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ZION ist im Viereck aufgestellt

Wenn man einmal erkannt hat, dass ZION im Viereck aufgestellt ist dann hat man übrigens unmittelbar einen neuen Lösungsschlüssel zum Verständnis der Wesensart von Menschen in der Hand. Dies erschließt sich daraus, dass das Viereck auf Erden ja durch den Löwen, den Adler, den Stier und den Menschen abgebildet wird und wir somit vier Persönlichkeiten kennen die als Abbild Gottes gelten. Schön, dass wir als Mann und Frau erschaffen sind hätte uns schon immer auf den Gedanken bringen können, dass die „Frau am Himmel“ existieren muss, aber dass von Männlein und Weiblein je zwei unterschiedliche Typen erschaffen wurden ist schon schwieriger zu erkennen. Aber so wie am Himmel der Vater und der Sohn stehen, so sind Männer als Abbilder dieser beiden geschaffen, als „väterlicher Typ“ oder als „jugendlicher Typ“. Bei den Mädels ist das ganz analog und wer sich nur sorgfältig genug in Menschen hineindenkt, der kann das auch erkennen. Typische Beispiele will ich auch nennen:

Väterlicher Mann: König Salomon
Jugendliche Frau: Königin Saba
Jugendlicher Mann: Abraham
Mütterliche Frau: Sarah

Und da sie nie gestorben sind leben sie noch heute!

Wer ist Gott?

Diese Frage halte ich für gut und wichtig aber man braucht meiner Meinung nach weder diese noch jede andere Frage nach Gott demütig zu stellen, denn damit würde man ja bereits diesem „Gott“ gewisse Neigungen unterstellen, z.B. die Neigung demütiges Verhalten zu begrüßen, und das wäre ja eine Beeinflussung der Antwort nach der wir doch erst suchen wollen. Also lasst uns die Frage „Wer ist Gott?“ oder „Wo ist Gott?“ mit Frohsinn und mit Neugierde stellen, denn das befördert in der Regel die Denkkunst und vertreibt mögliche Denkblockaden.

In der Forschung ist es völlig normal, dass man eine ungelöste Frage mit einer Arbeitshypothese zu beantworten sucht und dann nach entsprechenden Beweisen forscht. Manchmal bestätigt sich die Hypothese und manchmal muss man sie auch anpassen oder verwerfen.

Darum will ich heute zwei solcher Arbeitshypothesen hier aufstellen und wer Spaß hat mag sie einfach mal durchdenken:

  1. Wer ist Gott? Hypothese: Gott ist vom Wesen her ein Mensch, nur etwas größer!
  2. Wo ist Gott? Hypothese: Das ist nicht mit menschlichen Begriffen ausdrückbar, da Gott nicht an irgendeinem Ort ist, wohl aber wir Menschen. Die Schöpfung ist in Gott, sie ist in Seinem/Ihrem Geist! Wir Menschen leben im Geiste Gottes!

Erster Ansatz einer Beweisführung:

Zu 1: Jesus selbst bezeichnet sich an einigen Stellen als Menschensohn und betont immer wieder, dass der Vater und er „Eins“ wären. Da das nur geht wenn sie „gleicher Natur und Wesens“ sind und wir einmal unterstellen, dass die Evangelien an dieser Stelle nicht mogeln, muss Gott ein Mensch sein.

Zu 2: Wenn wir Gott nur an einem Ort finden könnten, dann würden wir ihm unterstellen, nicht zugleich an allen anderen Orten zu sein und ihn damit logischerweise begrenzen. Ein begrenzter Gott wäre aber ein Wesen das Teil der Schöpfung sein müsste denn von ihr wäre er dann ja begrenzt und könnte damit eigentlich nicht Gott, der Schöpfer sein.

Die Unterscheidung der Geister

Nachdem man die „Frau am Himmel“ erkannt hat wähnt man sich Gott so nahe, dass man sich vor aller Unbill des Lebens geschützt glaubt. Es dauert aber meist nicht lange, da geht im Leben das ein oder andere so gründlich daneben, dass man sich klagend an den Vater wendet und sich über den Lauf der Dinge beschwert. Ist Er denn nicht Herr aller Geschöpfe, der oberste Richter und Lenker? Warum fügt sich das Leben denn gerade jetzt so merkwürdig? Immer und immer wieder führt man einen inneren Dialog mit Gott über diese Frage und klagt Ihn über das erlittene „Pech“ an. Fast meint man, dass das Buch Hiob die Vorlage für das eigene Leben gibt und es empfiehlt sich dieses genau deshalb sorgfältig zu lesen. Denn was man auch unternimmt es scheinen sich ungeahnte Probleme aufzutürmen und es fügt sich vieles zum Negativen. Offensichtlich steckt der Teufel im Detail und genau mit diesem Gedanken kommen wir dann auch weiter. Je genauer man nämlich den Ursachen auf die Spur geht desto klarer erkennt man, dass alles Gute sehr wohl von „oben“ kommt, alles „Böse“ aber aus einer anderen Quelle stammt! Da das „Böse“ aber die Eigenschaft hat sich als Kopie des Guten auszugeben fällt die „Unterscheidung der Geister“ eben so schwer. Das „Böse“ wirkt zudem – so wie Gott auch!! – sowohl außerhalb als auch innerhalb von uns und daher haben wir manchmal den Eindruck unentrinnbarer Teil davon zu sein. Deshalb muss man seinen Verstand benutzen um die Quelle und Wirkungsweise des „Bösen“ zu begreifen und gelassen zu bleiben. Am besten man reagiert gar nicht auf das „Böse“ und geht einfach weiter, denn das „Böse“ scheint zwar „allmächtig“, ist aber im Grunde eher dumm und faul. Es wähnt sich nach jeder Attacke schon als Sieger und „triumphiert“ hämisch und doch greift Gott genau dann ein und rettet uns aus der Not. Zugegeben, manchmal ist das ganz schön spannend und die „Kinder des Lichtes“ können ein Lied davon singen, aber seid euch gewiss, dass das Ende des „Bösen“ nahe ist und wir können uns auf folgende Worte aus der Offenbarung verlassen:

„Dann sah ich einen Engel vom Himmel herabsteigen; auf seiner Hand trug er den Schlüssel zum Abgrund und eine schwere Kette. Er überwältigte den Drachen, die alte Schlange – das ist der Teufel oder der Satan -, und er fesselte ihn für tausend Jahre. Er warf ihn in den Abgrund, verschloss diesen und drückte ein Siegel darauf, damit der Drache die Völker nicht mehr verführen konnte, bis die tausend Jahre vollendet sind.“

Na Gott sei Dank!