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Pfingsttaube

Spirituelles Erwachen aller Menschen bis 2022  –  Punkt 1 der „Geschwister-Scholl-Agenda“

Joel 3,1 „Danach aber wird es geschehen,  dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.“

Den Punkt 1 der Agenda findet man in verschiedenen Versen der Bibel und nur die gewagte Aussage, dass die Erntezeit im Jahr 2022 zu Ende gehen wird könnte mir noch mächtig auf die Füße fallen, denn meine bisherigen zeitlichen Prognosen lagen zum Teil deftig daneben. Es gibt aber durchaus Anzeichen dafür, dass der gesamte Ablauf der Offenbarung sich in Zeitintervalle von 7  bzw. 7 + 1 Jahren aufteilen lässt. Es ist daher recht wahrscheinlich, dass sich auch die Erntezeit in so einem Zeitintervall abspielen wird und wenn wir davon ausgehen, dass es uns noch 2014 gelingen wird die Erntezeit zu starten, dann sollte sie bis etwa 2022 die ganze Welt umlaufen haben. Ich möchte aber ehrlich zugeben, dass ich nicht eine einzige Textstelle einer prophetischen Schrift dazu heranziehen kann diese Aussage zu untermauern. Aber selbst wenn die zeitliche Prognose nur eine Spekulation sein sollte, so wartet doch der Ernteeinsatz auf uns und wird uns noch viel Engagement abverlangen!

Dogmatik Religion

Das Ende aller Theologie steht nun bevor!!

Man kann über die Verschwendung menschlicher Ressourcen eigentlich nur den Kopf schütteln. Heerscharen von vermeintlich „intelligenten“ Menschen grübeln über Zusammenhänge nach die sich ihnen einfach nicht erschließen wollen, einfach deswegen weil sie einem komplett falschen Denkansatz folgen. Gottes Wesen und Gottes Wirken in Seiner Schöpfung wollen sie begreifen aber sie begreifen gar nichts, nicht einmal sich selbst! Schicke dagegen einen beliebigen Studenten der Theologie zu einem lichtvollen Therapeuten dann wacht er nach einiger Zeit auf und sobald er in das Land der Sophia gefunden hat beendet er auch sein Studium. Theologie ist nämlich die Beschäftigung mit einer Projektion im eigenen Unterbewusstsein der man nur deshalb nicht entrinnen kann, weil der eigene Geist genau daran erkrankt ist und der Erkrankte der Bestätigung dieser Projektion wie einer Sucht nachfolgt. Mit der nun anstehenden Aufwachwelle aber werden die Menschen zur individuellen Spiritualität finden und nach und nach alle Projektionen überwinden. Eine freudvolle Begegnung mit Gott wird stupides Studium der Theologie – gleich welcher Spielart – ersetzen und die Menschen zur Freiheit im Glauben führen. Nun wird das über viele Jahre zu einer Art „Wettstreit der Spiritualität“ führen und man möchte jetzt schon schmunzeln ob der Erkenntnis, dass das „Ausleben der individuellen Spiritualität“ letztendlich auch nur ein vorübergehender, ja fast zwanghafter Zustand ist. Am Ende aller Suche nach Gott steht nämlich „etwas“ das man sich auf dem Weg dorthin gar nicht vorstellen kann, denn dort steht der von jeder Pflicht zur Religiosität oder Spiritualität befreite Mensch. Am Ende allen Denkens steht der Mensch in Freiheit, voller Menschlichkeit, Weisheit und Lebensfreude!

