{"id":305,"date":"2014-10-01T14:27:25","date_gmt":"2014-10-01T12:27:25","guid":{"rendered":"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/?p=305"},"modified":"2016-10-29T12:24:35","modified_gmt":"2016-10-29T10:24:35","slug":"305","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanmalsi.de\/blog\/gedankenaufdemweg\/305","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<h5><strong>Das Hohelied Salomos<\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Habt ihr je einmal in einer romantischen Stunde einander das Hohelied Salomos vorgelesen? Es liegt ein Zauber in diesem Dialog, ein Zauber der Liebe wie man ihn sonst nicht h\u00e4ufig findet. (Auszug)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie: \u201eMit K\u00fcssen seines Mundes bedecke er mich. S\u00fc\u00dfer als Wein ist deine Liebe. K\u00f6stlich ist der Duft deiner Salben, dein Name hingegossenes Salb\u00f6l; darum lieben dich die M\u00e4dchen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er: \u201eMit der Stute an Pharaos Wagen vergleiche ich dich, meine Freundin. Sch\u00f6n sind deine Wangen zwischen den Kettchen, dein Hals in der Perlenschnur. Sch\u00f6n bist du, meine Freundin, ja, du bist sch\u00f6n. Zwei Tauben sind deine Augen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie: \u201eSch\u00f6n bist du, mein Geliebter, verlockend. Frisches Gr\u00fcn ist unser Lager, Zedern sind die Balken unseres Hauses, Zypressen die W\u00e4nde.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Er: \u201eEine Lilie unter Disteln ist meine Freundin unter den M\u00e4dchen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie: \u201eDer Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Ja, drau\u00dfen steht er an der Wand unsres Hauses; er blickt durch die Fenster, sp\u00e4ht durch die Gitter.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Er: \u201eMeine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand, dein Gesicht lass mich sehen, deine Stimme h\u00f6ren! Denn s\u00fc\u00df ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Sie: \u201eDer Geliebte ist mein und ich bin sein; er weidet in den Lilien. Wenn der Tag verweht und die Schatten wachsen, komm du, mein Geliebter, der Gazelle gleich, dem jungen Hirsch auf den Balsambergen. Des Nachts auf meinem Lager suchte ich ihn, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wisst ihr eigentlich wie viele Jahre, ja wie viele Leben lang diese Frau auf ihren Geliebten warten musste? Habt ihr \u00fcberhaupt eine Vorstellung was Gott dieser Frau abverlangte um Seinen Plan, alle Menschen allein mit Liebe zur Vollendung zu f\u00fchren, gelingen zu lassen? Nie zuvor durften diese Beiden als Paar vereint auf Erden leben, aber wenn sie sich jetzt begegnen, werden zwei Menschen aufeinander treffen deren Reinheit und Sch\u00f6nheit einmalig ist. Gottes Plan wird sich erf\u00fcllen und die Welt wird in den zarten Zauber der Liebe getaucht werden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Hohelied Salomos Habt ihr je einmal in einer romantischen Stunde einander das Hohelied Salomos vorgelesen? Es liegt ein Zauber in diesem Dialog, ein Zauber der Liebe wie man ihn sonst nicht h\u00e4ufig findet. (Auszug) Sie: \u201eMit K\u00fcssen seines Mundes bedecke er mich. S\u00fc\u00dfer als Wein ist deine Liebe. 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