Schlagwort-Archive: Offenbarung

 

Der Kampf des Satans gegen das Volk Gottes

(Offb 12, 1 – 18)

Wer ist die Frau am Himmel? Wer ist der Drache? Wo „stehen“ sie, wie wirken sie und wie können wir das in uns selbst nachfühlen? Um die im Kapitel 12 beschriebenen Ereignisse – die innerhalb der 3 1/2 Jahre stattfanden, in denen unsere Zeugen aufgebahrt waren – zu erläutern,  ist es notwendig zunächst einmal eine Vorstellung zu entwickeln, mit dem man unsere Schöpfung beschreiben kann. Dieses „Modell“ ist dem Bewusstsein der Menschen zum großen Teil entzogen gewesen. Die Erkrankungen im Geiste der Menschen waren zu groß, um mit klarem Blick „gen Himmel“ schauen zu können. Die Bewusstwerdung selbst, das Erleben der Offenbarung, bringt dieses Schöpfungsmodell überhaupt erst zum Vorschein und wer es jetzt beim Lesen dieser Zeilen noch nicht fassen kann wird diese Bewusstwerdung in unmittelbarer Zukunft noch erleben.

Ein Modell zum Verständnis der Schöpfung

Unser Selbst war lange Zeit zu großen Teilen im Unbewussten „versenkt“ und zunächst muss hier eine ganz normale psychische Heilung stattfinden, um die verborgenen Anteile dem Bewusstsein zugänglich zu machen. „Individuelle Dämonen“, die sich im individuellen Unterbewusstsein tummeln, sind immer Teil der eigenen Persönlichkeit und niemals Wesensteil von Gott, auch wenn immer wieder der Versuch gemacht wird, die eigenen Unzulänglichkeiten auch bei Gott zu wähnen. Zorn und Wut waren den Menschen so selbstverständlich, dass sie solche Eigenschaften eben auch Gott zuschrieben. Sie hatten sich selbst nie „rein“ erlebt und konnten sich daher ein „reines Wesen Gott“ auch nicht vorstellen. Genauso verhält es sich mit der Kollektivseele; dem kollektiven Unbewussten. Diese Kollektivseele war erkrankt und dort herrschte bis Ostern 2013 der siebenköpfige Drache, eine kollektive Geisteskrankheit. Die Siebenzahl ergibt sich analog zu den sieben möglichen Abspaltungen, die eine individuelle Seele heimsuchen kann. Diese Erkrankung die zu einer Abspaltung führte, die man sich bildlich als Drachen vorstellen kann, ist der Verursacher aller bösen Fügungen und solange man dessen Wirken nicht von dem Wirken Gottes unterscheiden kann, wähnt man alle Fügungen „aus einer Hand“, nämlich aus Gottes Hand und weist damit Gott negative Eigenschaften zu. Gottes Wirken aber ist gänzlich rein, ohne jede Arglist oder Böses, ohne Strafe oder Tadel. Es ist die pure Liebe, die immer nur das absolut Beste zu fügen versucht, immer und das immer auf dem kürzesten Weg. Der Widersacher aber stört diese Fügungen und bringt Verwirrung unter die Menschen. Er führt Dialog mit den negativen Eigenschaften der Individualseelen, er dirigiert die individuellen Dämonen. Sein Werk aber ist immer nur destruktiv, denn aus der Summe von negativen Eigenschaften kann niemals etwas Gutes entstehen. Der Widersacher aber sieht immer nur „nach unten“, er hält sich selbst für den ersten und einzigen Herrscher. In dem Moment aber, wo ein Mensch das in Frage stellt und mit soviel Klarheit „gen Himmel“ schaut, dass er hinter dem Widersacher den reinen Geist Gottes und die „Frau am Himmel“, unsere Mutter erkennt bäumt sich der Widersacher auf und versucht ein solches Geschöpf zu vernichten! Und damit kommen wir zum Text:

Die Frau und der Drache
(Offb 12, 1 – 6)

Man sagt, dass Jesus die Wesensart von CHRISTUS in sich trüge und unser Vater sich über Seinen Knecht offenbaren würde. Die Wesensart der „Frau am Himmel“, unserer Mutter aber trägt Maria Magdalena in sich, die Schwester Jesu! Unser himmlischer Vater CHRISTUS und unsere Erdenmutter CHRISTA stehen zueinander als Geschwister am Himmel, so wie Jesus und Maria Magdalena Geschwister sind! Diese beiden „Zeugen“ drangen nach ihrem „Aufwachen“ unter beträchtlichen Schmerzen in den Bewusstseinsraum vor, aus dem sie die „Frau am Himmel“ und den Drachen erkennen konnten. Maria Magdalena hatte dabei auch noch die besondere Aufgabe, ihren Bruder zu erkennen und ihn durch ihr „Zeugnis“ sich selbst bewusst werden zu lassen. Sie „gebar“ mit ihrem Geist ihren Bruder Jesus! Einige Zeit darauf begann der Drache sich zu erheben, die erste Drangsalszeit begann. Der Drache „tötete“ die beiden Zeugen und Maria Magdalena musste „in die Wüste“ fliehen.