das Vogelkäfigmodell

Das Vogelkäfigmodell
– Gedanken zur Veranschaulichung

Man stelle sich einfach einmal vor, dass es sich mit dem Bewusstsein des Menschen so verhalten würde wie mit einem Vogel in einem mehrfach ineinander verschachtelten Käfig. Innerhalb seines Käfigs kann sich der Vogel scheinbar frei bewegen und sein Leben folgt seinen eigenen Entscheidungen, die Begrenzungen kann er aber zunächst nicht überwinden. Was der Vogel zudem nicht mitbekommt ist die Reise des Käfigs durch Raum und Zeit, denn dieser hängt an einem seidenen Faden den der Vogel nicht wahrnehmen kann. Mit zunehmendem Freiheitsdrang stört sich der Vogel eines Tages an den Begrenzungen und durch einen Kniff gelingt ihm die Flucht aus dem Käfig heraus. Die neue Freiheit scheint grenzenlos, der nächst größere Käfig wird anfangs gar nicht als Begrenzung wahrgenommen denn der neue Freiraum kann nach freiem Belieben erkundet werden. Noch viel weniger kann der Vogel erkennen, dass auch dieser Käfig am seidenen Faden hängt und ein „Marionettenspieler“ irgendwo im Unendlichen die Fäden in der Hand hält. Das kann man sich nun leicht mehrfach gestaffelt vorstellen und daher kann sich kein „Vogel“ je sicher sein, dass er allen Käfigen entflohen ist. Ich glaube sogar, dass das gar nicht geht, aber man munkelt, dass ein Adler sich soweit befreien kann, dass er in der Lage sein soll dem Marionettenspieler bei der Arbeit zuzusehen. Na, hoffentlich ergeht es ihm nicht wie weiland einst Ikarus, aber ein königliches Gefühl der Freiheit wird das ganz bestimmt sein!

Spirituelle Erlebnisse in der Kunst

Spirituelle Erlebnisse in der Kunst 

Für die meisten mystischen Erlebnisse hält unsere Sprache keine Begriffe bereit und so nutzten die Mystiker aller Zeiten entweder die bildhafte Metapher oder aber die Kunst um ihre Erlebnisse mitzuteilen. Gerade die christliche Kunst kennt dabei ganz bestimmte Darstellungsarten denn schon die Erzählungen der Evangelien über die Taufszene von Jesus am Jordan enthält sowohl die Taube als auch eine Metapher von einem sich öffnenden Himmel und einer hörbaren Stimme. Die obigen Darstellungen von Birgitta von Schweden und Hildegard von Bingen dürften vielen geläufig sein. In der modernen Malerei findet man auch nachfolgende Darstellungen, wobei als Motiv auch häufig der „brennende Dornbusch“ auftaucht der uns von Moses überliefert wurde. Immer versucht der Künstler das nahezu Unbeschreibbare doch irgendwie auszudrücken und wer es selbst erlebt hat findet sich und seine Erlebnisse in diesen Bildern auch leicht wieder.

Spirituelle Erlebnisse in der Kunst2

Nun hat sich unsere Vorstellung über das was in einem Menschen eigentlich während einer solchen „Begeistung“ vorgeht im Laufe der Zeit deutlich geändert und aus der rein passiven Haltung während des „Empfangs des heiligen Geistes“ wurde mehr und mehr eine aktive Handlung. Der Mensch selbst hat es in der Hand sich Gott zuzuwenden und an der „Himmelstür“ anzuklopfen. Heute wissen wir, dass es sich nicht um einen „Akt der Gnade“, sondern um ein Angebot an jeden Menschen handelt, einzutreten. Die nachfolgende Darstellung versucht meine Erlebnisse darzustellen und im Himmel eine Tür aufzuzeigen durch die man in den Himmel hinter dem Himmel gelangt!!

