
Das Streben nach Erkenntnis bringt Weisheit und Freiheit
Der Weg zu Gott ist ein Weg zu sich selbst, ins Innere der eigenen Psyche und Seele! Er ist nicht zu verwechseln mit einem Gang in die Kirche oder die Übernahme irgendwelcher Glaubenssätze anderer Menschen oder Organisationen, sondern im Gegenteil die Loslösung des eigenen Denkens von allen fremden Vorgaben, Ideologien und Dogmen! Diese Aussage bleibt auch dann gültig sollte sich in den Glaubenssätzen anderer Menschen die pure Wahrheit befinden! Sie kommen von außen und nicht von innen und sind daher nicht mit eigenen Erkenntnissen zu verwechseln und bewirken auch nicht die Veränderungen der Persönlichkeit wie es selbstgewonnene Erkenntnisse nämlich tun! Jeder angenommene Glaubensinhalt normiert das eigene Denken und Handeln und macht einen Menschen unfrei, er verhindert geradezu das Wachstum des Geistes, verhindert den Weg in die Freiheit!
Denkt man das konsequent weiter dann muss man auch die Aussagen von Jesus, insbesondere die aus der Bergpredigt noch einmal auf ihre Bedeutung und Verbreitung durchdenken! Zwar kann man annehmen, dass die Erkenntnisse die Jesus gewonnen hatte und in der Bergpredigt vorträgt an Weisheit kaum zu überbieten sind, aber sie sind nicht übertragbar, sie können und dürfen nicht einfach übernommen werden, sondern sind als Aufforderung zu sehen, sich selbst auf den Weg zur Weisheit zu begeben und sollte dieser auch zunächst einmal in die komplett andere Richtung führen! Niemand darf Menschen dagegen dazu drängen die Erkenntnisse oder Glaubenssätze anderer zu übernehmen. Dies führt zur Unfreiheit und zur Erkrankung des Menschen! Wer dies aber tut und gar seine eigenen Aussagen zur absoluten Glaubenspflicht für andere erhebt, der zeigt, dass er nicht die Freiheit sondern die Unterwerfung der Menschen zum Ziel hat!