Der Sturz des Drachen
(Offb 12, 7 – 12)

Genau auf diesen Moment aber hat Gott Seinen Heilsplan ausgerichtet, denn ER steuerte mit Seinen „Geistern“ die Menschen um alle Angriffe des Widersachers herum, waren die Schmerzen dabei auch von apokalyptischer Größenordnung. Was der Widersacher auch unternahm, welch noch so große Gemeinheiten er den Menschen zufügte, sie wurden immer in letzter Minute gerettet und aus der scheinbar sicheren Falle herausgeführt. Es war ein harter Kampf, bei dem viele Menschen an den Rand ihrer Kräfte gerieten und einander flehentlich um Hilfe baten. Am Ende der fünfmonatigen Drangsalszeit aber hatte der Drache sich erschöpft und er „fiel vom Himmel“, seine Macht war entscheidend geschwächt.

Wenn man die Abläufe genau analysierte verstand man bald, dass es sich in dieser Phase um eine gezielte Therapie der deutschen Volksseele handelte. Das Böse durfte sich ausagieren, ohne dabei wirklich Schaden anzurichten. Die ganze „Veranstaltung“ war notwendig, um die Volksseele auf den Beginn der dann anstehenden 7 Jahre Reinigungszeit vorzubereiten. Sie wurde therapiert! Wir Menschen wurden dabei von Gott so geführt, dass sich das Böse ausleeren konnte und diejenigen, die in dieser Zeit bereits das Licht in sich trugen, waren die Hauptakteure dieses Zeitraumes, denn sie wurden vom Widersacher verfolgt, der die negativen Eigenschaften der „Töchter und Söhne der Finsternis“ dazu ausnutzte, ihnen Schaden zuzufügen.

Mit dem Osterfest 2006 brach dieser Aufruhr des Satans erst einmal zusammen, die Kollektivseele öffnete sich in einem ersten Schritt dem Licht. Die darauf folgenden Monate waren eine freudvolle und sanfte Zeit und vielen Menschen fiel das vor allem an dem „gefühlten Klima“ während der damaligen Fußballweltmeisterschaft auch auf. So freundlich waren wir Deutschen noch nie zueinander gewesen. Leider ist mit diesem ersten Schritt eine Seele noch nicht rein, der lange Weg zur Reinheit geht eigentlich erst los!

Der Kampf des Drachen gegen die Frau
(Offb 12, 13 – 18)

Von nun an nämlich verfolgte der „Drache“ wieder alle „Kinder des Lichts“, ganz besonders natürlich „das gerade geborene Kind“. Der große Adler – Jesus – passte auf seine Schwester auf und begleitete sie in eine Lebenssituation, in der sie die kommenden 3 ½ Jahre sicher leben konnte, während er selbst „in den Krieg“ gegen den Drachen zog. Der entscheidende Unterschied dieses Zeitraumes zur ersten Drangsalszeit war vor allem der, dass von nun an eigentlich nur noch die „Kinder des Lichts“, ganz besonders diejenigen die nicht nur den Vater sondern auch die Mutter erkannt hatten, der Verfolgung durch den Drachen ausgesetzt waren. Alle anderen Menschen erfreuten sich der stetigen Verbesserung des „gefühlten Klimas“ in unserem Lande, blieben dabei aber letztendlich „Werkzeuge des Drachens“! CHRISTUS aber führte Seine Kinder und spendete ihnen Kraft. Was immer der Drache auch versuchte, es erzeugte zwar emotionale Schmerzen aller Art, konnte die „Kinder des Lichts“ aber nicht besiegen. Viele Male gerieten sie ins Straucheln, folgten Irrwegen und den Verlockungen des Satans, aber CHRISTUS lenkte ihre Schritte immer so, dass das Böse sich nach und nach erschöpfte und Seine Kinder sogar gestärkt und reiner als zuvor daraus hervorkamen. Der Prozess war so unfassbar feinsinnig und zugleich zuverlässig, dass man nach einer Weile jede Angst vor weiteren Angriffen des Satans verlor, denn was immer auch geschah, es wendete sich in allerletzter Minute wieder zum Guten. Der Drache verlor dadurch aber allmählich an Kraft und wurde schwächer und schwächer. Er trat am Ostermontag 2013 an den Strand des Meeres und ward für 1000 Jahre nicht mehr gesehen!

