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Weltbewusstsein

Zum Aufbau der Schöpfung

Wir können uns zwar kein Bild von Gott machen, aber wir dürfen natürlich über seine Wesensart und über den Aufbau der Schöpfung nachdenken. Es gibt wirklich sehr vieles zu klären, denn die Antworten der Theologie auf Fragen nach dem Aufbau der Schöpfung lassen sich nur schwer mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaften und der Tiefenpsychologie in Deckung bringen. Um die Phänomene der Welt zu verstehen halte ich es für nützlich ein Modell zu entwickeln, mit dem man sich die komplexen Zusammenhänge vereinfacht veranschaulichen kann.

Das hier vorgestellte Modell entspricht meiner derzeitigen Vorstellung vom Aufbau des „Weltbewusstseins“, das ich gegenüber meinem früheren Ansatz um eine Schicht, dem „Weltkollektiv“, erweitert habe. Den Gedanken dazu hatte ich bereits 2006, aber es gelang mir lange Jahre nicht, die Schichtung des „kollektiven Unbewussten“ so klar zu erkennen, dass ich sie auch verbalisieren und logisch herleiten konnte. Nach Ostern 2013 aber erkannte ich, dass nur dieser Ansatz die weiterhin vorhandenen negativen Fügungen erklären konnte, denn nach der „Reinigung der deutschen Kollektivseele“, konnte die „Erkrankung des Landeskollektivs“ nicht mehr Verursacher davon sein! In der Zeit nach Ostern 2013 bis zum Herbst 2015 erforschte ich die „Qualität“ der dann spürbaren negativen Fügungen, konnte aber den Zustand der Weltkollektivseele nicht in Verbindung mit den Ereignissen des Heilsplanes bringen, wie sie in der „Offenbarung des Johannes“ beschrieben werden.

Deutlich erkennbar war aber vor allem, dass die negativen Kräfte weiter „entfernt“ als früher schienen, irgendwie indirekter, dafür aber in ihrem Wirken global und in ihrem Wesen bei weitem bösartiger und gemeiner, als es in den Jahren zuvor spürbar war. Nach und nach geriet die ganze Welt in Aufruhr und man bekommt den Eindruck nicht los, als ob die Menschheit derzeit vom „kollektiven Wahnsinn mit suizidalen Charakter“ erfasst wäre. Wenn ich es richtig erkannt habe, dann kann ich aber eine Analogie der Welt-Ereignisse mit den Landes-Ereignissen früherer Jahre entdecken und genau daraus eine Schlussfolgerung ziehen, die weitreichende Schlüsse zulässt!

Vermutung:
Die Weltkollektivseele befindet sich derzeit (Feb/2016) in der 1. Drangsalszeit, wie sie in Kapitel 9, 1-12 der Offenbarung des Johannes beschrieben wird. Diese Zeit wird zu Ostern 2016 zu Ende gehen und der Drache vom Himmel stürzen, was immer das auch heißen mag! Selbiges Phänomen fand für die „deutsche Kollektivseele“ Mitte November 2005 bis Ostern 2006 statt.

Trotz der für „normale Menschen“ gänzlichen Unverstehbarkeit dieser Ausführungen und so mancher eigener Zweifel daran, will ich meine Erkenntnisse über diese Zusammenhänge öffentlich kundtun, auch in der Hoffnung, anderen Menschen eine mögliche Erklärung und Hilfestellung in dieser wirklich „irren“ Zeit zu geben. In den kommenden Jahren werde ich dieses „Bewusstseinsmodell“ mit anderen Mitstreitern diskutieren und den Heilungsverlauf der Weltkollektivseele damit zu erklären suchen. Stimmt meine Vermutung, dann sollte es in sieben Jahren, nach Ostern 2023, keine negativen Fügungen auf der Erde mehr geben und das 1000jährige Reich Christi beginnen!

Naja, das schaffen wir dann auch noch, zumal sich das „gefühlte Klima“ in unserem Land nach Ostern 2016 doch deutlich verbessern sollte!