Aufstieg aus der Unwissenheit

Aufstieg aus der Unwissenheit zur Weisheit

Wenn es denn möglich wäre dann würde ich ja Jedem den „direkten“ Weg aufzeigen, aber zwischen der Unwissenheit und der Weisheit liegt die Zwischenebene „Religion – Mystik – Gewissheit“. Wer immer und wo immer ein Mensch den ersten Schritt des „Aufwachens“ schafft landet er oder sie nämlich nicht in der Welt der Erkenntnis und Weisheit sondern eine Ebene „niedriger“ in der Welt der Religionen und der Mystik. Dort gibt es ganze Denkwelten die Erklärungen von Beginn der Schöpfung bis zu ihrem Ende anbieten und manche dieser Denkmodelle halten sich schon seit Jahrtausenden innerhalb der Menschheit und prägen ihre Anhänger. Keine der uns heute bekannten Religionsdenkwelten aber hat sonderlich viel mit Weisheit zu tun, es sind Konstrukte in der Welt der Projektionen, von Menschen erdachte Modelle, die sich durch den Glauben und die mystische Erfahrung daran selbst fortpflanzen. Natürlich „blitzen“ hie und da auch mal „weise Gedanken“ zwischen den Zeilen der bekannten Lehren durch, aber immer dort wo sich Organisationen der Lehre bemächtigt haben wurden diese fast planmäßig von „Weisheit“ befreit und durch dogmatische Aussagen ersetzt.

Der Mensch der zur Freiheit strebt muss daher irgendwann die Begrenztheiten dieser Lehren erkennen und durchbrechen, denn hinter dieser Welt wartet etwas viel Größeres, etwas das die Seele und das Bewusstsein in einen anderen Zustand führt und den Menschen zur Reinheit leitet.

Systematische Theologie jenseits

Systematische Theologie jenseits der Religionen

Merkwürdigerweise streiten sich Menschen über diejenigen Dinge am meisten, die sie einander gar nicht beweisen können. Ideologen streiten sich über Ideologien, Theologen über Religionen, Philosophen über Philosophien und so weiter und so fort. Das wäre so weiter nicht tragisch, wenn die jeweiligen „Besitzer der Macht“ nicht anfangen würden genau ihre Ideologie/Religion/Philosophie allen anderen Menschen aufzudrängen, denn aus geradezu zwanghaften Gründen ist ihnen die Freiheit im Denken und Glauben der anderen ein Gräuel! Denkt man das einmal sorgfältig zu Ende kommt man ganz von alleine zum Schluss, dass es besser wäre es gäbe gar keine Ideologien/Religionen/Philosophien und Menschen würden in erster Linie danach streben geistig so gesund wie junge Fische zu werden und einander in Freiheit leben zu lassen. Menschen würden einfach Menschen sein, voller Freude, Neugier und Lebenslust. Man würde einander schätzen und vertrauen, sich gegenseitig die Träume erzählen, nach dem geeigneten Lebenspartner suchen und den Frieden wie die Liebe als höchstes Gut schätzen.

Das genaue Gegenteil aber hat die Geschichte der Menschheit geprägt, denn vermutlich wurden die meisten Kriege der Welt die nicht aus Machtgier ausgetragen wurden aus „religiösen Gründen“ geführt. Besonders „witzig“ wird es dann wenn so genannte Glaubensbrüder wegen winziger Differenzen zu Feinden werden und die Gräuel des dreißigjährigen Krieges kann weder die eine noch die andere Kriegspartei mit ihrem „Glauben“ rechtfertigen. Wir mögen uns heutzutage etwas zivilisierter verhalten, aber das Grundübel obiger Verhaltensart ist unverändert vorhanden.

Ich stelle in folgender Graphik daher einmal 2 verschiedene Gotteskonzepte gegenüber und es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund warum man solche Konzepte nicht völlig gelassen und mit gegenseitiger Achtung und Interesse besprechen können sollte. Systematische Theologie könnte man das nennen, wobei vor allem die Religionspsychologie von Interesse ist, denn was für eine Auswirkung der „Glaube“ an eines der beiden Konzepte auf den Menschen hat sollte unbedingt durchdacht werden. Es sind lediglich Konzepte, so wie alle Religionsmodelle der Menschheit nur Konzepte waren. Keines konnte je bewiesen werden und aus dieser Erfahrung heraus sollte man sie eben als das betrachten was sie sind: Konzepte!