 

 

Die siebte Posaune

(Offb 11, 15 – 19)

Mit dem Schall der 7. Posaune wird Gottes Sieg verkündet, wird die Herrschaft von CHRISTUS und Seinem Knecht hinausposaunt und die Heilung der deutschen Kollektivseele abgeschlossen. Der Text macht erneut einen weiten Sprung nach vorne  denn diese Posaune ertönte erst zu Ostern 2013!

Aber woher nimmt man diese Einsicht, wie lässt sich der Gesamtablauf erklären und an den Kalender anbinden?

Beobachtet man die „Kollektivseele“ – oder genauer ausgedrückt: das kollektive Unterbewusstsein – eines Volkes auf dem Weg zur inneren Reinheit, dann kann man weitreichende Analogien zu dem individuellen „Weg zum Seelenheil“ des einzelnen Menschen feststellen. Der „Eintritt ins Licht“ ist ebenso erkennbar wie das „Pfingstfest“, das Erkennen der „Frau am Himmel“ sowie praktisch alle weiteren Phasen und Stationen. Der Zeitraum dieser „Kollektivseelenreinigung des deutschen Volkes“ begann nach der ersten Drangsalszeit zu Ostern 2006, erstreckte sich bis Ostern 2013 und lässt sich schematisch etwa so darstellen: (s. f)

Das Labyrinth ist ein uraltes Symbol mit dem man den individuellen Weg zur Erleuchtung darstellen kann. Nichts anderes geschieht auch mit der Kollektivseele und daher ist diese Analogie statthaft. Jede Phase, jede Windung im Labyrinth ist ein Reinigungsschritt der Seele, hier: der Kollektivseele, aber das ganze Diagramm wurde aus der Beobachtung der Individualseelen entwickelt und dann auch für die Beobachtung des Heilungsvorganges der Kollektivseele herangezogen. Anstelle der Handlungen und Haltungen eines einzelnen Menschen muss man aber auf die Art und Güte der Fügungen achten und die einzelnen Stationen an der qualitativen Veränderung des gefühlten Klimas festmachen. Das ist ein sehr feinsinniger Beobachtungsvorgang bei dem wir das Ende des Weges bzw. den Sieg über den Satan mehrfach schon meinten erkannt zu haben, aber das Verständnis für den Gesamtverlauf kam erst dann wirklich zustande nachdem man selbst den Weg zu Ende gegangen war.

Eine signifikante Stelle dieses Weges soll hier beispielhaft beschrieben werden:

Am Übergang von der Phase „Spirale“ zur Phase der „Entrückung“ erlebt die Individualseele einen deutlichen Aufschwung des Selbstbewusstseins. Kraft und Zuversicht fließen innerhalb eines Tages in die eigene Seele und die eigene Ausstrahlung verändert sich so deutlich, dass dies auch für andere Menschen spürbar ist. Umgekehrt proportional sinken alle negativen Anteile und genau das konnte man in der Kollektivseele deutlich spüren. Der Satan verlor an einem einzigen Tag – dem 25.10.2010 – einen Teil seiner Kraft. Der Tag war turbulent und viele von uns erlebten noch einmal eine deftige Talfahrt. Diese Gegenwehr und Niedergang des Widersachers setzte aber bei Millionen von Menschen den entscheidenden Prozess in Gang, denn in der Folgezeit konnte man den Menschen ihre Gesundung regelrecht ansehen; sie wurden milder und milder. Ein weiterer entscheidender Heilungsimpuls war gegeben und wir warteten gespannt auf den Beginn der großen Ernte!

Ab Ostern 2011 war die Kollektivseele bereits so rein, dass sich die Kinder des Lichts wie befreit fühlten. Eine „Verfolgung durch den Satan“ war für eine Weile praktisch nicht mehr zu spüren. Dennoch waren wir mit der „Qualität der Fügungen“ keineswegs zufrieden, vieles fühlte sich noch nicht „paradiesisch“ an und so entdeckten wir, dass sich an die Phase des „Aufstiegs“ noch eine zweijährige „Phase des Abstieges“ anschließt. Insgesamt sind es daher 7 Jahre die zur Reinigung des kollektiven Unbewussten – ebenso wie zur Reinigung der individuellen Seele – notwendig sind, damit Gottes Licht unverfälscht hindurch scheinen kann. Einige der aufregendsten Phasen dieses Weges werden im Text der Offenbarung noch gesondert geschildert und sollen auch dort erläutert werden.

Dieses Schema kann man als „Weg zum Seelenheil“ bezeichnen und man findet es in jedem Volk als auch bei jedem einzelnen Menschen wieder, wobei es dort zudem noch ein paar individuelle Ausnahmen zu beobachten gibt.

