………………..   die Plage der Macht
  2. rotes Pferd……………….….  die Gräuel des Krieges
  3. schwarzes Pferd……………   die Ungerechtigkeit
  4. fahles Pferd………………… die Angst vor dem Tod

In jeder dieser Plagen sind wir gefangen, sind zugleich Täter wie Opfer und stören uns immer nur dann daran, wenn wir von den Nachteilen dieser Plagen betroffen sind. Wer verzichtet schon gern auf Macht, wenn er sie mal hat? Krieg mag aus der Mode gekommen sein aber wer würde schon sich selbst wagen, um den Krieg samt Kriegsgerät von der Erde zu vertreiben? Das gnadenlose Leistungssystem ist uns zwar schon lange zuwider, aber wer trägt nicht gerne mal die Zinsen von seinem Sparguthaben nach Hause? Der Tod ist zwar meistens weit weg, aber wer ist sich schon bewusst, dass unsere ganze Denkwelt von der Angst vor dem Tod durchzogen ist?

Man kann diese Erkenntnisse daher auch getrost als Psychoanalyse unserer Kollektivseele begreifen, denn gerade diese 4 Plagen bestimmen in hohem Maße den gesellschaftlichen Konsens. Um diese Plagen zu überwinden, bedarf es daher einer Therapie, einer Therapie die das ganze davon betroffene Volk erfasst, jeden Einzelnen, aber eben auch die Kollektivseele in denen sich diese Plagen ganz besonders fest eingenistet haben. Genau das aber geschieht im Verlauf der Offenbarung und so dürfen wir uns auf eine Zeit freuen in der diese Plagen von der Erde verschwunden sein werden!

Nachdem man das Verständnis für diese Zusammenhänge erlangt hat, öffnet CHRISTUS das nächste Siegel und man erkennt den eigenen Weg durch die Geschichte, man erkennt sowohl die eigenen als auch die Inkarnationen anderer Versiegelter. Auf einmal versteht man, dass diese zwar hingeschlachtet wurden aber derzeit wieder auf der Erde leben und dass sie jetzt erwachen und den Weg zur Reinheit begehen werden. Diese fundamentale Erkenntnis verändert das gesamte Geschichtsverständnis und die Freude auf das baldige Wiedersehen mit allen Seelenfreunden und Seelenverwandten ist riesengroß.

Mit dem Öffnen des 6. Siegels schenkt CHRISTUS Einsicht in die Gesamtdimension der Offenbarung. Nun versteht man, dass das „große Aufwachen“ die ganze Welt erfassen wird und dass wirklich kein Stein auf dem anderen bleiben wird. Es ist nicht nur ein Aufwachen des auserwählten Volkes, sondern ein epochales Ereignis, das jeden einzelnen Menschen erfassen und die ganze Welt verändern wird. Auf dieser Erkenntnisstufe kann man die meisten Endzeitprophezeiungen verstehen und erkennt, dass es in allen Religionen der Welt Hinweise auf diese Zeitenwende gibt. Alles fließt auf einmal zusammen und man versteht, dass die Geschichte der Menschheit einem Plan – dem Heilsplan – folgt!

 

 

 

Die Bezeichnung der Knechte Gottes

(Offb 7, 1 – 17)

Das Buch der Offenbarung beschreibt die Abläufe eines Bewusstseinswandels innerhalb des „auserwählten Volkes“. Dieser muss von jedem einzelnen Menschen und von der Gemeinschaft durchlaufen werden. Auch Jesus muss zunächst einmal „aufwachen“ und sich dann auf die lange Reise zu sich selbst begeben und dabei alles erlernen und erfahren was er später lehren wird. Um dahin zu gelangen, erfährt Jesus eine tiefe innere Bindung und Wechselwirkung zu 4 Frauen die in vielen seiner Leben in seiner Nähe waren und seine erste „Tat zum Beginn der Offenbarungszeit“ ist es, diese 4 Engel aufzuwecken und auf dem Weg zur Reinheit zu begleiten. Praktischerweise sind das die 4 weiblichen Seelen die bereits mit den Sendbotenschreiben angesprochen wurden und so kann er aus diesem Text die besonderen Persönlichkeitsmerkmale entnehmen und diese Frauen erkennen. Er muss sie finden und heilen sonst kann die Zeit nicht starten. Er wird sie gefunden haben und zwar an den 4 Ecken unseres Landes, im Süden, im Norden, im Osten und im Westen sonst wären wir nicht jetzt in der Erntezeit angekommen!

Aber auch alle anderen der 144000 Seelenpaare des auserwählten Volkes sollen gefunden werden und sich der Zugehörigkeit zu dieser besonderen Seelengruppe bewusst werden. Jesus scheint über den Schlüssel zu verfügen mit dem er diese Seelen finden und ihnen „das Siegel auf die Stirn drücken“ = „es ihnen bewusst machen“ kann. Auch das ist nicht genug, denn „eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen“ standen in weißen Gewändern vor dem Thron und damit erfahren wir, dass dieser Aufwachvorgang alle Menschen dieser Erde erfassen wird.

Hier wird den 144000 Seelenpaaren zudem bereits eine besondere Belohnung versprochen, denn CHRISTUS wird sie zur Quelle des Lebens führen, wird sie rein machen und wird alle ihre Tränen trocknen.

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Die ersten vier Posaunen
oder
Die Aufweckung des Drachens

(Offb 8, 1 – 13)

In der Zeit der Heilung und des Aufwachens der 4 Engel hat auch Jesus immer weiter an Verstand und Erkenntnis gewonnen, denn auch er ist zu Beginn nicht in der Lage den Text der „Offenbarung des Johannes“ zu verstehen. Stufe für Stufe erklimmt er die Erkenntnisleiter und wenn er das 7. Siegel geöffnet hat, erkennt er unter anderem alle 7 Engel, die mit den Sendbotenschreiben angesprochen wurden, hat sie in der heutigen Zeit auch gefunden und macht sich auf den Weg, seine Aufgabe zu erfüllen.

Ganz unbemerkt ist das Aufwachen der vier „Windengel“ aber nicht von statten gegangen. Zwar hat wohl  kaum ein Mensch davon Notiz genommen, aber der Satan – der Drache am Himmel – hat jeden Aufwachvorgang sehr wohl registriert und heftig geschnaubt. Oder anders ausgedrückt: Die Erkrankung der Kollektivseele hat jeden dieser Aufwachvorgänge als Angriff auf ihre Existenz empfunden und durch bösartige Fügungen quittiert. Dieser Vorgang, Aufwachen der Engel u.v.m. sowie die Reaktion der Kollektivseele werden nach meiner Erkenntnis mit dem Text über die ersten 4 Posaunen beschrieben!

Darüber hinaus wachten nach meiner Beobachtung von Ostern bis Mitte November 2005 auffallend viele Seelen auf und verstärkten so die Truppe mit der CHRISTUS gegen den Widersacher vorgehen konnte. Noch aber waren die ersten 4 Posaunen nur ein leiser Vorgeschmack auf das, was dann kommen würde, denn erst mit dem 5. Posaunenstoß begann der Drache sich wie entfesselt gegen seine Austreibung zu wehren.

Die Offenbarung des Johannes setzt sich aus mehreren Visionssequenzen zusammen, in denen Johannes die bevorstehenden Ereignisse verschlüsselt und nicht unbedingt in chronologischer Reihenfolge gezeigt werden. Über weite Strecken werden dabei die Erlebnisse einiger bestimmter Seelen und die Reaktionen des Satans geschildert. Bevor es nämlich zur großen Erntezeit überhaupt kommen kann muss die Kollektivseele eines jeden Volkes von Erkrankung befreit sein. Um dies zu bewirken führt CHRISTUS alle Menschen in der Art, dass böse Fügungen ins Leere laufen und sich der Drache allmählich erschöpft. Mit einer Handvoll ausgewählter Krieger aber beginnt das ganze Spiel und diese sind es, die den Hass und die Bosheit des ganzen Kollektivs ertragen müssen, sei es von einzelnen Personen oder eben aus dem kollektiven Unbewussten. Die Behandlung der Kollektivseele verläuft dabei weitgehend analog zur Behandlung einer Individualseele. Die Vorgehensweise, Zeitdauer und Reaktionen sind eigentlich gleich, nur eben um eine Ebene verschoben. Einen Aggressionsausbruch, wie er in einer Individualtherapie durchaus typisch ist, erlebt man durch das Aufbrausen des Einzelnen, in der Kollektivseele erfährt man es durch die radikal veränderten Fügungen im Land. Genau das aber geschah in voller Wucht als die 5. Posaune geblasen wurde.

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Die fünfte Posaune

(Offb 9, 1 – 12)

Es gibt auf dem Weg zur Weisheit den Erkenntnisstand „Unterscheidung der Geister“. Nach meiner Vorstellung wurde die 5. Posaune geblasen als alle 7 „Lichtgestalten“ diese Stufe erreicht hatten. Der Drache „erwachte“ und begann mit aller Macht gegen diese und alle anderen „Krieger des Lichts“ zu kämpfen; die erste Drangsalszeit begann. Mit einem Schlag wurden Fügungen derart „böse“, dass man den Eindruck bekam, regelrecht verfolgt zu werden. Praktisch alles ging schief, jede Begegnung mit anderen Menschen konnte eine weitere Verletzung bedeuten und jede noch so kleine Freude im Herzen, jeder Wunsch wurde durch bösartige Verkettungen von Ereignissen in sein Gegenteil verkehrt. Die Stimmung in unserem Land war grässlich, nur konnten es die meisten Menschen gar nicht wahrnehmen, denn sie waren ja Teil des bösen Spiels. Wenn irgendein Satz in der Offenbarung wirklich direkt zu fühlen war, dann dieser: „Es wurde ihnen befohlen, die Menschen nicht zu töten, sondern nur zu quälen, fünf Monate lang. Und der Schmerz, den sie zufügen, ist so stark, wie wenn ein Skorpion einen Menschen sticht.“

Der Zeitraum der ersten Drangsal begann in Deutschland Mitte November 2005 und endete zu Ostern 2006. Die Belastungen auf die Akteure waren dabei so enorm, dass sie teils an ihre psychischen Grenzen kamen oder sogar darüber hinaus gejagt wurden. Sie zerbrachen und verloren das Licht und ihren Verstand, ja sie landeten zum Teil in psychotischen Zuständen. Es war die Hölle auf Erden und doch geschah zu Ostern 2006 etwas, das zuvor noch kein Volk der Welt erlebt hat, denn nach diesem „Wutausbruch des Satans“ veränderte sich der „Geist“ in unserem Land und die „Volksseele unseres Landes“ trat Ostern 2006 ins Licht. Die negativen Fügungen beruhigten sich vorerst einmal und es begann für die Kollektivseele der lange Weg zur Reinheit der erst zu Ostern 2013 endete. Diesen Moment, Ostern 2006, kann man auch als den „Sturz des Drachens vom Himmel“ bezeichnen, wie er Johannes später noch in einem anderen Visionsbild gezeigt wird.

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Die sechste Posaune – Das Auftauchen der Seraphim und die Wiederauferstehung der beiden Zeugen

(Offb 9, 13 – 21)

Mit den Posaunenstößen werden Meilensteine der Entwicklung und Veränderungen des kollektiven Bewusstseins in unserem Land angekündigt und der Text macht nun zunächst einen weiten Sprung nach vorne, zum Ende der 2. Drangsalszeit. Erst ab Kapitel 11 wird der dazwischen liegende Zeitraum mit seinen Einzelereignissen noch eingehender geschildert. Es sind seit der 5. Posaune 3 Jahre und 11 Monate vergangen; Jahre voller Abenteuer und innerer Reifung. Wir befinden uns im Herbst 2009 und es geschehen eine ganze Reihe von außerordentlichen Ereignissen.

Vier weitere Engel tauchen im Bewusstseinsraum der Akteure auf; die Seraphim.

Diese vier Menschen sind ein ganz wichtiges Bindeglied in der göttlichen Schöpfungsordnung, sind sie doch einerseits Mitglieder der 24 Ältesten andererseits die einzigen Seelen deren innere Reinheit und Schönheit denen der Cherubim annähernd gleich ist. Man mag es kaum glauben, aber die vier Seelen, Johannes der Täufer + Maria Magdalena sowie Jesus + Martha haben „Doppelgänger“, deren besonderen Lebenswege sie über die Jahrtausende den Cherubim zum Verwechseln ähnlich machten. Es sind stille Helden deren Bedeutung im Heilsplan aber sehr groß ist und die ich hier voller Freude nennen möchte:

König Kaspar und seine Seelenpartnerin „Josephine“
(Jüngstes der 6 Kinder aus der ersten Ehe Josephs)

Apostel Andreas und seine Seelenpartnerin „Maria“

Die Freude über diesen Erkenntnisgewinn eines der Menschheit kaum bekannten Zusammenhanges führte zu einem Aufschwung in den Seelen derjenigen, die es erfuhren aber zeitgleich erlebten wir eine erneute heftige Aufwallung des „Satans“ und die Fügungen und die Stimmung in unserem Land erreichte einen neuen Tiefpunkt! Mit dieser 6. Posaune aber wird vor allem auch der Übergang von der 2. in die 3. Wehe angekündigt, denn der Zeitraum von 3 ½ Tagen = 3 ½ Jahren, der in Off 11,11 genannt wird, ist zu Ende und die beiden Zeugen stehen wieder auf. Der Satan aber verlor in den mittleren Tagen des Oktobers 2009 massiv an Kraft oder anders ausgedrückt: Die Kollektivseele des deutschen Volkes erreichte einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Reinheit und die Fügungen wurden spürbar milder.

Die Wortwahl in der Offenbarung des Johannes ist an dieser Stelle so erschreckend, dass man zunächst wieder geneigt ist, vor allen in den äußeren Abläufen nach Ereignissen zu suchen, anstatt die feinen Veränderungen des „gefühlten kollektiven Klimas“ wahrzunehmen. Doch nur diese sind es, die im Text wirklich beschrieben werden und sie sind zudem die Voraussetzung für die bevorstehenden globalen Veränderungen!