Gotteskonzepte

Über solche Konzepte und ihre Auswirkungen auf die Menschheit sollte man doch eigentlich wunderbar reden können und auch den psychologischen Ursachen auf die Spur kommen, warum die Mystiker unterschiedlicher Religionen zu unterschiedlichen „Wahrheiten“ finden.

Sufismus, Kabbala, christliche Mystik, erstaunlicherweise werden völlig unterschiedliche Gotteskonzepte mystisch erlebt und als „wahr“ empfunden. Das ist doch sowohl einer Untersuchung als auch immer eines guten Gespräches wert und sollte die Menschen zueinander bringen und nicht trennen. Also nur zu, lasst uns mal systematisch die religionspsychologischen Auswirkungen dieser Modelle auf den Menschen untersuchen oder umgekehrt ausgedrückt, welche Persönlichkeitsstrukturen denn wohl notwendig sind diese Modelle innerlich als „wahr“ zu empfinden?!

spiritualisierung anstelle

Spiritualisierung anstelle von Re-Evangelisierung

Was haben diese „Schwarzröcke“ nicht schon für Unglück über diese Welt gebracht?! Kriege solange man nur denken kann, Macht- und Geldgier treiben sie seit Jahrhunderten an und nun meinen sie, dass wir uns auch noch ihre Frechheit „Re-Evangelisierung“ gefallen lassen würden. Ihre Lehre ist durchzogen vom Schlimmsten was es auf dieser Welt nur gibt, dem Hass! Ihr Denken und Handeln ist darauf ausgerichtet, dass das keiner merkt, damit sie ihre unsägliche Opfertheologie den Menschen wie Gift heimlich einflößen können. Aber euer „Schutzpatron“ hat ausgedient, der Satan stirbt schneller als ihr das überhaupt begreifen werdet und gegen die Kraft reiner Worte habt ihr absolut nichts als Lügen und eure Eigeninteressen zu setzen. Wir werden euch enttarnen, eure Lehre in alle Einzelteile zerpflücken und die Menschen in die Freiheit, zu sich selbst und zu Gott führen!

Ich möchte hier aber ausdrücklich betonen, dass es in allen Religionsgemeinschaften Menschen gibt die sich in bester Absicht für ihre Mitmenschen einsetzen und denen gar nicht bewusst ist, dass man ihnen eine vom Hass eines Mannes durchwirkte Opfertheologie aufgeschwatzt hat. Es ist die Lehre des Paulus von Tarsus die ich bekämpfe und die Organisationen die diese Lehre verbreiten, nicht aber die Menschen die nach Gott suchen und sich in Kirchen, Orden und Gemeinden mit Gleichgesinnten organisiert haben um ihren Mitmenschen zu helfen.

Spiritualität contra

Spiritualität contra „wahrer Glaube“

Warum der Herr auf dem Weg zur Weisheit den Aufenthalt im Zwischenzustand „Siebenheit“ eingebaut hat werde ich Ihn befragen sowie ich wieder oben bin, denn das ist ja so was von bescheuert was man in diesem „Geisteszustand“ so alles glaubt, denkt, fühlt und auch spricht, dass man sich am liebsten die Haare raufen möchte. Sicher, man hat „Licht“ gefunden, man wurde von Gott angesprochen, aber das Licht ist so schwach, dass man in seiner eigenen Dunkelkammer kaum die Hand vor den Augen sieht und nur eine ziemlich schräge Vorstellung von der Wesensart Gottes bekommt. Alles was man innen oder außen erlebt wird auf Gottes Wirken hin gedeutet, egal ob es gut oder schlecht ist: Gott gibt und Gott nimmt, Er fügt oder fügt auch mal nicht, Er belohnt und Er maßregelt wie es „gerecht“ ist, Er ist zur Stelle und ist es mal auch nicht und Heerscharen von Theologen fabulieren aus diesem Zustand heraus „religiösen Humbug“ ohne Ende. Meist werden die ins Über-Ich verschobenen Erinnerungen der eigenen Vaterfigur ins Unendliche projiziert um sich diesem „Tyrannen“ dann zu unterwerfen und eine Gottheit daraus zu basteln. Schuld, Opfer und Sühne werden pausenlos thematisiert und natürlich die eigenen Ergüsse umgehend zur Wahrheit erklärt, denn man hat sie ja angeblich von Gott inspiriert bekommen. Das Wort Wahrheit wird dabei bis zum Erbrechen überstrapaziert, wobei scheinbar keiner merkt, dass jede Religion diese für sich beansprucht und auch die tausendfache Wiederholung dieses Wortes den zuvor verkündeten Inhalt nicht um einen Jota plausibler macht.