Spannend wird auch noch die Reaktion der Völker werden, auf das was sich gerade jetzt in Deutschland abspielt. Sicherlich werden wir da noch so manches zum Schmunzeln und Stirnrunzeln bekommen, denn so wie wir das von der Reaktion der „Töchter und Söhne der Finsternis“ auf uns und unser Gedankengut ja kennen, werden sich auch die Völker über uns empören. Der Lohn aber wird ebenfalls nicht ausbleiben und schließlich wird sich die Erntewelle über die ganze Welt verbreiten, so dass wir am Ende alle in der „neuen Denkwelt“ vereint sein werden!

 

Das Zeugnis der beiden Propheten

(Offb 11, 1 – 14)

Die Kapitel 11 und 12 der Offenbarung des Johannes sind ganz besonders geheimnisvoll und zudem das Kernstück dieses letzten Buches der Bibel. In Kapitel 11 wird zunächst der große Bogen über das Auftreten der zwei Zeugen geschlagen, das in Kapitel 12 dann noch eingehender erläutert wird. Eingeleitet wird das Kapitel 11 mit der Aufforderung den Tempel zu vermessen und diese Aufgabe dürfte sich sowohl an die beiden Zeugen, an Johannes selbst und auch an jeden Leser richten.

„Erforscht das Reich Gottes! Hört nicht auf nach Erkenntnis zu suchen bis ihr wirklich einen eindeutigen Plan vom „Tempel Gottes“ habt. Überlasst alle anderen Gebiete den Heiden, kümmert ihr euch alleine um den Tempel selbst!“

Die Erledigung dieser Aufgabe ist eine Voraussetzung, dass die beiden Zeugen auftreten und prophetisch werden reden können, 1260 Tage lang. Diese Zeitangabe taucht mehrfach auf, sowohl als 42 Monate, 1260 Tage, 3 ½ Tage bzw. Jahre oder als „eine Zeit, zwei Zeit und eine halbe Zeit“ und ist auf verschiedene Abschnitte anzuwenden. Zunächst aber muss natürlich das Geheimnis um die beiden Zeugen aufgedeckt werden, die zudem auch noch so beschrieben werden:

„Es sind die beiden Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen“

Und damit ist an sich schon klar, dass es sich nur um die 4 Gestalten, die um den Thron stehen, handeln kann. Die beiden Zeugen sind Jesus und seine Schwester Maria Magdalena, die jedoch von ihren Seelenpartnern Martha und Johannes dem Täufer begleitet werden. Diese beiden Zeugen müssen zunächst einmal „Zeugnis“ ablegen, d.h. sie müssen sich über ihr wahres Wesen bewusst werden und mit diesem Bewusstsein in das vorherrschende kollektive Bewusstsein vorstoßen. Das aber ist Babylon, ein Bewusstseinszustand der vom Satan beherrscht ist und der die Menschheit mit tödlicher Sicherheit in den Abgrund steuern will! In diesen kranken Bewusstseinsraum dringen nun diese beiden Zeugen ein und das ist etwa so lustig, wie das Aufwecken eines schlafenden Drachens mit einer Trompete. Genau das ist daher auch der Moment, da sich der „Drache“ erhebt, das Tier aus dem Abgrund hervor steigt und zu wüten beginnt, wie es uns bereits im Kapitel 9 mit der ersten Drangsalszeit beschrieben worden ist. Die sich nun ergebenden Fügungen um die beiden Zeugen müssen wohl so höllisch gewesen sein, dass sie das geistig-psychisch-seelisch nicht unbeschadet durchstehen konnten und am Ende der fünfmonatigen Drangsalszeit einen „geistigen Tod“ erlitten. Die Aufwallung des Drachens kam damit zwar zur Ruhe, die Menschen atmeten hörbar auf und das Klima im Lande wurde im Jahr 2006 fast schlagartig in drei Schritten zu Ostern, Pfingsten und weitere 5 Wochen später milder und milder. Aber die beiden Zeugen hatten einen hohen Preis dafür zu zahlen, denn sie waren nicht mehr am Leben! Auch diese Aussage muss man rein geistig verstehen, so wie die gesamte Offenbarung eine geistige Bewusstwerdung der Menschheit beschreibt!

Dreieinhalb Jahre sollten sie brauchen, um sich wieder ins Leben zurück zu kämpfen! Nach diesen dreieinhalb Jahren befinden wir uns im Herbst 2009, die zweite Drangsalszeit ist vorüber und die dritte Drangsalszeit beginnt!