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Die Engel und das kleine Buch

(Offb 10, 1 – 11)

Diese Vision mutet wahrlich merkwürdig an! Johannes erhält quasi eine geheime Vision innerhalb der Vision über die er zunächst nichts aufschreiben soll. Später aber – und da liegt bereits der Schlüssel zum Verständnis des Textteiles – soll er das Buch „essen“, denn auch wenn es ihm schwer im Magen liegen wird, so wird er doch honigsüße Worte darüber verkünden können. Es ist die Prophezeiung auf ihn selbst, die er da empfängt! Eines fernen Tages wird er selbst es sein, der das Buch „Die Offenbarung des Johannes“ lesen, begreifen und verkünden wird. Dieses Buch mit seinen vielen schwer verständlichen und Angst einflößenden Bildern muss eines fernen Tages von ihm selbst verstanden und den Menschen seiner Zeit mit warmherzigen Worten erläutert werden. Wahrlich eine große Prophezeiung die Johannes da verkraften muss!

Der besondere Clou dieses Textes liegt also auch darin, dass er nur von ganz bestimmten Menschen wirklich so verstanden werden kann, dass man ihn ausschließlich als etwas Heilsames liest. All die Bilder, die da von Katastrophen und Schmerzen berichten haben nämlich eine gänzlich andere Bedeutung als es der Text anfänglich vermuten lässt. Nur wenn eine dafür „auserwählte“ Seele den Text in sich aufnimmt, durchdenkt und durchfühlt wird die eigentliche Botschaft des Textes sichtbar und der Versiegelung entrissen. Johannes bekommt also die Vision „zugemutet“ und zugleich die Aufgabe auferlegt, diese Vision eines fernen Tages den Menschen zu erläutern. Ich bin gespannt wie seine Interpretation dieses Textes aussehen wird und freue mich auf sein Erscheinen!

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Das Zeugnis der beiden Propheten

(Offb 11, 1 – 14)

Die Kapitel 11 und 12 der Offenbarung des Johannes sind ganz besonders geheimnisvoll und zudem das Kernstück dieses letzten Buches der Bibel. In Kapitel 11 wird zunächst der große Bogen über das Auftreten der zwei Zeugen geschlagen, das in Kapitel 12 dann noch eingehender erläutert wird. Eingeleitet wird das Kapitel 11 mit der Aufforderung den Tempel zu vermessen und diese Aufgabe dürfte sich sowohl an die beiden Zeugen, an Johannes selbst und auch an jeden Leser richten.

„Erforscht das Reich Gottes! Hört nicht auf nach Erkenntnis zu suchen bis ihr wirklich einen eindeutigen Plan vom „Tempel Gottes“ habt. Überlasst alle anderen Gebiete den Heiden, kümmert ihr euch alleine um den Tempel selbst!“

Die Erledigung dieser Aufgabe ist eine Voraussetzung, dass die beiden Zeugen auftreten und prophetisch werden reden können, 1260 Tage lang. Diese Zeitangabe taucht mehrfach auf, sowohl als 42 Monate, 1260 Tage, 3 ½ Tage bzw. Jahre oder als „eine Zeit, zwei Zeit und eine halbe Zeit“ und ist auf verschiedene Abschnitte anzuwenden. Zunächst aber muss natürlich das Geheimnis um die beiden Zeugen aufgedeckt werden, die zudem auch noch so beschrieben werden:

„Es sind die beiden Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen“

Und damit ist an sich schon klar, dass es sich nur um die 4 Gestalten, die um den Thron stehen, handeln kann. Die beiden Zeugen sind Jesus und seine Schwester Maria Magdalena, die jedoch von ihren Seelenpartnern Martha und Johannes dem Täufer begleitet werden. Diese beiden Zeugen müssen zunächst einmal „Zeugnis“ ablegen, d.h. sie müssen sich über ihr wahres Wesen bewusst werden und mit diesem Bewusstsein in das vorherrschende kollektive Bewusstsein vorstoßen. Das aber ist Babylon, ein Bewusstseinszustand der vom Satan beherrscht ist und der die Menschheit mit tödlicher Sicherheit in den Abgrund steuern will! In diesen kranken Bewusstseinsraum dringen nun diese beiden Zeugen ein und das ist etwa so lustig, wie das Aufwecken eines schlafenden Drachens mit einer Trompete. Genau das ist daher auch der Moment, da sich der „Drache“ erhebt, das Tier aus dem Abgrund hervor steigt und zu wüten beginnt, wie es uns bereits im Kapitel 9 mit der ersten Drangsalszeit beschrieben worden ist. Die sich nun ergebenden Fügungen um die beiden Zeugen müssen wohl so höllisch gewesen sein, dass sie das geistig-psychisch-seelisch nicht unbeschadet durchstehen konnten und am Ende der fünfmonatigen Drangsalszeit einen „geistigen Tod“ erlitten. Die Aufwallung des Drachens kam damit zwar zur Ruhe, die Menschen atmeten hörbar auf und das Klima im Lande wurde im Jahr 2006 fast schlagartig in drei Schritten zu Ostern, Pfingsten und weitere 5 Wochen später milder und milder. Aber die beiden Zeugen hatten einen hohen Preis dafür zu zahlen, denn sie waren nicht mehr am Leben! Auch diese Aussage muss man rein geistig verstehen, so wie die gesamte Offenbarung eine geistige Bewusstwerdung der Menschheit beschreibt!

Dreieinhalb Jahre sollten sie brauchen, um sich wieder ins Leben zurück zu kämpfen! Nach diesen dreieinhalb Jahren befinden wir uns im Herbst 2009, die zweite Drangsalszeit ist vorüber und die dritte Drangsalszeit beginnt!

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Die siebte Posaune

(Offb 11, 15 – 19)

Mit dem Schall der 7. Posaune wird Gottes Sieg verkündet, wird die Herrschaft von CHRISTUS und Seinem Knecht hinausposaunt und die Heilung der deutschen Kollektivseele abgeschlossen. Der Text macht erneut einen weiten Sprung nach vorne  denn diese Posaune ertönte erst zu Ostern 2013!

Aber woher nimmt man diese Einsicht, wie lässt sich der Gesamtablauf erklären und an den Kalender anbinden?

Beobachtet man die „Kollektivseele“ – oder genauer ausgedrückt: das kollektive Unterbewusstsein – eines Volkes auf dem Weg zur inneren Reinheit, dann kann man weitreichende Analogien zu dem individuellen „Weg zum Seelenheil“ des einzelnen Menschen feststellen. Der „Eintritt ins Licht“ ist ebenso erkennbar wie das „Pfingstfest“, das Erkennen der „Frau am Himmel“ sowie praktisch alle weiteren Phasen und Stationen. Der Zeitraum dieser „Kollektivseelenreinigung des deutschen Volkes“ begann nach der ersten Drangsalszeit zu Ostern 2006, erstreckte sich bis Ostern 2013 und lässt sich schematisch etwa so darstellen: (s. f)

Das Labyrinth ist ein uraltes Symbol mit dem man den individuellen Weg zur Erleuchtung darstellen kann. Nichts anderes geschieht auch mit der Kollektivseele und daher ist diese Analogie statthaft. Jede Phase, jede Windung im Labyrinth ist ein Reinigungsschritt der Seele, hier: der Kollektivseele, aber das ganze Diagramm wurde aus der Beobachtung der Individualseelen entwickelt und dann auch für die Beobachtung des Heilungsvorganges der Kollektivseele herangezogen. Anstelle der Handlungen und Haltungen eines einzelnen Menschen muss man aber auf die Art und Güte der Fügungen achten und die einzelnen Stationen an der qualitativen Veränderung des gefühlten Klimas festmachen. Das ist ein sehr feinsinniger Beobachtungsvorgang bei dem wir das Ende des Weges bzw. den Sieg über den Satan mehrfach schon meinten erkannt zu haben, aber das Verständnis für den Gesamtverlauf kam erst dann wirklich zustande nachdem man selbst den Weg zu Ende gegangen war.

Eine signifikante Stelle dieses Weges soll hier beispielhaft beschrieben werden:

Am Übergang von der Phase „Spirale“ zur Phase der „Entrückung“ erlebt die Individualseele einen deutlichen Aufschwung des Selbstbewusstseins. Kraft und Zuversicht fließen innerhalb eines Tages in die eigene Seele und die eigene Ausstrahlung verändert sich so deutlich, dass dies auch für andere Menschen spürbar ist. Umgekehrt proportional sinken alle negativen Anteile und genau das konnte man in der Kollektivseele deutlich spüren. Der Satan verlor an einem einzigen Tag – dem 25.10.2010 – einen Teil seiner Kraft. Der Tag war turbulent und viele von uns erlebten noch einmal eine deftige Talfahrt. Diese Gegenwehr und Niedergang des Widersachers setzte aber bei Millionen von Menschen den entscheidenden Prozess in Gang, denn in der Folgezeit konnte man den Menschen ihre Gesundung regelrecht ansehen; sie wurden milder und milder. Ein weiterer entscheidender Heilungsimpuls war gegeben und wir warteten gespannt auf den Beginn der großen Ernte!

Ab Ostern 2011 war die Kollektivseele bereits so rein, dass sich die Kinder des Lichts wie befreit fühlten. Eine „Verfolgung durch den Satan“ war für eine Weile praktisch nicht mehr zu spüren. Dennoch waren wir mit der „Qualität der Fügungen“ keineswegs zufrieden, vieles fühlte sich noch nicht „paradiesisch“ an und so entdeckten wir, dass sich an die Phase des „Aufstiegs“ noch eine zweijährige „Phase des Abstieges“ anschließt. Insgesamt sind es daher 7 Jahre die zur Reinigung des kollektiven Unbewussten – ebenso wie zur Reinigung der individuellen Seele – notwendig sind, damit Gottes Licht unverfälscht hindurch scheinen kann. Einige der aufregendsten Phasen dieses Weges werden im Text der Offenbarung noch gesondert geschildert und sollen auch dort erläutert werden.

Dieses Schema kann man als „Weg zum Seelenheil“ bezeichnen und man findet es in jedem Volk als auch bei jedem einzelnen Menschen wieder, wobei es dort zudem noch ein paar individuelle Ausnahmen zu beobachten gibt.

Spannend wird auch noch die Reaktion der Völker werden, auf das was sich gerade jetzt in Deutschland abspielt. Sicherlich werden wir da noch so manches zum Schmunzeln und Stirnrunzeln bekommen, denn so wie wir das von der Reaktion der „Töchter und Söhne der Finsternis“ auf uns und unser Gedankengut ja kennen, werden sich auch die Völker über uns empören. Der Lohn aber wird ebenfalls nicht ausbleiben und schließlich wird sich die Erntewelle über die ganze Welt verbreiten, so dass wir am Ende alle in der „neuen Denkwelt“ vereint sein werden!

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Der Kampf des Satans gegen das Volk Gottes

(Offb 12, 1 – 18)

Wer ist die Frau am Himmel? Wer ist der Drache? Wo „stehen“ sie, wie wirken sie und wie können wir das in uns selbst nachfühlen? Um die im Kapitel 12 beschriebenen Ereignisse – die innerhalb der 3 1/2 Jahre stattfanden, in denen unsere Zeugen aufgebahrt waren – zu erläutern,  ist es notwendig zunächst einmal eine Vorstellung zu entwickeln, mit dem man unsere Schöpfung beschreiben kann. Dieses „Modell“ ist dem Bewusstsein der Menschen zum großen Teil entzogen gewesen. Die Erkrankungen im Geiste der Menschen waren zu groß, um mit klarem Blick „gen Himmel“ schauen zu können. Die Bewusstwerdung selbst, das Erleben der Offenbarung, bringt dieses Schöpfungsmodell überhaupt erst zum Vorschein und wer es jetzt beim Lesen dieser Zeilen noch nicht fassen kann wird diese Bewusstwerdung in unmittelbarer Zukunft noch erleben.

Ein Modell zum Verständnis der Schöpfung

Unser Selbst war lange Zeit zu großen Teilen im Unbewussten „versenkt“ und zunächst muss hier eine ganz normale psychische Heilung stattfinden, um die verborgenen Anteile dem Bewusstsein zugänglich zu machen. „Individuelle Dämonen“, die sich im individuellen Unterbewusstsein tummeln, sind immer Teil der eigenen Persönlichkeit und niemals Wesensteil von Gott, auch wenn immer wieder der Versuch gemacht wird, die eigenen Unzulänglichkeiten auch bei Gott zu wähnen. Zorn und Wut waren den Menschen so selbstverständlich, dass sie solche Eigenschaften eben auch Gott zuschrieben. Sie hatten sich selbst nie „rein“ erlebt und konnten sich daher ein „reines Wesen Gott“ auch nicht vorstellen. Genauso verhält es sich mit der Kollektivseele; dem kollektiven Unbewussten. Diese Kollektivseele war erkrankt und dort herrschte bis Ostern 2013 der siebenköpfige Drache, eine kollektive Geisteskrankheit. Die Siebenzahl ergibt sich analog zu den sieben möglichen Abspaltungen, die eine individuelle Seele heimsuchen kann. Diese Erkrankung die zu einer Abspaltung führte, die man sich bildlich als Drachen vorstellen kann, ist der Verursacher aller bösen Fügungen und solange man dessen Wirken nicht von dem Wirken Gottes unterscheiden kann, wähnt man alle Fügungen „aus einer Hand“, nämlich aus Gottes Hand und weist damit Gott negative Eigenschaften zu. Gottes Wirken aber ist gänzlich rein, ohne jede Arglist oder Böses, ohne Strafe oder Tadel. Es ist die pure Liebe, die immer nur das absolut Beste zu fügen versucht, immer und das immer auf dem kürzesten Weg. Der Widersacher aber stört diese Fügungen und bringt Verwirrung unter die Menschen. Er führt Dialog mit den negativen Eigenschaften der Individualseelen, er dirigiert die individuellen Dämonen. Sein Werk aber ist immer nur destruktiv, denn aus der Summe von negativen Eigenschaften kann niemals etwas Gutes entstehen. Der Widersacher aber sieht immer nur „nach unten“, er hält sich selbst für den ersten und einzigen Herrscher. In dem Moment aber, wo ein Mensch das in Frage stellt und mit soviel Klarheit „gen Himmel“ schaut, dass er hinter dem Widersacher den reinen Geist Gottes und die „Frau am Himmel“, unsere Mutter erkennt bäumt sich der Widersacher auf und versucht ein solches Geschöpf zu vernichten! Und damit kommen wir zum Text:

Die Frau und der Drache
(Offb 12, 1 – 6)

Man sagt, dass Jesus die Wesensart von CHRISTUS in sich trüge und unser Vater sich über Seinen Knecht offenbaren würde. Die Wesensart der „Frau am Himmel“, unserer Mutter aber trägt Maria Magdalena in sich, die Schwester Jesu! Unser himmlischer Vater CHRISTUS und unsere Erdenmutter CHRISTA stehen zueinander als Geschwister am Himmel, so wie Jesus und Maria Magdalena Geschwister sind! Diese beiden „Zeugen“ drangen nach ihrem „Aufwachen“ unter beträchtlichen Schmerzen in den Bewusstseinsraum vor, aus dem sie die „Frau am Himmel“ und den Drachen erkennen konnten. Maria Magdalena hatte dabei auch noch die besondere Aufgabe, ihren Bruder zu erkennen und ihn durch ihr „Zeugnis“ sich selbst bewusst werden zu lassen. Sie „gebar“ mit ihrem Geist ihren Bruder Jesus! Einige Zeit darauf begann der Drache sich zu erheben, die erste Drangsalszeit begann. Der Drache „tötete“ die beiden Zeugen und Maria Magdalena musste „in die Wüste“ fliehen.