Modell Unterbewusstsein

Ein Modell zum Verständnis der Schöpfung

Wenn man ein Phänomen erforschen und begreifen will, ist es hilfreich ein Modell zu entwickeln mit dem man die eigenen Beobachtungen abgleichen und erklären kann. Will man die Schöpfung begreifen ist es zudem notwendig, vorhandene Erklärungsmodelle erst einmal beiseite zu legen und sich aus den bestehenden kollektiven Denkmustern zu befreien, denn jede Anhaftung an solche Denkmuster findet sich unbewusst im Ergebnis der eigenen Überlegungen wieder. Die Fragestellung und der Lösungsansatz bestimmt das Ergebnis, ähnlich wie in der Physik der Aufbau der Messinstrumente – zum Beispiel bei dem Phänomen Licht – das Ergebnis bereits vor den Messungen festlegt.

Wenden wir uns der Schöpfung zu:
Zunächst möchte ich den Leser bitten von der Vorstellung, dass die materielle und die geistige Welt voneinander getrennt sind, Abstand zu nehmen. Ich stelle als Hypothese in den Raum, dass die gesamte Schöpfung rein geistiger Natur ist und der individuelle Geist nicht isoliert, sondern eingebunden im kollektiven Geist der Menschheit existiert. Vermutlich war es J.G. Jung der den Begriff des „kollektiven Unbewussten“ als Erster prägte und den auch ich verwenden möchte. Die Beobachtungen des kollektiven Unbewussten unseres Landes-, Kultur- und Sprachraumes lassen aber den Schluss zu, dass auch die „Kollektivseele“ eines Raumes nicht isoliert, sondern ebenfalls eingebettet im kollektiven Unbewussten der ganzen Menschheit existiert und in deutlicher Wechselwirkung damit steht.

Wenn man das „kollektive Unterbewusstsein“ daher in seiner Auswirkung auf das Denken und Handeln des Individuums begreifen will, ist es sinnvoll sich dieses in einem Mehrschichtmodell vorzustellen und diese einzelnen Schichten dann einer Psychoanalyse zu unterwerfen. Es ist eigentlich recht einsichtig, wenn als Ergebnis einer solchen „kollektiven Psychoanalyse“ die Diagnose gestellt wird, dass der „geistige Zustand der Kollektivseele“ in Deutschland anders als der der Gesamtmenschheit ist. Diese Einsicht ist nun ein wichtiges Hilfsmittel um die zeitlichen Abläufe der „Heilung aller Wunden“ dieser Welt zu enträtseln, denn wir alle befinden uns mitten in einer Zeit weltweiter Therapie die uns eines Tages eine Welt bescheren wird, die sowohl nur noch „heile Menschen“ kennt, als auch frei von negativen Fügungen sein wird. Um dahin zu gelangen muss sowohl jede individuelle Seele einen tiefgreifenden Prozess der „Reinigung“ erfahren, als auch die Kollektivseelen der Regionen und der Gesamtmenschheit von jeder „Unreinheit“ befreit werden. An anderer Stelle habe ich den Prozess der Heilung einer Individualseele versucht schematisch zu beschreiben ( Der Weg zum Seelenheil: https://drive.google.com/file/d/0B8DR_gZFPCAzQWtsM0pxNmZtRHc/view?usp=sharing )  und habe zudem die Beobachtung gemacht, dass auch die Heilung einer Kollektivseele eines Landes nach genau diesem zeitlichen Schema verläuft. Daher stelle ich jetzt als Prognose die nächste Hypothese in den Raum, dass auch die Weltkollektivseele diesem Schema folgt und diese sich seit Ostern 2014 auf dem „Weg zum Seelenheil“ befindet. Wenn sich diese Hypothese bewahrheiten sollte, ist das „Ende allen Bösen“ auf dieser Welt bereits abzusehen. In den kommenden Jahren werde ich versuchen diesen wahrlich aufregenden Prozess noch genauer zu verstehen und zu analysieren. Im Moment ist es lediglich ein Modell und nur eine Hypothese!

Meine Beobachtungen zum Heilungsverlauf der deutschen Kollektivseele habe ich im Rahmen meiner Interpretation der Offenbarung des Johannes niedergeschrieben. Diese werde ich zu gegebener Zeit hier veröffentlichen.