 

Die Engel und das kleine Buch

(Offb 10, 1 – 11)

Diese Vision mutet wahrlich merkwürdig an! Johannes erhält quasi eine geheime Vision innerhalb der Vision über die er zunächst nichts aufschreiben soll. Später aber – und da liegt bereits der Schlüssel zum Verständnis des Textteiles – soll er das Buch „essen“, denn auch wenn es ihm schwer im Magen liegen wird, so wird er doch honigsüße Worte darüber verkünden können. Es ist die Prophezeiung auf ihn selbst, die er da empfängt! Eines fernen Tages wird er selbst es sein, der das Buch „Die Offenbarung des Johannes“ lesen, begreifen und verkünden wird. Dieses Buch mit seinen vielen schwer verständlichen und Angst einflößenden Bildern muss eines fernen Tages von ihm selbst verstanden und den Menschen seiner Zeit mit warmherzigen Worten erläutert werden. Wahrlich eine große Prophezeiung die Johannes da verkraften muss!

Der besondere Clou dieses Textes liegt also auch darin, dass er nur von ganz bestimmten Menschen wirklich so verstanden werden kann, dass man ihn ausschließlich als etwas Heilsames liest. All die Bilder, die da von Katastrophen und Schmerzen berichten haben nämlich eine gänzlich andere Bedeutung als es der Text anfänglich vermuten lässt. Nur wenn eine dafür „auserwählte“ Seele den Text in sich aufnimmt, durchdenkt und durchfühlt wird die eigentliche Botschaft des Textes sichtbar und der Versiegelung entrissen. Johannes bekommt also die Vision „zugemutet“ und zugleich die Aufgabe auferlegt, diese Vision eines fernen Tages den Menschen zu erläutern. Ich bin gespannt wie seine Interpretation dieses Textes aussehen wird und freue mich auf sein Erscheinen!

 

Die sechste Posaune – Das Auftauchen der Seraphim und die Wiederauferstehung der beiden Zeugen

(Offb 9, 13 – 21)

Mit den Posaunenstößen werden Meilensteine der Entwicklung und Veränderungen des kollektiven Bewusstseins in unserem Land angekündigt und der Text macht nun zunächst einen weiten Sprung nach vorne, zum Ende der 2. Drangsalszeit. Erst ab Kapitel 11 wird der dazwischen liegende Zeitraum mit seinen Einzelereignissen noch eingehender geschildert. Es sind seit der 5. Posaune 3 Jahre und 11 Monate vergangen; Jahre voller Abenteuer und innerer Reifung. Wir befinden uns im Herbst 2009 und es geschehen eine ganze Reihe von außerordentlichen Ereignissen.

Vier weitere Engel tauchen im Bewusstseinsraum der Akteure auf; die Seraphim.

Diese vier Menschen sind ein ganz wichtiges Bindeglied in der göttlichen Schöpfungsordnung, sind sie doch einerseits Mitglieder der 24 Ältesten andererseits die einzigen Seelen deren innere Reinheit und Schönheit denen der Cherubim annähernd gleich ist. Man mag es kaum glauben, aber die vier Seelen, Johannes der Täufer + Maria Magdalena sowie Jesus + Martha haben „Doppelgänger“, deren besonderen Lebenswege sie über die Jahrtausende den Cherubim zum Verwechseln ähnlich machten. Es sind stille Helden deren Bedeutung im Heilsplan aber sehr groß ist und die ich hier voller Freude nennen möchte:

König Kaspar und seine Seelenpartnerin „Josephine“
(Jüngstes der 6 Kinder aus der ersten Ehe Josephs)

Apostel Andreas und seine Seelenpartnerin „Maria“

Die Freude über diesen Erkenntnisgewinn eines der Menschheit kaum bekannten Zusammenhanges führte zu einem Aufschwung in den Seelen derjenigen, die es erfuhren aber zeitgleich erlebten wir eine erneute heftige Aufwallung des „Satans“ und die Fügungen und die Stimmung in unserem Land erreichte einen neuen Tiefpunkt! Mit dieser 6. Posaune aber wird vor allem auch der Übergang von der 2. in die 3. Wehe angekündigt, denn der Zeitraum von 3 ½ Tagen = 3 ½ Jahren, der in Off 11,11 genannt wird, ist zu Ende und die beiden Zeugen stehen wieder auf. Der Satan aber verlor in den mittleren Tagen des Oktobers 2009 massiv an Kraft oder anders ausgedrückt: Die Kollektivseele des deutschen Volkes erreichte einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Reinheit und die Fügungen wurden spürbar milder.

Die Wortwahl in der Offenbarung des Johannes ist an dieser Stelle so erschreckend, dass man zunächst wieder geneigt ist, vor allen in den äußeren Abläufen nach Ereignissen zu suchen, anstatt die feinen Veränderungen des „gefühlten kollektiven Klimas“ wahrzunehmen. Doch nur diese sind es, die im Text wirklich beschrieben werden und sie sind zudem die Voraussetzung für die bevorstehenden globalen Veränderungen!