Der Sturz des Drachen
(Offb 12, 7 – 12)

Genau auf diesen Moment aber hat Gott Seinen Heilsplan ausgerichtet, denn ER steuerte mit Seinen „Geistern“ die Menschen um alle Angriffe des Widersachers herum, waren die Schmerzen dabei auch von apokalyptischer Größenordnung. Was der Widersacher auch unternahm, welch noch so große Gemeinheiten er den Menschen zufügte, sie wurden immer in letzter Minute gerettet und aus der scheinbar sicheren Falle herausgeführt. Es war ein harter Kampf, bei dem viele Menschen an den Rand ihrer Kräfte gerieten und einander flehentlich um Hilfe baten. Am Ende der fünfmonatigen Drangsalszeit aber hatte der Drache sich erschöpft und er „fiel vom Himmel“, seine Macht war entscheidend geschwächt.

Wenn man die Abläufe genau analysierte verstand man bald, dass es sich in dieser Phase um eine gezielte Therapie der deutschen Volksseele handelte. Das Böse durfte sich ausagieren, ohne dabei wirklich Schaden anzurichten. Die ganze „Veranstaltung“ war notwendig, um die Volksseele auf den Beginn der dann anstehenden 7 Jahre Reinigungszeit vorzubereiten. Sie wurde therapiert! Wir Menschen wurden dabei von Gott so geführt, dass sich das Böse ausleeren konnte und diejenigen, die in dieser Zeit bereits das Licht in sich trugen, waren die Hauptakteure dieses Zeitraumes, denn sie wurden vom Widersacher verfolgt, der die negativen Eigenschaften der „Töchter und Söhne der Finsternis“ dazu ausnutzte, ihnen Schaden zuzufügen.

Mit dem Osterfest 2006 brach dieser Aufruhr des Satans erst einmal zusammen, die Kollektivseele öffnete sich in einem ersten Schritt dem Licht. Die darauf folgenden Monate waren eine freudvolle und sanfte Zeit und vielen Menschen fiel das vor allem an dem „gefühlten Klima“ während der damaligen Fußballweltmeisterschaft auch auf. So freundlich waren wir Deutschen noch nie zueinander gewesen. Leider ist mit diesem ersten Schritt eine Seele noch nicht rein, der lange Weg zur Reinheit geht eigentlich erst los!

Der Kampf des Drachen gegen die Frau
(Offb 12, 13 – 18)

Von nun an nämlich verfolgte der „Drache“ wieder alle „Kinder des Lichts“, ganz besonders natürlich „das gerade geborene Kind“. Der große Adler – Jesus – passte auf seine Schwester auf und begleitete sie in eine Lebenssituation, in der sie die kommenden 3 ½ Jahre sicher leben konnte, während er selbst „in den Krieg“ gegen den Drachen zog. Der entscheidende Unterschied dieses Zeitraumes zur ersten Drangsalszeit war vor allem der, dass von nun an eigentlich nur noch die „Kinder des Lichts“, ganz besonders diejenigen die nicht nur den Vater sondern auch die Mutter erkannt hatten, der Verfolgung durch den Drachen ausgesetzt waren. Alle anderen Menschen erfreuten sich der stetigen Verbesserung des „gefühlten Klimas“ in unserem Lande, blieben dabei aber letztendlich „Werkzeuge des Drachens“! CHRISTUS aber führte Seine Kinder und spendete ihnen Kraft. Was immer der Drache auch versuchte, es erzeugte zwar emotionale Schmerzen aller Art, konnte die „Kinder des Lichts“ aber nicht besiegen. Viele Male gerieten sie ins Straucheln, folgten Irrwegen und den Verlockungen des Satans, aber CHRISTUS lenkte ihre Schritte immer so, dass das Böse sich nach und nach erschöpfte und Seine Kinder sogar gestärkt und reiner als zuvor daraus hervorkamen. Der Prozess war so unfassbar feinsinnig und zugleich zuverlässig, dass man nach einer Weile jede Angst vor weiteren Angriffen des Satans verlor, denn was immer auch geschah, es wendete sich in allerletzter Minute wieder zum Guten. Der Drache verlor dadurch aber allmählich an Kraft und wurde schwächer und schwächer. Er trat am Ostermontag 2013 an den Strand des Meeres und ward für 1000 Jahre nicht mehr gesehen!

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Die beiden Tiere

(Offb 13, 1 – 18)

Auch diese Vision lässt sich nicht einfach deuten, ohne einen kleinen Exkurs auf die „Schöpfungsordnung“ gemacht zu haben. Gott schuf alle Seelen nach einem Plan, nicht nach Seiner Willkür und nicht nach der Willkür von sich paarenden Menschen. In diesem Plan gibt es sowohl die 7 Lichtgestalten wie sie in den Sendbotenschreiben angesprochen werden, als auch 6 „schwarze Seelen“, die in ganz besonderer Weise dem „Bösen“ zugetan sind und doch durch ihr Wirken im „bösen Sinne“ letztendlich mit dazu beitragen, dass alles „Böse“ von dieser Erde vertrieben werden kann. Einen Hinweis auf diesen besonderen Teil der „Schöpfungsordnung“ im innersten Zirkel aller Seelen findet man in so manchem buddhistischen Lebensrad.

Um die drei Tiere im Zentrum, die man als die „bösen Antriebe“: Gier, Machtstreben und Lüge ansehen könnte, sind auf der linken Seite die 7 Lichtgestalten und auf der rechten Seite die 6 Schattenwesen angeordnet. Sie „kämpfen“ seit Anbeginn des Heilsplanes gegeneinander und haben sich viele Schlachten geliefert. Die Besonderheit der 6 Schattenwesen liegt darin, dass sie auch in diesem Leben – trotz Offenbarung – nicht ins Licht finden werden, sondern in ihrer Verstocktheit verbleiben. Ihre Reinigung wird auf die Zeit ihrer letzten Wiederkehr in 1000 Jahren verschoben.

Bei den 6 Schattenwesen handelt es sich um 3 Paare:

Kaiser Tiberius und Seelenpartnerin
Hohepriester Kajaphas und Seelenpartnerin
Alexander der Große und Seelenpartnerin*

 Eigentlich könnte man erwarten, dass jetzt 6 solcher „Tiere“ auftauchen würden oder wenigstens die 3 männlichen Exemplare, aber wie vor 2000 Jahren haben nur 2 der Paare – die jedoch in unserer Zeit nicht als Paare zusammen leben – eine bedeutende öffentliche Rolle und sind daher auch leicht erkennbar. Es handelt sich um lebende Menschen und so bitte ich um Nachsicht, dass ich keine Namen nenne. Im Jahr 2005 aber drang die Erkenntnis, wer denn diese beiden „Tiere“ sind, in den Bewusstseinsraum der Lichtgestalten und wurden so sichtbar. Wer die Analogien zur Zeit vor 2000 Jahren erkennen kann, wird sicher wissen, wie man die Personen ortet. Für das zweite der beiden Tiere wird in der Offenbarung zudem ein eindeutiger Erkennungsschlüssel mitgeliefert, denn es ist die Zahl eines Menschennamens, seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig!

VIC ARIUS FILII DEI

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Das Lamm und sein Gefolge

(Offb 14, 1 – 5)

CHRISTUS ist das Lamm! CHRISTUS ist unser Vater, ist Gott! Sein Gefolge sind die 144000 Seelenpaare des „auserwählten Volkes“, Seine „Kerntruppe“ mit der Er Seinen Heilsplan gestaltet. In die Geschichte dieses Volkes ist Sein Plan eingebettet, Seine Handschrift darin erkennbar und nur mit diesem Volk hat Er so verfahren. Mit diesen Seelen begann zudem auch die Evolution!

Das menschliche Bewusstsein entwickelte sich parallel zur biologischen Entwicklung und unsere Seelen wuchsen und reiften im Laufe der Evolution von Inkarnation zu Inkarnation. Der Gesamtzyklus aller Inkarnationen beträgt 42 und lässt sich für diese 144000 Seelenpaare wie folgt gruppieren:

  1. Zyklus – 14 Inkarnationen: vom Einzeller bis zum ersten            „Homo Sapiens“
  1. Zyklus – 14 Inkarnationen: vom „Homo Sapiens“ bis zum            Menschen vor ca. 4000 Jahren
  1. Zyklus – 14 Inkarnationen: vom Beginn der biblischen            Geschichtsbücher bis in 1000 Jahren

Diese Seelen leben derzeit zum 41. Mal auf Erden und für sie, die schon so vieles erlebten und erlitten, hat Gott eine ganz besondere Belohnung vorgesehen, denn Er führt sie in diesem Leben alle zur vollständigen inneren Reinheit. Hinweise auf die Zahl 42 findet man sowohl im Buddhismus, als auch in der Genealogie des Matthäusevangeliums. Dies ist ein Weg den alle Menschen gehen werden, aber eben nur diese 144000 Seelenpaare werden ihn bereits in diesem Leben – jetzt in unseren Tagen – vollständig zu Ende gehen können. Hiervon gibt es ein paar wenige Ausnahmen, da manche von ihnen bereits in hohem Alter sind und es ihre Lebenszeit nicht erlauben wird, den Weg zu beenden. Gerade diese Seelen bekommen in 1000 Jahren aber dadurch noch einmal eine ganz besondere Bedeutung. Zunächst aber dürfen alle 144000 Seelenpaare nach diesem Leben für 1000 Jahre im Himmel „Urlaub“ machen!

Der überwiegende Teil der 144000 Seelenpaare aber wird die vollständige innere Reinheit erreichen und zur Belohnung auch mit dem Seelenpartner vereint leben dürfen. Sie zusammen werden ein „neues Lied“ anstimmen, eine Melodie wie sie die Welt noch nicht gehört hat und sie werden die Leuchttürme der neuen Zeit sein. Sie werden makellos sein, aber der Weg dahin muss natürlich erst noch begangen werden und zieht sich vom Tag des Erwachens bis zum Tag der Vollendung selbst im Idealfall 7 Jahre hin.

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Die Ankündigung des Gerichts

(Offb 14, 6 – 13)

Das ist eine herrliche Vision, so verspielt und freudvoll, dass man schmunzeln muss wenn man sie verstanden hat. Es sind die drei Lichtgestalten Laodizea, Sardes und Ephesus die hier noch einmal angekündigt und zudem so genau beschrieben werden, dass man sie in unseren Tagen auch gut erkennen kann. Diese 3 Männer, die von der Seele her Brüder sind, haben wohl wie keine anderen Drei den Heilsplan mit gestaltet und so freut es mich besonders sie hier nennen zu dürfen:

Erste biblische Erwähnung finden sie als: Moses – Aaron – Abraham
Vier Leben später nannte man sie: Apostel Johannes – Apostel Jakobus d. G. – Jesus
Einige Leben später: Giordano Bruno – Michelangelo – Franziskus von Assisi

Auch diesmal hat jeder von ihnen eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen, ohne den der Plan nicht aufgehen würde. Es sind ganz schön große Aufgaben, die sie zu bewältigen haben und die Lasten dürften kaum von anderen getragen werden können. Der Text beinhaltet Zuspruch und gibt ihre Aufgaben bekannt:

Moses soll ein neues Evangelium schreiben und verkünden.
Aaron soll den Sturz von Babylon einleiten und verkünden.
Abraham soll alle Religionen und deren Symbole von der Erde vertreiben.

Wer Verstand und Erkenntnis besitzt, kann sie auch erkennen!

Der Text der Offenbarung ist an dieser Stelle unmissverständlich: Das was die „christliche Religion“ den Menschen zur Anbetung anpreist wird in der Offenbarung „Tier“ genannt, es ist der Satan der da verehrt wird. Das Standbild des Tieres ist das Kruzifix und nur wer von dieser Religion in die Irre geführt wurde kann annehmen, dass ein liebender Gott den Kreuzestod von Jesus zur Versöhnung mit den Menschen haben wollte und von uns Menschen die Anbetung einer Leiche am Kreuz verlangen würde! Das ist wahrhaftig Götzenkult, das ist Aberglaube! Der dritte Engel soll diesen Kult von der Erde vertreiben und da auch in allen anderen monotheistischen Religionen der Satan und nicht Gott verehrt wird, dürfte er seinen Auftrag universell verstehen.

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Die Stunde der Ernte

(Offb 14, 14 – 20)

Endlich ist es soweit, die Erntezeit hat begonnen! Der Text beschreibt die vier Cherubim wie sie sich einander das Signal zum Erntebeginn geben, was sie aber erst nach dem Erreichen ihrer vollständigen Reinheit tun konnten. Nie zuvor sind 4 Menschen von solch einer inneren Schönheit auf der Erde gewesen!