Wer Gott in seiner Wesenart aber kennengelernt hat hört bald auf das Wort Wahrheit zu verwenden, denn die dabei entstandene individuelle Spiritualität ist so unendlich feinsinnig und kostbar, dass man einen solchen Menschen geradezu unangenehm bedrängt wenn man ihm eigene „religiöse Ansichten“ als Wahrheit verkündet! Wer den Weg zur Reinheit gegangen ist der strahlt Zärtlichkeit und Menschlichkeit aus, der muss kein Wort über Gott mehr sagen, keine Religion mehr verkünden und wahr ist nur was wirklich heilt, was den Menschen zum Menschlichsein verhilft, was Tränen trocknet und Freude bringt.

Daher kann man nur jedem Menschen anraten, niemals wieder auf irgendjemanden zu hören der sich anmaßt Gottes Wort zu verkünden, niemals irgendwelche religiöse Aussagen einfach zu glauben sondern sich auf den Weg zu sich selbst zu begeben und die Aussagen anderer Menschen lediglich als Denkanstöße verwenden und sie mit dem eigenen spirituellem Verstand zu durchdenken!

Gott braucht keine Religion, wir Menschen auch nicht!

Spiritualität contra Religion

Ich habe verschiedentlich sehr deutlich gemacht, dass ich mit Religionen – gleich welcher Art – nichts zu tun habe. Da das zu immer wiederkehrenden Irritationen führt möchte ich das noch einmal kurz erklären und dabei die Begriffe so definieren wie ich sie benutze, denn häufig werden gleiche Worte für sehr unterschiedliche Inhalte verwendet. Seit Urzeiten haben Menschen die vereinzelt aufgetretenen spirituellen Erlebnisse von „Sehern“ versucht in Lehren zusammenzufassen um sie der nächsten Generation weiterzugeben. Diese scheinbar vernünftige Vorgehensweise trägt aber schon im Ansatz den Systemfehler in sich, dass nicht die Suche nach eigenen spirituellen Erlebnissen, sondern der Glaube an die Richtigkeit der überlieferten Lehren dabei in den Vordergrund rückt. Statt die  persönliche Suche zu fördern wird nach und nach der Glaube eingefordert, eine Religion entsteht.

Aus Wikipedia kann man entnehmen:
Religion (lat: religio, wörtlich „Rück-Bindung“) bezeichnet eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene des Glaubens an eine „andere Welt“ der Gottheiten oder der Spiritualität, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen.

Genau dieser, jeder Religion innewohnende, Drang, menschliches Verhalten, Handeln Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen zu wollen ist das was ich unter allen Umständen ablehne und von dieser Erde vertreiben möchte. Es ist die religiös verbrämte Gier nach Macht, eine typisch „un“-menschliche Verhaltensart die mit Liebe rein gar nichts zu tun hat. Diese Gier, anderen Menschen das eigene Wertesystem aufzudrängen, ist nichts anderes als Krankheit, es ist eine der Ursachen des Bösen an sich! Um Verwechslungen zu vermeiden möchte ich daher weder das Wort Religion noch das daraus abgeleitete Wort Religiosität verwenden, denn darunter wird auch das Ausüben von „religiösen Handlungen“ verstanden, das ich ganz generell ablehne.

