{"id":6169,"date":"2015-09-30T10:28:31","date_gmt":"2015-09-30T08:28:31","guid":{"rendered":"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/?p=6169"},"modified":"2016-10-29T11:26:31","modified_gmt":"2016-10-29T09:26:31","slug":"6169","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/h-postings-2015\/6169","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/IMG_9830-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6170\" src=\"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/IMG_9830-2.jpg\" alt=\"IMG_9830-2\" width=\"500\" height=\"207\" \/><\/a><\/p>\n<h4><strong>Ein weiser K\u00f6nig<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war einmal ein K\u00f6nigreich, das von einem gerechten K\u00f6nig regiert wurde. Sein Reich bestand aus einer wundersch\u00f6nen wei\u00dfen Stadt, die von einer hohen und un\u00fcberwindbaren Mauer gesch\u00fctzt wurde. Die Stadt hatte sich \u00fcber viele Generationen zu einer Perle der Menschheit entwickelt, die B\u00fcrger lebten in Wohlstand und Selbstbestimmung sowie in Liebe und Geborgenheit miteinander und ihr K\u00f6nig regierte mit weiser Hand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ergab sich, dass im Reich eines entfernten Vetters unseres K\u00f6nigs eine gro\u00dfe Hungersnot ausbrach. Die Menschen dieses Reiches hatten nie die Zeiten eines gerechten K\u00f6nigs erfahren d\u00fcrfen und lebten nach einer, unserem Volk unbekannten Art. Um der Not zu entfliehen zogen sie aus ihrem Land fort vor die Tore der wei\u00dfen Stadt und verlangten Einlass. Diese Bitte wurde dem K\u00f6nig vorgetragen und\u00a0 so musste dieser eine Entscheidung treffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der K\u00f6nig aber war ein weiser Mann und er kannte die Lebensart dieser fremden Menschen sehr gut. Nach einer langen Nacht in tiefer Versunkenheit sprach er zu seinem Volk:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eLiebe B\u00fcrger, mein Herz blutet angesichts der Not unserer Nachbarn, aber ich wei\u00df auch, dass deren M\u00e4nner sich einer anderen Umgangsart zu Frauen als die unseren beflei\u00dfigen und sich \u2013 wenn auch nur vereinzelt, vielleicht sogar nur ein einziges Mal &#8211; die M\u00e4dchen unseres Volkes mit Gewalt nehmen w\u00fcrden, wenn wir sie in unsere Stadt einlie\u00dfen. Ich bin nun gezwungen zu entscheiden, welche Not ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann, denn ich habe vor Gott und Euch einen Eid geschworen, f\u00fcr Euer Wohl und Sicherheit zu sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Darum h\u00f6ret meine Entscheidung: Das Gl\u00fcck und die Freiheit meiner Untertanen, die Unversehrtheit unserer Frauen und Kinder ist das h\u00f6chste Gut auf Erden das ein K\u00f6nig zu sch\u00fctzen hat. Diesen Eid werde ich nicht brechen! Ich nehme daf\u00fcr meinen pers\u00f6nlichen Besitz und trage ihn vor die Tore der Stadt und bitte alle B\u00fcrger unseres Landes, es mir gleich zu tun. Lasst uns mit ihnen unseren Wohlstand teilen, damit sie wieder in ihr Land ziehen k\u00f6nnen. Wir geben ihnen unser Heer zum Schutz mit auf den Weg, vom Korn unseres Landes wollen wir ihnen jedes Jahr so viel schicken wie wir entbehren k\u00f6nnen und ich werde mit ihrem K\u00f6nig einen Friedensvertrag schlie\u00dfen, der ewiglich halten und unsere Feinde abschrecken m\u00f6ge. M\u00f6gen sie in Frieden leben, zu Wohlstand kommen und ihre eigene Lebensart pflegen!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein weiser K\u00f6nig Es war einmal ein K\u00f6nigreich, das von einem gerechten K\u00f6nig regiert wurde. Sein Reich bestand aus einer wundersch\u00f6nen wei\u00dfen Stadt, die von einer hohen und un\u00fcberwindbaren Mauer gesch\u00fctzt wurde. 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