 

Zur Entwicklung:

Bereits am Ostermontag 2013 ertönte die 7. Posaune und damit wurde uns angezeigt, dass der Satan in unserem Land vernichtet war. Oder anders ausgedrückt: Die Kollektivseele Deutschlands vollendete Ostern 2013 den Weg zum Seelenheil und war von allen Unreinheiten befreit! Aber der Kampf ging in die nächste Runde! Zwar konnte von da an CHRISTUS die Menschen unseres Landes ohne Störungen des „deutschen Widersachers“ führen – denn der war ja nicht mehr – doch der „Drache in der Weltkollektivseele“ leistete noch erbitternden Widerstand gegen die vier Engel und ihre Helfer, und peinigte die Menschen in unserem Land. Seine bösen Fügungen erschienen dabei globaler als zuvor! Es sollten noch volle 3 Jahre vergehen, bis an Ostern 2016 auch der „Drache in der Weltkollektivseele“ vom Himmel fiel und weitere 3½ Jahre, bis am 20.10.2019 die Weltkollektivseele rein, der Drache tot war! Genau an diesem Tag erreichte auch der letzte Cherubim seine Erleuchtung, was ich als das Startsignal zur Erntezeit deute!

Dieser „Drache hinter dem Drachen“ wird in der Offenbarung des Johannes nicht direkt erwähnt und konnte nur durch Beobachtung und Analogiebildung erkannt und bekämpft werden. Jetzt aber sind sowohl die Drachen in den Kollektivseelen der Völker als auch der Weltdrache besiegt und wir stehen vor einem Zeitraum von 1000 Jahren in denen es keine negativen Fügungen geben wird. Die in der Offenbarung des Johannes im folgenden Kapitel beschriebenen sieben Zornesschalen konnten wir sowohl in der deutschen Kollektivseele als auch in Weltkollektivseele beobachten, wobei sie im zweiten Durchgang deutlich milder als im ersten waren.

In der Weltkollektivseele fanden die 7 Zornesschalen in folgenden Zeiträumen statt:

  1. ZS vom 29.08.2017 bis zum  09.09.2017
  2. ZS vom 31.10.2017 bis zum  13.11.2017
  3. ZS vom 02.01.2018 bis zum  16.01.2017
  4. ZS vom 13.03.2018 bis zum  28.03.2018
  5. ZS vom 22.05.2018 bis zum  07.06.2018
  6. ZS vom 24.07.2018 bis zum  10.08.2018
  7. ZS vom 18.09.2018 bis zum  06.10.2018

Der Übergang in die Erntezeit stellt den Wendepunkt des Heilsplanes dar. Zärtlich und leise wie eine Mutter ihr Kind zudeckt verströmt Er nun Seinen Geist über die Menschen, so dass sich nur keines Seiner Kinder erschrecken möge. Das Licht wird dabei von Mensch zu Mensch weitergereicht und wir werden nicht ruhen, bis es zu allen Menschen auf der Erde gelangt ist. Über den Verlauf und die Länge der Erntezeit wird in der Offenbarung des Johannes nichts ausgesagt und darum will ich darüber an dieser Stelle auch nicht spekulieren.

Unser Erntedank sollte aber alleine CHRISTUS gelten, denn Er führt uns sicher durch alle Gefahren und koordiniert den Ernteverlauf über alle Länder der Erde!

Mit dem „Eintritt ins Licht“ steht jeder Mensch am Beginn eines neuen Lebensabschnittes, am Anfang einer langen inneren Konversion, denn das „Aufwachen“ ist nur der Start einer tiefgreifenden Wesensänderung, die jeder Mensch erfahren wird. Der Aufbruch nach Zion ist mit dem Aufwachen zwar erfolgt, der Marsch in das verheißene Land steht aber noch bevor und dauert selbst im günstigsten Fall 3 ½ Jahre um das Labyrinth zu durchlaufen! Die Seelen des auserwählten Volkes müssen zudem noch einen weiteren 3 ½ – Jahreszeitraum bewältigen, denn ihnen ist eine besondere Reinheit versprochen! Jeder ist von nun an für sein Seelenheil selbst verantwortlich und muss sich den Anstrengungen, ein „Kind des Lichts“ zu werden, stellen. Das Licht wird immer tiefer in die Seele eines jeden eindringen und dort die Verletzungen aller Zeiten heilen. Um einen kleinen Ausblick zu geben, möchte ich an dieser Stelle noch einen Hinweis auf das Labyrinth aus der Kathedrale von Chartres geben, mit dem man den Weg nach ZION sehr schön symbolisch darstellen kann.

Im Idealfall kann man diesen Weg also in 3 ½ Jahren begehen und findet so auch die Zeitangabe aus dem Kapitel 11 der Offenbarung wieder. Daran anschließend folgen noch 3 Phasen von zusammen ebenfalls 3 ½ Jahren, die ich aber an dieser Stelle nicht eingehender beschreiben möchte und die wir gemeinsam in der kommenden Zeit erforschen werden. Mit zunehmender innerer „Reinheit“ wächst der Erkenntnisstand und eines Tages sollte auch jeder diese Zeilen von mir verstehen können. Viel Glück auf dem Weg!

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Die Ankündigung der sieben letzten Plagen

(Offb 15, 1 – 8 + 16, 1 – 21)

Drastischer kann man sich eine Vision eigentlich gar nicht vorstellen! In kraftvollen und Angst einflößenden Bildern werden die Ereignisse für die Zeit der Offenbarung angekündigt und man muss zunächst einfach feststellen, dass dieser Text nicht ohne das Erleben dieser „Zornesschalen“ verstehbar war. Niemals gab es solche „Schalen des Zorns“ auf der Erde und es gab auch keine Möglichkeit, sich deren Auswirkung vorzustellen. Beschrieben wird hier ein „Phänomen am Himmel“, eine besondere Reaktion der Kollektivseele auf ihrem Weg zur Reinheit. Durch eine Analogiebildung zu den Erlebnissen, die ein Individuum auf diesem „Weg nach Zion“ hat, kann man aber eine Erklärung finden. Die individuelle Seele wird nämlich auf ihrem Weg zur Reinheit immer und immer wieder an ihre verborgenen Schmerzpunkte geführt, wird dabei derart gereizt, dass es zu massiven Schmerzausbrüchen kommt, die sich in mächtigen Zornesausbrüchen oder auch schweren Depressionsschüben zeigen. Die Seele wird dabei bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit geführt und dennoch genau dadurch von den Ursachen der Schmerzen befreit. Manche Menschen reißt es tagelang „in den Keller“ und das Umfeld hat in solchen Tagen wahrlich nichts zu lachen, denn man hat sich in solchen Phasen kaum unter Kontrolle.

Genau das aber geschieht auch bei der Heilung einer Kollektivseele! CHRISTUS und Seine Engel steuerten die Menschen in Deutschland – und wird dies in anderen Ländern genauso tun – in genau solche Konstellationen, dass der Satan vor Wut „platzte“ und in mächtigen Aufwallungen alle Kräfte gegen den weiteren Fortgang der „Therapie“ mobilisierte! Alle sieben „Schalen des Zornes“ fanden in der mittleren, der grünen Phase und innerhalb der 3 ½ Jahre statt, in denen unsere Zeugen aufgebahrt waren. Siebenmal erhob sich der Drache und aktivierte seine Kräfte um die „Kinder des Lichts“ in den Abgrund zu reißen. Die Stimmung in unserem Land kippte massiv nach unten, die erlebten Fügungen wurden gehässig und gefährlich, die Belastung für die Akteure war phasenweise grenzgängig. Die Heftigkeit und die Länge dieser „Zornesschalen“ nahm zudem auch noch zu und nachdem wir das Muster erkannt hatten, waren wir doch immer vor dem Beginn der nächsten Zornesschale ziemlich angespannt. In folgenden Zeiträumen fanden die Zornesschalen in Deutschland statt:

  1. ZS vom 21.08.2007  bis zum  02.09.2007
  2. ZS vom 23.10.2007  bis zum  05.11.2007
  3. ZS vom 25.12.2007  bis zum  08.01.2008
  4. ZS vom 26.02.2008  bis zum  12.03.2008
  5. ZS vom 13.05.2008  bis zum  29.05.2008
  6. ZS vom 15.07.2008  bis zum  01.08.2008
  7. ZS vom 09.09.2008  bis zum  27.09.2008

Es handelte sich also in Wirklichkeit um Aufwallungen des Satans und nicht um Gottes Zorn! Das ist ganz wichtig zum Verständnis der Himmelsordnung, denn durch diese Aufwallungen – denen die Kinder des Lichts immer in letzter Minute entgingen – erschöpfte sich der Drache, wurde die Kollektivseele unseres Landes Schritt für Schritt reiner! Auffallend war, dass jede Zornesschale je einen Tag länger anhielt, als die vorherige und dass sich die „negativen Fügungen“ in unserem Land jedes Mal etwas anders anfühlten, so als ob jeder der 7 Köpfe des Drachens eine eigene Zornesschale verursacht hätte. Das Ende der 7. Zornesschale feierten wir schon als Sieg über den Satan, aber auch das war noch zu früh, er hatte immer noch Kräfte, die deutsche Volksseele war noch lange nicht rein!

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Die Hure Babylon

(Offb 17, 1 – 18)

Mit dem Kapitel 17 wird nun ganz konkret auf die jetzt kommenden Ereignisse hingewiesen und zudem das erste Mal auch ein Ausblick auf die Abläufe in 1000 Jahren gegeben. Man muss die Aussagen aber sorgfältig deuten, um nicht in die Irre geleitet zu werden.

Die Hure Babylon! Es dürfte jetzt kein Geheimnis mehr sein, dass hier die Katholische Kirche mitsamt ihrem Oberhaupt gemeint ist. Sie ist es, die über die Jahrtausende eine „Pestlehre“ verbreitet hat, sich gemein gemacht hat, mit den Mächtigen und ihnen auch noch Rechtfertigung für ihr böses Tun lieferte. Alle Abscheulichkeiten dieser Welt hat die „Lehre der katholischen Kirche“ hervorgebracht, vom Opfergedanken über Strafe bis zur Rechtfertigung von Krieg und Macht. Erkennt, was ihr getan habt! Erkennt, wem ihr gefolgt seid und zieht die Konsequenzen daraus! Erkennt, dass es nicht der Wille Gottes ist eine Kirche auf Erden zu haben, erkennt, dass das alleine das Werk des Satans war!

Ostern 2013 liegt hinter uns und der Drache ist tot, der Satan ist in Deutschland besiegt! Wir bekommen aber prophezeit, dass eines fernen Tages der Drache noch einmal auftauchen, die Kollektivseele der Menschen noch einmal erkranken wird und das verdanken wir auch gerade der Seele, die im Text als die Frau bezeichnet wird, die auf den sieben Bergen sitzt. Sechs ungereinigte Seelen werden in 1000 Jahren noch einmal auf die Erde kommen und ihr kranker Geist wird die Welt erneut infizieren. Die „Frau“, d.h. die in weibischer Aufmachung thronende „Gottesvertretung“, die während der Zeit der in der Offenbarung beschriebenen Geschehnisse auf den 7 Bergen saß, saß zuvor schon fünfmal auf diesem Thron und man mag es kaum glauben, „sie“ wird in 1000 Jahren noch einmal diesen Platz für sich erobern, dann aber nur für kurze Zeit.

Bleibt wach und fangt an diese Hure von der Erde zu vertreiben!

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Die Ankündigung von Babylons Sturz

(Offb 18, 1 – 8 )

„Danach sah ich einen anderen Engel herabsteigen; er hatte große Macht und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit.“

So deutlich und klar spricht der Text der Offenbarung ja nur selten zu uns und natürlich ist hier der zweite der drei Engel aus Kapitel 14, 6 – 13 gemeint. Elija hat diese Aufgabe inne, so wie er uns im Buch Maleachi für diese Zeit angekündigt ist und er hat diese Aufgabe wirklich großartig erfüllt. Auch als Prophet Jonas hatte er den Untergang einer Stadt anzukündigen aber diesmal – da es sich ja um den geistigen Untergang einer Denkwelt handelt – hat es auch geklappt.

Das aus dem „babylonischem Denken“ hervorgegangene Weltwirtschaftssystem ist nun dem Untergang geweiht. Es war ein auf Ausbeutung und „Umverteilung nach oben“ ausgerichtetes Monster das die Menschen zu Sklaven gemacht hat. Bauen wir gemeinsam an einer neuen Arbeitswelt und vertreiben alle Spuren des alten Systems von unserer Erde. Dies wird Zeit in Anspruch nehmen denn die Widerstände sind ja noch da, aber von nun an wird ihnen jede Kraft fehlen und die „neue Ordnung“ wird sich durchsetzen.

Die Klage über den Untergang Babylons

(Offb 18, 9 – 24 )

Diese Vision ist ebenfalls an Klarheit nicht zu übertreffen. Schonungslos wird mit Babylon abgerechnet, es bleibt absolut kein Zweifel daran, dass das „Schwelgen in Luxus“ eine Unmenschlichkeit ist, solange noch ein einziges Kind dieser Erde nicht vollständig in Würde und Unversehrtheit leben kann! All das muss nicht sein, denn das Glück der Menschen liegt in der Liebe und der seelischen Gesundheit und nicht in den Luxusartikeln. Nicht die Waren selbst sind dabei das Übel, sondern die hemmungslose Gier nach deren Besitz und Genuss! Gier nach Dingen deren Nutzwert praktisch gleich Null ist, ist aber schon immer mörderisch gewesen! Gold, Silber und Edelsteine sind vollkommen nutzlose Gegenstände, man kann sie weder essen noch damit heilen, sie dienen der puren Gierbefriedigung und zerstören das Werteempfinden der Menschen. An diesen Dingen hängt das Blut der Gerechten aller Zeiten und die Kaufleute der Erde haben sich nicht darum geschert. Mögen sie jetzt jammern und klagen, aber es sollte keine „Märkte“ mehr dafür geben. Dagegen sollten die Menschen mit ihrer „Hände Arbeit“ Werte schaffen, die zum Wohlstand aller beitragen, die Gier dagegen von der Erde verschwinden.

