Wenn „Glaube“ den „Verstand“ verdrängt!

 Mit diesem abgrundtief bösartigen Diktat, keinen Apfel vom Baum der Erkenntnis zu essen, beginnt in der Bibel der Dialog der Menschen mit den „Mächten des kollektiven Unterbewusstseins“! Man muss aber schon von allen guten Geistern verlassen sein, dieses Diktat irgendwie mit Gott in Verbindung zu bringen und den Verstoß gegen dieses als Sündenfall (!!) zu bezeichnen! Ganz im Gegenteil ist es ein Akt der Vernunft und der Befreiung  gegen diesen Unsinn zu verstoßen und den Apfel vom Baum der Erkenntnis zu essen! Wer nämlich im Glauben stecken bleibt, dem kann man praktisch alles – und eben auch obigen Unsinn – erzählen. Wer dagegen Verstand im Kopf hat, der überwindet Glaubenssätze dieser Art und strebt nach eigener Erkenntnis!

Hier ist es übrigens beachtenswert, dass es zuerst Eva ist, die mit weiblicher Intuition handelt und genug Mut hat ein absolut blödsinniges Diktat zu missachten um sich ein eigenes Bild von der Auswirkung der Übertretung zu verschaffen. Der Satan ist nämlich eine Erkrankung des kollektiven Geistes und hier kommt Eva ihre weibliche Wesensart zu Gute, und aus dem Gefühl heraus erkennt, dass dieser Apfel besonders gut schmecken muss und es völlig irrig ist diesen zu verschmähen!

Und nun möchte ich dieses bösartige Diktat zu einem liebvollen Gebot umformulieren:

„Sucht nach dem Baum der Erkenntnis und esst von den Äpfeln so viel ihr vertragt, denn nur Erkenntnis von Gut und Böse führt zu Gott und in die Freiheit!“