Dem entgegensetzen möchte ich die Spiritualität, wozu in Wikipedia folgendes steht:
Spiritualität (von lat. spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgr. ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen. Spiritualität im spezifisch religiösen Sinn steht dann auch immer für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit.

Spiro – ich atme! Was für ein wundervoller Ansatz! Atmen, das Atmen im Geiste, das sollte die Freiheit an sich sein, der Moment völliger Individualität, das EINS werden mit dem was man im Geist, dem eigenen Spiritus erkannt hat. Das Gefühl der vollkommenen Freiheit ist das kostbarste Gut der Welt und wer es erlangt hat fühlt diese universelle Liebe von der die ganze Schöpfung durchdrungen ist. Jedes Wort, jedes Buch, jede Lehre sollte einzig dem Zweck dienen, dem Menschen auf dem Weg zu seiner eigenen Freiheit zu helfen, ihn von allen zwanghaften Vorstellungen zu befreien und seine Seele zu heilen. Alles was wirklich gut ist heilt und führt zur Freiheit, alles andere kann man getrost vergessen! Vermutlich in diesem Sinne hat Hans Scholl gerufen: „Es lebe die Freiheit!“

Synkretismus selbstgemacht

Ehrlich gesagt ist uns das ja weitgehend schnuppe was in den verschiedenen Religionen als „Wahrheit“ gelehrt wird. Wir sind am Glück der Menschen interessiert und da sich diese letzten Endes immer nach ihrem „Glauben“ verhalten machen wir uns eben Gedanken darüber wie denn ein „Glaube“ aussehen müsste, dass er zum Paradies auf Erden beitragen könnte, denn diese Absicht unterstellen wir dem Wesen am Himmel. Um eine „paradiesische Religion“ zusammenzustellen bedienen wir uns dabei bequemer Weise den jeweils schönsten spirituellen Vorstellungen der Weltreligionen, ergänzen sie um das Gedankengut unseres Geschwisterpaares und so „synkretieren“ wir mal los!

Jedes Kind weiß, dass es einen Vater und eine Mutter zum Leben braucht und als „Kinder Gottes“ stellen wir daher erst einmal neben den Vater die Mutter an den Himmel und nennen die Beiden folgerichtig Papa und Mama! Die Idee, dass sich diese Beiden Kinder wünschen finden wir logisch, denn unsere Eltern wünschten sich ja auch Kinder. Also stellen wir uns weiterhin vor, dass aus diesem Wunsch Christus entsprang und damit daraus eine richtige Familie wird stellen wir uns an seiner Seite eine Schwester vor, die wir der Einfachheit halber Christa nennen wollen. Jetzt wünschen wir uns natürlich, dass diese Beiden unermesslich weise und zärtlich sind, unermesslich liebevoll und unermesslich langmütig und nur um einen Tick verspielter als ihre Eltern, ihnen ansonsten aber gleich sind, zusammen eben eine supertolle Familie. Das, so finden wir, kann eigentlich nur ein Traum sein und so stellen wir uns eben vor, dass die gesamte sichtbare Schöpfung ein Traum Christas durchdrungen vom Geiste Christi, jedoch nach dem Willen des Vaters und dem Wunsch der Mutter, ist. Traum im Traum eben…..perfekt!

Alles andere sind dann nette Details von denen wir ein paar nennen wollen.

  • Urgrund der Schöpfung ist die Liebe
  • es gibt keinen Tod in Ihrem Haus
  • alle Menschen sind Abbilder eines dieser Familienmitglieder am Himmel
  • Christus straft niemals sondern führt uns mit Liebe zur Vollendung
  • Christus liebt jeden Menschen gleichviel und stellt sich nicht über ihn
  • Christus wünscht sich, dass wir einander lieben wie er uns liebt
  • wir dürfen solange auf die Erde hopsen bis wir so schön wie ZION sind

Eigentlich ist das alles unglaublich einfach und uns wundert schon ein wenig, dass Generationen von Menschen völlig aberwitzige Konstruktionen ersinnen und die nächstliegende Lösung dabei übersehen.