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Jubel im Himmel

(Offb 19, 1 – 10)

CHRISTUS hat gesiegt, CHRISTUS hat die große Hure gerichtet und ER ist vom Wesen her ein Mensch, der sich voller Lebensfreude eine lautes Halleluja gönnt! Auf der Erde sind die Menschen am Aufwachen, die 24 Ältesten und die vier Lebewesen verherrlichen Ihn bereits, denn Er ist unser König, Er ist uns allen bewusst geworden und Er ist der Herrscher über die ganze Schöpfung! Die Hochzeit des Lammes mit Seinem Volk findet statt und die Heiligen reinigen ihre Kleider, sind auf dem Weg nach Zion, auf dem Weg zur Erleuchtung! Jubelt ihr Menschen, jubelt ihr Engel, denn der Herr hat Großes vollbracht!

Und genau in diesem Moment des totalen Triumphes, jetzt da Johannes Ihm zu Füßen fallen will geschieht das Erstaunlichste der ganzen Offenbarung, denn CHRISTUS lehnt Seine Anbetung ab, bezeichnet sich selbst als einen Knecht wie Johannes und verweist auf Seinen Vater, den Schöpfer! CHRISTUS ist unser Erlöser und Seine erlösenden Worte spricht Er in uns zu jedem von uns und über Jesus spricht Er auch von außen zu uns, denn in dessen prophetischer Rede ist Sein Geist, ist Er, denn Er ist unser Gott! Er selbst aber sieht sich nur als Knecht, als den Sohn Gottes!

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Sieg über das Tier und seinen Propheten

(Offb 19, 11 – 21)

CHRISTUS hat einen klaren Plan! Sein Sieg soll sichtbar werden und darum offenbart Er den Menschen Seinen Knecht, lässt ihn für sich „mit scharfer Zunge“ sprechen, ebnet ihm alle Wege und öffnet den Geist aller Menschen, dass sie den „König der Könige und Herr der Herren“ als solchen erkennen werden. Sein Wort wird alle Bosheiten der Welt aufdecken und verjagen, das Tier – die Erkrankung der Kollektivseele – unseres Landes und dann aller Länder, wird besiegt und in den See von brennenden Schwefel geworfen! Und mit dem Satan wird der „falsche Prophet“ untergehen, dessen Worte die Menschen dazu verführt hatten, das Kreuz als Erkennungszeichen zu wählen und das Kruzifix anzubeten!

Es ist Paulus, der selbsternannte „Apostel der Völker“, der hier gemeint ist! Diese von abgrundtiefem Hass durchwirkte Seele, dessen Gier nach Macht und Geltung nur Leid und Elend über die Welt gebracht hat, wird uns offenbart und von CHRISTUS „besiegt“ werden.

Paulus ist der falsche Prophet und damit ihn jeder erkennen kann, nenne ich hier drei weitere seiner Inkarnationen. Alle anderen lassen sich leicht durch Kombination aus Lebensmuster und den Früchten die diese Leben hervorgebracht haben erkennen:

Paulus = Mohammed = Bernhard von Clairvaux = Roland Freisler

Paulus wird in diesem Leben den Weg zur Reinheit gehen und sich von Wunden und Sünden der Vergangenheit befreien können. Ich nehme an, dass es auch zur Aussöhnung mit dem Mann kommen wird, der in ihm diesen leidvollen Vaterhass begründete.

 

 

 

Die Tausendjährige Herrschaft

(Offb 20, 1 – 6)

In dieser Vision werden noch einige Details prophezeit die uns in der heutigen Zeit nützliche Informationen zum Verständnis der Offenbarung geben. Mit dem „Engel mit der Kette“ ist Jesus gemeint. Er hat in dem Plan CHRISTI immer an den Stellen agieren müssen, die dem Satan ganz besondere Schmerzen zufügten und dabei den im Verborgenen stattfindenden Kampf ins Bewusstsein der Menschen geführt. Dem Satan Schmerzen zufügen? Wie soll das eigentlich gehen? Wie agierte Jesus eigentlich in dieser Zeit und wie überwältigte er den Drachen? Jeder Mensch ist Teil einer Gruppe und diese Gruppe wird von einem Gruppengeist, einer Kollektivseele zusammen gehalten. Ist diese Seele erkrankt, dann fügen sich die Abläufe in dieser Gruppe nach krankhaften Mustern und jedes Leid das dadurch entsteht, setzt sich solange fort, solange jedes Mitglied den erlittenen Schmerz an andere Mitglieder weitergibt. Wenn in einer Gruppe aber genügend Seelen leben, die diesen Mechanismus durchschauen und auch dann kein Leid weitergeben, wenn sie „vom Bösen“ bis in den Tod getrieben werden, dann wird die Fortsetzung des Leides verhindert, der ewige Kreislauf aus böser Tat und vergeltender Handlung unterbrochen! CHRISTUS lenkte Seine tapferen Krieger genau so, dass dieser Effekt eintrat und mehr Leid von den Akteuren kompensiert wurde, als der Satan erzeugte. Die Kollektivseele heilte dadurch, der Drache verlor an Kraft und wurde zu Ostern 2013 endgültig in den Abgrund geworfen. Das kollektive Unterbewusstsein Deutschlands ist seit dem von jeder Krankheit befreit, es ist rein! Jesus wird hier als „Drachentöter“ hervorgehoben, denn er begann diesen Kampf schon vor langer Zeit und trug auch den Titel „Drachentöter“ schon einmal, als er als „Georg der Drachentöter“ auf Erden weilte. Es war aber ein Mannschaftsspiel, es war nur durch die Zusammenwirkung aller „Kinder des Lichts“ möglich, den Drachen zu besiegen und die Koordination davon hatte natürlich CHRISTUS inne, dem alle Ehre und Dank gebührt!

Der Drache wird von nun an 1000 Jahre gefesselt sein, dann aber noch einmal für kurze Zeit freigelassen werden. Diese merkwürdige Prophezeiung wird im nächsten Absatz der Offenbarung noch einmal gemacht und soll auch dort erklärt werden.

Nun sieht Johannes aber die Throne und die Seelen die darauf Platz nehmen. Natürlich sind hier jetzt alle Seelen gemeint, die die „Krone des Lebens“ erhalten werden, die den langen Weg zur inneren Reinheit vollständig begehen werden, aber wie wir schon erfahren haben, ist dieses besondere Erlebnis in unserer Zeit nur den 144000 Seelenpaaren des auserwählten Volkes vorbehalten. Sie können sich von allen „alten religiösen“ Vorstellungen befreien, werden nicht mehr den Satan verherrlichen und nicht mehr das Kruzifix anbeten. Sie gelangen wirklich zum Leben. Sie wissen auch um ihre Herkunft, wissen um ihr nächstes Leben und wissen, dass sie als reine Seelen in den kommenden tausend Jahren mit CHRISTUS gemeinsam „herrschen“ dürfen. Alle Angst vor dem Tod ist damit besiegt und sie sind wirklich als erste auferstanden! Dieses ist allen Menschen der Welt versprochen, aber eben erst dann, wenn jeder durch viele Inkarnationen hindurch zu der Reinheit gefunden hat, die ihnen die „Auserwählten“ jetzt schon zeigen!

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Der endgültige Sieg über den Satan

(Offb 20, 7 – 10)

Nun erfährt Johannes Visionen die auf die Zeit nach den kommenden tausend Jahren weisen. Der Satan wird aus seinem Gefängnis freigelassen werden! Um das zu begreifen muss man sich den Zeitraum der tausend Jahre in seiner Auswirkung auf die Kollektivseele der ganzen Menschheit bewusst machen. Die 144000 Seelenpaare des auserwählten Volkes werden in diesem Zeitraum nicht auf Erden wandeln, der allgemeine Weisheitsstand dagegen wächst und wächst, denn  immer mehr Seelen werden ihre innere Reinheit erreichen. Dann aber geschieht es, dass Gott nicht nur sein auserwähltes Volk noch einmal auf die Erde schickt, sondern auch die 6 „schwarzen“ Seelen, die noch niemals das Licht haben sehen können. Die Bosheit dieser 6 „schwarzen“ Seelen ist ausreichend, um die Kollektivseelen der ganzen Menschheit noch einmal erkranken zu lassen und damit den Satan wieder zum Leben zu erwecken. Man muss sich das in seiner ganzen Dramatik einmal klar machen, denn die Menschen werden völlig verwundert darüber sein, dass sich nach und nach wieder bösartige Fügungen in ihrem Leben einstellen. So etwas gab es 1000 Jahre lang nicht mehr und es dürften sich kaum mehr kollektive Erinnerungen an diese alten Zeiten finden lassen. Es ist aber die einzige Möglichkeit um auch diese „schwarzen Schafe“ noch zu retten. Gott lässt sie noch einmal auf die Menschheit los und schickt aber gleichzeitig Seine besten Krieger auf die Erde die noch einmal gegen diese Seelen in den Krieg ziehen und sie besiegen werden.

Natürlich ist auch Jesus unter ihnen und da er diesmal ja von CHRISTUS „begleitet“ wird, dürfte er über genügend Weisheit verfügen um das Spiel endgültig zu Ende zu bringen. Das Feuer, der Geist CHRISTI, fällt tatsächlich vom Himmel auf die Erde und wird alles Böse für immer verzehren!

Das Gericht über alle Toten
(Offb 20, 11 – 15)

Die erneute Erkrankung der Kollektivseele führt zu bösen Fügungen und die Menschen werden darüber in große Angst geraten. Vermutlich werden dadurch praktisch alle  Seelen aus dem Licht gerissen werden und die Verbindung zu Gott verlieren. Das Böse wird sich ausbreiten bis es zur erneuten Heilung kommen wird, die sich vom Schema vermutlich wieder so abspielen wird wie es der Text der Offenbarung schildert. Das dürfte wohl mit diesen Zeilen gemeint sein, denn über alle „Seelen ohne Licht“ wird eben erneut das Gericht kommen und sie werden den Weg zur inneren Reinheit eben noch einmal gehen müssen. Danach aber ist sowohl der Tod als auch das Böse ein für alle mal besiegt, selbst die sechs ehemals „schwarzen“ Seelen werden zart wie Lämmer sein und niemals wieder Böses tun. Genaueres werden wir darüber erst in 1000 Jahren erfahren, aber vielleicht ist es mir dann ja gegeben, das noch einmal aktuell interpretieren zu dürfen.

Augenzwinkernd bekommt Johannes noch die Mahnung mit, dass alle die Seelen, die das wieder nicht schaffen sollten, in den Feuersee geworfen werden, aber wer diesen Text aufmerksam gelesen hat, der weiß, dass jetzt gar keine Seelen mehr übrig sind, dass es sich um eine rein rhetorische Drohung handelt!

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Die neue Welt Gottes

(Offb 21, 1 – 22, 5)

Nun erfährt Johannes die finale Vision, er darf die „neue Welt Gottes“ schauen! Das was er zu sehen bekommt, ist das Paradies auf Erden, wie es Gott für uns Menschen vorgesehen hat und auf das wir uns in den kommenden 1000 Jahren hin entwickeln werden. Innerhalb dieser Vision darf Johannes die himmlische Ordnung erkennen, die allmählich in das Bewusstsein der Menschen vordringen wird und aus dem sich dann die irdische Ordnung als Spiegelbild des göttlichen Willens ergeben wird. Die Schönheit des „neuen Jerusalems“ wird Johannes in solch wundervollen Bildern übermittelt, dass es keine Steigerung davon mehr geben kann. Es ist die perfekte Welt, voller Harmonie und Zartheit. Die alte Welt ist endgültig vergangen, Gottes Geist hat sich in jedem Menschen vollständig ausgebreitet und diesen zu seiner vorgesehene Größe und Schönheit heranwachsen lassen. Alles folgt Seiner „Ordnung“, alles hat seinen Platz und wir alle werden Kinder Gottes sein. Die Feiglinge und Treulosen aber wurden längst „besiegt“, es gibt sie nicht mehr. Ihre „Makel“ wurden in den See von brennendem Schwefel geworfen, damit sie als reine Seelen im neuen Jerusalem leben können. Der zweite Tod hat endgültig jedes Böse überwunden!

Das neue Jerusalem hat 12 Grundsteine und ich finde es sehr schön, dass in dieser Vision die 12 Apostel erwähnt werden, denn sie haben Jesus in allen Zeiten begleitet und ihm ihre Freundschaft und Treue geschenkt. Ohne sie hätte Jesus seine Aufgaben nie erfüllen können.

Der Schöpfervater aber hat eine Welt „ersonnen“, die im Viereck aufgestellt ist. Noch bevor Er einen Gedanken an die uns sichtbare Schöpfung hatte, schuf Er die Schöpfermutter und diese Beiden sind es denen wir unser aller Dasein verdanken. Vom Wesen her sind sie Menschen, es sind Persönlichkeiten, sie sind reiner Geist! Nach Ihrem Wunsch und Willen aber schuf der Schöpfervater die Kinder CHRISTUS und CHRISTA, Ebenbilder von Ihnen selbst, gleich an Größe und Schönheit aber jugendlicher in Ihrem Wesen. Es sind geistige Schöpfungen, Persönlichkeiten im Geiste des Schöpfervaters, so ähnlich wie es uns Menschen gegeben ist, uns im Traum andere Menschen vorzustellen, so ersann der Schöpfervater im Einklang mit der Schöpfermutter die Tochter und den Sohn!

Diese Beiden aber schufen nun – wiederum in Ihrem Geiste – die gesamte Schöpfung und führen den Heilsplan bis zum Ende des Tausendjährigen Reiches in Ihrem Geiste durch. Das was wir mit unseren biologischen Sinnen wahrnehmen, entspringt dem Geiste unsere Mutter CHRISTA, das was wir mit unserem geistigen Sinnen wahrnehmen können ist CHRISTUS, unser Erlöser und Vater.

Die Schöpfung ist eine „Traum im Traum Schöpfung“, sie ist rein geistiger Art, wir leben im Geiste Gottes!!