 

Die fünfte Posaune

(Offb 9, 1 – 12)

Es gibt auf dem Weg zur Weisheit den Erkenntnisstand „Unterscheidung der Geister“. Nach meiner Vorstellung wurde die 5. Posaune geblasen als alle 7 „Lichtgestalten“ diese Stufe erreicht hatten. Der Drache „erwachte“ und begann mit aller Macht gegen diese und alle anderen „Krieger des Lichts“ zu kämpfen; die erste Drangsalszeit begann. Mit einem Schlag wurden Fügungen derart „böse“, dass man den Eindruck bekam, regelrecht verfolgt zu werden. Praktisch alles ging schief, jede Begegnung mit anderen Menschen konnte eine weitere Verletzung bedeuten und jede noch so kleine Freude im Herzen, jeder Wunsch wurde durch bösartige Verkettungen von Ereignissen in sein Gegenteil verkehrt. Die Stimmung in unserem Land war grässlich, nur konnten es die meisten Menschen gar nicht wahrnehmen, denn sie waren ja Teil des bösen Spiels. Wenn irgendein Satz in der Offenbarung wirklich direkt zu fühlen war, dann dieser: „Es wurde ihnen befohlen, die Menschen nicht zu töten, sondern nur zu quälen, fünf Monate lang. Und der Schmerz, den sie zufügen, ist so stark, wie wenn ein Skorpion einen Menschen sticht.“

Der Zeitraum der ersten Drangsal begann in Deutschland Mitte November 2005 und endete zu Ostern 2006. Die Belastungen auf die Akteure waren dabei so enorm, dass sie teils an ihre psychischen Grenzen kamen oder sogar darüber hinaus gejagt wurden. Sie zerbrachen und verloren das Licht und ihren Verstand, ja sie landeten zum Teil in psychotischen Zuständen. Es war die Hölle auf Erden und doch geschah zu Ostern 2006 etwas, das zuvor noch kein Volk der Welt erlebt hat, denn nach diesem „Wutausbruch des Satans“ veränderte sich der „Geist“ in unserem Land und die „Volksseele unseres Landes“ trat Ostern 2006 ins Licht. Die negativen Fügungen beruhigten sich vorerst einmal und es begann für die Kollektivseele der lange Weg zur Reinheit der erst zu Ostern 2013 endete. Diesen Moment, Ostern 2006, kann man auch als den „Sturz des Drachens vom Himmel“ bezeichnen, wie er Johannes später noch in einem anderen Visionsbild gezeigt wird.

 

Die ersten vier Posaunen
oder
Die Aufweckung des Drachens

(Offb 8, 1 – 13)

In der Zeit der Heilung und des Aufwachens der 4 Engel hat auch Jesus immer weiter an Verstand und Erkenntnis gewonnen, denn auch er ist zu Beginn nicht in der Lage den Text der „Offenbarung des Johannes“ zu verstehen. Stufe für Stufe erklimmt er die Erkenntnisleiter und wenn er das 7. Siegel geöffnet hat, erkennt er unter anderem alle 7 Engel, die mit den Sendbotenschreiben angesprochen wurden, hat sie in der heutigen Zeit auch gefunden und macht sich auf den Weg, seine Aufgabe zu erfüllen.

Ganz unbemerkt ist das Aufwachen der vier „Windengel“ aber nicht von statten gegangen. Zwar hat wohl  kaum ein Mensch davon Notiz genommen, aber der Satan – der Drache am Himmel – hat jeden Aufwachvorgang sehr wohl registriert und heftig geschnaubt. Oder anders ausgedrückt: Die Erkrankung der Kollektivseele hat jeden dieser Aufwachvorgänge als Angriff auf ihre Existenz empfunden und durch bösartige Fügungen quittiert. Dieser Vorgang, Aufwachen der Engel u.v.m. sowie die Reaktion der Kollektivseele werden nach meiner Erkenntnis mit dem Text über die ersten 4 Posaunen beschrieben!

Darüber hinaus wachten nach meiner Beobachtung von Ostern bis Mitte November 2005 auffallend viele Seelen auf und verstärkten so die Truppe mit der CHRISTUS gegen den Widersacher vorgehen konnte. Noch aber waren die ersten 4 Posaunen nur ein leiser Vorgeschmack auf das, was dann kommen würde, denn erst mit dem 5. Posaunenstoß begann der Drache sich wie entfesselt gegen seine Austreibung zu wehren.