Nachtrag am 5.3.2016: Die Annahme, dass die Weltkollektivseele sich seit Ostern 2014 auf dem Weg zum Seelenheil befindet, hat sich nicht bestätigt. Derzeit hoffe ich darauf, dass dieser Weg ab Ostern 2016 beginnt.

schönste aller welten

Unsere Mutter hat die schönste aller denkbaren Welten erschaffen!!

Durchdenkt man einmal die Schöpfung als Naturwissenschaftler dann erkennt man schnell, dass das Universum nur in der uns bekannten Form dazu führen konnte, dass es uns überhaupt gibt. Verändert man gedanklich nur eine einzige Naturkonstante führte das zu einer gänzlich anderen Welt, eben ohne uns. Es scheint sich also um eine Singularität zu handeln, denn wenn unter allen denkbaren Welten nur diese eine zu unserer Existenz führen konnte, müssen alle anderen ausgeschlossen werden. Wie aber können wir wissen, ob es nicht noch eine schönere Welt – aber eben ohne uns – geben könnte? Hier müssen wir den Rückkehrschluss über die Schöpferin ziehen, denn wenn unsere Mutter so wie unser Vater unübertrefflich ist, dann hat sie natürlich auch eine unübertreffliche Welt geschaffen, denn das ist ja ihr Gedankengut, darin zeigt sie sich selbst. Soweit so gut, aber jetzt stehen wir mit der Erkenntnis da, dass die Schöpfung insofern ein Paradoxon ist, weil sie zwei Singularitäten beinhaltet, was dem Wesen der Singularität definitiv widerspricht. Und dennoch ist es wohl so, denn wir leben in der einzig möglichen aller denkbaren Welten die uns hervorbringen konnte und wissen zugleich, dass dies die schönste aller denkbaren Welten ist. Eigentlich sind das doch tolle Voraussetzungen um ein Leben im höchsten aller denkbaren Glückszustände zu führen. Da wir für jede Abweichung davon weder die Schöpfung noch die Schöpferin verantwortlich machen können liegt es wohl an uns Menschen selbst, dass wir diesen Zustand noch nicht erreicht haben.

wer niocht fragt bleibt dumm

Wer nicht fragt warum, der bleibt für immer dumm!

„Sagt mal Ihr zwei, warum habt Ihr eigentlich die Schöpfung hervorgebracht?“ stelle ich darum einmal als Frage in den Raum. Diese Frage ist aber nicht lösbar solange man nicht in das Land der Sophia gelangt, sondern stattdessen in der Projektion eines monotheistischen Gottesbild gefangen ist. Was nämlich einen „männlichen!!“ allmächtigen Alleinherrscher dazu hätte veranlassen können sich anstelle einer Gefährtin eine Welt voller Menschen wie uns zu erschaffen ist derart krude und unsinnig, dass sich die Beantwortung dem menschlichen Verstand ganz generell entzieht. Hat man aber unsere Mutter erkannt und auch verstanden, dass die uns „sichtbaren Gottheiten“ die Kinder unserer Schöpfereltern sind, dann kann man die Eingangsfrage mit ein wenig Humor und Phantasie ganz einfach beantworten.

„Ich will nicht immer nur mit meinem Bruder spielen! Das ist sooooo langweilig! Ich will auch einen Mann für mich haben, so wie unsere Mutter einen hat!“, so höre ich Christa zu Ihrem Bruder nörgeln.

„Dann krieg ich aber auch eine Frau, so wie Vater eine hat! Die Idee ist toll! Lass sie uns durchdenken und dann loslegen!“ gab ihr wohl Christus zur Antwort.

„Heurekaaaaa!!! Ich weiß wie es sich machen lässt!! Ich habe die Uridee!! Ich bin nämlich schneller als du!!“ prustete Christa heraus und aus purer Lebenslust, aus Freude an der Liebe und dem Leben formte sie den Gedanken Ihres Lebens……. Der Urknall knallte!!

warum hat Gott die Welt

Warum hat Gott die Welt erschaffen?