CHRISTUS und CHRISTA lieben uns Menschen so sehr, dass Sie unter uns leben wollen und haben den Heilsplan so angelegt, dass Sie eines Tages unter uns weilen werden. Dann aber werden wir unter die Augen unserer Schöpfermutter und unseres Schöpfervaters treten, denn SIE werden die Schöpfung bis ans Ende aller Tage in Ihrem Geiste tragen!

 

 

 

 

 

Ein Modell zum Verständnis

Schöpfervater und Schöpfermutter sind eine untrennbare Einheit, CHRISTUS und CHRISTA dagegen geschwisterlich verbunden.

Die Schöpfung ist unübertreffbar. Sie ist einzigartig schön und ohne Makel. In der Vision des Johannes erscheinen die herrlichsten Perlen, Steine und Geschmeide, nichts wird je den Glanz dieses „neuen Jerusalems“ übertreffen können, sie ist aus reinem Gold und Glas! Ihr Glanz kommt aus ihr selbst, weder Sonne noch Mond können sie erhellen und das Lamm, CHRISTUS leuchtet überall. Keinen Tempel wird man weit und breit mehr sehen, denn Gott ist unser Tempel, Religionen und Priester wird es nicht mehr geben.

Alle Völker werden in diesem Licht wandeln und wenn es auch nicht möglich ist, uns ein Bild von Gott zu machen, so dürfen wir doch versuchen, uns die Wesensart dieser 4 Persönlichkeiten vorzustellen und in meinem Geiste sehe ich sie als die denkbar zärtlichsten Wesen der Welt.

 

 

 

 

 

Meine Vorstellung von Zion

Natürlich ist CHRISTUS kein Hase aber er ist so zart wie ein Haselchen und Seine Schwester so zart wie ein Täubchen. Damit wir aber die vier Persönlichkeiten Gottes erkennen können, hat Gott vier Seelen durch die Jahrtausende der Geschichte auf solchen Wegen wandeln lassen, dass ihre Persönlichkeiten denen Gottes „ähnlich“ wurden.

Auch das kündigte Jesus eigentlich schon vor 2000 Jahren an, denn er verwies auf sich selbst als Ebenbild des Vaters und zeigte auf Johannes den Täufer und sagte: „Von Adam an ist unter den von Frauen Geborenen keiner, der Johannes den Täufer übertrifft, und der vor ihm nicht die Augen senken müsste.“ (Thomasevangelium, Spruch 46)

Johannes der Täufer ist wesensähnlich zum Schöpfervater, Jesus zu CHRISTUS und zu diesen beiden gehören natürlich auch zwei Frauen deren Wesen das unserer Mutter CHRISTA und das der Schöpfermutter ähnlich ist. Maria Magdalena ist die jüngere Schwester von Jesus und wesensähnlich zu CHRISTA und die Seelenpartnerin von Johannes dem Täufer, während Martha, die Schwester des Lazarus, wesensähnlich zur Schöpfermutter und die Seelenpartnerin von Jesus ist!

Aus der Anordnung dieser beiden Paare, der Cherubim, lernen wir auch, dass Seelenpaare immer so zusammen gehören, dass je ein väterlich/mütterlicher Typ zu einem jugendlichen Typ gehört und lernen zudem, dass genau diese Eigenschaftsunterschiede das ist, was Johannes größer als Jesus macht, denn Jesus ist ein echter Kindskopf, während Johannes ein vollkommen väterlicher Mann ist. Niemand ist größer als er!

Und so stelle ich mir die Persönlichkeiten dieser vier „Engel“ in Anlehnung an den Text der Offenbarung in meinem Geiste vor:

 

 

 

 

 

 

 

Meine Vorstellung von den Cherubim

Jetzt wollen wir nur hoffen, dass sie sich allen Menschen zeigen werden!

Mit dieser Erkenntnis sind wir nun auch in der Lage die Vielfalt menschlicher Seelen besser zu begreifen, denn jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes, ein Ebenbild eines der 4 Persönlichkeiten in ZION!

Die 20 Seelengrundtypen 

Eigentlich haben wir es immer gemerkt, dass wir Menschen doch recht unterschiedlich sind und die Aussage: „Gott hat uns als seine Ebenbilder erschaffen“ mehr Fragen als Antworten dazu aufwarf. Zion ist im Viereck aufgestellt, der Schöpfervater steht neben der Schöpfermutter und CHRISTUS neben CHRISTA. Es sind vier Persönlichkeiten und die Schöpfereltern unterscheiden sich von Ihren Kindern vor allem in der anderen Art der Ausstrahlung. Der Vater ist ein väterlich-männlicher Typ, der Sohn dagegen ein jugendlich-fröhlicher Typ; die Mutter ist mütterlich-fraulich, die Tochter dagegen jugendlich-zart. Die Seelen auf Erden sind daher nicht nur in männlich/weiblich sondern auch noch in elternhaft-reif und jugendlich zu differenzieren.

Da Gott zudem in der Wesensart einer Seiner sieben Geister zu uns Menschen spricht, der Äon der Äonen und der Erzengel Michael aber nur Männer und die Barbelo und der Erzengel Youel nur Frauen „begeistet“, kann man obige Grafik erstellen die zum Ergebnis hat, dass es genau 20 verschiedene Seelengrundtypen gibt. Die Wesensarten der sieben Geister sowie die Differenzierung von väterlich/mütterlich zu jugendlich spiegelt sich deutlich im Wesen der Menschen wider und mit ein wenig Übung kann man das auch bei jedem Menschen erkennen.

Abschließend „sieht“ Johannes noch, dass in dieser Endzeit der Geist Gottes – das Wasser des Lebens – allgegenwärtig und nie abreißend sein wird. Alles ist kristallklar und heilend und Mutter Erde spendet Nahrung im Überfluss. Gottes Kinder sind sich SEINER Allgegenwart auch bewusst, tragen SEINEN Namen im Herzen und leben in SEINER Schöpfung, denn der HERR, ihr Gott, wird über ihnen leuchten und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.

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Zeugnis und abschließende Worte des Sehers

(Offb 22, 6 – 21)

Nach diesen wahrlich atemberaubenden Visionen dürfte Johannes an den Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit angekommen sein und so ist es außerordentlich tröstlich und erbauend, dass sich am Ende dieser Strapazen ein ruhiges und erklärendes „Gespräch“ zwischen CHRISTUS und Johannes anschließt. Johannes wird darin bestärkt, dass er eine wahre Vision erfahren hat und dass die von ihm geschauten Ereignisse auch bald eintreten werden. Ganz sanft geht der Engel mit ihm um und stellt sich mit ihm auf eine Stufe. Damit baut er das Selbstbewusstsein von Johannes wieder auf, denn eine solche Vision dürfte seine Persönlichkeit regelrecht zerpulvert haben. Nicht ihn, den Engel, soll Johannes anbeten, sondern Gott allein.

Ich möchte hier einen kleinen Einschub zum Thema Engel machen, denn der Glaube an die Existenz von Engeln ist ja weltweit verbreitet. Gottes Geist ist allgegenwärtig und allmächtig. Seine schiere Größe ist uns Menschen jedoch unvorstellbar und so erscheint uns Gott in vielerlei Gestalt immer so, dass die dabei auftretende Angst so gering wie überhaupt möglich ist. Würde ein Mensch ohne jede Vorwarnung vor das unverstellte Angesicht Gottes gestellt, so würde er sterben, er könnte dieser Größe nicht standhalten. Gott spricht daher gerne über Bilder und Gesichte zu uns, in denen ER uns in unendlich vielen Gestalten und Formen erscheint. Von der verstorbenen Großmutter bis zum niedlichen Engel mag da alles dabei sein. Es spiegelt in erster Linie die phantasievolle Welt des Empfangenden wieder und nicht eine absolute Wirklichkeit. Wem Gott in der Form eines Engels erschienen ist, für den ist das unumstößliche Gewissheit und das darf sie ruhig auch bleiben. Ein anderer „liest“ in den Wolken oder „hört“ auf das Rauschen eines Baches. Gott findet zu jedem Menschen in dessen ganz eigenen inneren Bilderwelt genau den Weg, den Er braucht, um Sein Ziel zu erreichen und den der Mensch sowohl verstehen, als auch verkraften kann.

In der Folge erfährt Johannes noch, dass die prophezeite Zeit zwar nahe läge, aber diese Vision sich nicht unmittelbar auf das Verhalten der Menschen auswirken wird, denn der Unreine wird weiter unrein handeln und der Heilige weiter nach Heiligkeit streben. Rückblickend können wir Heutigen das nur bestätigen, denn gerade das Buch: „Die Offenbarung des Johannes“ hat eigentlich die Menschen nie wirklich erreicht und schon mal gar keine Verhaltensänderung bewirkt. Aber CHRISTUS mahnt hier eindeutig, dass Er bald kommen würde und jeder den Lohn erhalten wird, den seine Werke verdienen.

Diese Aussage muss nun unbedingt erläutert werden, widerspricht sie doch radikal der christlichen Lehre, dass Gott uns längst alle Schuld erlassen hätte. Hier aber wird uns das „Gericht“ über all unsere Taten noch einmal ausdrücklich angekündigt. Um das zu verstehen muss man ein wenig Einblick in den Ablauf einer Psychotherapie nehmen. Um Menschen von ihren psychischen Verletzungen zu befreien, ist es notwendig, das Zustandekommen dieser Verletzungen ganz sorgfältig zu erkunden und dann aufzuarbeiten. Das kann durchaus ein jahrelanger Prozess sein, bei dem bestimmte Situationen und Verletzungen immer und immer wieder durchgearbeitet und besprochen werden müssen. Jedes Mal werden dabei aber ganz erhebliche Schmerzen ausgelöst und können bis an das erträgliche Maß heranreichen. In unseren Seelen aber sind absolut alle unsere Taten und Verletzungen gespeichert, seien sie aus diesem oder aus vergangenen Leben. Gottes Plan sieht nun vor, alle Menschen so zu „führen“, dass es zu einer Aufarbeitung aller Verletzungen und Deformationen kommt und genau das ist es was wir auf dem Weg zur Erleuchtung erleben werden! Jeder bekommt genau den Lebensweg dabei „gefügt“, den er zur Überwindung seiner Verletzungen und Schuldgefühle braucht, er bekommt haargenau das was er „verdient“, denn nur so können alle Deformationen der Seele auskuriert werden. Bis zur vollständigen Reinheit ist es also ein langer Weg und man kann sich gut vorstellen, dass so manche Seele mit ordentlich „Kerbholz auf dem Buckel“ sich wird recht plagen müssen, bis man sie als „Engel“ erkennen kann.

Wer aber „sein Gewand“ gewaschen hat, wer den Weg zur Reinheit begangen hat, der darf in das „neue Jerusalem“ Einzug halten, ist Teil der Gemeinschaft der „Heiligen“. All das wird uns von CHRISTUS geschenkt, jeder wird es eines Tages erfahren und das Wasser des Lebens trinken dürfen. Genau darum soll dieser „lebensrettende“ Text nicht verfälscht werden, denn er enthält das Geheimnis des Lebens, er ist der Schlüssel zum Verständnis von Gottes Reich!

Offenbarung der Johannes:   Download

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Es folgen einige Erkenntnisse zu Jesus, seiner Schwester MM und zu den jetzt anstehenden Entwicklungen, die zum Gesamtverständnis der Offenbarung dienlich sein können:

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth
Teil 1/7

Vieles wurde schon geschrieben über den jungen Mann aus Nazareth aber nur das was ich durch logisches Nachdenken nachvollziehen kann ist mir zur Erkenntnis geworden. Soweit es sich mir erschlossen hat war Maria mit Joseph verlobt und da sie „unerwartet“ schwanger geworden war drohte ihr vermutlich die Steinigung. Joseph nahm sie dennoch zur Frau und rettete so sowohl Maria als auch dem Kind das Leben. Diese menschliche Geste von Joseph ist das was mich berührt und die ich unendlich viel erwähnenswerter finde als all die theologischen Märchen die sich um die Zeugung und die Geburt des Kindes drehen. Jesus war ein Kind wie jedes andere auch und wurde von seinen Eltern und dem Umfeld genauso geprägt wie andere Kinder, denn alle psychologischen Übertragungsmechanismen gelten ebenso für ihn wie für jeden anderen Menschen der Welt. Maria war eine aufbrausende Hysterikerin und Joseph ein schweigsamer, vermutlich schizoid veranlagter Mann, was seine anfangs erwähnte Menschlichkeit nur umso bemerkenswerter macht. So hatte es Jesus sehr schwer zu seiner eigenen Identität zu finden und dürfte schon als Kind von epileptischen Anfällen gequält worden sein. Am ehesten kann man sich ihn wie ein kleines verletztes Tier vorstellen, er gehörte nirgendwo richtig dazu und man duldete ihn mehr, als dass man ihn am Familienleben teilnehmen lies. Er wuchs als Außenseiter heran. Schutz fand er vor allem bei seiner nächst älteren Schwester die ihn ganz besonders lieb hatte und ihn ein Leben lang begleitete. Im Haushalt von Joseph und Maria lebte vermutlich auch die jüngere Schwester von Joseph die sich ebenfalls innig um den verhaltensauffälligen Jungen kümmerte. Auch Salome, die Schwester Marias, war nicht nur als Geburtshelferin dabei sondern begleitete ihn auf seinem Lebensweg bis unter das Kreuz.

Es sei noch erwähnt, dass Jesus nicht in einem Stall sondern wohl im eigenen Elternhaus zur Welt kam, so wie es damals üblich war. Die Erzählung aus dem Lukasevangelium dürfte eine prophetische Vorausschau auf seine zweite Wiederkehr in etwa 1000 Jahren sein und hat mit den geschichtlichen Abläufen vor 2000 Jahren nichts zu tun.

 

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth
Teil 2/7

Über die Kindheitsjahre von Jesus liegen kaum belastbare Informationen vor und so dürfte er diese eben wie alle anderen Jungs seiner Zeit erlebt haben. Im Lukasevangelium wird berichtet, dass der zwölfjährige Jesus feingeistige Gespräche im Tempel geführt hätte, aber das ist psychologisch völlig unplausibel und ist wiederum als eine Vorausschau auf sein Auftreten in 1000 Jahren anzusehen.