Die Offenbarung des Johannes setzt sich aus mehreren Visionssequenzen zusammen, in denen Johannes die bevorstehenden Ereignisse verschlüsselt und nicht unbedingt in chronologischer Reihenfolge gezeigt werden. Über weite Strecken werden dabei die Erlebnisse einiger bestimmter Seelen und die Reaktionen des Satans geschildert. Bevor es nämlich zur großen Erntezeit überhaupt kommen kann muss die Kollektivseele eines jeden Volkes von Erkrankung befreit sein. Um dies zu bewirken führt CHRISTUS alle Menschen in der Art, dass böse Fügungen ins Leere laufen und sich der Drache allmählich erschöpft. Mit einer Handvoll ausgewählter Krieger aber beginnt das ganze Spiel und diese sind es, die den Hass und die Bosheit des ganzen Kollektivs ertragen müssen, sei es von einzelnen Personen oder eben aus dem kollektiven Unbewussten. Die Behandlung der Kollektivseele verläuft dabei weitgehend analog zur Behandlung einer Individualseele. Die Vorgehensweise, Zeitdauer und Reaktionen sind eigentlich gleich, nur eben um eine Ebene verschoben. Einen Aggressionsausbruch, wie er in einer Individualtherapie durchaus typisch ist, erlebt man durch das Aufbrausen des Einzelnen, in der Kollektivseele erfährt man es durch die radikal veränderten Fügungen im Land. Genau das aber geschah in voller Wucht als die 5. Posaune geblasen wurde.

 

Die Bezeichnung der Knechte Gottes

(Offb 7, 1 – 17)

Das Buch der Offenbarung beschreibt die Abläufe eines Bewusstseinswandels innerhalb des „auserwählten Volkes“. Dieser muss von jedem einzelnen Menschen und von der Gemeinschaft durchlaufen werden. Auch Jesus muss zunächst einmal „aufwachen“ und sich dann auf die lange Reise zu sich selbst begeben und dabei alles erlernen und erfahren was er später lehren wird. Um dahin zu gelangen, erfährt Jesus eine tiefe innere Bindung und Wechselwirkung zu 4 Frauen die in vielen seiner Leben in seiner Nähe waren und seine erste „Tat zum Beginn der Offenbarungszeit“ ist es, diese 4 Engel aufzuwecken und auf dem Weg zur Reinheit zu begleiten. Praktischerweise sind das die 4 weiblichen Seelen die bereits mit den Sendbotenschreiben angesprochen wurden und so kann er aus diesem Text die besonderen Persönlichkeitsmerkmale entnehmen und diese Frauen erkennen. Er muss sie finden und heilen sonst kann die Zeit nicht starten. Er wird sie gefunden haben und zwar an den 4 Ecken unseres Landes, im Süden, im Norden, im Osten und im Westen sonst wären wir nicht jetzt in der Erntezeit angekommen!

Aber auch alle anderen der 144000 Seelenpaare des auserwählten Volkes sollen gefunden werden und sich der Zugehörigkeit zu dieser besonderen Seelengruppe bewusst werden. Jesus scheint über den Schlüssel zu verfügen mit dem er diese Seelen finden und ihnen „das Siegel auf die Stirn drücken“ = „es ihnen bewusst machen“ kann. Auch das ist nicht genug, denn „eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen“ standen in weißen Gewändern vor dem Thron und damit erfahren wir, dass dieser Aufwachvorgang alle Menschen dieser Erde erfassen wird.

Hier wird den 144000 Seelenpaaren zudem bereits eine besondere Belohnung versprochen, denn CHRISTUS wird sie zur Quelle des Lebens führen, wird sie rein machen und wird alle ihre Tränen trocknen.

 

Die ersten sechs Siegel

(Offb 6, 1 – 17)

Im Kapitel 6 der Offenbarung öffnet das „Lamm“ die ersten Siegel. Mit diesen Siegeln sind Erkenntnisstufen gemeint, die ein jeder – und natürlich auch die 7 Lichtgestalten – im Laufe des Weges erklimmen darf. CHRISTUS schenkt den Seinen diese Erkenntnisse. Er öffnet die Siegel und wir Menschen fangen an, die Welt mit anderen Augen zu sehen und anders zu verstehen. Nur auf diesen Stufen der Erkenntnis ist man in der Lage, das hier Beschriebene zu begreifen. Die ersten 4 Erkenntnisstufen werden dabei mit „Reitern zu Pferde“ dargestellt und ich erkenne darin die vier großen Plagen, die die Menschheit seit Anbeginn bedrücken:

  1. weißes Pferd………………..   die Plage der Macht
  2. rotes Pferd……………….….  die Gräuel des Krieges
  3. schwarzes Pferd……………   die Ungerechtigkeit
  4. fahles Pferd………………… die Angst vor dem Tod