Die Physiker können die Welt bis zum Urknall zurückverfolgen aber einen Grund warum er stattgefunden hat können sie nicht nennen. Auch die großen Weltreligionen tun sich schwer den Grund für den Schöpfungsakt zu benennen, denn wenn es keine offensichtliche Notwendigkeit für etwas gibt muss man umso genauer die Wesensart des Schöpfers kennen um ein solche Frage beantworten zu können. So fallen die Antworten auf diese Frage auch je nach Gottesvorstellung ganz unterschiedlich aus. Den Überlegungen aller Menschen haftet aber ein Grundfehler an, denn sie projizieren immer Teile der eigenen Wünsche und der eigenen Wesensart auf die Persönlichkeit des Schöpfers. Niemand scheint in der Lage zu sein die Wesensart der Geschwister Christus und Christa frei von Projektionen zu beschreiben und erst damit dann den oder die Gründe zu benennen die diese Beiden zur Schöpfung veranlasste.

Da man aus der Unreinheit der eigenen Seele heraus nämlich entweder Angst vor Ihnen hat oder aber vor Scham und Schuldgefühlen am liebsten in den Erdboden versinken möchte werden eben auch als mögliche Ursachen für die Schöpfung fast ausschließlich Gründe genannt die zur Kompensation dieser eigenen „Seelenfehler“ notwendig scheinen.

Aus Liebe und Gnade, zur Prüfung und aus Barmherzigkeit, das sind typische Begriffe die genannt werden aber wirkliche Gründe sind das eigentlich nicht. Auch werden die Schöpfer immer in eine Dimension gehoben die es wahrscheinlich erscheinen lässt, dass man Ihren unermesslichen Ratschluss eben nicht ergründen könne. Aber das ist alles nicht richtig! Christus und Christa, die Kinder Gottes, sind doch gar nicht unbegreifbar, Sie sind doch vom Wesen her Menschen und als solche haben Sie Freude am Leben, am Spiel, am Träumen, an der Geselligkeit und an der Liebe. Na und nach hunderttausenden von Milliarden Jahren haben die Beiden sich gelangweilt und aus purem Übermut, aus reiner Freude, die schönste aller denkbaren Schöpfungen erschaffen. Spieltrieb, Freude und die Lust sich Milliarden von Spielkameraden zu schaffen trieb Sie an und so ersonnen Sie einen Plan, der der einzige aller möglichen Pläne ist um Ihr Ziel, als Menschen unter Menschen bis in alle Ewigkeit leben, lieben und spielen zu können, zu erreichen.

Es sind Kinder(!!) die uns erschufen, frei von jedem Gedanken an Leistung, an Prüfung, Sühne oder Opfer! Es sind Kinder die sich die Mühe machten einen Plan zu ersinnen alle Seelen dieser Welt nur mit Liebe und in Freiheit heranwachsen zu lassen bis sie Ihnen selbst zum Verwechseln ähnlich geworden sind, denn dann beginnt das Leben erst wirklich das sich diese Beiden erträumen, sowohl auf der Erde als auch im Himmel! Niemand muss sich auch nur einen Gedanken darüber machen wie er zu diesem Ziel gelangt, sondern einzig allein diesen Beiden vertrauen und in Freude leben!

Eine Welt voller Güte

Eine Welt voller Güte im Geiste unserer Eltern

In Esoterikkreisen hört man oft die Worte „feinstofflich“ und „grobstofflich“ und damit versucht man die sichtbare Welt von der unsichtbaren, rein geistigen Welt abzugrenzen. Ich konnte mit diesen Begriffen noch nie viel anfangen da mir die Erkenntnis, dass wir im Geiste Gottes leben schon kurz nach meinem Erwachen 1989 kam. Sicher, erst mit dem Durchschreiten der 2. Tür wurde mir bewusst, dass die sichtbare Welt aus dem Geist unserer Mutter stammt und die geistige Welt im Geiste unseres Vaters stattfindet, aber grundsätzlich brauche ich für mein Verständnis der Schöpfung die Vorstellung einer „Grobstofflichkeit“ nicht mehr. Unsere Welt ist nach meiner Erkenntnis eine rein geistige Welt die voller Güte und Warmherzigkeit ist. Vielfach hört man den Einwand, dass die Natur unbarmherzig sei und Gott angesichts der furchtbaren Naturkatastrophen diese doch niemals in Seinem Geist zulassen könne, aber wenn man genauer nachdenkt, dann muss man die unendliche Güte gerade darin erkennen, dass unsere Mutter die Natur vor unseren Augen in der einzig denkbaren Form erscheinen lässt, denn jedes Abweichen von der einmal geschaffenen Ordnung würde uns Menschen um den Verstand bringen, wir würden buchstäblich sterben! Denkt nach, eine Schöpfung in der wir leben können ist sowohl die einzig mögliche aller Schöpfungen, als auch die schönste aller denkbaren Schöpfungen! Es geht nur genau so, sonst könnte es uns nicht geben!

