{"id":5653,"date":"2015-02-22T03:32:39","date_gmt":"2015-02-22T02:32:39","guid":{"rendered":"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/?p=5653"},"modified":"2016-10-29T11:27:38","modified_gmt":"2016-10-29T09:27:38","slug":"5653","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/h-postings-2015\/5653","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/deflation.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5654\" src=\"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/deflation.jpg\" alt=\"deflation\" width=\"530\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Deflation als Folge des Zinstiefs<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man die Kosten f\u00fcr Waren und Dienstleistungen sorgf\u00e4ltig untersucht, dann stellt man erstaunt fest, dass in dem \u201eNettogesamtpreis\u201c zwischen 20% und 50% &#8211; je nach Berechnungsmodell \u2013 Zinsanteile stecken. Bei der Wohnungsmiete ist das am einfachsten zu erkennen, besteht doch der \u201eMietzins\u201c zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Bankzinsen, aber auch in allen anderen Warenpreisen stecken Zinsen drin, die die Hersteller und alle an der Produktion und Verteilung Beteiligten, zahlen m\u00fcssen und auf die Preise umlegen. Selbst wenn man es geschafft haben sollte, dass man in den eigenen 4 W\u00e4nden lebt, die Hypothek daf\u00fcr abgezahlt hat und auch sonst keine weiteren Konsumentenkredite am Laufen hat, so zahlt man doch indirekt mit jedem Kauf ganz erhebliche Zinsen. Das ist erschreckend und f\u00fchrt uns aber zum Verst\u00e4ndnis eines Ph\u00e4nomens, das derzeit die Notenbanker in der Welt in helle Aufregung versetzt: der Deflation. Durch hemmungslose Geldvermehrung haben es diese feinen Herren n\u00e4mlich fertiggebracht, dass man sich derzeit Geld zu so geringen Zinsen leihen kann wie niemals zuvor in den letzten 100 Jahren. Da die Wachstumsraten in den hochentwickelten L\u00e4ndern des Westens aber allm\u00e4hlich an ihre nat\u00fcrlichen Grenzen gelangt sind, lassen sich diese durch \u201eg\u00fcnstige Kredite\u201c eben nicht weiter anschieben und so reiben sich diese \u201eVerbrecher in Nadelstreifen\u201c die Augen, wenn sie auf die Preisentwicklung schauen! Das haben sie garantiert nicht gewollt!! Die Zinskosten der Unternehmen sind n\u00e4mlich im freien Fall und dies f\u00fchrt in einer Marktwirtschaft nun mal dazu, dass sich die ge\u00e4nderte Kostensituation irgendwann auch auf die Endverbraucherpreise niederschl\u00e4gt!! Leute, den Menschen wird nur einfach etwas weniger \u201eabgenommen\u201c und etwas mehr f\u00fcr ihr Geld \u201egegeben\u201c! Das ist keine Deflation, sondern eine allm\u00e4hliche Anpassung der Preise an die ge\u00e4nderte Kostenstruktur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da dies den Menschen direkt zu Gute kommt, ist es unter allen Umst\u00e4nden zu begr\u00fc\u00dfen und der Versuch des Herrn Draghi, diesen Trend durch die Zurverf\u00fcgungstellung\u00a0 von noch mehr billigen Geld zu stoppen, als das bezeichnen was es ist: <strong>B\u00f6sartiger Unsinn!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zeit der Schuldgeldsysteme ist abgelaufen und wir sollten gemeinsam daf\u00fcr k\u00e4mpfen, diese von der Erde zu vertreiben. Wir wollen Waren und Dienstleistungen in Zukunft zu fairen Preisen tauschen, ohne dass irgendwelche \u201eKreditgeber\u201c daran heimlich mitverdienen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deflation als Folge des Zinstiefs Wenn man die Kosten f\u00fcr Waren und Dienstleistungen sorgf\u00e4ltig untersucht, dann stellt man erstaunt fest, dass in dem \u201eNettogesamtpreis\u201c zwischen 20% und 50% &#8211; je nach Berechnungsmodell \u2013 Zinsanteile stecken. 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