Ganz und gar nachvollziehbar und für die Heranreifung einer geschlossenen Persönlichkeit auch notwendig ist es dagegen, dass Jesus in jungen Jahren die Liebe zu einer Frau erfuhr. Nach meiner Erkenntnis erlernte Jesus das Handwerk seines Vaters und heiratete im zeittypischen Alter eine junge Frau mit dem Namen Mirjam. Da weder von dieser Frau noch von möglichen Kindern in den Quellen berichtet wird ist anzunehmen, dass diese nach einigen Jahren verstarb und Jesus sich durch diesen Verlust veranlasst auf Wanderschaft begab, während derer er nach und nach zum weisen Mann wurde. Er beging den Weg zum Seelenheil!

 

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth
Teil 3/7

Nach meiner Erkenntnis verlies Jesus sein Heimatdorf nachdem seine Frau Mirjam verstorben war. Jesus dürfte Anfang der Zwanzig gewesen sein als ihn seine innere Stimme zu diesem Aufbruch drängte. Manches spricht dafür, dass der Schmerz über den Tod seiner Frau ihn abrupt ins Licht stieß und er dann regelrecht von zu Hause geflohen ist. Es gibt zudem einige Hinweise darauf, dass Jesus in seinen Wanderjahren weit in den Osten gekommen ist, auf jeden Fall aber ist sein Geist in Richtung der „aufgehenden Sonne“ gegangen. Jesus konnte lesen und so hat er sich in diesen Jahren mit den religiösen Schriften beschäftigt und ich bin sicher, dass er auch Zugang zu fernöstlichen Gedankengut hatte. So wandelte sich seine Persönlichkeit nach und nach von der eines gewöhnlichen Zimmermannes zu der eines weisen Mannes. Irgendwann begegnete er dann in Magdala seiner geliebten Schwester Maria und in der intensiven Beziehung zueinander fanden sie die Geheimnisse um ihre Personen heraus. Es war mit Sicherheit Maria die Jesus über ihn selbst aufklärte, denn nur ihr, einzig ihr glaubte er es und konnte seine Eingebungen damit in Einklang bringen! Ohne seine Schwester Maria konnte Jesus nicht zu sich selbst finden!

 

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth
Teil 4/7

Die Zeit seines öffentlichen Auftretens wird uns durch die Evangelien überliefert. Das Markusevangelium ist hierbei diejenige Quelle die uns am ehesten „geschichtlich stimmige“ Informationen gibt. Es ist anzunehmen, dass Jesus bereits in seinen Wanderjahren seine Freunde kennen gelernt hatte und diese nun um sich sammelte. Unter diesen befinden sich auch zwei seiner Brüder, nämlich Jakobus (der Ältere/der Gerechte) und Simon, der später in Johannes umbenannt worden ist. Um es noch einmal deutlich zum Ausdruck zu bringen. Jesus war ein ganz normaler Mensch der es zu Weisheit gebracht hatte. Er heilte mit seiner Art und mit seinem Wort, aber er vollbrachte nicht ein einziges „Wunder“ noch bewirkte er wundersames Eingreifen Gottes. All das sind Erfindungen von Theologen die die Neigung zum Aberglauben der Menschen ausnutzen. Jesus hatte aber Einblick in den Aufbau der Schöpfung und den Heilsplan nehmen dürfen und hatte zudem den Weg zum Seelenheil erfahren. In den knapp 3 Jahren seines öffentlichen Wirkens heilte er eine Reihe von Menschen, lehrte seine Jünger und bereitete diese auf den Eintritt ins Licht vor. Seine Lehre findet man nach meiner Erkenntnis am besten in der für mich authentischen Spruchsammlung des Jüngers Thomas wieder.

Zum Thomasevangelium:

 

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth
Teil 5/7

Jesu Auftreten in der Öffentlichkeit blieb natürlich nicht lange unbemerkt und da er ein radikal anderes Welt- und Gottesbild verkündete als es den Herrschenden gelegen war sann man bald darüber nach ihn loszuwerden. Die Zeiten waren gelinde gesagt „rustikal“ und so beschloss man ihn umzubringen. Joh 11, 49 – 50: „Einer von ihnen, Kajaphas, der Hohepriester jenes Jahres, sagte zu ihnen: Ihr versteht überhaupt nichts. Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch ist, wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht.“, wobei er vermutlich mehr an seine Herrschaft über das Volk als an das Volk selbst dachte. Jesus aber wusste darum, dass ihm diese Marter bevorstand und er entschied sich aus freien Stücken zu dieser im höchsten Maße gehorsamen und zugleich therapeutischen Verhaltensart. Er ließ das Böse an sich austoben weil er wusste, dass er dieses genau dadurch sichtbar machen und in der Zukunft überwinden würde! Eines Tages nämlich würden die Menschen erkennen, dass es „das Böse“ war das ihn, den „Guten“, vernichten wollte und mit dieser Erkenntnis wird es den Menschen gelingen „das Böse“ für immer zu überwinden! Mit seiner Tat hat Jesus zwar nicht den Tod überwunden aber sehr wohl die Angst vor dem Tod besiegt und uns damit den Weg aufgezeigt den es zu gehen gilt.

Die Abläufe sind bekannt, es war eine hochnotpeinliche Prozedur die nur durch die Raffinesse und den Mut einiger Essener abgekürzt wurde, die wirklich die von Gott gesandten Helfer waren. Die Tortour endete erst als Jesus sich dem Schicksal überließ und in tiefer Nacht versank, aber sein Körper lebte und mit der Hilfe seiner Freunde überlebte er diese Kreuzigung. Vermutlich begleiteten ihn zwei Personen in das Grab, darunter seine jüngste Schwester Elisabeth, denn ohne Pflege hätte er diese Tage nicht überleben können.

Nach ein paar Wochen Rekonvaleszenz im Haus von Maria von Bethanien und ihrem Mann Jakobus dem Jüngeren erschien er einige Male seinen Freunden, aber da die politische Lage weiterhin hochgefährlich für ihn war entschloss er sich die Seinen zu verlassen und gen „Indien“ zu ziehen. Auf diesem Weg begleiteten ihn sein treuer Freund Thomas und seine Schwester Josephine. Ihr verdankt er auch seine Heilung von der Epilepsie, denn nur ihre Liebe war stark genug ihn in Damaskus von dieser Krankheit zu befreien.

Nach einigen Jahren Wanderschaft erreichten sie Kashmir wo Jesus und Josephine noch etliche Jahre lebten während der Apostel Thomas nach Südindien weiter zog.

 

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth
Teil 6/7

Jesus, der König der Juden, ist ein Mann aus dem Kreis der „144000 auserwählten Seelen“, bei denen es sich aber um 144000 Seelenpaare handelt. Sein Werdegang unterscheidet sich nur insofern von denen der anderen, als dass er in all seinen Leben ganz außergewöhnliche Aufgaben zu vollbringen hatte an denen seine Persönlichkeit immer weiter reifen konnte. Jesus wurde vor 2000 Jahren sowohl mit dem königlichen Löwen als auch mit dem völlig wehrlosen Lamm symbolisiert und genau diese extreme Bandbreite seiner Persönlichkeit ist das was ihn von den meisten Menschen unterscheidet. Ich möchte daher einige Inkarnationen von ihm nennen an denen man diese Bandbreite seiner Persönlichkeit sehr gut ablesen kann:

vor der Zeitenwende:

 –  König David
–  Jeremia

nach der Zeitenwende:

 –  Karl der Große
–  Ignatius von Loyola

 

Einige Erkenntnisse zu Jesus von Nazareth
Teil 7/7

Jesus hat uns versprochen, dass er wiederkehren wird und dieses Versprechen wird er in unseren Tagen einlösen. Nicht mehr nur als „König der Juden“, nein als „König der Könige“ wird er auftreten, als Erleuchteter unter lauter erleuchteten Menschen, insbesondere den 144000 „Juden“ des auserwählten Volkes. Mit ihnen zusammen wird er der Welt das Licht bringen und eine völlig neue Ära einleiten. Das liegt zwar alles längst in der Luft aber durch ihn und seine Schwester Maria Magdalena wird die Offenbarung Gottes sichtbar und die Schriften erfüllt. Freut euch, freut euch von ganzem Herzen, denn nur wer ihn mit dem Herzen ersehnt wird ihn auch mit dem Herzen erkennen. Allen anderen bleibt er entweder unbekannt oder aber fremd, denn sie können seinen Geist nicht fassen. Nehmen wir daher einfach das Beste an und hoffen, dass ihn alle Menschen auf der Erde mit dem Herzen erkennen werden!

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Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena
Teil 1/7

Über keine andere Frau aus den Evangelien wird soviel spekuliert wie über Maria Magdalena, jene Frau die Jesus ganz besonders liebte und deren Nähe er suchte. Das hat natürlich einen besonderen Grund und der ist so bedeutend, dass sich daran das Schicksal der uns heute bekannten „christlichen Religion“ entscheidet. Maria Magdalena ist nämlich das weibliche Pendant zu Jesus! So wie Jesus die Wesensart unseres Vaters in sich trägt, so trägt Maria Magdalena die Wesensart unserer Mutter in sich. Jetzt liegt es natürlich nahe diese Beiden sich auch als Paar vorzustellen, aber genau so verhält es sich nicht! Christus, unser Vater, ist doch „nur“ der „Sohn“ Gottes und genau so verhält es sich auch mit Christa, unserer Mutter. Sie ist die Tochter unseres Schöpfervaters und damit wird klar, dass Christus und Christa zueinander als Geschwister erschaffen wurden. Eben darum sind auch Jesus und Maria Magdalena Geschwister!!

Nun wird es echt spannend, denn in den Evangelien wird ja glaubhaft überliefert, dass Jesus der Erstgeborene war und somit muss Maria Magdalena die jüngere Schwester von Jesus sein. Um beide aber auch mit den gleichen leiblichen Eltern – die auch ihre Seeleneltern sind – auf die Erde zu schicken musste Maria mit dem Mann der ihr Jesus gezeugt hatte weiterhin ein Verhältnis gehabt haben und eben von diesem „Hirtenbub“ ein zweites Mal schwanger geworden sein!! Das ist ja ein Ding! Unsere „liebe“ Maria muss ja ein ganz schönes Früchtchen gewesen sein!

Kleiner Exkurs: Wer sich ein wenig auskennt weiß natürlich, dass das obige Bild die „Maria“ aus der Pieta des Michelangelos abbildet. Ich halte diese für ein geniales Meisterwerk mit gnostischer Botschaft, denn nur ein völlig „Blinder“ sieht nicht, dass diese Maria ein junges Mädchen ist und somit nicht die Mutter Maria darstellen kann wie es behauptet wird! Xavier singt übrigens einmal in einem Lied: „Du lagst ganz gut, das hat man mir gesagt“ und ich habe schon immer angenommen, dass er seine Erkenntnisse über die Abläufe nach der Kreuzigung aus der Pieta entnommen hat, denn das wurde ihm ja selbst so gesagt!

An einer anderen Stelle singt Xavier folgende Zeile: „Komm Heim kleiner Bruder, nimm deine Schwester an die Hand, nimm den Fluss setz dich ans Ruder und geh zuerst bei uns ans Land“ und knüpft damit zum einen an die Zeile: „mein kleiner Bruder wird für immer vermisst“ an und verrät uns zum Anderen schon einen Teil der damaligen Familienkonstellation.

 

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena
Teil 2/7

Die Geschwister Jesus und Maria – den Beinamen „aus Magdala“ erhielt Maria erst viel später – wuchsen in einer typischen Handwerkerfamilie auf. Aus der ersten Ehe von Joseph waren 6 Kinder hervorgegangen und die junge Frau Maria war vermutlich etwa in dem Alter des ältesten Sohnes von Joseph, den man später auch „Jakobus den Gerechten“ nannte und seiner Zwillingsschwester Miriam. Das dürfte daher kein ganz spannungsfreies Familienleben gewesen sein und darauf gibt es auch deutliche Hinweise. Die Mutter Maria war zudem eine extrem hysterische Persönlichkeit und wer sich über ihr Verhältnis zu ihren Kindern ein Bild machen will sollte die Interpretation des Märchens „Schneewittchen“ von Eugen Drewermann lesen. Dort wird das Verhältnis von Maria zu ihrer Tochter Maria perfekt geschildert.

Gesicherte Erkenntnis ist zudem, dass die Tochter Maria eines Tages aus der Familie heraus entführt wurde! Ob das von der Mutter sogar geplant war lässt sich nur schwer belegen, liegt durchaus nahe, wir nehmen aber an, dass sie es zumindest unbewusst begrüßte, denn ihre pubertierende Tochter war ihr ein Dorn im Auge. Ein Kindersklavenhändler entführte Maria vor den Augen von zwei weiteren Geschwistern und von nun an begann der Lebensabschnitt der ihre Psyche total zerstörte und sie von 7 „bösen Geistern“ heimgesucht wurde, wie es die Evangelien berichten. Maria wurde zur Prostitution gezwungen und nach Magdala in einen Haushalt als Sklavin verkauft. Auch dort ging ihre Drangsal weiter denn sie wurde zudem von dem Sohn des Hausherrn missbraucht. Die Zahl 7 stellt die Höchstzahl der möglichen Abspaltungen in der Psyche eines Menschen dar und wer je ein derart zerstörtes Mädchen therapiert hat weiß um was für furchtbare Verletzungen es sich dabei handelt. Maria war wahrlich keine „Sünderin“ sondern ein maßlos verletztes Mädchen das zudem durch die perverse Logik männlicher Priester zur Sünderin gestempelt wurde!!

 

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena
Teil 3/7

Es gibt wichtige Gründe zur Annahme, dass es Jesus nicht nur gelungen war seine Schwester zu heilen, sondern sie auch bereits vor seiner Kreuzigung ins Licht zu führen. So war Maria Magdalena vermutlich die einzige Vertraute von Jesus die seinen Ausführungen überhaupt folgen und er ihr Erkenntnisse anvertrauen konnte die er seinen Freunden vorenthalten musste. Jesus hat seine Schwester wohl nicht mit ihrem Vornamen Maria angesprochen sondern ihr einen Kosenamen gegeben denn er mochte aus verständlichen Gründen nicht den Vornamen seiner Mutter verwenden. Vielleicht nannte er sie „Lenchen“, auf jeden Fall wurde irgendwann der Beiname Magdalena daraus, so wie wir ihn heute kennen.