Wer unsere Mutter in der Schöpfung

Wer in der Schöpfung unsere Mutter nicht sieht
steht noch vor der 2. Tür!

Die Physiker haben es irgendwann ja herausgefunden, dass man Materie auch mit noch so viel Aufwand nicht nachweisen kann. Zeit und Ort eines Materieteilchens lassen sich nicht gleichzeitig bestimmen und so sind wir lediglich aufgrund der Spuren die diese hinterlassen zu der Annahme verleitet, dass es sie auch gäbe. Mir reicht an sich völlig, dass ich sie wahrnehmen kann und als ich 1989 aufwachte begriff ich auch, dass wir wirklich „im Geiste Gottes“ leben. Aber erst im Frühsommer 2005 erkannte ich dann auch, dass dieser Geist nur der Geist unserer Mutter sein kann, denn da fand ich das zweite Türchen und schlupfte in das Land der Sophia. Wer in der Schöpfung unsere Mutter nicht erkennen kann, der hat schlicht die „geistige Gabe“ noch nicht dazu und steht noch vor der 2. Tür!

Zufall oder Synchronizität

Zufall oder erklärbare Synchronizität

„Als Synchronzität (von griechisch synchron, gleichzeitig) bezeichnet Carl Gustav Jung relativ zeitnah aufeinander folgende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, vom Beobachter jedoch als sinnhaft verbunden erlebt werden. Carl Gustav Jung und der Quantenphysiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli haben gemeinsam das Prinzip der Synchronizität entwickelt. Laut Jung handelt es sich bei dem von ihm so bezeichneten Synchronizitätsprinzip um „eine psychisch bedingte Relativität von Zeit und Raum“, wenn zwei oder mehrere Ereignisse akausal und sinnfällig zusammentreffen.“ (Wikipedia)

Meist erlebt man es an oder nach dem eigenem „Pfingstfest“ zum ersten Mal, dass man die äußeren Abläufe und die eigenen Gedanken miteinander in Verbindung bringen kann. Anfänglich kommt man kaum aus dem Staunen heraus, scheint doch praktisch „Jedes mit Jedem“ irgendwie verknüpft zu sein und die darin erkennbare „Botschaft“ erschließt sich aus unserem eigenen Geist, durch die Verknüpfung mit unseren eigenen Gedanken in der unmittelbaren zeitlichen Nachbarschaft. Klar, das ist nicht mitteilbar, man steht zunächst völlig alleine da mit der Erkenntnis, dass Gott absolut alles mit Seinem Geist durchwirkt und selbst das größte Chaos keineswegs ein Zufälliges ist. Natürlich erkennen wir nur einige wenige Sinnzusammenhänge, manchmal dreht sich unser Geist aber wie wild und man versucht aus jeder noch so kleinen Begebenheit ein Zeichen abzulesen. Im Laufe der Zeit beruhigt sich der eigene Geist wieder und man kann wichtige von eingebildeten Synchronizitäten unterscheiden. Gerade hier ist es aber sowohl eine Frage des speziellen Talents als auch eine Frage der inneren Reifung wie souverän man mit diesen Botschaften umgeht und es gibt Menschen die erkennen daran, dass sie sich selbst wie eine Figur in einem Traum bewegen und gehen von nun an mit traumwandlerischer Sicherheit durch ihr Leben. Da den „Söhnen und Töchtern der Finsternis“ diese Erkenntnisebene aber verschlossen ist, werden sie uns zum Einen nie verstehen und unser Verhaltensmuster auch nicht begreifen. Wir leben in einer anderen Denk- und vor allem Wahrnehmungswelt, die sich zudem erst in mehreren Stufen erschließt und von „den anderen“ zudem als Krankheit aufgefasst wird. Wohl dem der im Geiste Gottes wandelt!