In jeder dieser Plagen sind wir gefangen, sind zugleich Täter wie Opfer und stören uns immer nur dann daran, wenn wir von den Nachteilen dieser Plagen betroffen sind. Wer verzichtet schon gern auf Macht, wenn er sie mal hat? Krieg mag aus der Mode gekommen sein aber wer würde schon sich selbst wagen, um den Krieg samt Kriegsgerät von der Erde zu vertreiben? Das gnadenlose Leistungssystem ist uns zwar schon lange zuwider, aber wer trägt nicht gerne mal die Zinsen von seinem Sparguthaben nach Hause? Der Tod ist zwar meistens weit weg, aber wer ist sich schon bewusst, dass unsere ganze Denkwelt von der Angst vor dem Tod durchzogen ist?

Man kann diese Erkenntnisse daher auch getrost als Psychoanalyse unserer Kollektivseele begreifen, denn gerade diese 4 Plagen bestimmen in hohem Maße den gesellschaftlichen Konsens. Um diese Plagen zu überwinden, bedarf es daher einer Therapie, einer Therapie die das ganze davon betroffene Volk erfasst, jeden Einzelnen, aber eben auch die Kollektivseele in denen sich diese Plagen ganz besonders fest eingenistet haben. Genau das aber geschieht im Verlauf der Offenbarung und so dürfen wir uns auf eine Zeit freuen in der diese Plagen von der Erde verschwunden sein werden!

Nachdem man das Verständnis für diese Zusammenhänge erlangt hat, öffnet CHRISTUS das nächste Siegel und man erkennt den eigenen Weg durch die Geschichte, man erkennt sowohl die eigenen als auch die Inkarnationen anderer Versiegelter. Auf einmal versteht man, dass diese zwar hingeschlachtet wurden aber derzeit wieder auf der Erde leben und dass sie jetzt erwachen und den Weg zur Reinheit begehen werden. Diese fundamentale Erkenntnis verändert das gesamte Geschichtsverständnis und die Freude auf das baldige Wiedersehen mit allen Seelenfreunden und Seelenverwandten ist riesengroß.

Mit dem Öffnen des 6. Siegels schenkt CHRISTUS Einsicht in die Gesamtdimension der Offenbarung. Nun versteht man, dass das „große Aufwachen“ die ganze Welt erfassen wird und dass wirklich kein Stein auf dem anderen bleiben wird. Es ist nicht nur ein Aufwachen des auserwählten Volkes, sondern ein epochales Ereignis, das jeden einzelnen Menschen erfassen und die ganze Welt verändern wird. Auf dieser Erkenntnisstufe kann man die meisten Endzeitprophezeiungen verstehen und erkennt, dass es in allen Religionen der Welt Hinweise auf diese Zeitenwende gibt. Alles fließt auf einmal zusammen und man versteht, dass die Geschichte der Menschheit einem Plan – dem Heilsplan – folgt!

 

Das versiegelte Buch und das Lamm
oder
Der Löwe aus dem Stamm Juda

(Offb 5, 1 – 14)

Was für eine herrliche Vision! Hatten wir zuvor die Anordnung um den Thron gerade verstanden, steht nun auch noch ein Lamm zwischen den 4 Gestalten und dem Thron. CHRISTUS, so legt es der Text nahe, ist dieses Lamm aber CHRISTUS ist doch unser Vater. Wieso tritt CHRISTUS jetzt an den Thron heran und empfängt das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron sitzt? Hier werden wir das erste Mal mit den beiden hintereinander liegenden Persönlichkeiten Gottes, dem Schöpfervater und dem Sohn, konfrontiert. Das „Drehbuch“ für die ganze Schöpfung stammt vom Schöpfervater, aber CHRISTUS unser Vater und Erlöser ist derjenige, der es öffnet und durchführt. Vor CHRISTUS fallen die 4 Gestalten und die 24 Ältesten auf die Knie und verherrlichen, ER allein kann uns mit Seinem Geist das Buch eröffnen, Er ist der Erlöser, unser Vater und Gott! Er aber trägt in uns all unseren Schmerz mit und war auch in Jesus als dieser sich in einem Akt des Gehorsams durchbohren lies. Er lässt es in diesem Text sogar zu mit Jesus bis zur Verwechslung verwoben zu werden, denn Er legt Seinen Geist auf ihn, den Löwen aus dem Stamm Juda, der für Ihn dann spricht und Zeugnis ablegt. Diese Verflechtung zwischen CHRISTUS und Jesus ist uns ein Hinweis über das „Verhältnis“ der Beiden, aber Jesus ist sowohl vor 2000 Jahren als auch diesmal ein Mensch und CHRISTUS ist unser Vater, ist Gott!