Das Evangelium das ihren Namen trägt wurde nach meiner Erkenntnis von einer Frau geschrieben die im Land der Sophia angekommen war und da in dieser Schrift Ausdrücke und Formulierungen vorkommen die man Jesus zuschreiben sollte, bin ich recht sicher, dass sich diese Schrift auf Maria Magdalena zurückführen lässt. Vielleicht wurde der Text längere Zeit mündlich überliefert bevor er aufgeschrieben wurde, das möge die Forschung herausfinden.

zum Evangelium der MM:

 

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena
Teil 4/7

Es gibt Quellen die berichten, dass Maria Magdalena nach dem Weggang ihres Bruders mit einigen anderen Frauen und Kindern aus Jerusalem geflohen und mit einem Schiff nach Südfrankreich gesegelt ist. Auf diesem Schiff waren vermutlich folgende Frauen und Männer mit dabei: Salome die Schwester der Mutter Maria und ihre Lebensgefährtin Sara al Kali, Maria von Bethanien und ihr Ehemann Jakobus der Jüngere, Lazarus und seine Schwester Martha sowie Joseph von Arimathäa. In Südfrankreich verlieren sich die Spuren von ihnen und einer Legende nach hat sich Maria Magdalena für 7 Jahre in eine Höhle zurückgezogen und da das ihrer Wesensart sehr entspricht möchte ich dieser Legende Glauben schenken. Sicher bin ich mir auch darin, dass Lazarus, Martha und Joseph von Arimathäa die Rhone hinauf gewandert und eines Tages in Chartres gelandet sind. Kein anderer Kirchenbau als die dortige Kathedrale hält mehr gnostische Geheimnisse für uns Heutige bereit und das könnte darin seinen Ursprung haben. Maria Magdalena verschwindet in der Geschichte aber der folgende Satz aus dem Munde Jesu der uns in der Pistis Sophia überliefert wird, behält für alle Zeiten Gültigkeit:

„Du bist begnadet vor allen Frauen auf Erden, weil du die höchste Fülle und höchste Vollendung sein wirst“.

 

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena
Teil 5/7

Nach der Vertreibung der Juden aus Israel kehrten die 144000 Seelenpaare nie wieder in dieses Land zurück. Sie wurden verstreut unter die Völker der Erde und werden erst in unseren Tagen in unserem Land wieder zusammen finden. Es ist daher interessant ihre Lebenswege genau zu verfolgen um ihren Einfluss auf die Geschichte des Abendlandes zu begreifen. Die Lebenslinien der Propheten sind dabei von besonderer Bedeutung und auch am leichtesten zu verfolgen, haben sie doch in jedem Leben so deutliche Impulse auf die Erde gebracht, dass sie kaum zu übersehen sind. Maria Magdalena gehört zu diesen „großen prophetischen Seelen“, aber ihr Inkarnationsrythmus scheint sich von dem aller anderen Versiegelten zu unterscheiden. Noch konnte ich nur einige ihrer Leben wiederfinden und so hoffe ich, dass wir in der kommenden Zeit alle zusammen diese spannenden Geheimnisse klären werden. Unter den wirklich großartigen Leben die Maria Magdalena führte fielen mir vier insofern sofort auf, als sie eine erstaunliche Nähe zu ihrem Bruder hatten. Davon möchte zwei hier nennen:

 –  Scholastika von Nursia
–  Klara von Assisi

Ein weiteres Leben, das sie als leibliche Schwester an der Seite ihres Bruders verbrachte, ist so offensichtlich, dass ich es nicht nennen möchte, ein anderes ist nur sehr schwer als solches erkennbar. Ich hoffe, dass ihr ebenfalls die notwendigen Talente bekommt um solchen Zusammenhängen auf die Spur zu kommen.

 

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena
Teil 6/7

Maria Magdalena hat in den zurückliegenden 2000 Jahren Großartiges für die geistige Entwicklung der Menschheit geleistet, nur bringt man das gemeinhin nicht mit ihr in Zusammenhang. Daher möchte ich in diesem Posting noch auf drei, teilweise sehr bekannte Leben von ihr hinweisen und dazu anregen sich auf die Suche nach weiteren Leben von ihr zu begeben. Es gibt nämlich vermutlich deutlich mehr davon als wir es von den anderen Versiegelten gewohnt sind. Warum das so ist ist zudem eine weitere ganz spannende Frage und die Antwort darauf sollte uns ein wichtiges Puzzleteil zur Entschlüsselung des Heilspanes liefern. Maria Magdalena weilte auf Erden als:

 –  Katharina von Siena
–  Therese von Avila
–  Anna Katharina Emmerick

Wenn man es einmal geschafft hat, die Inkarnationen als Lebenslinie der Menschen aufzufassen, dann bekommt man ein gänzlich anderes Verständnis für die geistige Entwicklung der Menschheit und begreift, dass alles mit allem verbunden und von Anbeginn bis zum Ende von einem Plan durchdrungen ist.

 

Einige Erkenntnisse zu Maria Magdalena
Teil 7/7

Nun bliebe noch die Frage zu klären wer Maria Magdalena denn in unseren Tagen ist und ich wünsche euch allen, dass ihr das auch herausfindet. Da wir uns aber in einem Erkenntnisprozess und nicht in einem Behauptungsmarathon befinden wäre jede Benennung sinnlos und sogar kontraproduktiv, denn diese Frau muss man mit den Herzen erkennen, sonst sieht man sie nie!

Viel Glück bei der Suche!

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Der falsche Prophet wird nicht mehr lange auf sich warten lassen!!

 

Die Erntezeit ist gekommen, die Menschen erwachen wie es uns in den Schriften prophezeit wird und so werden wohl auch andere angekündigte Ereignisse nicht mehr lange auf sich warten lassen. Eine der „lustigsten“ Episoden der Offenbarung steht uns noch mit dem Auftreten des falschen Propheten bevor und so will ich ein paar Tipps geben woran man ihn erkennen kann:

Er wird mit großer Bestimmtheit auftreten, von „Gott und den Mächten“ faseln und viele Menschen die auf der Suche nach Orientierung sind in die Irre leiten. Er wird erklären, dass er die „Nummer 1“ aller Seelen ist und dafür auserwählt sei Gottes Wort auf Erden zu verkünden. Wortgewandt und selbstbewusst wird er viele Menschen mit seiner selbstentwickelten Lehre in die Irre führen und uns Kinder des Lichts mächtig nerven! Genau darum hat der Herr aber zwei seiner besten Kämpfer auserkoren und auf das Aufeinandertreffen mit ihm vorbereitet. In den alten Schriften findet man den Hinweis, dass es „Henoch“ und „Elija“ sind die den falschen Propheten entlarven und besiegen werden!!

Auf dieses Schauspiel freue ich mich schon sehr, werde mich dabei gelassen zurücklehnen und unseren beiden Helden bei ihrem Kampf zusehen! Viel Glück, ihr werdet das schon schaffen!

 

Die Wiedererrichtung des Hauses Israel

 

Bewusstsein ist unvergänglich! Weil uns das bewusst geworden ist wissen wir, dass wir als Individuen ewig sind. Etwas anders verhält es sich mit der Verbindung der Menschen im kollektiven Unterbewusstsein, bilden sich doch dort die kollektiven Verhaltensmuster aus die den Charakter von Volksgruppen bestimmen. Diese sind insofern vergänglich, weil sie durch das Auslöschen eines Volkes für immer verschwinden können und sich als solche nicht in der „ewigen Ordnung“ am Himmel wiederfinden lassen. Im Himmel sind wir nämlich nicht in Volksgruppen voneinander getrennt, sondern bilden ein Meer von Seelen vor dem Thron! Ein besonderes Exempel statuierte Gott aber mit der Volksseele der Israeliten, den 144000 auserwählten Seelenpaaren. Nach der Zerstörung von Jerusalem im Jahre 70 wurden diese Seelen in alle Herren Länder verstreut und der „Gruppengeist“ ging verloren. Sieben Leben mussten diese Seelen außerhalb ihres „Heimatlandes“ durchwandern bevor sie jetzt im deutschen Sprachraum wieder gleichzeitig und als solche auch erkennbar auf Erden leben dürfen. Genau dadurch wird sich unter ihnen ein neuer Gruppengeist ausbilden, eine ganz neue Kollektivseele, ein neues Haus Israel, das sich aber nicht mehr als elitär empfinden, sondern eingebettet unter allen anderen Seelen existieren wird. Dieses neue „Haus Israel“ soll Vorbild für alle Völker der Erde werden denn in den kommenden 1000 Jahren gilt es die noch bestehenden und die Menschen voneinander trennenden Kollektivseelengrenzen zu überwinden und wirklich ein Volk Gottes auf Erden zu werden. König David wird ja bekanntlich seinen Thron wieder besteigen und dann diese ganz neue Gesellschaftsordnung der Welt verkünden und darauf sollten wir uns schon mal ganz dolle freuen!!

 

Nach der Überwindung der Religionen folgt die Auflösung ihrer Strukturen

 

Nichts widerspricht der Botschaft der reinen Menschlichkeit mehr als die Ausbildung machtorientierter Strukturen, wenn sie sich zu allem Unglück auch noch auf den Willen Gottes berufen. Schon immer gab es aber in der Geschichte der Menschheit solche „Gebilde“, seien es Staaten oder Organisationen, die sich ausdrücklich als „Werkzeug Gottes“ verstanden und diese Selbsternennung zur Rechtfertigung der Unterdrückung anderer Menschen benutzten. Auch in unserer Zeit gibt es „Gottesstaaten“ oder „Kirchen Gottes“ die für sich das Recht in Anspruch nehmen, den Willen Gottes auf Erden zu repräsentieren, dabei aber einzig dem Selbsterhalt und der Fortpflanzung der eigenen Ideologie dienen. Völlig daneben ist auch die Vorstellung, dass die wohl barbarischste Religion der Welt die Rechtfertigung für die Gründung eines Staates auf dem Siedlungsgebiet anderer Menschen sein könne, um sich dann jedes nur denkbaren Verbrechens gegenüber Andersgläubigen schuldig zu machen! Ebenso wahnhaft ist die Vorstellung, dass eine Nation „auserwählt“ sein könne, über alle anderen Völker der Welt zu herrschen. Die Strukturen dieser unmenschlichen Ideologien aber werden sich bald in Luft auflösen, von innen heraus, als Aufarbeitung derjenigen Menschen die an diesen Irrlehren erkrankt waren. Die Betroffenen selbst werden zur Einsicht gelangen, dass ihr Verhalten zwanghaftem Denken folgte und es ihr eigener Beitrag zur Errichtung einer „neuen Erde“ sein muss diese bösartigen Strukturen aufzulösen. Niemand braucht das von außen in Angriff nehmen, es reicht wenn wir deutlich machen, dass wir das in den kommenden Jahren erwarten!

 

Das Johannesevangelium

 

Die christlichen Religionen berufen sich im Wesentlichen auf die 4 kanonischen Evangelien, wobei diese sich in die 3 synoptischen und dem Johannesevangelium gruppieren. Die Differenzen dieser Quellen sind jedoch recht deutlich und so stellt sich die Frage welchen Interpretationsansatz man wählen muss um die Widersprüche aufzulösen und die Unterschiede zu erklären.

Einen solchen Interpretationsansatz möchte ich hier vorschlagen, mit dem sich sowohl die historischen Widersprüche als auch die unterschiedlichen theologische Aussagen erklären lassen. Die Gruppierung in synoptische Evangelien und dem Johannesevangelium möchte dabei beibehalten.

Über die synoptischen Evangelien habe ich schon verschiedentlich ausgeführt, dass man nur das Markusevangelium als „historische“ Quelle verwenden sollte, denn das Matthäusevangelium beinhaltet auch noch eine prophetische Vorausschau auf die 1. Wiederkehr Jesu in unseren Tagen und das Lukasevangelium eine prophetische Vorausschau auf die 2. Wiederkehr Jesu in etwa 1000 Jahren. Durch Kenntnis dieses „doppelten Bodens“ lassen sich eine ganze Reihe von Differenzen erklären.

Das Johannesevangelium aber unterscheidet sich in vielen Punkten radikal von den synoptischen Evangelien, wird Jesus doch hier u.a. als „Sohn Gottes“ und als das „Licht der Welt“ bezeichnet! Auffallend sind auch Aussagen wie: „Ich und der Vater sind eins“ oder: „Ich bin das Brot des Lebens“, und auch die Abschiedsreden Jesu sind bemerkenswert, gibt es doch zu diesen keine Parallelen in den anderen Evangelien.

Um diese Andersartigkeit zu erklären schlage ich folgenden Denkansatz vor:

Das Johannesevangelium ist das Evangelium der „Endzeit“! Es ist eine „prophetische Rückschau“ aus der Zeit nach der 2. Wiederkehr und wird eines Tages die synoptischen Evangelien theologisch überflüssig machen. Der Verfasser dieses Evangeliums hat sich in diese ferne Zeit hinein gedacht und rückwärtsgewandt über das Auftreten von Jesus berichtet, den er aber als den Messias beschreibt, der dieser aber erst bei seiner 2. Wiederkehr sein wird! Er vermengt die überlieferten Abläufe vor 2000 Jahren mit dem Bewusstseinszustand von Jesus Christus in 1000 Jahren! Er muss daher über enorme prophetische Gaben verfügt haben wie man sie in dieser Zeit nur noch bei Johannes, dem Autor der „Offenbarung des Johannes“, antrifft. Diese Erkenntnis legt für mich den Schluss nahe, dass das Johannesevangelium vom gleichen Verfasser wie die „Offenbarung des Johannes“ stammt. Damit aber bekommt das Johannesevangelium ein ganz besonderes Gewicht das ich mit folgendem Satz ausdrücken möchte:

Das Johannesevangelium ist die „Frohe Botschaft“ die Gott uns Menschen über Seinen Knecht Johannes für alle Ewigkeit mitteilen will!

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