Kommt ein Vogel geflogen

Kommt ein Vogel geflogen
Setzt sich nieder auf meinen Fuß
Hat ein Zetterl im Schnabel
Von der Mutter einen Gruß

Prädestination oder „freier Wille“

Dieses Thema ist so alt wie die Theodizeefrage und es scheint sich zunächst einer eindeutigen Lösung zu entziehen. Ich meine aber, dass die Frage der Vorherbestimmtheit aller Dinge sich schon lösen lässt  wenn man nur von der Vorstellung eines allmächtigen Gottes, der wie ein Schachspieler die „Figuren“ direkt lenkt und leitet, Abstand nimmt! Bleibt man nämlich in dieser Vorstellung verhaftet muss man Gott zwangsläufig auch Eigenschaften unterstellen die zu dem Leid auf dieser Welt beitragen. Gott ist aber viel größer und vor allem liebevoller! Gottes Weisheit ist so unermesslich groß, dass ER/SIE eine Schöpfung schaffen konnte in der jedes Wesen leben darf ohne an Ihn glauben zu müssen, ohne Ihn suchen zu müssen, ohne auch nur einen Gedanken an Ihn verschwenden zu müssen! Um das zu gewährleisten muss die Schöpfung durchgängig „natürlich“ sein, sie muss allein über naturwissenschaftliche Modelle erklärbar sein, denn ansonsten würde Gott den Menschen dazu zwingen Ihn als Schöpfer anzunehmen. Tut Er/Sie aber nicht!

Und so verhält es sich auch mit den Abläufen! Absolut alle Abläufe – Geschichte, Lebensläufe – auf der Erde laufen so ab, dass man eine rein psychologisch-wissenschaftliche Erklärung für jede Entscheidung eines jeden Menschen finden kann. Jeder Mensch handelt demgemäß in dem „Rahmen“ seiner Möglichkeiten als „freier“ Mensch und bleibt auch für diese Entscheidungen – im Rahmen seiner Verantwortlichkeit – haftbar.

Gottes Weisheit aber ist so unermesslich, dass Er sowohl alle natürlichen Abläufe als auch alle psychologischen Abläufe – einschließlich der Wirkung Seiner Traumbotschaften und den Machenschaften des Widersachers – vorhersehen und daher bei Seinen Plänen berücksichtigen kann.

Gott braucht letztendlich nur entscheiden welche Seele Er wann auf die Erde „schicken“ will und kann damit jedes (!!) Seiner Ziele erreichen, jedes – durchaus erkennbare – Muster in die geschichtlichen Abläufe der Menschheit schreiben. Die Abläufe stehen wohl fest, aber nicht weil ein allmächtiger Gott die Figuren „mit festem Griff“ steuert, sondern weil ein unermesslich weiser Gott jeden Menschen in seinem „freien Willen“ leben lässt!

Schöpfung ohne Gott

Da die Diskussionen über die Wesensart Gottes häufig an Verstandesbarrieren enden postuliere ich einmal probeweise eine Welt ohne Gott! Nun bleibt uns ja wirklich gar nichts anderes übrig als unseren Verstand zusammen zu nehmen und nach Lösungen zum Überleben auf der Erde zu suchen. Ich schlage daher vor, dass wir die Fachgebiete Psychologie und die Menschenkenntnis von Geistheilern zusammenbringen und systematisch die Schritte erkunden wie man denn durch therapeutische Maßnahmen zum neurosefreien Menschen werden könnte. Gesund und voller Warmherzigkeit wünschen wir uns die Menschen, triebfrei und sanft, angstfrei und handlungsstark. Das sind alles Eigenschaften die man durch eine tiefgreifende Therapie erreichen kann und die auf jeden Fall zu einer menschlicheren Welt beitragen würden. Je länger ich darüber nachdenke, desto lieber werden mir übrigens Menschen die solche Eigenschaften haben, deren „Glaube“ dagegen ist mir bei dieser Betrachtungsart herzlich egal! Leider lässt sich „Angstfreiheit“ nur sehr schwer – d.h. gar nicht – erreichen wenn man den Tod als Ende des Seins annehmen muss!